ADAC Autotest Ecotest 2020

ADAC Autotest Ecotest 2020

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Der ADAC tut sich (noch) schwer mit der Elektromobilität, aber so langsam tut sich was.

Nun wurde der neueste Jahresvergleich der 2020er Tests veröffentlicht.

Erstaunlicherweise wurden 2020 zeitlich unterschiedlich der e-up! UND der Mii electric getestet...und die Tester kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen, die sich sogar deutlich im Ranking widerspiegeln. :lol:

Preis Leistung Bestenliste

Eco Test

Habe die Redaktion angeschrieben und um Stellungnahme gebeten.

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Gut, dass der Citigo e nicht auch noch getestet wurde. Er hätte den e-up! locker geschlagen (schon allein wegen H7 statt H4), hätte also Platz 0 belegt :mrgreen:
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Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

aguentsch
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Auf den ersten Blick am erstaunlichsten ist, dass der VW bei den Kosten besser abschneidet: Die einfache Erklärung ist, dass sie beim Mii nur 6000 EUR Prämie abgezogen haben, beim e-Up aber 9000...
Seat Mii electric plus weiß/schwarz mit fast alles,
24.2. bestellt: "ungefähr Ende Juli"
1.9.: "Produktion im November"
16.11.: "Produktion KW 48"
16.2.: "steht im Werk fertig zum Transport"

Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

aguentsch
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Hinzu kommt ein höherer Verbrauch beim Mii. Würde ich zwar nicht grundsätzlich ausschließen, der Vergleich hinkt aber, da der Up mit 15" und der Mii mit 16" Rädern getestet wurde. Da der WTW angegeben wird (also mit Ladeverlusten) kann auch das ein Thema sein (s. u.).
Manche bessere Bewertung kommt durch mehr Ausstattungsoptionen zustande (z. B. Rückfahrkamera).
Dass aber das "Raumangebot vorn" des VW 0,2 Stufen besser ist, ist eher ein peinlicher Fehler, zumal der Text im Test zu dieser Kategorie exakt gleich ist.
Bei der Bremse ist der Mii allerdings deutlich vorne, aber auch das kann natürlich an den Rädern liegen.
Bei der Kindersicherheit liegt wieder der Up vorne, allerdings wieder bei exakt gleichem Text :wand:
Wirklich interessant wäre, woher die höheren Ladeverluste des Mii kommen sollen...
Durch das AVAS, dass es nur beim Up gebe, wird der Fußgängerschutz besser bewertet.
Seat Mii electric plus weiß/schwarz mit fast alles,
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Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

dieselstinker
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Wer misst misst Mist. Und wenn ggf. nur ein Ladevorgang gemessen wurde, haben Umgebungsbedingungen und Messgenauigkeit einen erheblichen Einfluss auf die Verbrauchsmessung.
Raumangebot, Kindersicherheit usw. sind natürlich albern. Immerhin dokumentiert der ADAC für jeden offensichtlich, wie „neutral” solche Tests in Wirklichkeit sind.
E-Up United • 22.07.20 bestellt • 24.07.20 AB, Lief. unverb. Q3/21 • Lounge: KW18 • deliveryDate: 2021-05-04

Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

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Jedenfalls sind unsere Drillinge objektiv wirklich gut. Unser e-up ist nicht nur extrem effizient und ein aparte Mischung aus Luxushotel und Jugendherberge. Völlig geräuschlos, handschmeichelndes Lederlenkrad aber nur lackierte Bordkanten und Hartplastik-Armaturenbrett. Veloursteppich und Klimaautomatik meets 70er Jahre Handbremse. Ich liebe den Wagen und der Preis war ein Scherz.
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Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

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Der ADAC ist für mich seit dem Skandal das Allerletzte. Ich bin damals treu geblieben, trotzdem flatterte damals als Dankeschön eine saftige Preiserhöhung ins Haus. Daraufhin habe ich gekündigt.

Der ADAC ist auch nur ein ganz großer Helfer der Autoindustrie - unter der Geschäftsform eines Vereins. Uns Elektroautofahrern reißen keine Keilriemen, wir können nicht fehlbetanken und man kann uns keine Starthilfe geben. Nicht mal mit Starthilfespray kann man uns helfen. Wir entziehen dem ADAC die Existenzgrundlage. Wie der Verein auf die Elektromobilität reagiert kann man sich ausmalen. Dass sie bei drei nahezu völlig identischen Autos abweichende Messwerte haben beweist nur, dass sie die Thematik nicht verstanden haben.

Für mich persönlich ist der Verein unten durch und zukünftig völlig bedeutungslos.
Seit 12/2018: VW E-Up! Highline 1. Gen
89.000km @ 02/2021

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Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

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Ich bin auch nicht ADAC-Mitglied. Dass er Lobbyist für das Auto ist, dürfte klar sein. Lobbyist für Verbrenner ist er nicht. Er ist doch vermutlich der größte Vertriebspartner für den Renault Zoe in den letzten Jahren gewesen, aktuell verschakkert er u.a. den Nissan Leaf für 99€. Auch bietet er die vermutlich attraktivste verbundübergreifende Ladekarte, die bei goingelectric oft empfohlen wird. Mit 20 Millionen Mitgliedern ist er eine Macht. Neben der Luftrettung sind die Tests von Fähren und Tunneln im Ausland durchaus hilfreich gewesen und haben viel bewegt, sicherlich viele Leben gerettet.

Aber bei Elektromobilität müssen alle Testzeitschriften erst noch lernen. Sie wurden früh angegriffen, zuerst von den gusseisernen Tesla Fans, die es wie Trump vorzogen, alternative Fakten zu glauben. Denn zu schmerzlich war die Erkenntnis, dass ihr angeblich ausgefeiltes und hocheffizientes Fahrzeug in Vergleichstest deutlich schlechter als Konkurrenzfabrikate abschneidet. Ich glaube, es ist heute in informierten Kreisen common sense, dass umgebaute Verbrenner wie die Hyundai/Kia und der VW e-Golf und e-up in der Effizienz vorne sind. Weil es auf know-how bei Auswahl und Abstimmung der Komponenten ankommt und nicht auf deren Einbaulage im Auto.

Aber durch so simple Fehler wie fast identische Autos völlig unterschiedlich zu bewerten, verliert der ADAC weiterhin Credibility. Ich sehe das eher als Problem dieser bei vielen Fachzeitschriften unterbesetzten und qualitativ schlechten Online-Redaktionen. Da hat man in Vorständen noch nicht verstanden, dass man online viel gewinnen, aber auch viel verlieren kann. Beim ADAC kommt dazu das Zuordnungschaos. Es gibt den Verein, der gemeinnützig ist und die ADAC SE, die mit Gewinnabsicht arbeitet. Da die Mitgliedszeitschrift beim Verein angesiedelt ist, wo früher ausschließlich Tests abgebildet waren, hat man zu spät und inkonsequent verstanden, welcher frei zugängliche Content in die SE gehört. Dort zahlt man schlecht und nimmt teilweise Subdienstleister. Dann kommt es zu so einem Chaos. Die Tests an sich waren nicht so übel, aber die Aggregierung. Ein echter Elektro-Carguy als Schlussredaktion hätte Wunder bewirkt.
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Upsilon, Pakete, Assi, MuFu, CCS

Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

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Ich glaube, es ist heute in informierten Kreisen common sense, dass umgebaute Verbrenner wie die Hyundai/Kia und der VW e-Golf und e-up in der Effizienz vorne sind.
Das ist alles andere als common sense und trifft bestenfalls für bestimmte Fahrsituationen zu. Sobald die genannten Kandidaten auf die BAB fahren ist Schluss mit vorne.
Golf GTE von 2018 - 2020 / Ex ID.3 1st Reservierer
Tesla M3 SR+ seit 3.2020 /Hyundai Kona 64kWh seit 10.2020

Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

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Nö, gucksdu Ioniq ;)

Re: ADAC Autotest Ecotest 2020

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@GTE_Ebi und @ACDCisenough4me : kleiner Hinweis: common sense = gesunder Menschenverstand != gemeinhin bekannt/allgemein anerkannt
Škoda Citigo e iV Style Candy-Weiß; Leasing 24/10.000
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