Merkel und die Selbstfahr-Ente

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Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

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campr hat geschrieben: es werden immer mehr autonom fahrende Autos werden, die z.B. in der Versicherung wesentlich günstiger sind.
Ich fahre jetzt 20 Jahre eigene Autos ohne die Versicherung ein einziges Mal in Anspruch genommen zu haben.
Wo siehst Du da noch Potential, die Beiträge zu reduzieren?
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Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

campr
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Mir geht es ähnlich (~23 Jahre unfallfrei). Es gibt nicht nur dich (und mich), sondern sicher auch viele wesentlich mehr zahlendere.

Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

panoptikum
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Karlsson hat geschrieben:Ich fahre jetzt 20 Jahre eigene Autos ohne die Versicherung ein einziges Mal in Anspruch genommen zu haben.
Wo siehst Du da noch Potential, die Beiträge zu reduzieren?
Es gibt ja jetzt schon Rabatte, wenn aktive Assistenzsysteme (z.B. City-Notbremssystem, aktives Spurhaltesystem, etc.) im Fahrzeug sind.

Im Gegenzug könnten Versicherungsprämien für nicht autonom gefahrene Autos gegenüber heute stark steigen.
Renault Zoe Intens (Q210, BJ 03/2013 F-Import)
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Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

INRAOS
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panoptikum hat geschrieben:
Im Gegenzug könnten Versicherungsprämien für nicht autonom gefahrene Autos gegenüber heute stark steigen.
Aber bitte nur, wenn die autonomen Autos auch wirklich nachweislich weniger Unfälle bauen als der Normalnutzer
BMW i3 BEV 94 Ah vom Dez 2016 bis Dez 2019. Über 40.000 km gefahren
Passat GTE seit 28.08.2018. Bisher 20.000,km
Model 3 seit 28.12.2019 - ohne Mängel übernommen.
EGolf bestellt Anfang Oktober 19 - abgeholt am 19.06.2020

Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

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panoptikum hat geschrieben:Es gibt ja jetzt schon Rabatte, wenn aktive Assistenzsysteme (z.B. City-Notbremssystem, aktives Spurhaltesystem, etc.) im Fahrzeug sind.
Ach, dann kriege ich einen Rabatt weil ich noch weniger als gar keinen Unfall mache?
INRAOS hat geschrieben: Aber bitte nur, wenn die autonomen Autos auch wirklich nachweislich weniger Unfälle bauen als der Normalnutzer
Weniger als Null ist schwer. Menschen müssen sich dafür erst bewähren.
Wie sieht es mit dem Autopilot aus, startet der auch bei 125%?

Teslas Autopilot tut das den Videos nach ja nun nicht gerade, in manchen Situationen muss der Menschen eingreifen, um Fehler des AP zu verhindern. Die Nutzer haben dafür zum Glück meist ein Gefühl und insgesamt ist das sicher auch eine gute Sache. Aber es ist kein autonom fahrendes Auto, sondern "nur" ein besserer Spurhalteassistent.
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Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

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Wo ist das Problem? Autonome Autos werden wesentlich weniger Unfälle haben als der Durchschnitt der Autofahrer. Wenn nicht, werden sich die Autonomen halt nicht durchsetzen. Wozu überhaupt Versicherungen? Wenn alle Autofahrer so tolle Cracks wären wie Karlsson, Rudi oder ich, die noch nie einen Unfall verursacht haben, bräuchte man doch eigentlich gar keine Versicherungen mehr, oder?

Und die Haftpflichtschäden durch Autonome werden die Hersteller übernehmen. Volvo hat das ja schon angekündigt. Wird ja auch nur einen Bruchteil der Haftpflicht für menschliche Fahrer sein.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

Rest-CO2 kompensieren: atmosfair.de Goldstandard

Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

holobro
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Karlsson hat geschrieben:
panoptikum hat geschrieben:Es gibt ja jetzt schon Rabatte, wenn aktive Assistenzsysteme (z.B. City-Notbremssystem, aktives Spurhaltesystem, etc.) im Fahrzeug sind.
Ach, dann kriege ich einen Rabatt weil ich noch weniger als gar keinen Unfall mache?
INRAOS hat geschrieben: Aber bitte nur, wenn die autonomen Autos auch wirklich nachweislich weniger Unfälle bauen als der Normalnutzer
Weniger als Null ist schwer. Menschen müssen sich dafür erst bewähren.
Wie sieht es mit dem Autopilot aus, startet der auch bei 125%?

Teslas Autopilot tut das den Videos nach ja nun nicht gerade, in manchen Situationen muss der Menschen eingreifen, um Fehler des AP zu verhindern. Die Nutzer haben dafür zum Glück meist ein Gefühl und insgesamt ist das sicher auch eine gute Sache. Aber es ist kein autonom fahrendes Auto, sondern "nur" ein besserer Spurhalteassistent.
Da du aber nicht 0€ zahlst und auch dein Risiko in einen Unfall verwickelt zu sein größer als 0% ist gibts da natürlich noch Einsparungspotential.
Die Versicherungsprämie ist abhängig davon wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Versicherung Geld für dich bezahlen muss.
Bei den Autobahn Piloten die jetzt derzeit Entwickelt werden sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall auf der Autobahn. Und selbst wenn einer passiert muss dann nicht deine Versicherung bezahlen sondern der Autohersteller.
Also weniger Risiko für die Versicherung also weniger Prämie

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/audi ... 69062.html
Andere Hersteller übernehmen für ihre "Assistenzsystem zur Entlastung des Fahrers" deswegen keine Haftung. Auch schlagen die schon nach wenigen Sekunden ohne Hände am Lenkrad Alarm. Audi dagegen steht in einer relativ klar definierten Stausituation erstmals voll für das System und seine Sicherheit ein und erteilt der Kundschaft damit tatsächlich eine Steuerbefreiung.
Audi ist also jetzt willens die Haftung für einen AB Piloten bis 60 km/h zu übernehmen und innerhalb von den nächsten 2 Jahren soll das auch endgültig vom Gesetzgeber abgesegnet werden.
In der Zeit kann Audi die Reichweite der Sensoren noch erhöhen und dann sollte einem AB Piloten bis 120-130 km/h nicht mehr viel im Wege stehen.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 26804.html
Volkswagen will bis spätestens 2020 Fahrzeuge auf den Markt bringen, die vollautomatisch auf Autobahnen fahren. Noch in diesem Jahrzehnt würden zunächst vor allem im Premium-Segment solche Fahrzeuge entwickelt
Ich denke das ist sowohl technisch als auch rechtlich in den nächsten 2,5 Jahren möglich und dann werden bei den Autos die Versicherungen auch billiger.
Die Frage ist nur ob und wann die Technik auch in den Massenmarkt Richtung Golf/ Passat kommt.

Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

campr
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Ich bin mir sicher, dass Audi die Haftung nicht für 20 Jahre kostenfrei nach dem Kauf anbieten wird. Wetten, dass diese Haftung nur jeweils für einen bestimmten Zeitraum gilt, regelmäßige (kostenpflichtige) Updates vorausgesetzt?

Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

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holobro hat geschrieben:Da du aber nicht 0€ zahlst und auch dein Risiko in einen Unfall verwickelt zu sein größer als 0% ist gibts da natürlich noch Einsparungspotential.
Die Versicherung hat 0€ an mich ausgezahlt, hier gibt es für die Versicherung kein Einsparpotential mehr.
holobro hat geschrieben:Bei den Autobahn Piloten die jetzt derzeit Entwickelt werden sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall auf der Autobahn. Und selbst wenn einer passiert muss dann nicht deine Versicherung bezahlen sondern der Autohersteller.
Das bleibt noch abzuwarten. Das gleiche gilt ja für einen Abstandsregeltempomaten - warum zahlt da denn nicht der Hersteller?
Aus welchem Grund sollte man den Hersteller mit Versicherungsfragen behelligen? Was ist wenn der Hersteller insolvent ist?

Solange die Fahrzeuge nicht Level 5 erfüllen, muss ich als Fahrer jedenfalls immer aufpassen und bin auch voll für alles verantwortlich. Das Fahrzeug darf weder ohne mich fahren, noch darf ich da nur als Passagier im Fond Platz nehmen und abgelenkt oder alkoholisiert sein.
holobro hat geschrieben: Ich denke das ist sowohl technisch als auch rechtlich in den nächsten 2,5 Jahren möglich und dann werden bei den Autos die Versicherungen auch billiger.
Rechtlich sehe ich da gar kein Problem, da muss auch nichts geändert werden. Der Fahrer bleibt wie gehabt voll verantwortlich und die Versicherung wird billiger weil das Risiko sinkt. Falls die Versicherungen auch zu diesem Schluss kommen.
Ob das Risiko aber auch sinkt wenn das Auto ohne mich fährt - das muss erst bewiesen werden.
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Re: Merkel und die Selbstfahr-Ente

INRAOS
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Karlsson hat geschrieben: Ob das Risiko aber auch sinkt wenn das Auto ohne mich fährt - das muss erst bewiesen werden.
Da bin ich auch eher skeptisch: Die Titanic sollte ja auch unsinkbar sein - und selbst bei der Bahn auf den eher überschaubaren Gleisen kommt es trotz ausgefeilter Softwaretechnik hin und wieder zu Unfällen - zB weil zwei Züge zeitgleich auf einem Gleis unterwegs sind was eigentlich gar nicht 'hätte sein können'.

Welche Fehler können beim vollautonomen fahren passieren, wenn die 'Fehlerquelle Fahrer' komplett ausgeschaltet wird? Softwarefehler, verschmutzte Sensoren, Funklöcher, mutwillige (Zer-)Störungen, Hackerangriffe ...

Ich denke, das braucht noch Jahrzehnte - wenn es überhaupt auf großer Fläche funktionieren kann.
BMW i3 BEV 94 Ah vom Dez 2016 bis Dez 2019. Über 40.000 km gefahren
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EGolf bestellt Anfang Oktober 19 - abgeholt am 19.06.2020
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