Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

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Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

Melkus
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Pflunz hat geschrieben:
Melkus hat geschrieben: Erkläre mal bitte wie das geht - Balancieren "bei jeder Spannung", also unterhalb der Ladeabschlußspannung.
Geh ruhig so weit ins Detail wie du kannst, ich bin da nicht völlig unbedarft.
Danke im Voraus
Das ist das aktive Balancing, das kann sogar beim Entladen und nicht nur beim laden angewandt werden. Hier wird im Endeffekt ein Teil der Energie der höher geladenen Zelle über eine Spule zur niedriger geladenen Zelle transportiert. Im Endeffekt wie ein DC/DC-Wandler.
Ob und in welchem Ausmaß das bei e-Autos gemacht wird weiß ich nicht.
Das ist richtig, hat aber keinerlei Bezug zu den Ladeverlusten.
Da geht es darum, dass die schwächeren Zellen nicht tiefentladen werden während die stärkeren noch im Arbeitsbereich sind.

Das Balancing beim Laden eines eAuto-Akkus findet immer am Ende des Ladevorgangs statt: der Ladestrom der bereits gesättigten Zellen wird verheizt während die Nachzügler jetzt noch vollständig gesättigt werden.

Und darauf bezog sich mein Rat, an der heimischen Wallbox nur bis zu 99% zu laden und das Balancing an einer Gratisladesäule vorzunehmen.
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Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

Melkus
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Gerade an 3.7kW angeschlossen - Ladezeit voraussichtlich 11:25h
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Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

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Das wird sich auf 7-8 Stunden einpendeln, lade zu Hause auch mit 3,7 kW.
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Batterie Upgrade - ein Praxisbericht || Ladestation am Mehrfamilienhaus

Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

Melkus
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Fast 10 Stunden sind es gewesen.
Balanciert / auf 100% geladen hatte ich ca 6 Wochen nicht mehr...
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Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

Dreffi
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Mal bezüglich der Lebensdauer des Akkus betrachtet, sind 11kW für den Akku gesund, oder sollte man als Kompromiss zwischen Verschleiß und Wirkungsgrad die Ladeleistung doch eher etwas reduzieren?

Anders formuliert: laden hier alle Twingo Fahrer diesen mit maximaler Ladeleistung?

Die reine Ladezeit will ich mal nicht als Hindernis ansehen.

Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

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Mit 11kW, also 0,5C zu laden ist, wie auch mit 1C (22kW) schonend für die Zellen, höher sollte man aber nicht gehen.
Die Ladeelektronik ist dafür ausgelegt, daß die Ladespannung zum "Füllstand" der Zelle angepasst wird, bei niedriger Spannung wird erst kurz niedriger Spannung angelegt die sich dann steigert, zum Schluss (bei über 4V) wird stark abgesenkt und zur Erhaltungsladung übergegangen.
Zuletzt geändert von 201EAndreas am Sa 19. Feb 2022, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

Dreffi
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Ok, ich habe 3x 20A anliegen und könnte über den go-echarger den Ladestrom bis auf 20A (=13,8kW) einstellen.
Also ruhig 16-20A einstellen und gut ist?

Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

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Klar, dann lädst Du mit etwa 14kW, das ist safe wenn die Hausinstallation dafür ausgelegt ist.
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Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

Dreffi
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Da will ich doch mal von ausgehen, bzw. das hoffe ich doch. Der go-echarger hängt an einer CEE32 Dose, welche mit 3x 20A abgesichert ist. Dies ist der Zuleitung zu der entsprechenden Unterverteilung (3x32A) geschuldet. Da hängt ja noch ein bisschen mehr dran...

Re: Ladeverluste 2,3KW vs 11KW

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Da könnte man neidisch werden, von 20 auf 80% daheim in einer Stunde... 👍
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