Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Übrigens ein DBCAM dauert "nur" genau eine Ladung und man muss auch nicht das Auto am MUT hängen haben.
Einfach komplett leer fahren, am besten nochmal mit Heizung oder Klima den Rest "rausquetschen", dann Ladegerät anstecken und den DBCAM mit dem MUT aktivieren. Fertig.

Wenn man auf Nummer sicher gehen will, kann man danach nochmal mit dem MUT schauen, ob es geklappt hat.
Gruß
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

Disasterman
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So, ich habe es mal Versucht....
Wir haben unseren Outlander jetzt ca.8-14Tage.
Ich lade zwischendrin auch immer mit Chademo aber auch Zuhause.
Die Restreichweite der Batterie ist immer weiter nach unten gegangen.
Gestern auf der Arbeit geladen und er zeigte mir 36km an.
Bin mit diesen 36km aber von Frankfurt/Main bis kurz vor Limburg/Lahn gekommen, nicht über die A3 sondern über den Feldberg.
Zuhause angekommen......Batterie für ca.30Sec. den Minuspol abgeklemmt.....geladen.....Und er zeigte mir eine Reichweite von 68km.
Ich gehe mal eher davon aus, das das Problem nicht die Elektrik/Elektronik ist, sondern das Problem wieder mal vor dem Pc sitzt.
Damit meine ich aber nicht nur den Endverbraucher, sondern auch die Entwickler.
Die Problematik hat nämlich schon bei den abgespeckten Restreicjweitenanzeigen angefangen.
Die Werte werden nur errechnet statt ermittelt (gemessen). Darin wird aber auch der bisher abgelegte Fahrprofil berücksichtigt und wir wissen ja selbst, morgen kann die Fahrsituation schon wieder ganz anders sein.
Ähnliches Problem habe ich nämlich mit einem anderen Hersteller.
Du hast einen guten Verbrauch laut Anzeige, lässt das Fahrzeu aber etwas im Stand laufen, dann geht der Verbrauch exorbitant nach oben.
Hat den Hintergrund, der Wert wird auf 100km errechnet, da du aber keine Wegstrecke zurücklegst, wird er natürlich noch mal schlechter und verfälscht.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

MrMaus
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Wenn du das Minuspol kurz abklemmst, machst du genau etwas: der Letzte "trip" geht verloren, er weis also deinen bisherigen Verbrauch nicht und nimmt etwas an. Ich sehe absolut nichts falsches darin an einem System, was dauernd mit Spannung versorgt wird solange nicht etwas absolut schief geht, einen Flüchtigen und ungepufferten Speicher drin hat für etwas so nichtssagendes, wie die Restreichweite.

Jetzt hätte ich aber gerne eine Lösung von dir, wie das gehen soll mit dem Messen der Restreichweite. Da bin ich sehr gespannt :-)

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

Disasterman
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MrMaus hat geschrieben:
Wenn du das Minuspol kurz abklemmst, machst du genau etwas: der Letzte "trip" geht verloren, er weis also deinen bisherigen Verbrauch nicht und nimmt etwas an.
Dessen war ich mir im vollen Umgang bewußt und habe es absichtlich provoziert...

Ich sehe absolut nichts falsches darin an einem System, was dauernd mit Spannung versorgt wird solange nicht etwas absolut schief geht, einen Flüchtigen und ungepufferten Speicher drin hat für etwas so nichtssagendes, wie die Restreichweite.
Da stimme ich Dir nicht ganz zu.....die Restreichweite finde ich ja gerade interessant, solange sie aus annähernd realistischen Daten besteht....was interessieren mich die Daten meiner letzten Fahrt primär...
Jetzt hätte ich aber gerne eine Lösung von dir, wie das gehen soll mit dem Messen der Restreichweite. Da bin ich sehr gespannt :-)
Es hat einmal eine Zeit gegeben, da wurde vorher alles auf Herz und Nieren getestet, bevor es auf den Markt gekommen ist.....
Zu dieser Zeit hat es sich begeben, das z.B. der Momentanverbrauch durch messen so realistisch ermittelt wurde, das man sich darauf verlassen konnte...
Aber auf der anderen Seite, befinden wir uns im Moment in einer Umlernphase (einige zumindest) diese besteht darin, die Suggestionen der Werbung zu extrahieren um mit Bekannten, statt Unbekannten für sich eine Gleichung aufzumachen um zu einer Erkenntnis zu kommen (evtl.).
Um dies zu verdeutlichen eine Unterhaltung einer Dame an einer Ladesäule mit mir:
Sind Sie zufrieden mit dem Outlander.....meine Antwort ..voll und ganz, darauf sie, sie sei mit Reichweite nicht zufrieden....im Gespräch hat sich herausgestellt, das Sie über die Autobahn gefahren ist, der Strom würde nie ausreichen....ich bin über die Landstrasse gefahren und hatte sogar noch übrig....
Es ist ein schwieriges Thema MrMaus, da gebe ich Dir recht, allerdings haben wir auch das große Navi und das erkennt schon ganz gut die Effizienteste Strecke...ich hab jetzt keine Ahnung, ob es die Topographie berücksichtigt, allerdings wäre dieser Wert, wie ich finde, Essentiell.

Zu der oben erwähnten Dame:
Wahrscheinlich hat Sie auch noch die "normale" Verbrennerfahrweise" umgesetzt und nicht an das aktive Segeln gedacht um Sprit bzw. Strom zu sparen, muß ich einfache Physik an den Tag legen, wo es einen Berg runtergeht, geht es meißt auch einen Berg wieder hinauf...nur die Strecke dazwischen ist entscheidend...hier gibt es mit dem Outlander min. zwei verschieden Vorgehensweisen ..
Ich lasse Ihn einen Berg herunter rollen, in der größtmöglichen Rekuperation, daß ich gerade so in der Senke ankomme, muß dann aber die erworbene Energie direkt wieder umsetzen um den Berg hinauf zu kommen.
Die zweite Möglichkeit, ich setze die Rekuperationstufen effizient ein, um die größtmöglich Energie zu speichern und rollend in B0 die Bergkuppe zu erreichen.
Allerdings wird hier die Restreichweitenanzeige auch beeinflußt.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

MrMaus
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Na das Zitieren übst du doch bitte nochmal, weil ich habe da nicht alles geschrieben.
Disasterman hat geschrieben: Da stimme ich Dir nicht ganz zu.....die Restreichweite finde ich ja gerade interessant, solange sie aus annähernd realistischen Daten besteht....was interessieren mich die Daten meiner letzten Fahrt primär...
Primär geht es nicht um die letzte Fahrt, sondern um die letzten x km. Und weil die in der Regel ein gutes Bild darüber abgeben in welchem Gebiet sich das Auto befindet und wie der jeweilige Fahrer so unterwegs ist. Beispielsweise bei meinem voherigen Arbeitsweg habe ich den S3 nie unter 9 liter gekriegt, wegen Steigung, abiegung direkt unten am Berg, Kurzstrecke, Feldweg und und und, ansonsten bewege ich ihn unter der Werksangabe. Zum teil sogar einen Liter drunter.
Genau hier sind die Letzten km von Belang, wenn ich auf eine Reise gehe mit genau 130km/h nach Italien Fahre, habe ich dann einen sehr sehr präzisen wert wieweit ich komme. und wenn ich nur zuhause unterwegs war wusste ich auch sehr genau wann ich tanken musste.

Hättest du das dopplete ausgegeben und ein Model S gekauft würde es dir auch noch gerade sagen mit welchem Restakku du am jeweiligen Charger ankommst. Aber das ist eine ganz andere Technik.

Disasterman hat geschrieben: Es hat einmal eine Zeit gegeben, da wurde vorher alles auf Herz und Nieren getestet, bevor es auf den Markt gekommen ist.....
Die, die sowas sagen sind dann meistens die gleichen die heulen, wenn nicht alle 4 Jahre eine Modellpflege auf dem Markt ist, oder das nächste Modelljahr keine neuen Gimmiks im Wagen hat. Oder nicht mehr den XY Wagen kaufen weil AB Gerade eine Modellpflege hatte und man nicht mit einem alten Wagen unterwegs sein will.
Zudem: die Zeit von der Du sprichst ist schon lange vorbei. Die Fahrzeuge sind Fahrende Rechenzenter mit einer sehr sehr sehr aufgeblasenen Software, die einfach über die Jahre gewachsen ist. Ist ist nicht mehr so, dass man einfach mal den Saab nimmt und die 100tkm oder waren es gar 200tkm mal bei Vmax auf einem Speedtestring fahren lässt. und dann weiss: die mechanik kann so ziemlich alles ab, es sind millionen von zeilen zum teil äusserst komplizierten Code, der über verschidene Rechner verteilt aus hunderten Sensoren, tausende Berechnungen pro Sekunde durchführen. Das kann man schlicht und ergreiffend nicht alles und jede eventuallität testen.
Disasterman hat geschrieben: Zu dieser Zeit hat es sich begeben, das z.B. der Momentanverbrauch durch messen so realistisch ermittelt wurde, das man sich darauf verlassen konnte...
Alle Fahrzeuge die ich seit 2010, mit Zulassung ab 2005 gefahren hatte waren bis jetzt sehr zuverlässig was den Wert am BC und den an der Tanke hatte. Sogar die Langstrecke über 99h oder 9999 km stimmt in unserem S3 sehr genau mit dem Spritmonitor überein.
Und von der Zeit, von welcher du Sprichst weis ich noch den Verbrauchsmeter im 5er BMW, aber mal ganz ehrlich wie wolltest du nachprüfen ob dieser Momentanverbauch stimmt? und war es da nicht egal ob da 10 oder 12 liter Standen?
Und was Interessiert dich der Momentanverbrauch bei der Reichweite? Okay
Disasterman hat geschrieben: Es ist ein schwieriges Thema MrMaus, da gebe ich Dir recht, allerdings haben wir auch das große Navi und das erkennt schon ganz gut die Effizienteste Strecke...ich hab jetzt keine Ahnung, ob es die Topographie berücksichtigt, allerdings wäre dieser Wert, wie ich finde, Essentiell.
Das navi ist vom Anfang des Jahrzehntes... Ob ich ihm das zutrauen würde, dass es die Topographie auch sauber verrechnen kann.....
Disasterman hat geschrieben: ...hier gibt es mit dem Outlander min. zwei verschieden Vorgehensweisen ..
Ähm nein Falsch. Und glaub mir: ich kann spritsparend fahren, ohne ein Verkehrshindernis zu sein.
Mein V60 habe ich unter den ersten 10 bei Spritmonitor, wobei ich jetzt fangs 10 mal getankt habe und bei 7 dieser Tankfüllungen war über mehrere Km ein Pferdetransporter Leergewicht von 1200kg angehängt, und auch selten leer. Ohne Anhänger bin ich jetzt fast 1/3 unter dem Testverbrauch des ADAC. Klar der Verbrauch pendelt deutlich, etwa um ±5%, je nach Verkehr und fahrweise.

Es gibt genau eine Variante, wie man einen Rekuperierenden Wagen bergab fahren soll:
Rollen geht über Rekuperieren. Rekuperieren kannst du generell zwischen 20 und 30% der Energie rückgwinnen der Rest geht in Wärme über.
Da nimmst du (energetisch, ich empfehle das aber nicht und kann nicht für etwaige Bussgelder haftbar gemacht werden) lieber 5-10 km/h in die Senke mit. Und rollst die dort weiter.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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MrMaus hat geschrieben: Es gibt genau eine Variante, wie man einen Rekuperierenden Wagen bergab fahren soll:
Rollen geht über Rekuperieren. Rekuperieren kannst du generell zwischen 20 und 30% der Energie rückgwinnen der Rest geht in Wärme über.
Da nimmst du (energetisch, ich empfehle das aber nicht und kann nicht für etwaige Bussgelder haftbar gemacht werden) lieber 5-10 km/h in die Senke mit. Und rollst die dort weiter.
Das stimmt so pauschal leider nicht.
Ich habe das zur Genüge auch getestet, hier dokumentiert und viele haben es auch so bestätigt.
Segeln ist nicht immer das Beste ;)
Gruß
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

MrMaus
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Lies doch nochmal die versionen, die Disaster hatte... Unten an einer Steigung, beinahe zu stehen ist nicht die Variante ;-)

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Das mag sein bzw. da stimme ich zu, aber es gibt eben nicht nur EINE Variante. Deswegen haben wir so schöne Paddles ;)
Gruß
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

MrMaus
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Ja und die Paddles fehlen dir im Tesla.
Aber bei seinem Szenario gibt es nur eine Variante, die Sinnvoll ist.

Es ist halt etwas anderes aber ich habe beim DSG, was im Ecomodus segelt auch viele tests gemacht. und ja mit segeln(mit laufendem Motor) kann man den verbrauch deutlich senken, wenn die Umstände alle Stimmen. Aber man kann ihn viel einfacher erhöhen. Und reproduzierbar ist der Verbrauch auf öffentlichen Strassen wirklich nur wenn du die Schubabschaltung nutzt.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Segeln mit einem laufenden Verbrenner mit DSG kann man doch gar nicht mit dem Outlander vergleichen.

Und was hat der Tesla damit zu tun?
Ganz viele Hersteller machen die Rekuperationsmöglichkeiten anders. Manche haben gar keine Möglichkeiten.
Gruß
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