Model S als Alternative zu einem Familienvan

Teslas Oberklasse-Elektroauto

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Sw1002
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folder Mi 23. Okt 2019, 12:58
harlem24 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 12:55
Hi,
Frag doch einfach im https://tff-forum.de nach, dann bekommst Du Model S bezogene Antworten und keine Empfehlungen Dir einen PHEV oder einen Vollhybrid zu kaufen.
Danke, werde ich machen. Ich frage deshalb auch hier weil das Forum toll ist und viele sehr über den Tellerrand hinaus mitdenken und super Ideen mitgeben
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Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Waldfee0815
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folder Mi 23. Okt 2019, 13:12
Toyota Prius+ ... unkaputtbar und recht sparsam.
Als 7-Sitzer gibbet genügend Platz für kleine Kinder - nur der Kofferraum ist als 7-Sitzer eher winzig. Als 5 Sitzer ist der Kofferraum ausreichend groß. Kommt dem bisherigen Van recht nahe.
Ist halt kein reines Elektroauto... nur Hybrid... aber mit super Abgaswerten und wenig CO2-Ausstoß in Summe.

Model S/X mit 20 kWh/100km (inkl. Ladeverluste und Heizen im Winter) sind mit 0,58 kg CO2/kWh (Strommix D) => 116 g CO2/km
Prius+ mit 5 ltr/100km => 116 g CO2/km

Ein gebrauchtes Model S oder X frisst einem evtl. die finanziellen Haare vom Kopf. Wenn dann das Service Center von Tesla noch weiter weg ist...

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Odanez
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folder Mi 23. Okt 2019, 13:36
Waldfee0815 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 13:12
Toyota Prius+ ... unkaputtbar und recht sparsam.
Als 7-Sitzer gibbet genügend Platz für kleine Kinder - nur der Kofferraum ist als 7-Sitzer eher winzig. Als 5 Sitzer ist der Kofferraum ausreichend groß. Kommt dem bisherigen Van recht nahe.
Ist halt kein reines Elektroauto... nur Hybrid... aber mit super Abgaswerten und wenig CO2-Ausstoß in Summe.

Model S/X mit 20 kWh/100km (inkl. Ladeverluste und Heizen im Winter) sind mit 0,58 kg CO2/kWh (Strommix D) => 116 g CO2/km
Prius+ mit 5 ltr/100km => 116 g CO2/km

Ein gebrauchtes Model S oder X frisst einem evtl. die finanziellen Haare vom Kopf. Wenn dann das Service Center von Tesla noch weiter weg ist...
Aus dem Umweltaspekt ist der Prius sicherlich nicht schlecht, ist jedoch ein bisschen Schöngerechnet, denn:
Gehen wir von 5,6l laut Spritmonitor aus, sind das bei 2,83kg CO2/l schon 158g CO2/km. Die 116 gehen von 2,32kg aus, was ausschließlich die Verbrennung bedenkt, und nicht die Produktion.
Dann auch 20,3kWh für den Tesla mit inzwischen 0,45kg CO2/kWh im deutschen Strommix (Bemerke: Tendenz fallend, vielleicht 2% pro Jahr) dann sind das 91g CO2/kWh.
Der CO2-Vorteil im Betrieb gegenüber den Prius von 67g/km würde den größeren CO2-Rucksack des Teslas gegenüber den Prius von bestimmt 8t nach ca 120.000km abbauen. Vorausgesetzt wir bleiben beim Strommix bei 0,45kg CO2/kWh. Mit Ökostrom geht das noch viel schneller.

Nur mal zum Umweltaspekt. Die Motivation für ein Model S scheint hier aber trotzdem ein anderer zu sein.
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 85%, 70.000km

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Sw1002
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folder Mi 23. Okt 2019, 13:38
Waldfee0815 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 13:12
Toyota Prius+ ... unkaputtbar und recht sparsam.
Als 7-Sitzer gibbet genügend Platz für kleine Kinder - nur der Kofferraum ist als 7-Sitzer eher winzig. Als 5 Sitzer ist der Kofferraum ausreichend groß. Kommt dem bisherigen Van recht nahe.
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Ein gebrauchtes Model S oder X frisst einem evtl. die finanziellen Haare vom Kopf. Wenn dann das Service Center von Tesla noch weiter weg ist...
Kommt der Prius+ als PHEV? Aktuell ist er nur als Hybrid erhältlich. Ich hätte es schon gerne wenn ich die ganzen Kurzstrecken von 1-5km rein elektrosch fahren könnte.

Service von Tesla ist in Köln, 20km von uns - zur Not schieb ich ihn dahin ;)

Wie ist denn der Wertverfall von gebrauchten MS? Wahrscheinlich in den ersten 3 Jahren exponentiell und danach?

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Odanez
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folder Mi 23. Okt 2019, 13:46
Sw1002 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 13:38
Kommt der Prius+ als PHEV? Aktuell ist er nur als Hybrid erhältlich. Ich hätte es schon gerne wenn ich die ganzen Kurzstrecken von 1-5km rein elektrosch fahren könnte.
Nein, und der Prius+ hat soweit ich weiß auch einen kleineren Akku als der normale Prius, also sind selbst 1km manchmal nicht machbar. Kommt ganz drauf an wie kalt es ist und wie voll der Akku beim Losfahren ist. Aber verstehe, aus Prinzip muss es mindestens ein PHEV sein, stimmts? Aber da gibt es auch nicht so viel, der Outlander wurde zwar erwähnt, aber z.B ein Chrysler Pacifica ist hier nur schwer zu bekommen und kostet auch so viel wie ein etwas älteres Model S.
Wie ist denn der Wertverfall von gebrauchten MS? Wahrscheinlich in den ersten 3 Jahren exponentiell und danach?
Wenn ich mir ein 3-5 Jahre altes Auto kaufe würde ich mir keine Gedanken um weiteren Wertverlust machen, da der Großteil des Wertverlustes schon passiert ist. Wertverlust bei 50.000€ wird immernoch deutlich spürbar sein, das sollte klar sein. Trifft aber alle Autos mehr oder weniger gleich. Außer sehr teure Exoten oder Sportwagen, da kann der Wertverlust extrem sein.
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Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Sw1002
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folder Mi 23. Okt 2019, 13:56
Ja, aus Prinzip will ich mindestens PHEV - gerade wegen den Kurzstrecken, die bei uns 80% der Fahrten ausmachen. Wir pendeln nicht mit dem Auto zur Arbeit sondern nutzen beide die Öffis.

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Odanez
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folder Mi 23. Okt 2019, 14:00
Gut, dann stehen wohl 3 Optionen im Raum:

1. Nissan e-NV200, Preis 40,000€ neu (gibt es kaum gebraucht als 7-Sitzer)
2. Mitsubishi Outlander PHEV, Preis 10,000€ - 30,000€, je nach Alter. Hat halt "nur" 5 Sitze, dafür genug Stauraum
3. Tesla Model S, Preis 35,000€ für einen alten mit sehr vielen km, aber eher 50,000-60,000 für einen etwas neueren...
Zuletzt geändert von Odanez am Mi 23. Okt 2019, 14:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Waldfee0815
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folder Mi 23. Okt 2019, 14:00
Selber schöngerechnet...

Strommix 2018 in D liegt bei 0,58 kg CO2/kWh. Da sind alle CO2-relevanten Emissionen zur Stromerzeugung mit drin...
Tendenz leicht fallend in Richtung 0,35 kg CO2/km bis 2050 - es sei denn die Energiewende kommt mallangsam richtig in Fahrt.

Und beim Model S sind die Ladeverluste und Heizung bei 20 kWh/100km bei mir drin. D.h. es wird sparsam gefahren mit dem Auto. Das wären beim Prius dann die 5 ltr/100km...
Kurzstrecken im Winter verhageln wegen dem elektr. Vorheizen den Durchschnittsverbrauch beim E-Auto dann heftig.

Und mit 5,6 ltr/100km und 2,33 kg CO2/ltr sind wir bei 130 g CO2/km
Nun könnte man noch Well-to-Wheel dazu packen => +15 % => 149 g CO2/km

Lt. ADAC wären wir hier:
2015 - Prius+ => 5,4 ltr/100km und WTW 149 g CO2/km
2017 - Model S => 24,0 kWh/100km und WTW 139 g CO2/km


Und für den 8 t CO2 Extra-Rucksack und 10 g CO2/km Differenz brauchste dann 800.000 km...


Ist aber egal... der Prius Plus hat viele Vorteile und ist im Vergleich zum Model S tendenziell gleich "schädlich" für die Umwelt.

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Waldfee0815
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folder Mi 23. Okt 2019, 14:01
Sw1002 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 13:56
Ja, aus Prinzip will ich mindestens PHEV - gerade wegen den Kurzstrecken, die bei uns 80% der Fahrten ausmachen. Wir pendeln nicht mit dem Auto zur Arbeit sondern nutzen beide die Öffis.
Kurzstrecke heisst...?
Das kann der Prius + auch sehr gut.

Re: Model S als Alternative zu einem Familienvan

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Odanez
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folder Mi 23. Okt 2019, 14:14
Hat zwar nix mit dem Thema zu tun aber... selber schöngerechnet gleich an dich zurück :lol:

- erstens, wie kommst du auf 0,58kg CO2? Ich nehme folgende Quelle dazu her: https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1990/

- zweitens, wenn du einen Prius Plus und ein Model S in etwa gleicher Art bewegst, dann kommen bei 5l Verbrauch im Prius garantiert nicht 24kWh beim Model S inkl. Ladeverluste heraus. Es stimmt zwar, dass ein Model S ein nicht gerade sparsames Auto ist, aber irgendwo muss man sich ja festlegen, und nicht willkürlich die Zahlen so wählen wie sie einen selber passen. Einen Spritmonitor-Schnitt als Annahme zu nehmen ist ein guter Kompromiss, weil die Nachteile der Werte auf Spritmonitor ja auf alle Autos zutreffen, und zwar 1. schreiben sparsamere Leute tendenziell mehr ihren Sprit- bzw. Stromverbrauch auf, und beim Model S sind die 20,3kWh ja auch inkl Ladeverluste, gehe ich von aus, denn um die Zahlen einzugeben muss man ja auch den Stromverbrauch gemessen haben. Klar kann man ein Prius Plus auch mit 5l/100km und sogar 4,5l/100km im Jahresschnitt bewegen, ein Model S kann man auch mit 17kWh/100km im Jahresschnitt mit Ladeverlusten bewegen, das tut aber in der Praxis fast keiner. Wir reden hier schließlich vom Prius PLUS, der ist größer, schwerer, und hat einen kleineren Akku, deshalb sind die 5,6l doch recht realistisch für etwas sparsamere Fahrer. Mir persönlich fehlt aber die eigene Praxiserfahrung dazu. Dann aber herzugehen und für den Prius einen NIEDRIGEREN Verbrauch als im Spritmonitor und gleichzeitig für den Model S einen HÖHEREN Verbrauch anzunehmen ist doch Schönrechnerei, findest du nicht auch? Und ADAC als Quelle würde ich sehr viel kritischer als Spritmonitor sehen, aber das siehst du ja vielleicht anders

- drittens, wieso +15% CO2 wegen WTW? Ich kenne die Zahl 0,5kg CO2/l, das sind dann eher 20%.

- viertens. Die 8t CO2 mehr für den Tesla sind eine grobe Annahme, in Realität dürfte es weniger als das sein. Weiß ich aber nicht genau.

Aber ein Model S mit >300PS mit einem Prius Plus zu vergleichen ist an sich schon etwas lächerlich. So und jetzt zurück zum Thema.
Waldfee0815 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 14:01
Sw1002 hat geschrieben:
Mi 23. Okt 2019, 13:56
Ja, aus Prinzip will ich mindestens PHEV - gerade wegen den Kurzstrecken, die bei uns 80% der Fahrten ausmachen. Wir pendeln nicht mit dem Auto zur Arbeit sondern nutzen beide die Öffis.
Kurzstrecke heisst...?
Das kann der Prius + auch sehr gut.
Sagte er doch - 1-5km zu fahren ohne dass der Verbrenner anspringt, und das schafft man halt nur mit einen PHEV oder EV.
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