Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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  • Alex1
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Grana Padano hat geschrieben:Oder denke mal an griechische Inseln: Wenn Du dort Auto fährst und auf der schmalen steilen Straße, am Berg, hupt es hinter der Kurve, versteht kein autonomes System im Auto was gleich passieren wird.
Nicht nur dort, praktisch überall in entsprechenden Berglagen. Aber genau das wird ein autonomes System sehr leicht implementieren können:
- Schonmal bei der Vorprogrammierung; Du wirst nicht der Einzige auf dieser Welt sein, der diese Angewohnheit kennt, die Chance ist also gut, dass die Programmierer das auch wissen. Oder jemand ihnen das erzählt...
- Sowieso wird einprogrammiert sein, dass, wenn jemand hupt, besondere Vorsicht angesagt ist,
- Und spätestens nach dem ersten derartigen Unfall weiß das die Cloud des Autos,
- Sodass bei der nächsten entsprechenden Situation (enge Kurve, schmale Straße, steiler Hang) der Autonome entweder eh langsamer fährt (anhalten können auf halber Sichtweite) oder sogar selbsttägig hupt.

Wenn sich alle an die Regel "auf schmalen Straßen innerhalb halber Sichtweite anhalten können" halten würden, gäbe es eh kein Problem.
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

drilling
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Alex1 hat geschrieben:- Und spätestens nach dem ersten derartigen Unfall weiß das die Cloud des Autos,
In deiner Fantasiewelt vielleicht, denn nur dort funktioniert Software genau so wie du es dir wünscht, und nur dort gibt es Breitband Netzanbindung auf jeder Paßstraße. :roll:

Es ist echt schlimm was für unrealistische Erwartungen Laien an Technik haben.

Hier noch ein Beispiel das zeigt wie die Realität ganz anders aussieht, da will Nissan ein Callcenter einrichten wo die ganzen überforderten 'autonomen' Autos von Menschen aus der Ferne gesteuert werden:
http://wardsauto.com/technology/nissan- ... -next-leaf

Soviel zu 'künstlicher Intelligenz'...

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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  • Alex1
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Och jö, drilling, der KI-Profi. Wie putzig!

Das mit den Fernsteuerungen ist doch ein uralter Hut. Wusstest Du das etwa nicht? Das war doch schon im Gespräch, seit autonome Autos geplant wurden. Ist doch auch für Jeden, der seine Scheuklappen ablegt, leicht zu verstehen:
- Die Autonomen müssen sich strikt an Verkehrsregeln halten
- Und damit sind sie "anfällig", wenn die Straßenmarkierungen fehlerhaft sind.
- Und da sie dann nicht selbsttätig weiterfahren dürfen (sie würden ja gegen gesetzliche Regelungen verstoßen),
- Muss ihnen jemand von außen die "Erlaubnis" geben, die Regeln zu brechen.

Das haben wir aber schon x-mal durchdiskutiert hier. Jetzt weißt Du es auch.

Wir kennen doch alle den Scherz eines Künstlers, durch zwei konzentrische Kreise aus Salz um einen Autonomen diesen am Weiterfahren gehindert hat: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/jame ... 43246.html Diesen Konflikt muss ein Mensch auflösen.

Nächste Generationen der Autonomen werden wohl auch dieses Problem lösen können.
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

drilling
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Na, wenn du eh schon alles weist, dann ist dein vorheriger Kommentar um so unverständlicher.
Nächste Generationen der Autonomen werden wohl auch dieses Problem lösen können
Aha, also doch wieder Wunschdenken und blindes Vertrauen in die Technik ohne Ahnung zu haben was möglich ist und was völlig unrealistisch ist. Ist immer lustig wenn Laien meinen das sie mehr wissen als Fachleute. :roll:

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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  • Alex1
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Was hat das Eine denn mit dem Anderen zu tun?

Das Eine war eine uralte Diskussion über die Grenzen der Autonomen und Lösungsmöglichkeiten.
Das Andere war eine Einschätzung meiner unfehlbaren Glaskugel :D

Lerne das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Was mir bei dem Video auffällt, ist, dass der Lichtkegel verdammt kurz ist. Oder liegt das an der geringen Empfindlichkeit der Kamera? Was ja auch ein Unding wäre, hier zu sparen.

Und was mir auch auffiel: Die Radlerin ist ganz langsam über die Straße gelaufen, war also praktisch ein stehendes Ziel. Umso erstaunter, eher erschütterter bin ich, dass das Auto die nicht erkannt hat.

Und da ich mich - wie 90% aller Autofahrer - als überdurchschnittlich gut einschätze, behaupte ich mal, dass ich - inklusive dieser 90% - den Unfall hätte vermeiden können.

Was auf jeden Fall auffällt: Die Geschwindigkeit war viel zu hoch. Auf dem Video vergeht etwa 1 Sekunde zwischen dem optischen Auftauchen der Radlerin und dem Aufprall. Das Auto war schlichtweg zu schnell. BTW, es war ja auch ca. 14% zu schnell, rein legalistisch gesehen. Aber bei uns in D wäre es schon längst von hinten angehupt worden, weil es nicht die üblichen 20 km/h schneller gefahren war als erlaubt :twisted:
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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drilling hat geschrieben: Wie gesagt das gilt auch für dich, ich hab dir im selben Ton geantwortet den du in deinem Beitrag verwendet hast (wo du unter anderem ein Zitat von mir ohne Namensnennung verwendet hast, allein das ist schon ziemlich respektlos).
Mein ursprüngliches Posting war weder aggressiv, noch hat es speziell dich betroffen, noch habe ich versucht irgendjemanden zu beleidigen. Nachdem die Zitate die ich verwendet habe eindrucksvolle Belege von fehlender Sachkenntnis und überschießenden Emotionen sind, die wohl nicht nur ich als ziemlich peinlich erlebe, hatte ich ganz bewußt die Namen rausgenommen. Aber nachdem dein neuerliches Posting eine schon recht beeindruckende Lernresistenz zeigt, und auch wieder offensichtlich wird, dass du immer noch nicht verstehst worum es geht, wär das wohl nicht nötig gewesen.

Und ich ersuche dich nochmal deinen sehr aggressiven Stil einzustellen und deine persönlichen Probleme hier nicht im Forum auszukotzen. Bleib einfach bei der Sache, hör zu, bezieh nicht alles auf dich, und überleg warum wohl manches geschrieben wird, was nicht mit deinem Weltbild kompatibel ist! Es kommt auch nicht wirklich gut Leute in völlig unpassener Sprache zu belehren die sehr viel mehr als du vom Thema verstehen, lass sowas bitte in Zukunft sein.

EOT
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Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

drilling
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bluedrift hat geschrieben:Aber nachdem dein neuerliches Posting eine schon recht beeindruckende Lernresistenz zeigt, und auch wieder offensichtlich wird, dass du immer noch nicht verstehst worum es geht, wär das wohl nicht nötig gewesen.
Wieso ignorierst du den Link zum Wired Artikel der genau das belegt was ich sagte und was du mir nicht glauben wolltest?

So viel zur Lernresistenz und zum Sachverständnis deinerseits... :roll:

(das dein letzter Beitrag wieder mal nur so von Arroganz strotzt ignoriere ich jetzt mal)

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

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Die Vorstellung, dass autonomes Fahren auch auf engen, abgelegenen Straßen funktioniert (das muss noch nicht einmal in den Bergen sein - sowas gibt es bei uns im Westerwald als gemeindeeigene Verbindungswege zw. den Dörfern), halte ich auch für sehr weit hergeholt.
Voll ausgebaute Straßen mit breiten Fahrbahnen und eindeutigen Fahrbahnmarkierungen (oder in der Stadt) - das kann ich mir vorstellen. Aber eine enge Straße, ohne richtige Randmarkierung, bei der man bei Begegnungsverkehr auf den nur schlecht befestigten Randstreifen ausweichen muss (20cm zu weit nach rechts und man rutscht in einen Graben) - da muss ich @drilling & Co. Recht geben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Auto so etwas jemals völlig autonom schaffen kann.

Allerdings sehe ich nicht, warum man deshalb diese Technik pauschal in Grund und Boden verdammt und am liebsten jede weitere Entwicklung in diesem Bereich einstellen sollte.
seit 2017: 2018er Kia Soul eV - play + Komfortpaket - Rotkäppchen
+ seit 2020: 2016er Renault Zoe life R240

Re: Autonomes Fahren endet wieder mal tödlich

Kermit
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Autonomes fahren wird zweifelsfrei kommen.
Wie lange es dauert ist die Frage.
Man kann wie drilling natürlich der Meinung sein das es in den nächsten 30 Jahren nicht passiert - das halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.
Anders als bei KI und Kernfusion ist der Schwierigkeitsgrad zwar hoch, aber die Fortschritte die gemacht wurden in den letzen Jahren enorm und ein ende durchaus absehbar.

Ich vermute in den nächsten 5 Jahren Jahren werden wir Autos haben die auf guten Straßen zu 100% autonom fahren und die von sich aus so gut wie keine schwerwiegenden Fehler machen.
Es wird immer noch Situationen geben wo sie nicht weiterkommen, und wo man manuell eingreifen muss, z.B. Baustellen. Auch wird es Straßen geben mit denen Sie nicht zurechtkommen.
Autos die sinnvoll ganz ohne Lenkrad auskommen werden zunächst nur in begrenzten Bereichen sinnvoll sein.
Das wird aber im laufe der Jahre immer weniger werden.

Leute die mit solchen Autos aufwachsten werden tatsächlich dann Probleme haben wenn Sie auf einmal selber fahren müssen. Es wird dann irgendwann auch eine steigende Anzahl personen geben die überhaupt keinen Führerschein mehr hat oder braucht.
Wenn die dann auf einmal irgendwo sind wo es keine KI-Autos gibt, dann können Sie halt nicht fahren und müssen ein Taxi oder Bus nehmen. Ist auch kein Problem.

Ich tippe in spätestens 25 Jahren von jetzt an wird man es befremdlich finden wenn jemand außerhalb einer Rennstrecke sein Auto selber steuert. Man wird sich darüber aufregen wie riskant und unverantwortlich das ist, schließlich führt eine winzige Ablenkung oder ein kleiner Fehler zu furchtbaren Unfällen. Die alten Hasen werden erzählen wie sie in der Jugend mit 200 selbst über die öffentliche Autobahn geheizt sind die die Jugend schüttelt ungläubig den Kopf.
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