E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Gestern abend mal wieder eine Doku über Kupfer im Ersten. Tendenzieller Ton böses E auto mal wieder. Oder auch böse EE.

Gas/Öl/Kohle und auch Holz sind eigentlich ab jetzt Tabu, besser schon vorgestern. Beton muss radikal eingespart werden.
Freitag 26‘C…auf 2000m von Schnee keine Spur —15‘C. Skiheil. Und hier wird noch die fossile Mobiltät verteidigt? Ernsthaft?

Langsam bekomme ich sogar Verständis für die Aufmerksamkeitshascherei mit Kartoffelbrei und Tomatensosse auf Kunst. Empörung …was kann die Kunst dafür, aber wie sonst soll die Welt aus Ihrem Trott des Wachtums um jeden Preis befreit werden?
LEAF 75000 km <15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 FailICCU=noch 0 AWD LR AHK WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D:Km=6500
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Odanez
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Apropos Beton, ich sehe täglich auf unseren Nachbargrundstück wie die Baustelle voranschreitet - ein 10-Parteienhaus kommt dort hin. Was da schon an Beton geflossen ist, der Wahnsinn. Würde gerne wissen wieviele komplette Langstreckenflüge das an CO2 verursacht hat. Dann kommt auf den Beton noch zig Kubikmeter Styropor, und am Ende steht ein KfW xxx Projekt, was nach wievielen Jahren wieder abgerissen wird?
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2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Das ist doch alles altbewährt. Mit Gift Gift austreiben. Alchemie des Mittelalters. Gut gemeint ist noch lange nicht gutgemacht.
Warum wurde früher viel Kalkfarbe genutzt? Weil Kalk und Schimmel quasi nie vorkommen. Was werden wir bei Sparorgien sehen?
Gips oder Lehm? Holz oder PVC? Im Mittelalter wurde nachhaltig gebaut. Ab den 50er mit Asbestos/Styropor und Giftfarben holten wir den Belzebub ins Haus.

Emobiltät wird langfristig jeder anderen Form weit überlegen sein. Die Vorraussetzung sind…langes Leben der Komponenten und Reparaturfähigkeit. Danach kommt erst die Effizienz und das Verhalten der Nutzer. Quelle muss EE sein oder eine mit geringen Klimaeffekt.
Die Franzmänner haben ein wichtiges Kriterium eingeführt. Den Reparaturfähigkeitsindex. Sowas braucht eigentlich jedes Objekt. Ob Bau, Handy oder Automobil.
https://www.ihk.de/freiburg/internation ... ex-5052650
https://www.germanwatch.org/sites/defau ... -Index.pdf

Sechsmal sind wir auf den Zug der Emobiltät nun gesprungen. 3 mal gabs schon Dicke Probleme genau um dieses Problem. Ersatz für Verschleissteile.
Irgendeiner muss der Welt ins Ohrgeflüstert haben, daß Akkus ewig halten. Oder ein 50ct Kondensator auf einer Platine.
1 Problem: Aixam mit Sevcon ….keiner im Umkreis von 100 km der Service anbietet.
2.P: Nissan und Akkuverfall
3.P: Ein internes Stellantisproblem.

Beim Importbev kommen noch diverse Probleme durch „Spezialteile“ auf uns zu. Wenn ein Motorlager zB im Ioniq durch ist, dann kann Hyundai nur „komplette“ Motoren tauschen. Wirklich grossartiger Servicegedanke.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Hier im Forum werden ja gern die Chinabevs gefeiert. Wie nachhaltig sind diese im Vergleich zu den derzeit Besten nach Klimaimpact?

In den diesen Zusammenhang möchte ich die Gefahr „Race to the bottom“ erwähnen. Schön erklärt zum Hafendeal mit Cosco
https://www.spiegel.de/wirtschaft/china ... 56b6de2f67

Schwächung der europäischen Werte

Somit wird die Entscheidung ein weiterer Schritt sein, der die europäischen Werte schwächt. Denn wenn chinesische Unternehmen und andere Unternehmen weltweit sich die wirtschaftlichen Kosten zur Gewährleistung hoher Standards bei Klima, Umwelt, Menschenrechten und Arbeitsbedingungen sparen können, dann werden sie solche Unternehmen, die diese Standards einhalten, aus dem Markt verdrängen. Langfristig wird es somit immer weniger global erfolgreiche Unternehmen geben, die unsere westlichen Standards erfüllen. Ultimativ bedeutet dies, dass China den globalen Standard setzen wird, wenn wir diesen »Race to the Bottom«, den Unterbietungswettbewerb, mitmachen und nicht Einhalt gebieten.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Jupp78 hat geschrieben: Ich stelle mir auch Ladungen alle 7km in der Fläche schwer vor. An den Endhaltestellen ... kein Thema. Der Fahrer muss ja eh Pause machen. Aber wie soll das zwischendrin passieren? Vielleicht fehlt mir auch die Fantasie.
Warum zwischendrin? Die Linie 133 ist einfach nur 7 km lang. Geladen wird nur an den Endhaltestellen. Es dauert auch nur ca. 5 Minuten, den Strom für diese 7 km wieder reinzuladen.
Und sorry, ja genau dein Vorredner ist da schon so weit, dass er in Abrede stellt, dass der wenig CO2-arme Strom ein Problem darstellt.
Wer, Odanez? Eine wirklich sehr kreative Interpretation, die du da herausliest.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)

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schattenparker hat geschrieben:So macht Habeck das Elektroauto zum Kohle-Stinker

https://www.focus.de/auto/news/von-wege ... 11937.html
Bullshit

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

Ioniq1234
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Ich bin ja der Meinung, dass ein zukünftiges BEV für die große Masse in erster Linie sparsamer sein muss als heute ZOE, i3 oder VAG BEV´s. Dann benötigt man auch keine Riesenakkus und keine exorbitanten Ladeleistungen für zügiges Reisen auf Langstrecke.

Und wenn ich dann ein BEV mit 9,x kWh/100km Verbrauch mit 35kWh Akku habe, welches mit 120KW laden kann und es zum einem Listenpreis von unter 25k€ abbildbar ist, wäre das das Massenfahrzeug. (350km Reichweite und im Winter oder bei Vollgas 250km und 10-80% in 20min aufgeladen)

Tja wie schafft man das? Mit Gewichtseinsparung alleine ist es nicht getan, siehe i3. Wenig Leistung ist auch der falsche Weg, siehe ZOE.

Wo es hingehen kann sieht man am M3 oder alten Ioniq.

Der Unterboden ist bei vielen Fahrzeugen heutzutage immer noch eine Cw-Katastrophe. Da sehe ich noch Potential. Nötige Kühlluft für Klima, Heizung, Motor, Inverter und so weiter muss Aerodynamisch geführt werden. Aber auch beim Motor, Akku und Leistungselektronik sehe ich noch Potential. Zwar hier und da nur 0,x bis 2% vielleicht, in der Summe macht das aber dann schon was aus.

Daher denke ich, dass Verbräuche unter 10kWh für Kompaktklasse und Kleinwagen demnächst durchaus realistisch sind, wenn man will.

Re: Linksammlung (ohne Diskussion) zu Medienbeiträgen zum Thema EV

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FOCUS POLEMIK ...
da wird wieder mal der "KOLBEN KOCH" vom KIT zitiert ...

Thomas Koch Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 
der schwadroniert mindest 1x im Jahr seine ANTI-EV-Thesen ins Land ....

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Während sich die EU auf ein Aus von Verbrennungsmotoren ab 2035 festgelegt hat, mehren sich die Fragezeichen, ob diese Strategie auch tatsächlich zu den Klima-Zielen der EU beiträgt.
Diese Frage ist doch berechtigt, aber das Problem ist, dass die Antwort implizit zwischen den Zeilen steht, dass die Klimaziele mit den Verbrennern erreicht werden könnten. Das aber ist als einziges sicher: Der Verbrenner wird die Klimaziele niemals erreichen, die Elektromobilität hat die Möglichkeit. Ob diese genutzt wird, hängt nicht von der Automobilindustrie ab, so viel steht fest.

Daher müsste am Schluss die Frage stehen: Gar keine individuelle Mobilität oder Elektromobilität?
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 150.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Und das alles vor dem Hintergrund „Flatrate Mobiltät“ Deutschlandticket. In der Stadt mag es funktionieren, aber in der Fläche niemals. Mobilität muss was Kosten! Wie Energie und Nahrung. Flatrate gehört an den Pranger.

Bin gestern mit dem Ami von der Eifel nach Hause gefahren. Alles mit nur 5,5 kWh. Unterwegs hatte es geschüttet und ich war froh nicht mit Rad oder Roller gefahren zu sein. Hat in Summe auch 10kWh verbraucht. Ein Ticket einfach für die Strecke hätte 12€ gekostet.
Wir sind zu 5 plus Hund…wäre ein Abo für 250€ pro Monat.

Ein Bev was um 2 Liter „Energie“ verbraucht ist gut …das kann die Zoe …unser ev6…unser egolf…der Leaf im Winter durch Heizung nicht. Was nicht funktioniert ist „Vollgas“ und Windlast. Bei derzeit gefühlt 50% LKW und Transporter sehe ich da ganz viel mehr potential….und zwar auf Gleisen.
Dateianhänge
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Zuletzt geändert von Blue shadow am Fr 4. Nov 2022, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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