Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnten

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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Mei
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Tengri_Lethos hat geschrieben:...Später wenn wirklich überall nebenbei auch geladen werden kann , sprich das Argument der Laternenparker und co nicht mehr existiert, braucht man dann wirklich keine größeren Akkus mehr!
Kein Mensch will ständig das Auto anstöpseln......
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Schneemann hat geschrieben:Ich bilde ja gerne mal das Gegenstück zu Karlsson. Mir reichen zukünftig sogar die 8 kWh im Twizy. Meinen Arbeitsweg habe ich gerade auf 7 km einfache Strecke verkürzt, mit dem Fahrrad, das ich bei trockenen Bedingungen benutze, sind es nur noch 6 km. Der Supermarkt ist in 1 km Entfernung, die Familie wohnt im Umkreis von 10 km.
Das sind natürlich schöne Bedingungen, hätte ich auch gern. Bei uns verlängern sich die Arbeitswege demnächst dagegen deutlich, familienfreundliches Wohnen in der Großstadt kannste halt ohne Lottogewinn knicken.

Ob Du zukünftig noch nen kleinen Akku bekommst...ich denke mal in einigen Jahren bekommst Du einen 20kWh Akku im Twizy für weniger Geld als jetzt beim 8kWh Akku und mehr Ressourcen werden auch nicht drin stecken.
Falls der Twizy keine Zukunft haben sollte (Renault steht da ja anscheinend nicht soooo hinter), müsstest Du im Bereich Velomobil schauen, da kannst Du Dich dann noch mit wesentlich weniger Energie ans Ziel bringen. Diese Fahrzeuge sind halt nur ziemlich teuer wegen kleinen Stückzahlen, weil kaum Jemand sowas haben will. Aber geben tut es das schon.

Du wirst aber zugeben müssen, dass das wohl ein Luxusproblem ist, da Du problemlos Fahrzeuge kaufen kannst, die Deine Anforderungen erfüllen und übererfüllen.
Die Interesenten für Fahrzeuge mit größerer Reichweite gucken dagegen zur Zeit in die Röhre wenn der Tesla nicht drin ist. Und das ist er für die meisten nun mal leider nicht.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Schneemann hat geschrieben:Ich möchte nicht mehrere Tausend Euro unnütz in einen Akku investieren, dessen Größe ich nicht benötige, weil ich weiß, dass ich sie nicht benötige.
Áuch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:

Ein größerer Akku, hat neben der Reichweite, weitere Vorteile:

1. Besserer Wirkungsgrad, da geringerer Innenwiderstand
2. Weniger Zyklen und daher etwas längere Lebensdauer
3. Weniger Wertverlust der Fahrzeuges und höherer Widerverkaufswert
4. Reserven, falls man doch mal nicht laden konnte oder etwas weiter fahren will

Und da muss ich sagen sind die 500-1000€ Aufpreis gut investiert. Vor allem weil man sie so oder so irgendwann wiederbekommt oder einspart.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

Elegard
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500-1000€...
Wo hast du diese Preise her? [SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND SMILING EYES]

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Karlsson hat geschrieben:
Tengri_Lethos hat geschrieben:Später wenn wirklich überall nebenbei auch geladen werden kann , sprich das Argument der Laternenparker und co nicht mehr existiert, braucht man dann wirklich keine größeren Akkus mehr

Nein, Laternenparker werden stets einen Aufschlag brauchen, weil sie eben nicht immer komfortabel über Nacht laden können.
Ich wohne in der Großstadt, wer bei uns keinen eigenen Parkplatz hat, muss sich freuen wenn er in den nächsten 3 Straßen überhaupt noch eine Möglichkeit findet, kreativ zu parken. Das ist echt ziemlich aussichtslos.
Wollte darauf hinaus , das es mehr bringt genau diese Plätze zu Ladepunkten zu machen wie "wenige" Schnelllader! Und ich rede jetzt nicht von in 2-3 Jahren sondern eher in 10+.Und mit größeren, beziehe ich mich auf meine Posts vorher, wo ich von bis zu 150 kWh Akkus geredet hatte.

"Erhöht sich die Reichweite der Fahrzeuge um 50 Prozent, so reduziert sich der Bedarf an öffentlichen Ladepunkten um lediglich 17 Prozent. Gleichzeitig wird durch den höheren Anteil von privaten Ladepunkten der Bedarf an öffentlicher- und halböffentlicher Ladeinfrastruktur sehr deutlich verringert. Bereits eine Steigerung der Lademöglichkeit in privaten Haushalten um 10 Prozent lässt den Bedarf an öffentlichen Stationen um 20 Prozent sinken. Doch nicht jeder Nutzer verfügt über einen privaten Ladepunkt, so dass ein großer Bedarf im öffentlichen Raum bestehen bleibt"
Zitat zu einer Analyse des Deutsche Zenrtum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Solaranlage im Mehrparteienhaus? Nächste Auto = E-Auto bei min 600 km echter Reichweite !

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Elegard hat geschrieben:500-1000€...
Wo hast du diese Preise her? [SMILING FACE WITH OPEN MOUTH AND SMILING EYES]
100$/kwh ist der aktuell angestrebte Preis, den Tesla spätestens nächstes Jahr realisieren will. In 10 Jahren reden wir hier vermutlich von 50€-80€/kWh im VK.

Anderes Beispiel. Sagen wir um 2025 baut VW den E-Up in 2 Akkugrößen. Einmal als 20kWh Variante und einmal als 30kWh Variante. Nun stehen diese beiden Fahrzeuge 2035 beim Händler an der Ecke mit je 150.000km auf der Uhr. Der 20kWh mit SOH von sagen wir 70% und noch 100km Reichweite und der 30kWh mit SOH von 80% mit noch 180km Reichweite. Welcher würde da wohl den höheren Verkaufspreis erzielen?
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Keiner. Das sind dann die typischen 'pro Jahr TüV €1000' bzw. die Fahrzeuge, die der Händler, weil er dafür keine Garantieversicherung bekommt nur noch in den Export verkauft.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Tengri_Lethos hat geschrieben:Wollte darauf hinaus , das es mehr bringt genau diese Plätze zu Ladepunkten zu machen wie "wenige" Schnelllader!
Das macht nur Sinn wenn diese Plätze exklusiv für E-Fahrzeuge sind und die Nutzer auch wirklich sicher sein können, dort etwas zu bekommen. Am besten als reservierter Anwohnerparkplatz.
Und das deckt dann auch nur einen Radius von maximal 500m ab im Gegensatz zu einem Supermarkt mit 10 Schnelladern mit Lastmagement. In den 150kWh Akku pumpt man ja auch 150kW, da bringt ein kurzer Einkauf schon ziemlich viel Reichweite. Und zwar vielen Nutzern am Tag und auch nicht nur denen im 500m Umkreis sondern auch welchen, die 2km weiter wohnen oder auf deren täglicher Strecke das liegt.
Auch hilft das Nutzern spontan weiter im Gegensatz zur nächtlichen Schnarchladung.
EVduck hat geschrieben:Keiner. Das sind dann die typischen 'pro Jahr TüV €1000' bzw. die Fahrzeuge, die der Händler, weil er dafür keine Garantieversicherung bekommt nur noch in den Export verkauft.
Man muss nicht alles in den Export geben, da freuen sich auch noch junge Leute mit wenig Geld drüber. Die Endverbraucherfahrzeuge in Zahlung beim Händler geben ist eh finanzieller Unsinn.
Die Version mit 30kWh wird hier halt noch wesentlich mehr Nutzwert haben.
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Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Priusfahrer hat geschrieben:
Áuch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:

Ein größerer Akku, hat neben der Reichweite, weitere Vorteile:

1. Besserer Wirkungsgrad, da geringerer Innenwiderstand
2. Weniger Zyklen und daher etwas längere Lebensdauer
3. Weniger Wertverlust der Fahrzeuges und höherer Widerverkaufswert
4. Reserven, falls man doch mal nicht laden konnte oder etwas weiter fahren will

Und da muss ich sagen sind die 500-1000€ Aufpreis gut investiert. Vor allem weil man sie so oder so irgendwann wiederbekommt oder einspart.
Die Punkte 1 und 2 kann ich technisch nachvollziehen aber nicht in Größenordnungen einordnen. Punkt 3 ist für mich als Akkumieter hinfällig. Punkt 4 kann kann ich inhaltlich nicht nachvollziehen. Diese Aussage kann man auf jede Akkugröße beziehen.

Re: Reine Elektroautos, die als Alleinfahrzeuge taugen könnt

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Schneemann hat geschrieben: Die Punkte 1 und 2 kann ich technisch nachvollziehen aber nicht in Größenordnungen einordnen.
Zu 2 - bei doppelt so großem Akku halbe Zyklenzahl für die gleiche Strecke. Dazu kommt noch die geringere C-Rate. Die Lebensdauer könnte sich mehr als verdoppeln. Der Akku hat auch einfach bei Alterung mehr Reserven.
Schneemann hat geschrieben: Punkt 4 kann kann ich inhaltlich nicht nachvollziehen. Diese Aussage kann man auf jede Akkugröße beziehen.
Man fährt längere Strecken ganz ohne zu laden (Zeitgewinn, Komfortgewinn) und spart sich dazu noch Umwege für die Ladung. Wenn nach der gleichen Fahrstrecke eine Säule nicht funktioniert oder belegt ist, hat man mehr Restreichweite, um andere Säulen zu erreichen. Oder man muss, wie gesagt, gar nicht laden. Keine Lasung ist die schnellste aller Ladungen und die sicherste dazu.
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