E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

roberto
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Das erklärt zwar nicht wirklich was ursprünglich formuliert war aber es bringt sehr deutliche Einblicke in das Verständnis eines typischen Petrolheads der versucht, den e-Mobilisten zu erklären wie katastrophal schlecht die Technik des Verbrennungsmotors ist. Insofern ist es nicht einmal off-topic, da es irgendwie den thread-titel ad absurdum führt...
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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MaXx.Grr hat geschrieben: Magst Du versuchen mir das zu erklären?
Der Benziner wird mit einem festen Luft/Sprit Verhältnis gefüttert - Quantitätsregelung über Drosselklappe (bzw moderner über Ventile, um die Drosselklappenverluste zu mindern).
Der Diesel wird mit ungedrosseltem Luftstrom gefüttert und es wird dazu dann mehr oder weniger Sprit eingespritzt - Qualitätsregelung.
So hat der Diesel zwar keine Drosselklappenverluste, dafür entsteht durch den hohen Luftüberschuss sein NOx Problem, weil viel Sauerstoff zur Reaktion mit dem Stickstoff in der Luft zur Verfügung steht.
AbRiNgOi hat geschrieben: hier sieht man ein sehr großes Problem, dieser Wirkungsgrad kann nur ab 42kW erreicht werden.
Das Problem ist, dass die Leute den falschen Motor kaufen. Sie bleiben beim gleichen Hubraum wie früher statt einen Motor mit kleinerem Hubraum und der gleichen Leistung wir zuvor zu nehmen.
Dazu kommen die fetten SUV, die auch einfach viel Leistung brauchen, um die träge Masse mal in Fahrt zu bringen.
Eigentlich wäre es für den früheren Passat Variant 2.0 Fahrer konsequent, den Golf Variant 1.6 zu nehmen, weil so groß und stark wie zuvor.
Stattdessen geht der Trend zum Tiguan 2.0 mit weniger Nutzwert, mehr Leistung, mehr Verbrauch.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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den Verbrenner will ich sehen der bei einer < 8Minuten Runde auf der NOS umrechnet 24,7 kWh Energie verbraucht.

Effizienzrekord .
Glycerin als nahezu emissionsfreie Quelle für Primärenergie
Man kann es schönreden wie man will, Verbrenner ist Technik von gestern und gehört schnellstmöglich ab geschafft.
Zero FX 6.5, 2016
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Tesla Modell 3, 2019
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Richtig. Sobald Alternativen da sind, können wir uns schnellstmöglich dafür entscheiden und die Verbrenner in Rente schicken.
Sehe ich beim Erstwagen für mich aber noch immer nicht zu meinem Budget.
Ich kaufe keine Neuwagen und erwarte 2025.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

PV7KWp
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AbRiNgOi hat geschrieben: Durch immer stärkere Motoren kommt es zu immer schlechteren Wirkungsgraden.
Nimm doch einfach den 1,2 PD aus dem A2 3L! Der hat 45% Spitzenwirkungsgrad und dank VTG-Lader liegt das auch in einem weiteren Bereich an.

Bei 3,59l Verbrauch (spritmonitor) sind das bei angenommen 43% durchschnittlich 15,13kWh. Ein i3 braucht 15,07kWh lt. spritmonitor. Passt doch!

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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SRAM hat geschrieben: Ein Dieselmotor läuft bezüglich der Luftansaugung ungedrosselt. Die Leistung wird durch die Menge an Kraftstoff die eingespritzt wird geregelt: also kein Kraftstoff = keine Leistung, etwas Kraftstoff = etwas mehr Leistung, usw. bis Vollast. Er hat daher im Leerlauf dem maximalen Luftüberschuß, bei Schiebebetrieb geht Lambda sogar gegen unendlich und selbst bei Vollast ist Lambda zur Unterdrückung des Rußens immer noch deutlich größer eins (> 1,3 ; die Rußgrenze (ca. : hängt vom Kraftstoff ab)).

Einen Diesel fett zu fahren (also Lambda < 1) macht keinerlei Sinn, er leistet weniger und wird zum Kraftstoff-in-Ruß-Wandler....... Weshalb es nur durchgeknallte Rednecks in USA machen.

Einen Benziner hingegen kann man durch sehr fettes Gemisch zu deutlich mehr Leistung verhelfen. Mein Alfa z.B. läuft standardmäßig ab Werk bei ca. 0,8 oder tiefer, wird dadurch jedoch auch zur CO Schleuder (7% im Abgas), profitiert aber von der starken Abkühlung der Luft in den langen Schwingrohren, die sogar bei feuchter Luft im Sommer dadurch vereisen können.......


Gruß SRAM
Danke und entschuldige bitte meine Vergeßlichkeit - ich vergaß leider was ich vor 20 Jahren mal gelernt hatte, daß beim Diesel der Lamda nicht eins ist sondern bei Lambda 1,3 die Rußgrenze. Aber das sind Details die in der heutigen Zeit Wissen von gestern ist. Wobei Deine verbale Reaktion darauf ist ja schon ziemlich weit unter der Gürtellinie - das möchte ich nicht!

Und den Lambdawert gibt's beim Diesel also doch genauso - schreibst Du ja. Genauso wie die Anfettung bei Vollast. Und das hab ich ja geschrieben. Du selbst bist ja auch noch stolz auf Deinen Alfa - da macht es mir auch fast gar nichts aus weil das wohl ein Oldtimer ist der entsprechend seines Alters bewegt wird.

Was aber totaler Schwachsinn und nicht NACHHALTIG ist, jetzt noch neue Motoren zu entwickeln die mit Anfettung die Überhitzung der Auslassventile verhindern. Und mit diesen Autos dann durch irgendwelche Städte und Dörfer zu fahren und bei jedem Ampelstart die Umgebung mit nicht optimalen Verbrennungswerten und den daraus resultierenden Schadstoffen zu belasten. Oder am Ortsausgang, oder ... Wobei ja die Schadstoffe im optimalen Betriebsbereich auch umständlich aus dem Abgasstrom rausoperiert werden müssen mit Kat, Nachverbrennung etc. Selbst bei 43 % punktuellem Wirkungsgrad.

Grüazi, MaXx

P.S. Ich wünschte mir hier würde verbal anständiger miteinander umgegangen.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

PV7KWp
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Lizzard hat geschrieben: den Verbrenner will ich sehen der bei einer < 8Minuten Runde auf der NOS umrechnet 24,7 kWh Energie verbraucht
Ein LMP1, der nochmal 45s schneller als der IDR ist, braucht ca. 7,5l Benzin für die Strecke. Da muss ein Benzingenerator für den IDR schon einen sehr guten Wirkungsgrad haben, um da mitzuhalten! Und mehr als 1 Runde pro Stunde sind trotz Schnelladung nicht drin!

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

PV7KWp
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MaXx.Grr hat geschrieben: Und den Lambdawert gibt's beim Diesel also doch genauso - schreibst Du ja. Genauso wie die Anfettung bei Vollast.
Von welcher "Anfettung" redest Du? Beim Diesel ist die Abgastemperatur ist da so niedrig, da ist kein Auslassventil in Gefahr!

Was Du scheinbar auch in den 20 Jahren vergessen hast? Last <> Leistung!

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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PV7KWp hat geschrieben: Von welcher "Anfettung" redest Du? Beim Diesel ist die Abgastemperatur ist da so niedrig, da ist kein Auslassventil in Gefahr!
Auf den Diesel übertragen ist das dann schon das Einspritzen bevor der Ladedruck wirklich da ist, inklusive der Kickdown-Wolke.
Dadurch spricht er halt nicht so träge an.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

PV7KWp
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Karlsson hat geschrieben: Auf den Diesel übertragen ist das dann schon das Einspritzen bevor der Ladedruck wirklich da ist, inklusive der Kickdown-Wolke.
Der Einspritzbeginn richtet sich nicht nach dem Ladedruck, sondern vorrangig nach der Drehzahl!
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