Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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caprice2006 hat geschrieben: Lad dir auf der ED-Seite die MUT-Software und den Treiber für ein J2534 oder eine Lexia. Das geht wunderbar. Kosten für ein Lexia 3 max. 35 €. Voller Funktionsumfang wie eine Mitsubishi-Werkstatt. Kannst du alles mit machen. :D
So wie ich das verstanden habe, braucht der Treiber Login-Daten mit irgendeinem "unlimited"-Tarif. Für den fallen, wenn ich das richtig gelesen habe, mindestens wöchentlich 15$ oder monatlich 40$ an...
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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PHEV-Muc hat geschrieben:
caprice2006 hat geschrieben: Lad dir auf der ED-Seite die MUT-Software und den Treiber für ein J2534 oder eine Lexia. Das geht wunderbar. Kosten für ein Lexia 3 max. 35 €. Voller Funktionsumfang wie eine Mitsubishi-Werkstatt. Kannst du alles mit machen. :D
So wie ich das verstanden habe, braucht der Treiber Login-Daten mit irgendeinem "unlimited"-Tarif. Für den fallen, wenn ich das richtig gelesen habe, mindestens wöchentlich 15$ oder monatlich 40$ an...

Im Moment läuft das ganze noch in einer Testphase kostenlos. So wie es aussieht, braucht man das auch später nur einmalig, um den Treiber zu initialisieren.

Da ein MUT mindestens 450,00 € kostet und nicht klar ist, ob die China-Klone überhaupt funktionieren, ist das m. E. das kleinere Übel...

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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caprice2006 hat geschrieben: Heute wurde bei meinem Outi eine Batteriewartung durchgeführt. Dabei wurde bewusst auf ein Reset von Werten verzichtet und nur eine reine Kapazitätsmessung durchgeführt.

Alt: 37,5 AH
neu: 42,1 AH

Als neuer SOH wird in der DOG und auch im MUT nun 42 AH angezeigt. Wie bereits von anderen beschrieben, wird bei dem Prozess der Akku komplett entladen bis 0 AH, dann neu geladen. Beim alten Wert 37,5 AH hatte er nur 4,082 Volt auf den Zellen statt 4,101. Somit wurde weiter geladen und der neue Wert wird dann als neue 100 % geschrieben.

Das sollte die Aussage von Mitsubishi, dass die BMU korrekt rechnet und sich der geschätzte Wert nah an dem echten Wert befindet deutlich widerlegen. Eine Differenz zwischen Schätzwert und gemessenem Wert von 12,3 % erscheint mir weit weg von nah dran :)

Werde nun mal weiter berichten. Hätte näher an 44 sein können, jedoch sind 4,5 % Verlust auf 12.000 KM besser als 14,77 %.
Hmmm, seltsam, selbst meine 69% Batterie hatte nach dem Laden immer 4.1V angezeigt. Nach 1-2h ging die aber auch etwas runter

Die BMU kann nicht korrekt rechnen, der Code unterstuezt das nicht. Es werden auch keinerlei Messwerte wie Temperatur oder Spannung zur Berechnungen herangezogen. Mein Ladevorgang endet immer knapp bevor ich losfahre so kann ich gut beobachten was die SoC so macht und in 8-10 Faellen habe ich direkt nach dem Laden ueber 100% SoC. Die bloede BMU merkt also das mehr Kapazitaet vorhanden ist kann aber den vorher errechneten Wert (SoH) nicht korrigieren. Das bestaetig nur wieder was Du oben sagst und auch was der Coder beim RE herausgefunden hat als er den Code anschauen konnte. Die BMU schaetzt die Kapazitaet nur nach Zeit und Zyklen (Ah rein und raus aus dem Akku). Das ist ein verflucht simples Ding :\
Wenn das nun in die Presse geht, war's das mit dem zweiten Platz in den Zulassungszahlen...

Edit: kurz zum Thema China MUT: Ich bin in Kontakt mit etlichen Leuten weltweit die diese Dinger benutzen und schon erfolgreich ihre Fahrzeuge auf 40Ah kalibriert haben. Leider ist bisher noch kein 2019 Modell dabei gewesen...
Ja, der Andy aus Australien. Eigentlich aus Kassel aber nun seit 2009 hier unten ;)
https://www.youtube.com/unpluggedev

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Das mit den 4,1 war missverständlich. Vor der CMU zeigte die Batterie bei 37,5 Ah 4,1 Volt. Während der CMU am Punkt 37,5 Ah nur 4,08 Volt. 4,1 sind nun die neuen 42.

Interessant war, dass beim Ladevorgang der SOH kurz bevor die Ladung fertig war 42,1 Ah angezeigt hat, dann sprang der Wert auf den alten Wert von 37,5 zurück. Trotzdem wurden 42,1 in die BMU geschrieben. Nach Neustart des Wagens wurden dann plötzlich die 42 als neuer SOH angezeigt...

Dieses zurückspringen konnte ich während der normalen Ladevorgänge ebenfalls beobachten. Die BMU merkt also, wenn mehr in die Batterie reingeht, entscheidet dann aber, dass das nicht stimmen kann und zeigt einfach wieder den Schätzwert.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

gagu
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Bin ja Neuling aber so ganz habe ich es noch nicht verstanden. SOH wird geschätzt, wenn voll geladen wird unabhängig vom SOH erreicht der Akku eine Spannung von 4,1Volt. Soweit richtig?
Dass heißt ja aber auch dass bei abfallenden falschen SOH z.B. bei 30%SOC dann im Verlauf eine zunehmende Spannung sehen müsste?! Da ja nur noch weniger Kapazität entnommen wird als möglich wäre.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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gagu hat geschrieben: Bin ja Neuling aber so ganz habe ich es noch nicht verstanden. SOH wird geschätzt, wenn voll geladen wird unabhängig vom SOH erreicht der Akku eine Spannung von 4,1Volt. Soweit richtig?
Dass heißt ja aber auch dass bei abfallenden falschen SOH z.B. bei 30%SOC dann im Verlauf eine zunehmende Spannung sehen müsste?! Da ja nur noch weniger Kapazität entnommen wird als möglich wäre.
Perfekt erklärt. Genau so ist es. Der untere Puffer wird somit immer größer, obwohl Kapazität vorhanden wäre, kann sie nicht genutzt werden.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

Ratzkatz
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caprice2006 hat geschrieben:
gagu hat geschrieben: Bin ja Neuling aber so ganz habe ich es noch nicht verstanden. SOH wird geschätzt, wenn voll geladen wird unabhängig vom SOH erreicht der Akku eine Spannung von 4,1Volt. Soweit richtig?
Dass heißt ja aber auch dass bei abfallenden falschen SOH z.B. bei 30%SOC dann im Verlauf eine zunehmende Spannung sehen müsste?! Da ja nur noch weniger Kapazität entnommen wird als möglich wäre.
Perfekt erklärt. Genau so ist es. Der untere Puffer wird somit immer größer, obwohl Kapazität vorhanden wäre, kann sie nicht genutzt werden.
Ja genau durch den einmaligen Vorkühl/Heiz Trick hat sich der Phev nach ner Langstrecke bis auf 25%SOC entladen. Beim anschliesenden Volladen ging nach Ladekostenanzeige 10,6 Kwh rein und ich wurde mit 69 km EV reichweite begrüsst. Gleichzeitig meldet der Dog jedoch den größten Drop bisher von 0,5 AH auf 42,1 AH. Anscheinend kann man das Auto dazu bewegen den unteren Buffer besser auszunutzen. Das wird den Akku wohl nicht so gut gefallen aber es steht ja nichts gegenteiliges in der Bedienungsanleitung und 8 Jahre fahr ich das Auto sowieso nicht. Ich bin ausserdem davon überzeugt das zeitnah von Mitsubishi ein Fix kommt dieses oder nächstes Jahr.

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Ratzkatz hat geschrieben: Ich bin ausserdem davon überzeugt das zeitnah von Mitsubishi ein Fix kommt dieses oder nächstes Jahr.
Bestenfalls! Aber auch nur, wenn möglichst viele Besitzer bei Ihrem Händler und Mitsubishi Deutschland Druck machen. Ich für meinem Fall habe sogar den Eindruck, dass man die Händler erst auf die Problematik stoßen muss! Ich werde, nachdem ich zunächst mal mit dem deutschen Mitsu-Statement ruhig gestellt wurde, auch wieder nachhaken, mit den neuesten Informationen konfrontieren und dran bleiben!

Jetzt kommt aber erst mal Urlaub und d.h. Langstrecken-Erfahrungen mit wenig EV-Mode, freue mich trotzdem.

LG, Dieter
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Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

PeterWL
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caprice2006 hat geschrieben:
PHEV-Muc hat geschrieben:
caprice2006 hat geschrieben: kleiner Tipp: beim nächsten mal die normale Batterie im Kofferraum für 10 sec. abklemmen. Das sollte alle Fehlerspeicher löschen. Danach sollte es wieder gehen.
ich werds bei Gelegenheit mal probieren. Meine präferierte Lösung ist die Anschaffung eines MUT. :-)
Wie oben schon beschrieben, kannst du dir das sparen. Lad dir auf der ED-Seite die MUT-Software und den Treiber für ein J2534 oder eine Lexia. Das geht wunderbar. Kosten für ein Lexia 3 max. 35 €. Voller Funktionsumfang wie eine Mitsubishi-Werkstatt. Kannst du alles mit machen. :D


Hi, erst einmal vielen Dank für die "Forschungsarbeit". Dieses Thema zur möglichen Lösung des Problems interessiert mich wirklich sehr, aber leider geht der Ansatz zur Lösung hier in diesem Thread etwas unter..Es würde mich freuen, wenn einer der Wissenden einen neuen Thread aufmachen würde. Zum Beispiel unter dem Titel: "How to fix the battery degradation of Outlander PHEV at home". Sorry für das Englisch, vielleicht fällt ja noch einem ein besserer deutscher Titel ein. Grüße, Peter

Re: Deutsche Zusammenfassung von Andy Australia zum Thema Batteriedegration

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Ich meine es gibt ganz aktuell ein neues Video von Andy (EP 238) zum Thema "homemade fix" sinngemäß.

LG, Dieter
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