Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwirft

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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Rudi L
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Trotz der geringen KM Leistung laut Statistik kaufen die Leute Verbrenner mit höheren Reichweiten. Warum? Weil es geht und weil man es ab und zu braucht, weil es erschwinglicher ist als ein Elektroauto. Weil man Fahrten nicht nach Ladestationen planen muss.

Was manch Elektroauto an realer Reichweite bietet liefert ein Diesel als Reserve.

Das wissen die Leute und deswegen sind die derzeitigen Elektroautos Nischenprodukte. Warum fällt es einigen so schwer das einzusehen?
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

JuGoing
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Zur Zeit der Pferde-Kutschen waren Verbrenner auch ein Nischenprodukt.
Was spricht dagegen die Nische größer werden zu lassen ?
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Rudi L
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Nichts, das hat auch niemand behauptet.

Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

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AbRiNgOi hat geschrieben:Das gleiche gilt für den Preis, was ist billiger? Was muss ich alles Einrechnen? Nur das was ich selber bezahlen muss oder auch was die Gesellschaft für einen Preis zahlt damit ich Verbrenner fahren darf? Könnte es sein, das mittels Verursacherprinzip die Kosten der Allgemeinheit auf die Verbrenner Kilometer irgendwie verrechnet werden? Wie groß ist denn jetzt genau der Schaden an der Gesellschaft durch Lärm, NOx, CO2, Feinstaub...
Das ist ja edel von Dir, dass Du das so siehst.
Die überwiegende Mehrheit schaut allerdings nur auf den Preis in Euro, den sie für das Fahrzeug und den Betrieb bezahlen muss und kommt daher zur Zeit zu einem ganz anderen Schluß als Du.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

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Als ich eure sehr spannenden Diskussionsbeiträge so weiter verfolgt habe, stellte sich mir doch eine Frage:

Muss das E-Auto schon massentauglich sein? Wir haben weder die Infrastruktur noch die Rohstoffe, um die hier als massentauglich bezeichneten Leistungsdaten einer batterieelektrischen Fortbewegungsmethode für alle Menschen (in Deutschland/Europa) zu realisieren.

Aber die heutige Technik beweist schon, dass das in einigen Jahren möglich ist. Und dann sind viele Menschen mit Autos unterwegs, die heute noch keinen Führerschein haben und niemals mit autarken Ladevorgängen und Tempo 200 auf der Autobahn in Berührung gekommen sind. Und für die sind (autonom fahrende) Elektroautos dann gar nichts einschränkendes mehr, weil die Autos wie heute die Smartphones bei jeder Gelegenheit aufgeladen werden und so eine enorme Reichweite auch mit geringem Materialeinsatz anbieten.

Ich kann mir auch vorstellen, dass bis dahin ein größeres Umweltbewusstsein entwickelt wurde und die SUVs von selbst aussterben. Zumindest hoffe ich das.

Meine Freundin trainiert viele Jugendliche und ist immer mit dem Zoe unterwegs. Und die Jugendlichen sind begeistert von der neuen Fortbewegung. Die haben keine Reichweitenangst. Das Auto fährt mit Sonne und Wind, wie geil!!!

Ich hoffe, es wächst eine Generation heran, die wieder mehr Zeit für sich hat und ihre Umwelt bewusster wahrnimmt. An uns ist es jetzt, diese Generation in diese Bahnen zu lenken und so den Fortbestand dieser stark gefährdeten Rasse sicherzustellen. Jeder kann einen kleinen Teil dafür tun.

Amen.

Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

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Schneemann hat geschrieben:Ich kann mir auch vorstellen, dass bis dahin ein größeres Umweltbewusstsein entwickelt wurde und die SUVs von selbst aussterben. Zumindest hoffe ich das.
Das hab ich vor 15 Jahren schon gehofft, als der Schwachsinn erst anfing, aufzukommen. Am Anfang des neuen Jahrtausends war mir klar, dass das mit Benzin und Diesel jetzt zuende gehen müsse. Schließlich wurde 1999 auch schon verkündet, dass 2004 die Wasserstoff A-Klasse zu kaufen sein würde. Und dann kam doch alles anders.
Dass SUV scheisse für die Umwelt sind, weiß wohl jeder, aber zu viele finden sie


Schneemann hat geschrieben:Ich hoffe, es wächst eine Generation heran, die wieder mehr Zeit für sich hat und ihre Umwelt bewusster wahrnimmt.
Na, ob Du da bei Justin, Jason und Jeremy so gut liegst...
Schneemann hat geschrieben:Muss das E-Auto schon massentauglich sein? Wir haben weder die Infrastruktur noch die Rohstoffe, um die hier als massentauglich bezeichneten Leistungsdaten einer batterieelektrischen Fortbewegungsmethode für alle Menschen (in Deutschland/Europa) zu realisieren.
Je eher desto besser. Es ist prinzipiell alles da, man müsste es nur einfach machen.
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

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jedenfalls sorgen Trolle immer wieder ... trotz früher Erkenntnis ... für umfangreiche Themen ;)
gruesse aus dem sueden 8-)
joschka

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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Rudi L
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@Karlsson, Schneemann erwähnt heutige technologische Grundlagen, setzt das logisch in die Zukunft fort in Verbindung mit dem gesellschaftlichen Wandel. Letzteres findet übrigens permanent statt. Auch Trends ändern sich laufend.

Daher kann das von ihm beschriebene Szenario durchaus so eintreffen. Nimm als Beispiel nur mal was simples wie die Mülltrennung, vor 50 Jahren noch undenkbar, wir sind bereits damit aufgewachsen und können uns das nicht anders vorstellen.

Eine kleine Anekdote, ich habe noch ein altes Schrauberbuch im Regal mit dem Titel "Jetzt helfe ich mir selbst", hatte mein Vater damals gekauft für seinen damaligen Opel Kadett. Da ist darin neben nützlichen Tipps ein Bild wie das Auto am Flußlauf gewaschen wird. Heute auch undenkbar und mit Recht mit hohen Strafen belegt. Auch hier hat ein Wandel stattgefunden. Leise und unbemerkt.

Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

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Schneemann hat geschrieben:Muss das E-Auto schon massentauglich sein? Wir haben weder die Infrastruktur noch die Rohstoffe, um die hier als massentauglich bezeichneten Leistungsdaten einer batterieelektrischen Fortbewegungsmethode für alle Menschen (in Deutschland/Europa) zu realisieren.
Sowas kommt ja nicht über Nacht. Es wäre ja schon ein brachialer Erfolg, wenn 10% der Neuwagen in DE voll elektrisch wären.

An zu wenig Geld liegt es ja bei vielen nicht, wenn man sich die ganzen Hausfrauenpanzer anschaut. 1-2 Kidner kann man auch wunderbar mit ZOE, eUP o.ä, zur Schule fahren (über laufen oder fahrad fahren möchte ich hier gar nicht reden :lol: )

Größtenteil ist es Kopfsachen und Infrastruktur. In Berlin kann man zwar eine Ladesäule beantragen, aber die Formulare schrecken ab. Da soll man dann wissen, was die nächsten 2 Jahre ist und man muss das Fahrzeug ja im Prinzip schon haben, damit man eine Säule bekommt.
Man sollte doch eher schauen, wo man Säulen mit möglichst geringem finaziellen Aufwand aufbauen kann und dann einfach machen. Wer da um die ecke wohnt, täglich lange seinen PArkplatz sucht, komtm vielleicht auf die Idee, das er mit einem eAuto dann einen Parkplätz hätte. Im Prinzip müssten immer ein Überversorgung herrschen, damit die ängstlichen dann Umsteigen.
Bei einer Auslastung von >50% von einer Doppelsäule, müsste man autoamtisch gleich eine zweite in die nähe stellen.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.

Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Nordstromer
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Es geht darum das in Hinsicht auf die Reichweite theoretisch Massentauglich ist. Schon der Preis ist für die Masse ein absolutes KO-Kriterium. Der muss sich ändern, oder Verbrenner fahren muss verteuert werden.
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Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D
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