DBCAM - do it yourself?

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Re: DBCAM - do it yourself?

miresc
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PeterWL hat geschrieben: Dann lass uns bitte an Deinen konkreten Erkenntnissen und Fakten teilhaben (Quellen, Zahlen, Daten............), ....... ich bin Ingenieur und nur Fakten zählen für mich, der Rest ist Spekulation. Grüße, Peter
Wer lesen will und kann, ist klar im Vorteil. Da nehme man doch bitte selbst die diesbezüglichern Meldungen aus den DBCAM- und SOH-Threads hier im Forum und vergleiche die nicht gerade wenigen dort übermittelten Werte, bilde ungefähre Mittelwerte, erkenne Tendenzen und ziehe seine Schlussfolgerungen. Wer daraufhin zu anderen Ergebnissen oder Schlüssen kommt als ich, kann das gerne belegen.
Zuletzt geändert von miresc am Do 31. Okt 2019, 16:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DBCAM - do it yourself?

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Das ist aber alles andere als Fakten!!
Und die Anzahl ist selbst für eine Tendenz viel zu wenig.
Gruß
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Re: DBCAM - do it yourself?

miresc
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MBj1703 hat geschrieben: Das ist aber alles andere als Fakten!!
Und die Anzahl ist selbst für eine Tendenz viel zu wenig.
Es scheinen jedenfalls genug zu sein, dass der Hersteller Mitsubishi und die Mitsubishi-Importeure verschiedener Staaten sich damit ganz offiziell befassen (müssen) - und DBCAM ihren Werkstätten als Lösung (für sich beschwerende Kunden, wie es im britischen Dokument ganz unverblümt heißt) nahelegen. (Ich habe meine obige Skizze längst auch dem sehr interssierten und engagierten Werkstattmeister meines Mitsubishi-Händlers übermittelt. Er hat ihre Stimmigkeit nicht in Frage gestellt - was aber wohl nach Meinung mancher hier "nichts zu bedeuten hat".
Zuletzt geändert von miresc am Do 31. Okt 2019, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.

Re: DBCAM - do it yourself?

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Das Dokument gibt es schon seit Jahren, gibt sogar 4 Vorgängerversionen für die älteren Modelle.
DBCAM gibt es schon seit dem iMEV und dem ersten Outlander, das ist alles nichts neues.
Und die "Beschwichtigungsschreiben" an Kunden, ist auch nichts neues. So etwas machen viele Firmen gerne.

Also bitte, entweder Fakten liefern, oder lassen.
Im Internet stehen viele Ding...viele falsche...
Gruß
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Re: DBCAM - do it yourself?

miresc
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MBj1703 hat geschrieben: Also bitte, entweder Fakten liefern, oder lassen.
Ich mach es jetzt noch mal grundsätzlich - und belasse es dabei. Ich habe (u.a. mit meiner Skizze) eine Hypothese aufgestellt. Ich lese jetzt von dir und anderen, sie sei nicht hinreichend mit Fakten untermauert. Das mag durchaus sein, ist ja auch keine Dissertation und ich bin kein gelernter Naturwissenschaftler oder Ingenieur.. Aber eine Hypthese kann solange Geltung beanspruchen, bis sie falsifiziert ist, d. h. mit gegenteiligen Fakten oder Argumenten begründet als widerlegt gelten kann. Gelassen warte ich darauf, diese lesen zu dürfen.

Re: DBCAM - do it yourself?

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Finde ich
miresc hat geschrieben:
MBj1703 hat geschrieben: Also bitte, entweder Fakten liefern, oder lassen.
gegenteiligen Fakten oder Argumenten begründet als widerlegt gelten kann. Gelassen warte ich darauf, diese lesen zu dürfen.
Nun ja, aber man könnte auch auf bestehenden Modellen und Erfahrungen aufsetzen. Linear (also geradlinig :) )
verläuft in Sachen Degeneration fast nichts.
Zu überdenken wäre nur die Richtungsänderung.

Re: DBCAM - do it yourself?

sportster
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Seid doch konstruktiv und honoriert die Mühe, die sich miresc mit seiner Skizze gemacht hat! Natürlich ist der Abfall nicht linear, aber die Skizze verdeutlicht die Rahmenbedingungen und die Erfahrung, daß der DBCAM meist eine Verbesserung bringt. Er versucht die tatsächliche Alterung zu messen und schreibt diesen Wert in die BMU-Register. Dort ist laut MUT-III Platz für 10 Messungen. Nach jeder Prozedur (DBCAM oder auch BMU-Reset) beginnt der Abfall erneut, und zwar meist in 0,1 Ah Schritten, manchmal mit 0,5 Ah auf einmal.

Bei meinem PHEV MJ2014 habe ich den PHEVWatchdog seit März 2019 im Einsatz und anfangs festgestellt, daß etwa 1x im Monat oder ca. nach 1000km ein Abfall um 0,1 Ah stattfand. Ich war damals bei 32 Ah SoH angelangt. Die Garantie auf die Batterie beträgt beim MJ2014 nur 5 Jahre, ist also bereits abgelaufen. Deshalb habe ich auch keine Skrupel zu experimentieren.

Anfang Juni 2019 ließ ich von der Mitsubishi-Werkstatt einen BMU-Reset und einen DBCAM durchführen. Damals war das hier beschriebene Mitsubishi-Bulletin zum BMU-Reset noch nicht draußen. Der DBCAM ergab damals 34 Ah SoH. Seitdem verläuft der SoH-Abfall aber viel schneller, etwa 0,1 Ah alle 5 bis 10 Tage. Ich führe das auf den BMU-Reset zurück. Inzwischen führte ich selbst mit verschiedenen Methoden (zuletzt mit der MUT-III SE Software) BMU-Resets und auch einen erneuten DBCAM durch. Ich kann inzwischen belegen, daß ein höherer SoH-Wert linear zu mehr ladbarer Kapazität (SoC) führt. Bei meinem Fahrzeug liegen auch bei 38 Ah SoH die Akku-Zellspannungen am unteren Lade-Limit (etwa 10 Ah) noch völlig im zulässigen Bereich bei knapp 3,6V, bevor der Verbrenner anspringt. So werde ich auch weiterhin ab und zu BMU-Resets durchführen, und jedenfalls einen DBCAM, bevor ich das Fahrzeug in ein paar Jahren verkaufen werde, um dem Käufer noch eine ehrliche Aussage über den Batteriezustand machen zu können.

Leider läßt Mitsubishi uns Kunden und auch die Werkstätten völlig im Dunkeln, wie die BMU arbeitet und hinsichtlich SoH-Abfall die Umstände und Parameter berücksichtigt.
Outlander PHEV Instyle Bj.2017

Re: DBCAM - do it yourself?

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sportster hat geschrieben: Seid doch konstruktiv und honoriert die Mühe, die sich miresc mit seiner Skizze gemacht hat! Natürlich ist der Abfall nicht linear, aber die Skizze verdeutlicht die Rahmenbedingungen und die Erfahrung, daß der DBCAM meist eine Verbesserung bringt. Er versucht die tatsächliche Alterung zu messen und schreibt diesen Wert in die BMU-Register. Dort ist laut MUT-III Platz für 10 Messungen. Nach jeder Prozedur (DBCAM oder auch BMU-Reset) beginnt der Abfall erneut, und zwar meist in 0,1 Ah Schritten, manchmal mit 0,5 Ah auf einmal.
Ich kann keine vergebene Liebesmühe honorieren, sorry.
Jemand der keine Ahnung/Erfahrung hat, nur "irgendwo" etwas gelesen, wie soll der eine vernünftige "Skizze" machen.
Dann noch einen BEV mit rein zu nehmen, auch noch mit falscher Kurve, macht gar keinen Sinn.
sportster hat geschrieben: Anfang Juni 2019 ließ ich von der Mitsubishi-Werkstatt einen BMU-Reset
Erste Fehler! Konntest du ja nicht wissen, hätte aber die Werkstatt wissen müssen.
sportster hat geschrieben: Damals war das hier beschriebene Mitsubishi-Bulletin zum BMU-Reset noch nicht draußen.
Falsch, es gab schon vorher welche, auch noch ältere.
sportster hat geschrieben: Seitdem verläuft der SoH-Abfall aber viel schneller, etwa 0,1 Ah alle 5 bis 10 Tage.
Kann eigentlich nicht sein, aber
sportster hat geschrieben: Ich führe das auf den BMU-Reset zurück.
...das könnte dann doch sein
sportster hat geschrieben: Inzwischen führte ich selbst mit verschiedenen Methoden (zuletzt mit der MUT-III SE Software) BMU-Resets ....So werde ich auch weiterhin ab und zu BMU-Resets durchführen, und jedenfalls einen DBCAM, bevor ich das Fahrzeug in ein paar Jahren verkaufen werde, um dem Käufer noch eine ehrliche Aussage über den Batteriezustand machen zu können.
und leider wieder falsch. Lass den Reset sein!!
Auch dem Käufer gegenüber.
sportster hat geschrieben: Leider läßt Mitsubishi uns Kunden und auch die Werkstätten völlig im Dunkeln, wie die BMU arbeitet und hinsichtlich SoH-Abfall die Umstände und Parameter berücksichtigt.
Ganz so ist es wohl nicht, liegt auch viel am Händler
Gruß
Markus :geek:
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Re: DBCAM - do it yourself?

jolly_roger
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was passiert eig. wenn die 10 Einträge in der BMU voll sind? Funzt dann kein DBCAM mehr ? Wenn dem so wäre, dann ist wahrscheinlich nur 1x im Jahr ratsam richtig ?

Oder wäre mit einem kompletten Reset der BMU wieder Platz für weitere 10 Einträge?

Gruss, jolly

Re: DBCAM - do it yourself?

sportster
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jolly_roger hat geschrieben: was passiert eig. wenn die 10 Einträge in der BMU voll sind? Funzt dann kein DBCAM mehr ? Wenn dem so wäre, dann ist wahrscheinlich nur 1x im Jahr ratsam richtig ?

Oder wäre mit einem kompletten Reset der BMU wieder Platz für weitere 10 Einträge?

Gruss, jolly
Ich schätze, daß in diesem Fall der neueste DBCAM den ältesten überschreibt. Die Frage ist, wozu die BMU die Daten überhaupt nützt. Nach einem BMU-Reset sind jedenfalls alle DBCAM-Einträge wieder leer. Ich habe das mit der MUT-III SE Software überprüft.
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