Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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sorry, sollte heißen: auch nicht die Batterie... und nicht: "außer der Batterie".
Denn die Meisten werden nicht viel mehr als 200.000 km fahren und wenn dann ein Einbruch kommt, wird es die Meisten nicht sehr schmerzen
Toyota Prius 2 - 540.000 km (ab 03/19 mit neuem gebrauchten Verbrenner) - Mitsubishi Outlander PHEV 260.000 km (ab 05/19 mit neuer Batterie) - ab Baujahr 2019 bleiben die neuen Verbrenner auf der Halde, genug ist genug
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Ich verstehe nicht ganz wieso du an den externen Ladezyklen deine Batterie beurteilst. Da beim Outi der ICE primär zum laden der Batterie dient gerade unter 65km/h ist diese in meinen Augen ständigem laden und entladen ausgesetzt was zu sehr vielen Ladezyklen führt. Liege ich falsch?

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Gerade in der Stadt aber auch bei höherem Tempo pendelt der Outi zwischen Verbrenner und Batterie, dabei werden durchaus Entladeleistungen bis 45/60kW abgerufen, was grob gesagt 4-5xC entspricht, also den Akku ziemlich stressen sollte.
Auch die Rekuperation haut ja schnell mal 30kW und mehr also bis 3C in die Batterie hinein, so dass diese immer hoch belastet wird, außer bei konstant 160km/h...
Natürlich kommt bei externer Ladung eine höhere Ladetiefe hinzu und dass das Auto auch schonmal länger mit voller Batterie steht, was grundsätzlich nicht so prickelnd ist.
Mein SoH steht bei 84,5% und ich habe ca. 27.000km abgespult, Modelljahr 2017. Ich denke aber, dass die Degradation deutlich abflacht. Hoffe ich.
Peugeot iOn von e-flat seit 04/2017 (geschäftlich)
Mitsubishi Outlander PHEV 2017 seit 05/2017
Peugeot iOn 2016 seit 08/2017

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Moin,

mich würde folgendes interessieren:
Wo wird der Akku mehr gestresst (folgende Szenarien bitte nicht auf Sinnhaftigkeit prüfen, sondern als gegeben hinnehmen):
1-der Outi wird immer an der Haussteckdose geladen, es wird fast ausschließlich elektrisch und Kurzstrecke gefahren
2-der Outi wird gemischt eingesetzt und deshalb wo möglich mit Chademo-Schnelladung und nachts an Hotels etc. an der Haussteckdose geladen
3-der Outi wird mangels Lademöglichkeit eher wie ein Toyota Prius eingesetzt (sparsames Fahrzeug mit Rekuperation)

Eigentlich wäre 2. am schlechtesten, und 3. am besten für die Akkulebensdauer (wenn auch nicht primär dafür gedacht).

LG Volker

PS: Wenn Mitsubishi sich in der Taxiszene einsteigt, lohnt es sich für Mitsubishi schon - ähnlich wie Paris-Dakar-Erfolge ist dies eine Imagefrage. Zuverlässigkeit wird doch häufig anhand der Taxen auf der Strasse beurteilt, zumindest mache ich es so (und ich bin kein Taxifahrer, sondern Arzt...).
LG Volker

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

muinasepp
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PharmaJoe hat geschrieben: Natürlich kommt bei externer Ladung eine höhere Ladetiefe hinzu und dass das Auto auch schonmal länger mit voller Batterie steht, was grundsätzlich nicht so prickelnd ist.
Das ist der Punkt. Wenn man viel elektrisch fahren will, lässt es sich fast nicht vermeiden. Bei uns steht er auch mal einen Tag voll rum. Obowohl, zumindest die Kiddies sind fast jeden Tag zu kutschieren...

@dottore
Meiner Meinung nach wäre 3) am batterieschonendsten, 1) und 2) wird sich vmtl. nicht groß unterscheiden, kommt drauf an, wie intensiv chademo genutzt wird und wie oft ganz voll geladen wird.
taxipionier hat geschrieben:Ok, das Umgehen mit der Batterieproblematik war eine sehr große Enttäuschung, aber ich werde berichten, ob diese etwas abgemildert wird.... Am Ende zählt das Ende....
Bin gespannt...
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Magscrabs hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz wieso du an den externen Ladezyklen deine Batterie beurteilst. Da beim Outi der ICE primär zum laden der Batterie dient gerade unter 65km/h ist diese in meinen Augen ständigem laden und entladen ausgesetzt was zu sehr vielen Ladezyklen führt. Liege ich falsch?
Ich denke, dass du da richtig liegst, wenn auch nicht vollständig... PharmaJoe hat da ja Fachwissen dazu beigetragen... dankeschön....ich bin übrigens Jürgen...
Ich bin bezüglich der Batterie-Nachhaltigkeit nicht auf wissenschaftlichem Niveau... Würde mich als erfahrenen Laien bezeichnen. Meine Laienmeinung ist Folgende (wie gesagt, es handelt sich um Meinungen, nicht um Wissen):
Die Ladeströme beim fahren und Rekuperieren sind mit Sicherheit nicht zu unterschätzen.... Rekuperieren bei Gefälle geht ja schneller als Chademo bezüglich der gewonnenen Reichweite. Auch Beschleunigen ist bestimmt nicht ohne.
Insofern spricht die hier aufgeführte "Prius-Nutzung" nicht unbedingt für ein stressfreies Leben der Batterie. Und zwar primär deshalb, weil der Outlander eben auch gar kein Prius ist. Beim Prius gibt es nicht so hohe Rekuperation und auch die Ströme beim Fahren sind geringer, da ja der Verbrenner - wenn er läuft - auch stets die Räder antreibt. Serielles Fahren gibt es ja beim Prius nicht. Insofern stelle ich mir die Prius-Nutzung für den Prius tatsächlich deutlich stressfreier vor als für einen Outlander, der versucht, ein Prius zu sein. Meine Priuserfahrungen sprechen auch für dieses stressfreie Leben der Prius-Batterie. Mein Prius 2 hat jetzt die 35te Inspektion hinter sich bei 525.000 km. Batterieprobleme gab es keine. Bin mir auch nicht sicher, ob es gut wäre, wenn die Batterie dauerhaft bei ca. 25 % bliebe, was sie ja täte, wenn man den Outlander weder extern lädt noch den Charge Button benutzt. Beim Prius wird die Batterie automatisch auch mal voll, beim Outlander nicht.
Also ihr habt schon Recht, dass ich die Batterie nicht nur oder primär an den Ladezyklen messen sollte. Ich habe in den ersten jahren ja auch an jeder Abbiegung rekuperiert. Auch das sind alles Mini-Ladezyklen. Aber die erwähnte Ladetiefe ist schon ein besonders wichtiger Faktor, da würde ich mit meinem Laienwissen drauf wetten. Ich arbeite mindestens 350 Tage im Jahr und lade zwei mal AC. Inzwischen auch noch 4 oder 5 mal DC, früher (bei weniger verfügbaren DC-Säulen) vielleicht 2 mal DC. 350 x 2 AC-Ladungen sind 700 mal im Jahr Voll"tanken" bis zum Würgen. In 4 Jahren also ca. 2.800 mal. sagen wir mal 2.500 mal. Auch ich bin mal faul. Diese 2.500 Ladungen bis 100 % werden mit Sicherheit ein par Prozentpunkte SoC gekostet haben.
In welchem Verhältnis das alles steht? Keine Ahnung! Aber falls jemand dieses Verhältnis von Fahrstrom, Rekuperationsstrom, Voll-Ladung und Schnell-Ladung bei Lithium-Ionen-Technik wirklich beurteilen kann, wäre es mal sicher sehr interessant. Aber um es ganz genau zu wissen, müsste man vermutlich bei einem Zell-Hersteller arbeiten oder an einer Uni zu dem Thema forschen.
Das Meiste davon kann man ja auch gar nicht beeinflussen, weil man es nicht will. Wer würde bei E-Antrieb auf Rekuperation verzichten wollen? Wer würde den Anteil von externem Strom reduzieren wollen?
Was beeimflussbar ist, sind 2 Dinge:
* Gleitendes Fahren ohne schnelle Beschleunigung. Das verhindert extreme Entladeströme und reduziert die Rekuperation, da man oft ausrollen lassen kann.
* Nicht bis 100 % laden, falls man ein BEV mit großer Batterie fährt. Ich werde demnächst eine Kia e-Niro beitzen. Da wird auf keinen Falll bis 100 % geladen. Bei 480 km Reichweite und in der Stadt fast 600 ist dies einfach nicht nötig. Da kann man dann immer im Fenster von 30 bis 75 % bleiben.
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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muinasepp hat geschrieben:
taxipionier hat geschrieben:Ok, das Umgehen mit der Batterieproblematik war eine sehr große Enttäuschung, aber ich werde berichten, ob diese etwas abgemildert wird.... Am Ende zählt das Ende....
Bin gespannt...
Ich auch... Die Frau von der Car-Garantie hat den Autopark am Offakamp jetzt aufgefordert, die Messergebnisse zu übermitteln. Mir hat die Werkstatt ja gesagt, das seien Interna. Mal gespannt, ob die Versicherung diese "Interna" nun bekommt. Immerhin ist durch die Weiterleitung meiner Mail durch MMC an die Car-Garantie die Versicherung jetzt aktiv und es ist etwas ins rollen gekommen. Da aber nach wie vor der nächste Schritt jetzt am Autopark am Offakamp liegt, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich da einfach zurück lehnen kann.. Meine Vermutung ist eher, dass ich mit der Messung nochmal von vorne beginnen muss und dann Moeller & Goede bitten muss, die Messergebnisse zu übermitteln.... Der Autopark hat letztlich bisher nur blockiert... Wenn ich mich täusche, wäre es mir um so lieber...
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Es gibt schon wieder etwas Neues zu berichten über das Batteriethema:
Der Autopark am Offakamp schickte mit Rechnungsdatum 09.01.2019 und Leistungsdatum 07.08.2018 eine Rechnung für die Tests. Es wird als Leistung "Zellenglättung und Kapazitätsmessung" aufgeführt. Lohn für 8 Arbeitsstunden: 936,00 € netto, brutto 1.113,84 €.
Jede und jeder mag sich ihre und seine Meinung über dieses Autohaus bilden. Unter solch einem Verhalten hat dann letztlich Mitsubishi zu leiden, da es ein berechtigtes Misstrauen gegenüber der Händlerstruktur von Mitsubishi gibt.

Wie bereits berichtet, hatte ich darum gebeten, einen offiziellen Batteriestatus zu erhalten, damit ich mich mit der Anschlussgarantie-Versicherung in Verbindung setzen kann. Ich stellte mir so etwas vor, was ich quasi täglich mit der Watchdog-App und meinem OBD-Dongle mache. Einmal kurz anschließen und ablesen... 5 Minuten und fertig.
Man informierte mich dann, dass die Mitsubishi-Zentrale zuerst eine Zellglättung vornehmen möchte. Ich wusste im Prinzip, dass das nichts bringt, habe es aber machen lassen. Was blieb mir anderes übrig, wenn ich einen Batteriestatus erhalten will.
Diese fand am 27.08.2018 statt. Ich war für das Autohaus quasi Versuchskaninchen. Offensichtlich wussten sie nicht, wie das geht. Jedenfalls brachten sie es nicht erfolgreich zu Ende, obwohl sie das Auto den ganzen Tag hatten. Ich musste dann an weiteren Tagen auf den Wagen verzichten, unter Anderem an dem als Leistungsdatum aufgeführten 07.08.2018.
Primär wurde jedoch an diesem Tag mein funktionsloses DAB untersucht und festgestellt, dass der sich außerhalb des MMCS befindliche DAB-Tuner defekt sei. Hierfür wurden mit Rechnungsdatum vom gleichen Tag 2 Stunden (netto 234,00 €, brutto 278,46 €) in Rechnung gestellt. Nun folgt 5 Monate später eine Rechnung ebenfalls mit Leistungsdatum 07.08.2018 bezüglich Zellglättung und Kapazitätsmessung. Es wurden also für jenen Tag 10 Stunden in Rechnung gestellt, obwohl der Outlander erst ab 11 Uhr in der Werkstatt war. Aber solch ein offensichtlicher Betrug ist hier jetzt gar nicht das primäre Thema sondern der Umgang mit der Kapazitätsmessung.
Lediglich um einen Kapazitätswert zu erhalten, den das Fahrzeug selbst im Fahrzeugdatenspeicher jederzeit bereit hält und der nur mal kurz abgelesen werden muss, wird der Kunde also zu einem versuchskaninchen verdonnert und muss 6 oder 7 mal in die Werkstatt. Es wurden insgesamt 3 mal Zellglättungen vorgenommen und an mehreren Tagen ein Mitsubishi Testprogramm durch rattern lassen. Mein Outlander befand sich dabei auf der Hebebühne und es wurde mit Laptop-Anschluss quasi die Batterie leer gefahren. Es mag sein, dass Mitsubishi dadurch wertvolle Daten erhält. In Auftrag gegeben habe ich solch ein Procedere jedoch niemals. Im Prinzip wollte ich lediglich den Watchdog-Wert per Stempel bestätigt bekommen.
Es hat durchaus eine gewisse Logik (auch wenn es trotzdem eine Dreistigkeit ist), dass die Messwerte dann hinterher, als das Procedere im Dezember endlich abgeschlossen war, als Interna bezeichnet wurden und ich die Sekretärin, die im Offakamp gleichzeitig der Werkstattmeister ist, anbluffen musste, um sie widerwillig ausgedruckt zu bekommen.
Sowohl die Tests bezüglich des DAB-Tuners als auch alle Tests und Zellglättungen bezüglich der Batterie wurden von MMC angeordnet (vielleicht auch deshalb, weil die Werkstatt sich per Serviceanfrage an MMC wandte und selbst keinen Plan hatte). Beim Thema DAB war VOR den Tests keine Auskunft zu erhalten, was ein neuer Tuner kostet (angeblich kein ofizielles Ersatzteil, stünde nicht einfach mal so im Katalog). NACH den Tests gab es dann eine Auskunft: Der Tuner solle 1.200 € kosten. Dummerweise bezahlte ich die DAB-Tests damals (ohne eine Reparatur vornehmen zu lassen).
Falls also bei euch auch mal Batterietests anstehen, empfehle ich euch, euch VORHER abzusichern und euch entweder bestätigen zu lassen, dass diese Tests nichts kosten oder euch einen Kostenvoranschlag geben zu lassen.
LG, Jürgen
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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Die erste Zellglättung fand am 27.7.2018 statt, nicht wie oben geschrieben am 27.08.2018
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

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es ist leider immer das Gleiche: einzelne Autohäuser / Werkstätten haben das Potenzial dem Kunden die besten Autos zu verleiden :evil:. Das ist eine häufig gemachte Erfahrung, zumindest für Leute, die das Auto fahren wollen und nicht als Fetisch betrachten: ausschlaggebend für die Zufriedenheit ist die Werkstatt, nicht ein bestimmtes Fahrzeug oder eine bestimmte Marke.

Ich drück' Dir die Daumen, dass die Angelegenheit vielleicht noch ohne Anwalt zu einem versöhnlichen Ausgang findet.
LG, Dieter
LG, Dieter
Outlander PHEV Plus + FAP, Karmin-Rot, EZ 05/19, 22 tkm, Bild

Allradantrieb ermöglicht es, dort stecken zu bleiben, wo der Abschleppwagen nicht hinkommt! :lol:
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