Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Vokoun hat geschrieben: Staatliche Förderung von PV Anlagen auf privat Häusern bei Kauf von E Autos.
PV Anlagen werden doch schon gefördert Die Besteuerung vom Eigenverbrauch könnten sie fallen lassen.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC, ID.4x, iX3...
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Ich sehe da auch keinen Sinn dabei. Eine PV lohnt sich beim Kauf eines EVs ja sowieso. Man könnte da aber andere Sachen vereinfachen. z.B. Das eine Kleinanlage eine Kleinanlage bis 10kW Netzeinspeiseleistung ist und nicht 10kWp Installationsleistung.
Was am Meisten bringen würde, wäre Reduktion der Bürokratie, wenn man die Anlagen dieser Größe nicht als Gewerbe betrachtet (hier ändert sich aber ja auch schon was zum Positiven, aber man hätte es schon besser machen können) und die Einkünfte darauf einkommensteuerfrei setzt. Die sind bei der Anlagengröße eh nicht sonderlich hoch und man könnte die entfallene Steuer als Förderung betrachten (ist auch gerechtfertigt, da ja Dachanlagen gesellschaftlich besonders erwünscht sind). Meinetwegen könnte der Netzbetreiber auch 19% direkt abführen. Sprich, man meldet die Anlage einmal an und das wars. Ich kenne einige, die zögern, weil sie den ganzen Papierkram nicht machen wollen.
Man kann zudem die Steuer auf Eigenverbrauch abschaffen und dafür eine moderate jährliche Anschlussgebühr einführen, die in Abhängigkeit der ungeregelten Einspeiseleistung ist. Wenn man die Einspeiseleistung netzdienlich zur Verfügung stellt von außen regelbar macht entfällt die Gebühr - bzw. man bekommt sogar DAFÜR eine Förderung (sowas wie die Speicherförderung, nur so eben mit einem Ziel verknüpft).

Als nächstes müsste man den Schwachsinn entfernen, dass man nach Ablauf der 20 Jahre nicht mehr einspeisen DARF. Man darf Überschüsse ja nicht mal dem Netzbetreiber schenken. Hier wäre eine Idee, dass man bei Kleinanlagen einfach pauschal den durchschnittlichen Marktpreis vergütet. Das sind zwar nur ein paar ct, aber es verringert den bürokratischen Aufwand. Anders als gerade überlegt aber unbefristet... Jetzt fängt die Energie an endlich wirklich saubillig zu werden und wir nutzen das nicht :-/

Das alles führt dazu, dass sich der Betrieb einer Anlage unbürokratisch gestalten lässt, aber man damit gleichzeitig Anreize zum Eigenverbrauch schafft. Das führt dann zwanglos dazu, dass PV und EVs ein gutes Duo werden/sind.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Kabelbaum
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Alex1 hat geschrieben: Tolle Strategie! Die werden die Verpesterbauer aber Mutti, dem Dicken und dem Bescheuerten niemals erlauben.
...und das ist auch gut so!
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Solarenergie wurde doch von Mutti und ihren Dicken so gut wie möglich abgewürgt. Man stelle sich von, Atomkraftwerke bekämen zweimal pro Jahr ihre Stromerlöse gesenkt. Toller Erfolg: Die Solarbranche samt zigtausend Arbeitsplätzen ist nach China verschwunden.

Wer was tun will, kann hier unterzeichnen: https://weact.campact.de/petitions/kein ... term=link1

Ist es doch u.a. ein großer Schwachfug, dass Regenerative Energie noch EE-Umlage zahlen muss :roll:
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Diese Forderung der Grünen wird hoffentlich bald umgesetzt: https://www.spiegel.de/auto/deutschland ... 297876442c

Doppelter Nutzen: Lkws sollten noch mehr für ihren Dreck zahlen, Rad und Fuß sollten die SUFFs ersetzen.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Bekannterweise ist das Rad ja noch umweltfreundlicher als das eAuto: https://www.zeit.de/mobilitaet/2020-02/ ... de-fahrrad

Diese Wende müssen die Verpesterbauer aber erst unseren Politikern erlauben.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Luxemburg geht voran: https://www.spiegel.de/auto/luxemburg-u ... 5dad51e9bf

Natürlich rächt sich jetzt, dass der ÖPNV nicht schon lange richtig ausgebaut wurde. Das muss halt jetzt schleunigst passieren.

Der Vorteil: Schätzungsweise 1/3 der ÖPNV-Kosten entstehen alleine durch die Bezahl-Systeme. Dieses Geld wäre in einem besseren Ausbau der Infrastruktur viel sinnvoller angelegt. Ich möchte nicht wissen, was all die Tausenden von Ticketautomaten kosten, die ja noch extra gesichert sein müssen, da sie ja Bargeld enthalten. Und der oft undurchschaubare Tarifdschungel wäre auch endlich vorbei, eine große Hürde für viele ÖPNV-Interessierte.
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Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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Natürlich rächt sich jetzt, dass der ÖPNV nicht schon lange richtig ausgebaut wurde. Das muss halt jetzt schleunigst passieren.
Hmm. Ohne Steuerungswirkung (wegen des entfallenen Ticketverkaufs) z.B. durch für die Nebenverkehrs-Zeit ab 9:00 billigere ÖPNV-Tickets wird es aber immer so sein, dass das Gros der Leute gegen 8:00 im Büro aufschlagen will, zeitlich gemeinsam mit dem Schülerverkehr. Dann müsste man die ÖPNV-Kapazitäten immer auf diesen kurzen Peak werktags zwischen 7:30 - 8:00 ausbauen, und in der restlichen Zeit stehen die Fahrzeuge (und Fahrer) eigentlich nur herum.

Das ist frelich jedem im ÖPNV-Geschäft bekannt: extrem teuer (Verkehrswege, Fahrzeuge) und uneffizient. Aus diesem Grund ist es halt doch nicht so einfach, die Vertriebskosten für die Tickets - die liegen für konventionelle etwa bei 15% und bei elektronischen bei 6%, aber nicht bei 30% wie du meinst - halt mal so einsparen zu wollen.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

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In Österreich soll ja das 123 Ticket kommen. 1€ am Tag für ein Bundesland, 2€ Tag für zwei und 3€ am Tag für ganz Österreich.
Als Schüler/Student/Lehrling bezahlt man 75€ für ein Bundesland.
Damit kann man mit allen Öffis und auch dem ICE fahren. Bei den geizigen Bayern ist im Bayern Ticket der ICE nicht drin.
Solche Tarife wie das Bayern Ticket müssen geändert werden und Kundenfreundlicher werden.
Mit dem Bayern Ticket kann man aktuell von 9-23:00 in Bayern fahren, was bringt mir das Ticket wenn man erst um 11 in Regensburg oder München ist. Dazu muss man zwei Stunden mit dem Pendel Zug fahren, der in jedem Kuhdorf hält.

Re: Die Mobilitätswende muss radikaler gedacht werden

Kabelbaum
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Bei uns z.B. wird ein Jahres-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr für 365€ (1€/Tag) angeboten.

Hört sich gut an, ist jedoch für den (bisherigen) Autofahrer nur dann interessant, wenn er den PKW dadurch ersetzen(verkaufen!) kann.
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