Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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hgerhauser
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folder Fr 4. Jan 2019, 14:40
PeterMüller hat geschrieben:Im Haus könnte man noch viel mehr mit Strom machen, ausser die Kaffemaschine und das E-Auto damit zu füttern.
Stichwort Wärme.
Wie beim Elektroauto gibt es hier auch auf Spitzenlast basierende Horrorszenarien für Netzausbau und nötige Kraftwerke. Mit Batterien, Wärmespeicher und einer Back-up Heizung mit fast keinen Betriebsstunden ist auch das zu managen, ohne dass wir Netzausbau gegenüber heute brauchen.
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Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Mei
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folder Fr 4. Jan 2019, 15:19
hgerhauser hat geschrieben:....
https://www.hydro.com.au/clean-energy/h ... ing-island.....
echt cool anzuschauen.
Aber man sieht auch sofort wo man früher 1 Teil gebraucht hat, benötigt man jetzt 6 Teile und es ist noch immer ein Diesel dabei.

Und wenn jetzt noch jemand behauptet wäre ja alles kein Problem, der soll mir mal den Geld versechsfacher zeigen, damit ich den auch benutzen kann.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Elektrivirus
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folder Fr 4. Jan 2019, 15:30
PeterMüller hat geschrieben:Im Haus könnte man noch viel mehr mit Strom machen, ausser die Kaffemaschine und das E-Auto damit zu füttern.
Stichwort Wärme.
Ja, klasse, für diese glorreiche Idee, nahezu alternativlos in den 70er Jahren in Frankreich wegen dem "billigen Atomstrom" nahezu komplett auf Wärme aus Strom umgestellt zu haben, kotzen die Franzosen heute noch Knochen

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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chipwoman
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folder Fr 4. Jan 2019, 15:33
Alex1 hat geschrieben:
chipwoman hat geschrieben:.Zusätzlich gibt es noch das Infrastruktur= Leitungskapazitätsproblem. In manchen Städten Ostdeutschland ist die lokale Strominfrastruktur so schwach ausgelegt, dass es verboten ist 2 Durchlauferhitzer in einem Haushalt zu betreiben, weil dadurch die Strominfrastruktur in der Strasse überlastet werden kann. In der Strasse kannst du dann nicht in jedem 3. Haushalt ein Elektroauto nachts an den 22KW Ladeanschluss hängen.
"Manche Städte Ostdeutschlands" sind zum Einen nicht der Maßstab. Zum Anderen musst Du ja nicht mit 22 kW laden. Über Nacht reichen meistens sogar 2 kW. 6,4 kW aber allemal.
Die fehlende Belastbarkeit der Stromnetze scheint nicht nur in Ostdeutschland zu existieren. Siehe allgemeine-themen/das-maerchen-von-zu-w ... ml#p902173

"Beispiel hier aus dem südöstlichen Ruhrgebiet: nach neuen TAB sind alle Ladeeinrichtungen anzeigepflichtig, bei Ladeeinrichtungen > 4.6kW müssen die Stadtwerke vorab der Installation zustimmen. In den älteren Wohngebieten ist das Netz hier wohl ziemlich knapp ausgelegt."

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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folder Fr 4. Jan 2019, 15:34
Ja, weil die damals (wie heute noch) die Luft erwärmen. Das ist so, als ob man heute noch
Glühbirnen übern Esstisch am Kronleuchter mit 8x 100 Watt hätte.
Die Sonne geht in 5 Mrd. Jahren endgültig aus. Auch wenn wir bis dahin 100% unserer Welt Energie damit verwenden.
use it not lose it

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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folder Fr 4. Jan 2019, 15:37
chipwoman hat geschrieben:"Beispiel hier aus dem südöstlichen Ruhrgebiet: nach neuen TAB sind alle Ladeeinrichtungen anzeigepflichtig, bei Ladeeinrichtungen > 4.6kW müssen die Stadtwerke vorab der Installation zustimmen. In den älteren Wohngebieten ist das Netz hier wohl ziemlich knapp ausgelegt."
Hab kürzlich den Tesla an einem Hotel mit Schüko geladen. Der war über Nacht von 12% auf 56% geladen.
Eine häusliche Ladesäule >11kW braucht man wirklich nur, wenn die Akkus kleiner 20kWh sind. Wenn die Autos reale Reichweiten
von 500 KM haben, lädt kaum noch einer am Brutalosupermegaschnelllader. Max. auf Fernreisen oder die
Laternenparker.
Die Sonne geht in 5 Mrd. Jahren endgültig aus. Auch wenn wir bis dahin 100% unserer Welt Energie damit verwenden.
use it not lose it

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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folder Fr 4. Jan 2019, 15:48
E-Autos können die Netze zukünftig entlasten. 20% und mehr der Autos fahren durchschnittlich bis zu 80 km am Tag. Diese Autos werden abends angesteckt und beginnen den Ladevorgang um 23:00 mit niedriger Leistung bis 5:30. Dann schalten sie um und geben 25% ihrer Ladung für den Spitzenbedarf bis 8:00 an die umliegenden Haushalte ab. Dahin wird's kommen und ist technisch denkbar einfach zu realisieren.
Alle PNs werden ungelesen gelöscht.

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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JuGoing
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folder Fr 4. Jan 2019, 16:00
Mei hat geschrieben:Aber man sieht auch sofort wo man früher 1 Teil gebraucht hat, benötigt man jetzt 6 Teile und es ist noch immer ein Diesel dabei.
Kannst du bitte kurz erklären, was genau du hier meinst.
Vielen Dank für deine Mühe.
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
06/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
11/17 Sion reserviert

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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Mei
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folder Fr 4. Jan 2019, 19:14
JuGoing hat geschrieben:
Mei hat geschrieben:Aber man sieht auch sofort wo man früher 1 Teil gebraucht hat, benötigt man jetzt 6 Teile und es ist noch immer ein Diesel dabei.
Kannst du bitte kurz erklären, was genau du hier meinst.
Vielen Dank für deine Mühe.
Wind, Solar, Batterie, Diesel, Resistor, UPS = 6 Teile

Re: Das Märchen von zu wenig Strom im Netz

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JuGoing
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folder Fr 4. Jan 2019, 19:25
Mei hat geschrieben:Wind, Solar, Batterie, Diesel, Resistor, UPS = 6 Teile
Und das eine Teil von früher ist dann der Diesel ?
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