VW stellt den VW ID 3 (Neo) vor

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Re: VW stellt den VW Neo vor

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Nozuka hat geschrieben: Hat denn jemand den original bericht in deutsch geschaut? Es schwirrt ja vorwiegend die übersetzung herum und da wurde schon öfters etwas falsch übersetzt.
Bin mir ziemlich sicher, dass es auf die zu diesem Zeitpunkt erhältlichen Fahrzeuge bezogen wahr. Unter ca. $48000 gibts das model 3 noch immer nicht. Und da gab es das mid range model noch nicht. Und bei uns wird es ja noch teurer.
Ich hoffe, die Verlinkung mit Timestamp klappt, ansonsten sagt er das bei 45:05 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=Y2FkuFi ... .be&t=2705

Diess: "Aber da kommen wir ganz stark, muss man wirklich sagen, wir haben 30 Milliarden jetzt in Elektromobilität investiert. Wir haben ein Werk in Deutschland - in Zwickau - schon umgewidmet auf Elektrofahrzeuge; wird derzeit umgebaut. Ich komm grad von 'nem Spatenstich in China, wo wir in Shanghai 'n Elektrofahrzeugwerk aufbauen. Wir kommen also ab 2020 mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla oder besser und die Hälfte kosten. Und wir werden damit..." [Illner unterbricht und verweist darauf, dass E-Autos später noch thematisiert werden]

Die Übersetzung ist meiner Meinung nach adäquat.
Foren in a Nutshell:
TE: Kennt jemand ein gutes Rezept für Hühnersuppe?
U1: Iss doch einfach Brötchen. Schmecken auch gut.
U2: Die Frage kam schon mehrfach.
U3: Hühner sind nur eine Erfindung der Atomlobby
U4: *gelöscht*
U4: Sorry für den Doppelpost
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Re: VW stellt den VW Neo vor

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Karlsson hat geschrieben: Ich glaube bei 15 Zellen im Modul wäre die maximale Spannung zu hoch. Müsste die nicht bei maximal 500V liegen? Und pro Zelle dann 4,0-4,2V.... dann 13 Zellen?
Stimmt, bei Ladesäulen die z.B. max. 500V liefern, wäre dann keine Schnell-Ladung mehr möglich, außer es wäre im Auto ein zusätzlicher DC/DC-Wandler verbaut - siehe Porsche Mission e-Thread
Ragnarok hat geschrieben:Also die meisten Säulen >100kW sind doch eh 900V Säulen. Nur ein paar der ersten Generation können max 500V...
13 Zellen hieße, das die Einzelzelle 72 Ah Kapazität hätte, das 13-er Modul 48,1 V und der
(7s) 91s-Akku 337 V, die drei
(8s) 104s-Akkus 385 V und der
(9s) 117s-Akku 433 V Systemspannung. Und sollte die Ladeschlussspannung bei 4,2 V liegen, dann bliebe er vollgeladen bei 491 V.

Kommt das so hin oder stecken da Gedankenfehler drin? (bin nur technisch interessierter Laie)
VW ID.3 1st
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Re: VW stellt den VW Neo vor

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Loewuppel hat geschrieben:Und zur Wassertemperierung: Wird das so wie bei einer Fussbodenheizung/-kühlung mit Rohrschleifen unter dem Boden der Batteriewanne ausgeführt?
Ja

Re: VW stellt den VW Neo vor

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Werden - wie beim e-tron - auch der Motor und das Ladegerät an das Kühlsystem angeschlossen?
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Re: VW stellt den VW Neo vor

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Ja, so wie beim e-Golf ja auch schon.

Re: VW stellt den VW Neo vor

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Funky81 hat geschrieben:Es wurde ausgesagt das die MEB Plattform 35% Günstiger ist. Der E Golf kostet Basis 35900€ würde der E Golf also auf die MEB Plattform gebaut werden könnte er also ca 23335€ kosten. Also ist das gar nicht so unwahrscheinlich das der Neo ca 25T kostet in der Basis.
Fragt sich FÜR WEN günstiger. Wenn er für VW in der Herstellung günstiger ist, kann man so nämlich nicht rechnen. Wenn man den e-Golf z.B. ansieht mit seinen 35.900, davon Händlerrabatt und Mehrwertsteuer abzieht, ist man bei etwa 26.000 €. Üblicherweise kostet die Herstellung eines Autos etwa die Hälfte des Preises zu dem er verkauft wird. Rest fließt in Entwicklung, Marketing, Rückstellungen, Nachbesserungen, Qualitätssicherung, Dividenden, Versicherungen, ... Wenn also VW den e-Golf aktuell für 13.000 herstellt und auf Basis von MEB ein Drittel günstiger wird, wären das nur 4300 € Ersparnis aus Sicht vom Hersteller.

Re: VW stellt den VW Neo vor

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Monkeyhead hat geschrieben:Diess: "[...] Wir kommen also ab 2020 mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla oder besser und die Hälfte kosten."
Ich würde das wie folgt interpretieren:
  • Er bezieht sich auf das Model 3, und zwar den Preis, der momentan verfügbar ist, also $45.000 + 4% Zoll + 19% MwSt = $55.700, also €49.100.
  • Halb so viel würde ich aufrunden mindestens auf 55-60%, das ist umgangssprachlich immer noch "halb so viel", also wären das 27.000-29.400 Euro. Und dieser Preis dann nach üblichem Rabatt gerechnet, Listenpreis also vielleicht €32.000.
  • "Die alles können wie Tesla oder besser" bezieht sich ausschließlich auf Akkugröße und Ladeleistung. Ladeleistung soll ja 125 kW sein, was mehr als beim Model 3 wäre. Der Akku im Mid Range Model 3 hat etwa 60 kWh.
Das ist gerade noch glaubhaft, wenn man ein Basismodell hat, was sehr abgespeckt ist. 60 kWh Akku in einem Auto unter €30.000 wären aber natürlich schon eine Ansage.

OK, ist auch geraten, aber so kann ich mir es vorstellen.

Re: VW stellt den VW Neo vor

hu.ms
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Halber preis bei gleicher reichweite ist aus meiner sicht einfach nicht machbar.
Ausser sie wollen bei jedem auto draufzahlen.
Der gute mann hat sich mit dieser aussage einfach zu weit aus dem fenster gelehnt.
Sowas ist weder für VW noch für die gesamte e-mobiliät förderlich wenn es dann nicht eingehalten werden kann.
M3 SR+ stroniert.
ID.3 1st. reserviert - aber am 22.07.20 Pro Life + WP bestellt -
EZ 03.11.20, sw 0792 ab 08.04.21.
PV 9,6 kw + E3DC akku-speicher 10 kwh = 78 % autark incl. BEV-laden tagsüber.
go-e 1,3 bis 11kw

Re: VW stellt den VW Neo vor

Nozuka
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Das ganze Gespräch in diesem Video ist irgendwie doof.
Er macht so eine Aussage und die Moderatoren ignorieren seine Antwort komplett und gehen einfach weiter im Text.

Re: VW stellt den VW Neo vor

ubit
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VW hätte die "Macht" das einzuhalten. Auch wenn sie draufzahlen würden. Das könnte sich der Konzern locker eine begrenzte Zeit lang leisten - auch wenn es den Aktionären nicht gefallen würde.

Dazu kommt der Einstieg in den Direktvertrieb. Wenn man das konsequent durchzieht, muss man auch nicht draufzahlen. Man schöpft halt nur Marge bei Anderen ab und zahlt den ausliefernden Autohäusern nur noch eine Mini-Auslieferungsprämie. Oder baut gleich "Exzellenz-Center" in Ballungsräumen wo man die Fahrzeuge dann auch selbst ausliefert.

Wenn VW es wirklich ernst meint, hätten die alle Möglichkeiten den Markt aufzurollen, sich eine führende Marktposition zu sichern und anschließend über Ausstattung und höherpreisige Modelle den Imagegewinn in Profit umzuwandeln. Allerdings muss man dafür relativ langfristig denken/kalkulieren - was mit aktuellen Managementstrukturen bekanntermaßen nicht so einfach ist. Und mit der aktuellen Unternehmensführung...

Ciao, Udo
Zuletzt geändert von ubit am Fr 9. Nov 2018, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
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