Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Im aktuellen Video von Gary berichtet er von einer Tech-Info in GB. Dort weist Mitsubishi die Händler an, die von Kunden ggf. geforderte Reset-Prozedur der BMU explizit abzulehnen. Dies habe keinen Einfluss auf die Berechnung der BMU und bringe nichts. Stattdessen soll eine Kapazitätsmessung durchgeführt werden. Hierzu soll jeweils eine Freigabe angefordert und die vorher/nachher Daten gesammelt werden.

Datensammlung klingt grundsätzlich schon mal gut...

Hier der Link zum Video:

https://youtu.be/Mdh62JHnAsA
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Interessant sind die Ergebnisse der DBCAM. Bei mir von 37,5 auf 42 Ah, bei User jollyroger von 37,3 auf 41,8... ob das wirklich Zufall ist???

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

jolly_roger
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es wäre mit Sicherheit noch besser, wenn vor der Fahrzeugübergabe damals die richtige Kapa eingestellt worden wäre...
Lädt man nie richtig voll, dann hat man auch später weniger Kapa übrig und da das ja von Anfang an aufgrund nicht korrekter Kapa-Eintragung in die BMU genau so der Fall war, haben wir nun nach knapp 15000km schon knapp 4AH „verloren“

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

sagibo
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Hallo Outi-Fahrer, ich habe mich sehr für den Outlander PHEV als Ersatz für meine Benziner-Familienkutsche interessiert, da ich das Gesamtkonzept schon recht clever finde. Wg. der Berichte zur Reichweiten- bzw- Batteriekapazitätsdegradation habe ich als potentieller Neukunde Mitsubishi über deren Portal kontaktiert, um eine Stellungnahme dazu zu erhalten. Ergebnis: Ein echter Brief mit einer Kopie des offiziellen FAQ-Schreibens von Mitsubishi, das Andy in einem seiner Videos schon diskutiert hat, verbunden mit der Hoffnung, damit alle meine Fragen beantwortet zu haben.

Auf meine Antwort kam bislang keine Reaktion... Ich hänge sie mal dran. Vielleicht hilfts ja doch ein bisschen hinter den Kulissen.
___________
Guten Tag,

heute erreichte mich ihre Stellungnahme zum BMS des Outlander PHEV. Vielen Dank dafür!
Leider ist damit das Fahrzeug für mich uninteressant geworden, da die Stellungnahme mit keiner Zeile darauf eingeht, warum das Fahrzeug binnen kurzer Zeit beträchtlich an EV-Reichweite einbüßt. Das wird ja nicht nur von einem einzelnen deutschstämmigen Australier, sondern von sehr vielen Kunden berichtet. Mich als Entwickler würde das sicher nicht kalt lassen und ich würde dem ernsthaft nachgehen. Natürlich sind Li-Ionen-Zellen Verschleißteile, das muss mir niemand erklären. Die berichtete Rate der Reichweitendegradation ist jedoch völlig unakzeptabel und mit der Zell-Chemie hoffentlich (!) nicht zu erklären.

Ob das nun auf die Software zurückzuführen, oder die Batterie wirklich so schlecht ist, ist völlig unerheblich für mich. Wäre ich ihr Kunde, würde ich mich mit so einer Stellungnahme jedenfalls nicht ernst genommen fühlen und empfehle auch, diese nicht weiter zu verwenden.

Wie bereits in meiner Mail erwähnt: Ich fahre seit einem Jahr einen Hyundai Ioniq Electric (BEV) und habe über 27.000 km damit zurückgelegt. Es ist bis jetzt keinerlei Anzeichen von Verlust an Reichweite spürbar.
Die Hyundai Garantie umfasst 8 Jahre (80% Kapazität) oder 200.000 km. Sie ist damit stärker, als die von Mitsubishi. Ich bin sicher, dass wenn es zu einer Garantieleistung bzgl. des Akkus bei meinem Ioniq kommen sollte, nicht unnötig das ökologisch sensibelste Teil des Fahrzeugs getauscht werden würde. Bisher gibt es keinerlei Anzeichen dafür.
Beim Outlander bin ich da nicht so sicher. Von daher wird das Fahrzeug für mich erst dann interessant, wenn sich diesbzgl. etwas ändert.

Sehr schade. Das übrige Konzept des Autos, insbesondere die intelligente Kombination aus seriellem und parallelem Plug-In-Hybrid unter Verzicht auf das mechanische Schaltgetriebe ist sehr überzeugend.

Mit freundlichen Grüßen
_______________
Ioniq Electric Premium schwarz seit 18.06.2018 -- PV-Anlage 5,12 kWp Ost und 4,8 kWp West -- go-eCharger und openWB

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

apopesc
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Kurze Zwischeninfo:
Nach dem DBCAM ging es bei mir wie gewohnt weiter.
4x0,1 Ah und 1x0,5 Ah Drop.
Somit habe ich nach 2500km und 1 Monat wieder 1Ah verloren.

Meine Liste zeigt dabei, dass seit anbeginn, ca. jeder 5 Drop ein größerer ist. Mal sehen ob das so weiter geht.
caprice2006 hat geschrieben: Interessant sind die Ergebnisse der DBCAM. Bei mir von 37,5 auf 42 Ah, bei User jollyroger von 37,3 auf 41,8... ob das wirklich Zufall ist???
ich hatte 41,2 zu 43,8 Ah.

caprice: 2,5 Ah
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Wie Andy in seinem letzten Video schon anführt, kann das auch ein PHEV-Gate werden, wenn sich rausstellt, dass der Akku künstlich in der nutzbaren Kapazität durch beschränkt wird und nur so Reichweiten und Emissionen im Neuzustand erreicht werden können, später nicht mehr und diese sogar Grenzwerte verletzen.

...ich bin auch der Meinung, das hier eine Produkteigenschaft verletzt wird, die dem Nutzer aber versprochen wurde.
Ebenso dem KBA, bei der Typenzulassung.
Hierzu mal ein Link des KBA zum Thema "Prüfung der Konformität von genehmigten Produkten (CoP-P)": https://www.kba.de/DE/Marktueberwachung ... _node.html

Da heisst es zB (Auszüge):
[...]
Zudem sind regelmäßig anlassbezogene Produktüberprüfungen durchzuführen, wenn Zweifel an der Konformität entstehen. Solche Zweifel können z. B. entstehen nach Hinweisen:

von Verbrauchern
[...]
Weiterhin gibt es auch das Thema Feldüberwachung: https://www.kba.de/DE/Marktueberwachung ... _node.html

Ich denke ich werde mich am WE mal hinsetzen und eine Nachricht an das KBA formulieren, als "Verbraucher-Hinweis"...schliesslich haben die ja ein Online-Formular dafür ;)
Outlander PHEV Plus/Intro MY19, seit 10/18
IONIQ Premium MY19, seit 08/19

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

sportster
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Ich habe den Ladevorgang bei meinem Fahrzeug (MY 2014; Triple Procedure durchgeführt, aber nur leichte Kapazitätsverbesserung) nun öfters genau mit dem PHEVWatchdog verfolgt. Dabei ist mir aufgefallen, daß kurz vor dem Ende des Ladevorgangs (d.h. Abbruch durch das Fahrzeug "Ladevorgang beendet") der angezeigte SoC oft deutlich über den SoH hinaus geht (bis zu 105%). Wenn man in dieser Phase das Ladekabel zieht, kann man anschließend auch mit dem angezeigt höheren SoC wegfahren und die Kapazität nutzen. Wenn man bis nach dem Abbruch des Ladevorgangs durch das Fahrzeug wartet, dann liegt der SoC meist im Bereich 99,5% des SoH. Kann das durch einen von der BMU durchgeführten Zellen-Kapazitätsausgleich aufgebraucht worden sein? Ich werde versuchen, einmal vergleichbar zu messen, ob die höhere SoC-Kapazität real ist.

Daten über mein Fahrzeug habe ich im Thread "SoH Batterie" dokumentiert.

Konnte jemand ein Ähnliche Phänomen feststellen?
Outlander PHEV Instyle Bj.2017

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

pmd
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sportster hat geschrieben: Kann das durch einen von der BMU durchgeführten Zellen-Kapazitätsausgleich aufgebraucht worden sein?
Das könntest du selbst untersuchen: Schau dir mal kurz vor Ende die maximale Spannungs-Differenz an und dann noch mal wenn er komplett durch ist. Die müsste dann von einer hohen Differenz zu einer deutlich niedrigeren sinken. Es wäre auf jeden Fall eine Erklärung, da ich selbst auch öfter mal 95% SoC sehe nach Volladung würde ich auch alternative Ursachen nicht ausschließen. Bei dem geringen SoC ist dann üblicherweise auch die geladene Kapazität eher niedrig, was nicht zur Zellabgleichung passt.

Alternative Erklärung wäre zum Beispiel, dass die Ladung aufgrund erreichter Nennspannung stoppt bevor die Zellen wirklich "voll" sind und nach der Entspannung der Zellen wird der SoC anhand der gesunkenen Spannung angeglichen. In dem Fall bringt der höher gezeigte SoC bei 100% auch nichts, da er mehr Kapazität suggeriert als tatsächlich vorhanden ist.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

sportster
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Danke gute Erklärung, ich werde mir die Spannungsdifferenz ansehen.
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

jolly_roger
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apopesc hat geschrieben: Kurze Zwischeninfo:
Nach dem DBCAM ging es bei mir wie gewohnt weiter.
4x0,1 Ah und 1x0,5 Ah Drop.
Somit habe ich nach 2500km und 1 Monat wieder 1Ah verloren.

Meine Liste zeigt dabei, dass seit anbeginn, ca. jeder 5 Drop ein größerer ist. Mal sehen ob das so weiter geht.
caprice2006 hat geschrieben: Interessant sind die Ergebnisse der DBCAM. Bei mir von 37,5 auf 42 Ah, bei User jollyroger von 37,3 auf 41,8... ob das wirklich Zufall ist???
ich hatte 41,2 zu 43,8 Ah.

caprice: 2,5 Ah
jollyroger: 2,5 Ah
apopesc: 2,6 Ah
apo, du hattest auch noch keine knapp 15k an KM runter richtig ? bei mir gabs nen Anstieg um 4,5AH, besser als nix, ca. 10km elekrisch wieder dazu gewonnen und bis jetzt - einmal auf Holz klopf - noch keinen Drop, aber die Zeit wirds zeigen, obs so bleibt - don't think so ;-)
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