Fahrt 600 KM

Re: Fahrt 600 KM

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Und genau deshalb ist die Strategie die ich im 2. Beitrag dieses Threads beschrieben habe am besten, langsam fahren (LKW Geschwindigkeit, am besten im Windschatten eines LKWs) damit man mit der Anfangsladung so weit wie möglich kommt, dann die erste CCS Ladung wo noch keine Rapidgate vorhanden ist so viel wie möglich laden, am besten bis 90%, dann wieder langsam so weit wie möglich fahren, denn die 2. CCS Ladung wird dann schon vom Rapidgate betroffen sein, bei der 2. Ladung also nur noch das laden was man braucht um das Ziel zu erreichen.
So sollte man 600 km in einem Tag schaffen, mehr geht aber wohl nicht.
Zuletzt geändert von drilling am So 24. Mai 2020, 00:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fahrt 600 KM

meyma
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Danke für die Info - das ist dann ganz eindeutig "Rapidgate". Ich werde im Juni eine Tour mit 550km machen und berichten wie es mir dabei ergangen ist. Meine Strategie wird wohl in Eco+ mit LKW-Geschwindigkeit fahren um mit 10-11kWh/100km möglichst weit zu kommen und der Batterie Zeit zum abkühlen zu geben. Wenn mich mein OBD2-Adapter nicht verlässt werde ich fleißig Messwerte sammeln und auswerten. Vielleicht sehen wir dann was das Rapidgate-Kriterium ist.

Ob es was bringt am ersten Halt bis 90% zu laden bezweifle ich, die Ladeleistung ist ja auch bei einem kalten Akku oberhalb von 70% ziemlich zäh. Kann eventuell am Montag eine Ladekurve bei einem kalten Akku von 10 bis 100% an einer CCS-Schnellladesäule zeigen. Ich habe gerade nur noch parat dass es etwa 2 Stunden gedauert hat.
Hauptwagen: Skoda Citigo e iV seit 05/2020
Zuvor gefahren: Renault Zoe, Mitsubishi iMieV, Tesla S85, BMW i3 120Ah, VW e-UP, Tesla P100D

Re: Fahrt 600 KM

jbl391
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meyma hat geschrieben:Manchmal ertappe ich mich dabei den alten e-UP trotz kleinerem Akku besser zu finden, da dieser von 0-90% mit über 40kW geladen werden kann und man auf der Langstrecke so schneller voran kommen kann. Die Reichweite ist allerdings schon echt viel Wert wenn man zu Hause keine Lademöglichkeit hat.
Genau meine Meinung. Mein "alter" e-up! MJ 2019 ist schon ein guter Kompromiss: Tagesreichweite ist für mich sehr gut ausreichend mit einer Ladung, und wenn es (selten) mal auf Strecke gehen muss, muss man halt alle 80-90 km kurz rechts ran, aber man kommt überall hin.
Dafür sollen nach neuester TÜV-Erkenntnis die Zellen aus dem Hybridbereich länger halten als das Auto.
Vielleicht wird große Reichweite bei Kleinstwagen doch überbewertet.


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Re: Fahrt 600 KM

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Die neuen UpMiiGos sind auf jeden Fall besser denn in den allermeisten Fällen (bis 220-250km) muß man gar nicht zwischenladen und das ist schon ein großer Vorteil, und bis 400km reicht 1 mal zwischenladen was zwar eine Stunde benötigt aber die ganze kurzen Zwischenladungen die der alte e-up für 400 km bräuchte würden insgesamt mehr Zeit benötigen.
Nur wenn man über 400km an einem Tag fahren möchte, sind die neuen UpMiiGos nicht mehr das ideale Auto dafür, aber der alte e-up auch nicht denn auch bei dem gibt es ein gewissen Rapidgate nach mehreren Ladungen. Der Akku ist ja genausowenig gekühlt.
Im Vergleich zum alten e-up ist der Peugeot iOn (und seine Brüder) besser, wegen des aktiv mit Klimaanalage gekühlten Akkus, der kann auch 10 mal hintereinander schnelladen ohne Rapidgate.
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Re: Fahrt 600 KM

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@smarty79 Auf 100% lädt ja den Drilling keiner an CCS, der auch nur den Hauch einer Ahnung von der Ladekurve hat.


Doch .... Ich, aber nur in der Stadt wenn ich da an der CCS stehe und genügend Zeit zum Stadtbummel bzw. Spaziergang habe. Auf Reisen wohl kaum, da braucht er für die letzten 10% alleine 30 Minuten und es würde auch an AC reichen.
Und Ja... wir haben einige DC Ladesäulen hier, meine Telefonnummer ist hinter der Windschutzscheibe und wenn Einer dringend DC laden will stoppe ich per Remote und der DC Stecker lässt sich abziehen. Hat immer gut geklappt, da E-Autofahrer überwiegend freundlich sind. :-)
E-UP 03/2017 & Citigoe iV 01/2020 :)

Re: Fahrt 600 KM

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meyma hat geschrieben: .....Manchmal ertappe ich mich dabei den alten e-UP trotz kleinerem Akku besser zu finden, da dieser von 0-90% mit über 40kW geladen werden kann und man auf der Langstrecke so schneller voran kommen kann. Die Reichweite ist allerdings schon echt viel Wert wenn man zu Hause keine Lademöglichkeit hat.
Ein deutliches "Ja" Vergleichsfahrten haben mir gezeigt, dass ich mit dem alten E-UP(haben wir auch) schneller auf 100% laden kann. Der Zugewinn pro Zeit ist besser und die Erwärmung geringer. Das habe ich auch schon in den Lade-Threads geschrieben (Kurven), da sich im Februar schon andeutete, dass die Temperatur beim Fahren und Laden hoch geht, und die Ladeleistung abnimmt.
Einzig für den Neuen spricht, dass ich im ersten Teilstück deutlich über 200km fahren kann. Das ist bei Reisen auf der Landstraße, M-Pomm besonders wichtig.
E-UP 03/2017 & Citigoe iV 01/2020 :)
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