Outlander als Zugfahrzeug

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  • rastraub
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Habe bei der Suche noch keinen Thread zu dem Thema gefunden, daher fange ich mal einen an, da die Performance beim Ziehen ja für einige hier eine Kaufentscheidungshilfe sein könnte.

Ich selbst habe am Wochenende die Qualitäten meines noch recht frischen Outlanders als Zugfahrzeug kennen und zugleich auch schätzen gelernt. Habe meinen Wohnwagen vom Händler abgeholt (2h Überlandfahrt auf der Landstraße mit etwas Stadtverkehr) und es war einfach schönes, entspanntes Fahren. Der WW hat leer auch "nur" ca 1150 kg und ist mit 2,17m Breite und ca. 2,10 Höhe auch nicht riesig was die Stirnfläche angeht, aber trotzdem schon deutlich was zu ziehen (für die Kenner: ein Hymer Eriba Feeling 442 SD). Schlingern oder ähnliches absolute Fehlanzeige, und an der Hauptsteigung auf der Strecke hing ich hinter einem Nissan Quasqai mit (allerdings auch etwas höherem/breiteren) WW fest bei ca. 90 km/h, sonst wäre ich da locker auch mit den erlaubten 100 km/h hochgezogen. Der Motor wird dann halt etwas lauter aber nicht störend, finde ich. Den Verbrauch hatte ich leider nicht genullt, war aber nicht so wahnsinnig hoch, also sicher nicht zweistellig. Das ist schon mal eine Ansage, wesentlich besser, als ich erwartet habe.

Es gibt doch sicher noch andere Mitglieder hier, die den einen oder anderen Hänger mit dem Outi ziehen. Ich wäre gespannt auf Eure Erfahrungen (meine weiteren werde ich spätestens nach den Pfingstferien mit längerer WW-Reise hier posten).
Outlander PHEV in Perlmuttweis TOP mit AP MY2017
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Re: Outlander als Zugfahrzeug

PHEV
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Habe im letzten Jahr selbst einen WW dran gehabt.

Gesamtlänge: 7,6 m
Gesamtbreite: 2,5 m
Leergewicht knapp 1500kg (also das Maximum)

Verbrauch lag bei knapp 12,4 l/100km (überwiegend Landstraße)

Sicher zieht sich so einer großer Wohnwagen mit einem kräftigen Diesel deutlich besser, doch für ein 1-2 im Jahr genügt auch der PHEV.
Übrigens kommt das relativ hohe Gewicht Outlanders hier positiv zum Tragen...bei unserem letzten Fahrzeug zog der WW doch mächtig am Haken. :roll:
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Re: Outlander als Zugfahrzeug

Menzinger
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Hallo,
da bin ich auch sehr interessiert. Wir überlegen auch, den Outlander als Zugfahrzeug für einen Wohnwagen zu kaufen, dann warte ich mal auf den Bericht!

Viele Grüße,
Henrik

Re: Outlander als Zugfahrzeug

muinasepp
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Da hab ich schon Erfahrungen gemacht:
mitsubishi-plug-in-hybrid-outlander/out ... 23721.html
EV-Historie seit Anno Domini 1974 :o
Herkules E1 - Opel Corsa B Elektra - Fiat 500e Zebra - BH emotion Nitro 29 - Mitsubishi Outlander PHEV

Re: Outlander als Zugfahrzeug

Menzinger
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Habe auf einer anderen Seite das hier als Kommentar gefunden:

Seit 5 Monaten (11/15) fahre ich den Outlander PHEV Hybrid SUV. Auch ich hatte Zweifel ob der Outlander PHEV unseren Wohnwagen (gepackt min. 1500kg) ziehen kann. Denn wir fahren seit 30 Jahren an Ostern an den Comer See und zwar über den 2384m hohen Julierpass und den Malojapass. Die Frage war, was passiert wenn die Batterie total leer ist. Ich hatte deshalb schlaflose Nächte, aber nach 3 großen SUV Fahrzeugen (zuletzt Sorento 197PS/ 420nm/ 2500kg AH-Last) wollten wir ein abgasarmes Fahrzeug kaufen. Da wir zu Hause oft in Nahbereich unterwegs sind und unseren eigenen Strom nutzen können fahren wir im Schnitt etwa zu 80% rein elektrisch und bis 52km abgasfrei. Unser Bezin Verbrauch lag im Winter bei 3,2l und jetzt seit es wärmer wurde bei 2,7l Liter. Aber auch nach den 52km fährt dieses Fahrzeug dank Rekuperation und und überschüssiger motorischer Antriebskaft immer wieder längere Strecken elektrisch.
Ende März ging es also mit dem voll gepackten Wohnwagen und einem voll besetzten Auto (3 Erwachsene, 2 Jugendliche) los. Auf der Autobahn fuhr ich wie immer in Deutschland und Österreich 100km/h und in der Schweiz 85km/h (Tacho) mit aktivierter Charge Taste. Der Motor lief also permanent mit und lieferte Strom bzw. trieb meist direkt die Vorderachse an. Das schaffte der PHEV ganz locker, leise und ohne größere Anstregung. Ab Thusis (700 Hm) wurde es dann interessant. Denn ab nun ging es nur noch Berg auf (oft bis 12% Steigung) und der Akku war so gut wie leer. Von nun an ging die Motordrehzahl weiter nach oben und der Benzinmotor mit Generator vorsorgte die beiden E-Motoren mit Strom. Ein direkter Antrieb der Vorderachse über das Getriebe welches quasi immer im fünften Gang antreibt war jetzt nur noch selten möglich. Zu meinem Erstaunen konnte ich in etwa die selbe Geschwindigkeit fahren wie zuvor mit meinem Sorento Diesel. Nach 30 Jahren hatte ich die Geschwindigkeiten an den Anstiegen noch ziemlich genau in Erinnerung. Der Geräuschpegel stieg durch die höhere Drehzahl (ca. 3000 Umdrehungen) an, es wurde aber nicht unangenehm laut, nur eben ganz anders als zuvor mit dem Diesel. Die Beschleunigung erfolgt sanft aber immer mit Nachdruck und ich mußte das Gaspedal nie bis zum Bodenblech durchdrücken. Nicht einmal hatte ich eine längere Fahrzeugschlange hinter mir. Teils fuhr ich bei 12% Steigung im Schneematsch und durch Schneeverwehungen. Der elektrische Allrad (195nm auf der hinteren und 137nm auf der vorderen Antriebsachse) brachte die Kraft der 4 Räder immer gleichmäßig auf die Straße. Ein durchdrehen der Räder war auch dann kaum zu spüren. So ging es hinauf bis 2384m Höhe und meine Freude über dieses Auto stieg im gleichen Maße an. Noch nie zuvor bin ich so relaxt wie mit diesem Autlander PHEV auf der Passhöhe angekommen. Kein ruckeln, kein Lenkradgezerre, kein Gangwechsel und immer genügend Kraftreserven. Auf der Passhöhe deaktivierte ich die Charge Funktion dann und der benzinmotor verstummte. Ab jetzt war alles ganz leise. Von nun an fuhren wir nur noch elektrisch mit Rekuperation. Durch die Paddel (re/li vom Lenkrad) ist es möglich die Rekuperation immer optimal in 5-Stufen einzustellen. Die Bremsen brauchte ich deshalb kaum und wenn dann nur an Steilkurfen. Die ganze abwärtsdrängende Energie wurde in elektrische Energie umgewandelt. Nach kurzer Zeit zeigte der Akku schon 57km (mehr als je zuvor) und voll an. Wir fuhren von der Passhöhe 2384m bis kurz vor Colico rein elektrisch ohne einen Tropfen Benzin zu verbrauchen. Angekommen am Comer See (Dervio) hatten wir einen Durschnittsverbrauch von 12,5l. Der Durchschnittsverbrauch mit dem Kia Sorento lag damals bei 11,9l bis 12,7l.
Mit dieser Leistung war ich mehr als zufrieden. Die schlaflosen Nächte hätte ich mir sparen können. Mitsubishi wusste offensichtlich ganz genau, warum die Anhängelast von 1500kg nicht wie bei vielen anderen SUV auf 8% Steigung reduziert und eingeschränkt wurde. Meiner Meinung nach würde der Outlander PHEV auch locker mehr als 1500kg schaffen.
Da ich selber lange im Netzt nach solchen Informationen gesucht habe, möchte ich meine Erfahrungen hier veröffentlichen. Ich würde dieses Auto (Top-Ausstattung) jederzeit wieder kaufen. Auch meine Frau liebt es fast lautlos, abgasfrei und elektrisch zu fahren.
Und noch ein Tipp: Ich habe mir das transportable Ladegerät von NRG-kick in Österreich gekauft. Dieses Ladegrät ist einfach traumhaft. Der Akku ist in ca. 2,5 Stunden bei 16A (einphasig) voll und per App kann ich alle Daten komfortabel auslesen und einstellen. Weiterhin habe ich mit dem Lader alle Adapter (230V Schuko/ 380V-16A/ 380V-32A/ blauer Campingstecker) so dass ich auch auf dem Campingplatz mein Auto in 8 Std. (230V/6A) voll laden konnte. Noch nie hat der IP-66 wasserdichte Lader abgeschaltet oder ist auf Störung gegangen. Per App lässt sich der Ladestrom ganz einfach von 32A bis auf 6A stufenlos einstellen. Nächste Woche bekomme ich mein transportables CHAdeMO DC-Schnellladegerät (380V und 3x16A) welches ich für importiere. Damit sollte der Akku in 30 Minuten zu min. 80% voll geladen sein. Übrigends- trotz 12kWh Batterie werden nie mehr als 10kWh in den Akku geladen. 2 kWh bleiben wohl als Reserve immer im Akku. Auch dies lässt sich aus dem NRG-kick Ladegerät komfortabel auslesen. Auf Wunsch werde ich auch darüber berichten
.

siehe https://www.camping-cars-caravans.de/ca ... nder-phev/

Re: Outlander als Zugfahrzeug

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  • rastraub
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Der Urlaub ist vorbei, hier mein Bericht zum Fahren mit dem Outi und Wohnwagen:
Wohnanhänger: Hymer Feeling 442 mit Schlafdach. Breite 2.17m, Höhe 2,10, im Bereich mit Schlafdach 2,40m, Länge mit Deichsel 6,70m; Gewicht im beladenen Zustand ca. 1450 kg
Gesamtstrecke: ca. 1800 km
Ausgangsort: Ammerbuch
Zielorte(in Klammern die jeweiligen Fahrstrecken dahin): Freiburg (160km), St. Pierre de Baeuff (490km), Les Vans (161km), Remoulins (80km), Ammerbuch (820km)
Tempo: Deutschland 100km/h, Frankreich Autobahn 105 km/h, Landstraßen je nach Größe 40-90km/h
Zusammenfassung: Solange in der Batterie Reserven sind (im Save-Modus, den würde ich mit Wohnwagen immer empfehlen außer kurz vor Ende einer Fahrt mit sicherer Lademöglichkeit im Anschluss) fährt der Outi mit Hänger sehr leise und angenehm und kann das vorgegebene Tempo (Tempomat) immer problemlos halten und beim Überhohlen auch mal etwas schneller sein (bis 120km/h kurzzeitig getestet).
Auf langen Fahrten mit Wohnwagen mit vielen Steigungen ist die Batterie irgendwann mal leer, trotz Save-Modus (war bei uns auf der Rückfahrt der Fall, im französischen Jura). Dann wird der Outi bei hoher Leistungsanforderung relativ laut, da er dann den Motor von der Achse nimmt und bei höheren Drehzahlen Strom produziert, mit dem die Leistungsanforderung dann erfüllt wird. Dies ist an 3 Steigungen im Jura nicht gelungen. Dann kommt das Schildkrötensymbol (gepaart mit einem Warnton) und dem Hinweis "Antriebsleistung reduziert". Das erfordert keine Aktion vom Fahrer, der Outi fährt dann halt etwas langsamer als gewünscht (in unserem Fall 100 km/h statt der gewünschten 105 km/h). In unseren Fällen haben wir aber auch unter dieser Bedingung noch jede Menge Tourans und Tiguans mit Wohnwagen dran überholt, die sich die Berge mit ca. 80 km/h hochquälten. Von daher alles gut, der Outi war eher unter den schnelleren Zugmaschinen am Berg. Auf der Ebene bin ich bewusst etwas langsamer als erlaubt (soweit ich das verstanden habe, dürfen Gespanne wie meines mit über 3,5 t Gesamtgewicht in Frankreich eigentlich 110km/h fahren und der Wohnwagen ist laut Fahrzeugbrief auf 120km/h zugelassen, dürfte das also auch), damit der Outi die Chance hat, an den Ebenen Abschnitten etwas Batterie nachzuladen, was er auch öfters getan hat.
Mich hätte ja die Temperatur des Motors/Öls/Kühlwassers bei unserer Rückfahrt interessiert, aber das verrät der Outi ja seinen Insassen (wie fast alle modernen Autos) leider nicht. Schade eigentlich. Das Fach für das Ladegeät im Kofferraumboden ist jedenfalls bei Ankunft und Entnahme des Ziegels ganz schön warm gewesen. Da wurde durchaus gearbeitet, würde ich sagen.
Ein Wort noch zum Laden auf Campingplätzen und meinen Erfahrungen auf den 4 Plätzen: Auf drei der vier Plätze hat das Laden funktioniert, auch wenn der Besitzer eines Platzes nicht ganz sicher war, ob seine Sicherung das Aushält. Versuch macht klug. Als meine Frau dann auch noch den Haarföhn im Wohnwagen mit drangehängt hat, war allerdings Ende mit Strom. Ließ sich aber beheben. Vorsicht war auch direkt nach Ankunft geboten, weil dann zuerst die Batterie des Movers im Wohnwagen laden wollte, von daher habe ich den Outi immer erst kurz vor dem Schlafengehen etwa 2-3h nach Ankunft drangehängt. Da hat es aber bis auf einen Platz dann auch immer funktioniert. Der eine Platz war halt sehr klassisch mit 6A abgesichert, da ging es mit dem Standardziegel nicht, da der ja 10A zieht.
Mit dem Outi auf dem Campingplatz macht übrigens richtig Spaß, so lautlos mit Wohnwagen, da drehen sich viele um und es gibt interessante Gespräche im Anschluss. Das Erstaunen, dass ein Hybrid einen Wohnwagen ohne Verbrenner ziehen kann (und teilweise war es ganz schön steil auf den Plätzen) war groß. Unser Antriebskonzept ist halt schon ziemlich einmalig.
Alles in allem also ein voller Erfolg, der Outi hat seinen Ritterschlag zum Wohnwagenziehen von mir erhalten. Ich habe allerdings keinen Vergleich zu anderen Zugfahrzeugen, da das ganze Thema für mich neu ist.
Grüße,
Rainer
Outlander PHEV in Perlmuttweis TOP mit AP MY2017

Re: Outlander als Zugfahrzeug

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Wie schlägt sich der Outi eigentlich beim rangieren mit schwerem Anhänger und geringer Geschwindigkeit? Ich habe da bei unserem derzeitigen Zugfahrzeug mit unserem 2,6t Doppelachser teilweise etwas Probleme. Der hat zwar eine hohe Anhängerlast, aber trotz Diesel im Turboloch einfach keine Kraft beim losfahren. Man darf gerade voll beladen schön die Kupplung qualmen lassen, wenn man am Hang rückwärts langsam in eine Einfahrt einbiegen muss, oder im Wald zwischen den Bäumen parkt. Eigentlich könnte das ein EV ja problemlos machen, da dafür auch kaum Leistung nötig ist. Wie ist das beim Outi?

Die maximale Zuglast ist ja oft auch eine Bremsfrage. Nicht umsonst darf der kleine Bruder - unser zweites Zugfahrzeug, ein Jimny - ungebremst nur ein paar hundert kg, gebremst aber 1,4t ziehen! Trotz der geringen Anhängerlast ist das aufgrund der kompakten Abmaße einfach nur ein Traum und der kann aufgrund seiner unglaublichen Kraft für die kleine Kiste auch noch viel mehr als die 1,4t. Am liebsten wäre mir der Jimny - oder vergleichbar in elektrisch, aber so was wie der e-Mehari ist ja immer ohne Anhängerkupplung ;-/.

Daher Outlander, sofern der beim rangieren taugt. (wenn ich wirklich mal die 2,6t brauche leihe ich mir einen G vom Nachbarn... :-)

Re: Outlander als Zugfahrzeug

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Das Rangieren mit dem Outi ist ein Traum! Mit 2,6t vermutlich nicht, aber mit meinen 1,4t am Haken musste ich auf einem Campingplatz mal ein ziemliches Stück rückwärts wieder raus, mit Kurve und allem. Das geht einfach total gut mit dem Outi, weil da kein Verbrenner stinkt und vor allem keine Kupplung raucht! Der Outi fährt da immer sehr sanft und absolut ruckfrei an, wie gesagt: ein Traum! Wenn mehr dran hängt fährt er halt erst mit etwas entschiedenerem Druck auf´s Pedal los, aber immer sehr schön ruckfrei und ohne Belästigung von Nachbarn etc.
Von daher für langsames Rangieren ein geniales Antriebskonzept. Nur die 2,6t darf er halt nicht (kann er vermutlich schon, zumindest, solange noch was in der Batterie ist). Das langsame Fahren ist einfach sehr schön umgesetzt beim Outi, auch im Stau habe sein Verhalten als sehr angenehm empfunden: Kein zurückrollen (AutoHold aktiviert), ruckfreies, langsames anfahren. Alles so, wie ich das haben will.
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Re: Outlander als Zugfahrzeug

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Hallo,
Hier der Bericht meiner ersten Urlaubsfahrt mit Wohnanhänger:
Outlander Basis 2019, Wohnwagen Knaus Südwind 2,5 m breit, 7,5 m lang und 1,5 t schwer. Das Zugfahrzeug voll beladen.
Es geht vom Westen in Deutschland nach Spanien ca. 1230 km. Am ersten Tag eine Übernachtung nördlich von Lyon, ca. 615 km.
Nach ca. 1 h fahrt mit Tempo 100 hatten wir eine Reifenpannen am Wohnwagen. Nach drei Stunden Zeitverlust gehts weiter. Um noch pünktlich auf dem ersten Campingplatz Nähe Lyon anzukommen fuhr ich in Frankreich mit Tempo 105. Fahrmodus Normal. Der Akku war relativ schnell leer. Unterwegs den Akku nicht geladen. Verbrauch 15,2 Liter E10 😯. Der hohe Verbrauch hat mich doch erschreckt. Mit unserem schwereren T5 verbrauchten wir Max. 11,5 - 12 Liter Diesel bei gleicher Fahrweise.

Zweiter Teil der Reise: von Lyon nach Spanien, nochmal ca. 615 km. In Frankreich mit vollem Akku losgefahren. Ich habe jedoch drauf geachtet, dass der Akku immer halb voll war. Bin die ganze Stecke im Charge Modus gefahren. Im Save Modus konnte der Ladezustand nicht gehalten werden. In den Pausen lief auch der Motor. Nur so konnte der Ladezustand gehalten werden. Jetzt stand an den Steigungen immer genügend Energie aus dem Akku zu Verfügung. Der Verbrauch bei konstant Tempo 100 betrug jetzt 12,9 Liter E10. Für einen Benziner sehr guten Wert.

Fazit: mit leerem Akku fährt der Outi an Steigungen auf voller Drehzahl, nicht eingekuppelt. Der Verbrauch steigt sprunghaft an. Auf geraden Strecken und bergab schafft er es nicht den Akku für den nächsten Anstieg ausreichend zu laden. Daher der hohe Verbrauch.

Sorgt man aber in Pausen dafür, dass der Akku geladen wird, steht genügend Energie für die Anstiege zur Verfügung. Im zweiten Teil der Reise fuhr das Auto auch bei den Steigungen immer eingekuppelt.

Nach der Rückreise werde ich nochmals Berichten, ob meine Beobachtungen sich bestätigt haben.
Liebe Grüße
Solarmax
Seit 2/2019 Outlander PHEV, E-Up 2020 bestellt, Vorher: Zoe R240, Peugeot iOn. 12 kWp PV

Re: Outlander als Zugfahrzeug

CreytaX
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Japp so in etwa würde ich den Outi auch bewegen.

Sei noch gesagt das solche Fahrten meist nur 1-2 mal im Jahr statt finden.

Und der Diesel einen höheren Wirkungsgrad als ein Benziner hat.
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