Lars Thomsen: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Wenn ich über den Wertverlust nachdenken würde, wäre ich wohl lange nicht mehr in diesem Forum.

Also mir wird der Zoe im Jahr einige hundert euro ersparen. Bis er natürlich die Differenz der Anschaffung amortisiert hat, naja ist das Auto wohl wieder 5 6 Jahre alt.
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Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Montag, 21. Oktober 2013
Zukunftsstudie von Shell
Benzin- und Diesel-Pkw sterben aus


Konventionell angetriebene Pkw werden in rund sechs Jahrzehnten weltweit verschwunden sein. Das sagt nicht irgendjemand, sondern eines der weltweit größten Mineralölunternehmen.

Im Jahr 2070 spielen konventionelle Kraftstoffe für Pkw nahezu keine Rolle mehr. Das zumindest prognostiziert der Mineralölkonzern Shell in seiner Zukunfts-Studie "New Lens Scenarios". Die weltweite Bedeutung von fossilen Brennstoffen im Pkw-Verkehr erreicht demnach 2035 den Höhepunkt und nimmt dann kontinuierlich ab.

An die Stelle von Benzin- und Diesel-Autos treten der Studie zufolge künftig Elektromobile sowie Wasserstoff- und Gasfahrzeuge. Mineralölbasierte Kraftstoffe spielen dann nur noch im Güterverkehr eine größere Rolle, werden aber auch dort kontinuierlich durch Wasserstoff ersetzt.

Quelle: n-tv.de
Anders als Lars Thomsen sieht Shell erst in 20 Jahren den Tipping Point. Ob dies wohl etwas optimistisch ist?
i3 BEV seit 2/14 + Mercedes EQC seit 07/20. PV Anlage mit 6kWp.

Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Nunja Shell baut ja gemeinsam mit anderen Wasserstofftankstellen oder?
Sah man ja schon im Film: warum das Elektroauto sterben musste.

Trotzdem 22 Jahre und länger prophezeien halte ich für sehr ... unsicher.
Es kann sich schnell vieles ändern
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Re: AW: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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Man muss auch zwischen Bestands- und Neufahrzeugen unterscheiden.

Ein heute gebauter Diesel wird ja 10-20 Jahre auf den Straßen herum fahren. Also selbst wenn der Anteil der E-Fahrzeuge sehr rapide zunimmt, wird es noch diverse Jahre dauern, bis die Verbrenner für den vorhandenen Verkehr keine Rolle mehr spielen.
Die Flotte erneuert sich jährlich um höchstens 10%. Sprich wenn ab sofort nur noch E-Autos verkauft würden, wären in 5 Jahren immernoch 50% Verbrenner auf den Straßen.

Realität ist aber wohl eher ein Marktanteil von.... na...5% in 3 Jahren?

Mit den fallenden Preisen befruchtet sich das dann selbst. Helfen tun auch Fahrverbote für Verbrenner in Städten und strengere CO2 Grenzen...also was CDU und FDP bislang immer erfolgreich verhindern konnten.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: AW: Ein

meta96
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Karlsson hat geschrieben:Man muss auch zwischen Bestands- und Neufahrzeugen unterscheiden.

Ein heute gebauter Diesel wird ja 10-20 Jahre auf den Straßen herum fahren. Also selbst wenn der Anteil der E-Fahrzeuge sehr rapide zunimmt, wird es noch diverse Jahre dauern, bis die Verbrenner für den vorhandenen Verkehr keine Rolle mehr spielen.
Die Flotte erneuert sich jährlich um höchstens 10%. Sprich wenn ab sofort nur noch E-Autos verkauft würden, wären in 5 Jahren immernoch 50% Verbrenner auf den Straßen.

Realität ist aber wohl eher ein Marktanteil von.... na...5% in 3 Jahren?

Mit den fallenden Preisen befruchtet sich das dann selbst. Helfen tun auch Fahrverbote für Verbrenner in Städten und strengere CO2 Grenzen...also was CDU und FDP bislang immer erfolgreich verhindern konnten.
Wir sind statistisch angeblich bei ca. 7 Jahren, dass sich der Fahrzeugbestand erneuert. Wobei ein Teil der Alten in den Osten oder sonst wohin verschippert wird, und dort weiter fährt (nur die zählen ab dann für "uns" nicht mehr).

Re: AW: Ein

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  • Jogi
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Karlsson hat geschrieben: Helfen tun auch Fahrverbote für Verbrenner in Städten und strengere CO2 Grenzen...also was CDU und FDP bislang immer erfolgreich verhindern konnten.
Na, dann muß halt der Herr Mierscheid im Bundestag mal kräftig auf den Putz hauen, damit die Union spurt! :mrgreen:
Verschonen Sie mich mit Lösungen,
ich habe zu lange nach dem Problem gesucht.

Re: AW: Ein

lingley
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Jogi hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben: Helfen tun auch Fahrverbote für Verbrenner in Städten und strengere CO2 Grenzen...also was CDU und FDP bislang immer erfolgreich verhindern konnten.
Na, dann muß halt der Herr Mierscheid im Bundestag mal kräftig auf den Putz hauen, damit die Union spurt! :mrgreen:
Aber Hallo ... denn als zukünftiger Alterspräsident des BT sollte das "Orginal" schon was bewirken können.
Immerhin hat er ja erfolgreich das Mierscheid-Gesetz über den Zusammenhang der deutschen Rohstahlproduktion formuliert :mrgreen:

Re: AW: Ein

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Karlsson hat geschrieben:Man muss auch zwischen Bestands- und Neufahrzeugen unterscheiden.

Ein heute gebauter Diesel wird ja 10-20 Jahre auf den Straßen herum fahren. Also selbst wenn der Anteil der E-Fahrzeuge sehr rapide zunimmt, wird es noch diverse Jahre dauern, bis die Verbrenner für den vorhandenen Verkehr keine Rolle mehr spielen.
Die Flotte erneuert sich jährlich um höchstens 10%. Sprich wenn ab sofort nur noch E-Autos verkauft würden, wären in 5 Jahren immernoch 50% Verbrenner auf den Straßen.
Die Argumentation stimmt aber nur bei dem heutigen Kaufmix. Sollte der gute Mann recht haben und 2017 kostet ein vergleichbarer EV genau soviel wie ein Verbrenner wird sich die Lage im Altbestand dramatisch ändern. E-Fahrzeuge sind deutlich günstiger im Unterhalt. Da wird so mancher Altwagenbesitzer ins grübeln kommen ob nicht ein neuer EV die günstigere Alternative ist. Vor allem wird bis dahin der häusliche PV Anteil deutlich gestiegen sein und auch Batteriespeicher dürften erschwinglicher werden. Alles gute Voraussetzungen für E-Mobile. In 2017 erwarte ich Akkuleistungen von rund 35 bis 45 kWh in Fahrzeugen wie i3, Leaf oder Zoe. Damit wären diese Fahrzeuge meiner Meinung nach zwar immer noch nicht langstreckentauglich, aber mit entsprechender Ladeinfrastruktur sind die üblichen Wochenendausflüge locker machbar.

Da ja ab nächstem Jahr fast alle dt.Hersteller E-Fahrzeuge anbieten, dürfte auch die Förderung selbiger bei uns steigen. Das entwickelt eine ganz eigene Dynamik. Und ich möchte wetten, das Fahrzeuge wie der i3 gerade weil sie im oberen Preissegment angesiedelt sind die E-Mobiltät deutlich vorantreiben werden. Es wird einfach zum guten Ton gehören in der Schimmerlos Gesellschaft mit Model S, X oder i3 vorzufahren.

Juergen
i3 REX 120 Ah - einziger i3 mit vernünftiger Reichweite und ohne Ladestress

Re: Ein "Muß" für E-Mobilisten

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So wie du das beschreibst kann ich es ja kaum erwarten in der Zukunft zu leben :D

Daimler will ja auch bald durchstarten wobei 2015 halt doch eher spät ist ...

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Re: AW: Ein

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JuergenII hat geschrieben: Die Argumentation stimmt aber nur bei dem heutigen Kaufmix. Sollte der gute Mann recht haben und 2017 kostet ein vergleichbarer EV genau soviel wie ein Verbrenner wird sich die Lage im Altbestand dramatisch ändern. E-Fahrzeuge sind deutlich günstiger im Unterhalt. Da wird so mancher Altwagenbesitzer ins grübeln kommen ob nicht ein neuer EV die günstigere Alternative ist.
Nein. Selbst wenn wir nur von 7 Jahren für eine komplette Erneuerung ausgehen (und das passt eigentlich nicht - mein Wagen wird 10, der meiner Frau ist 8, Schwiegermutters Wagen ist 11, Schwiegervaters Wagen 8, der Wagen meiner Mutter 17 und bevor mein Vater den Einjährigen gekauft hat, musste der vorherige erst 9 werden...) würde es halt 7 Jahre dauern bis der Bestand komplett elektrisch wäre.
Für 2017 ist der Marktanteil aber nicht 100%, sondern wenn es gut läuft 15% - kommend von dem aktuellen Promillebereich ist das schon eine extreme Erfolgsstory. Die "alten" Fahrzeuge landen ja auch nicht in der Presse. Was kümmert den einen X5 Besitzer groß der Unterhalt? Das wusste der vorher und das ist ein Vorteil, weil man so dem Nachbarn besser zeigen kann, was man sich leisten kann.
Wenn es gut läuft, haben wir 2020 einen Marktanteil von 30% rein elektrischer Fahrzeuge - bei den NEUZULASSUNGEN, nicht im Bestand. Dazu kommen dann 60% Hybride (fragt sich nur, wie viele davon Plug-ins sind) und 10% besonders leichter Kleinwagen, die die CO2 Grenzen ohne Hybrid erreichen.

Wenn man sich die Kostenstruktur der Fahrzeuge mal anschaut, ist Sprit nicht so der wesentliche Treiber. Wertverlust steht ganz vorne und wird es auch bei neuen E-Fahrzeugen sein. Auch Versicherung und Wartung sind nicht ganz ohne. Und dass ein E-Auto keine Wartung bräuchte... :lol: kost bei Tesla pauschal 600€ - da hat man ja richtig "gespart".
Der Verbrauch eines alten, abbezahlten Autos muss schon wirklich extrem sein, damit sich ein Neukauf finanziell lohnt. Gerade auch weil man für den Verbrenner kauf noch was bekommt, ist es finanziell nicht lukrativ, den abzustoßen.
Wenn denn eh ein neues Auto ansteht, weil man das alte nicht mehr mag, es unzuverlässig ist, durchgenudelt, man was größeres braucht... dann wird es dann finanziell vielleicht sinnvoller sein, ein Elektrofahrzeug zu kaufen. Man kann das auch mit dem alten Röhrenfernseher vergleichen. Solange man mit dem noch glücklich ist, ist er auch am billigsten.

Wenn die E-Autos dann so mega gefragt sind, ist aber auch nicht mit guten Preisen zu rechnen, während die Verbrenner dann billig verschleudert werden. Da kauft auch nicht jeder Elektro.
Und wer beurteilt denn, was billiger unterm Strich ist?
Das tut der Kunde. Und der soll 2017 dann *klick* auf einmal wissen, dass Elektro billiger am Ende nach 10 Jahren ist?
Auf Basis welcher Erfahrungen denn?
Abgesehen davon würden viele Kunden auch nie auf die Idee kommen, ein Neufahrzeug zu kaufen, wenn man gegen den Wertverlust im ersten Jahr kaum gegenan sparen kann.
Sie kaufen also Gebrauchtwagen. 2017 gibt es aber keine 1-3 jährigen von 2017...

Ne ne ne, ich wünsche dem elektrischen Antrieb zwar alles Glück auf Erden, aber für manche Szenarien bin ich einfach zu sehr Realist. Ich würde mich natürlich freuen, falls sich das als Irrtum herausstellen sollte.
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