Neue innovative Ladebox: go-e

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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Hat er doch geschrieben: Fronius.

Wegen "aus der Ferne laden": die "Holzklasse Lösung" wäre, den Niro an zu stöpseln und dann per BlueLink App einfach das Laden zu starten.

Setzt halt voraus, dass der Niro mit BlueLink bestellt wurde und ist halt dann sinnvoll, wenn das Wetter einigermaßen konstant ist.

Aber: wann bist du nicht zu Hause - das Auto aber schon, als dass das Sinn ergeben würde?

SüdSchwabe.
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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Sorry, hatte das überlesen.

Dann kann man das ja trivial nutzen mit der App. Fronius und go-e klappt.

Christian
Leaf ZE1 Acenta EZ 10/2018, Lade per PV oder Naturstrom, wenn möglich. Super Lösung für mich. Habe 2 Android Apps geschrieben für das Laden an Wallboxen und für den Leaf (siehe https://android.chk.digital/).

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

VeannonGE
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c2j2 hat geschrieben:
Was hast Du für einen Wechselrichter?
Fronius Symo 8.2-3 M. Batteriespeicher habe ich nicht. Welchen Mehrwert bietet mir die App? Gibt es da einen Testmodus, in dem ich das anschauen/ausprobieren kann, ohne dass eCharger oder Elektroauto zu besitzen?
SüdSchwabe hat geschrieben: Wegen "aus der Ferne laden": die "Holzklasse Lösung" wäre, den Niro an zu stöpseln und dann per BlueLink App einfach das Laden zu starten.

Setzt halt voraus, dass der Niro mit BlueLink bestellt wurde und ist halt dann sinnvoll, wenn das Wetter einigermaßen konstant ist.

Aber: wann bist du nicht zu Hause - das Auto aber schon, als dass das Sinn ergeben würde?
Da kann ich mir schon Szenarien vorstellen. Beispielsweise ich bin mit Verbrenner weg und Frau noch zu Hause mit E-Auto, weil sie später noch eine längere Strecke vor sich hat. Oder man ist mit Fahrrad oder zu Fuß unterwegs und es scheint die Sonne. Oder man befindet sich zwar zu Hause, hat aber keine Lust ständig in die Garage zu gehen und ab- und anzustecken.
Nicht, dass es die Masse an Strom ausmacht, die man damit selbst verbraucht. Aber ganz ehrlich. Allein das Gefühl mit selbst geerntetem Strom durch die Gegend zu fahren, stelle ich mir sehr gut vor. Nach zweieinhalb Jahren PV auf dem Dach, freue ich mich noch immer in meine App zu schauen, was da denn gerade vom Dach kommt.
umali hat geschrieben: Meine Erfahrung - das wird häufig überschätzt. Fährt man zu Freunden in die Stadt, haben die wenigsten CEE16/32. Auf dem Land, wo jeder 2. Traktor fährt, sieht das besser aus.
Glaube ich dir. Ich sehe das auch nur als kleines Goodie, nicht als Hauptgrund. Aber andere WBs sind auch teuer. Wenn ich bedenke, dass ich im Zweifel (Stromnot) vermutlich zu jeder Werkstatt, Firma, ... hin könnte und mir mangels Stromtankstelle in der Nähe an entsprechendem Anschluss mal paar kW holen könnte. Das wäre schon toll. Unabhängig davon, ob man das dann jemals macht oder im Zweifel das Ding überhaupt dabei hat. :-)
umali hat geschrieben: Wichtiger ist m.E. die ordentliche Sicherung während der Hauptnutzung.
Garage ist abgeschlosssrn. Bislang hat auch bei offen stehender Garage noch nie etwas gefehlt. Da müsste schon viel zusammen kommen, dass gerade die geklaut wird.
Der Hersteller könnte das im Übrigen leicht verhindern, wenn er eine Seriennummer pro eCharger vergeben würde - und wenn die geklaute WB sich dann wieder ins Netz einwählt eine Meldung abgibt, wo sie sich befindet. Auch ein Alarmsystem wäre denkbar, welches die WB schrill ertönen lässt, wenn sie aus dem WLAN entfernt wird ohne Erlaubnis oder ähnliches. Müsste man halt - seitens des Herstellers - wollen...


Jetzt kommen wir zu dem Teil, den ich nur halb verstehe. :-)
umali hat geschrieben: Jetzt kommen wir zum wirklich wichtigen Punkt. PV-Ladung
Wenn Dein EV neben max. 3p 11kW auch 1p kann, würde es insbesondere in Schwachlichtzeiten Sinn machen, nur 1-phasig zu laden. Dauerhaft mit 3p benötigt mindestens 3x 230V x 6A = 4,14kW. Die kommen früh und abends selten vom Dach, 1x 230V x 6A = 1,34kW dagegen schon :lol:.
D.h. bei cleverem PV-Laden kommt es auf einen großen Ladeleistungsbereich an. Den muss der EV-Lader im Auto als auch die WB abdecken können.
Verstehe ich dich richtig. Die geringstmöglich Ladung ist in meinem Fall 4,14kW? Wenn also nur 2 kW vom Dach kommen, hätte ich in dem Moment 2,14 kW Strombezug aus dem Netz. Würde ich dann nur mit einer Phase laden können, könnte ich die vollen 1,34 kW vom Dach beziehen - ohne Netzbezug?

Du meinst also für effektive/optimale Niutzung müsste der Ladeleistungsbereich der WB und des Autos das zulassen? Frage: Wie finde ich das heraus?
Hier: Kia e-Niro Vision mit Onboard-Charger und go eCharger.

Kabel rum zu stecken macht natürlich keinen Sinn, wenn ich per App starten möchte.
umali hat geschrieben: Ansonsten bekommt man am AC-Homelader 11kW x 12h (nachts) = satte 132kWh !!! minus Ladeverluste in den Akku. Wer braucht das regelmäßig?

VG U x I
Regelmäßig bräuchte ich das nicht. Aber wenn der Akku mal leer ist und man dringend weg müsste, wäre eine Ladung mit 22kW eben schneller als mit 11kW. Aber wie oft kommt das vor? Vermutlich nie. Und im Zweifel haben wir ja noch (!) einen Verbrenner in der Hinterhand.

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Um es nochmal ganz klar zu sagen: der eNiro Modelljahr 2020 kann mit maximal 11kW Wechselstrom laden. Das sind 3*230V á 16A. Mehr geht nicht. Soll heißen: der maximale Ladestrom pro Phase ist 16A.

Und: pro Phase sind 6A Mindestladestrom. Allerdings kannst Du den auch auf nur einer Phase laden. Also 6A*230V sind rund 1,3kW.

Und: dynamisches Zu- und Abschalten von Phasen ist eine blöde Idee, weil das das AC Ladegerät im Auto beschädigen kann.

Also: vor dem Ladevorgang in der Wallbox einstellen, ob ein- oder- dreiphasig geladen wird und alles ist gut.

Aber: wenn du einphasig lädst, kannst Du max 16A*230V, also rund 3,7kW laden.

SüdSchwabe.

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Re: Neue innovative Ladebox: go-e

umali
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VeannonGE hat geschrieben: Jetzt kommen wir zu dem Teil, den ich nur halb verstehe. :-)
umali hat geschrieben: Jetzt kommen wir zum wirklich wichtigen Punkt. PV-Ladung
Wenn Dein EV neben max. 3p 11kW auch 1p kann, würde es insbesondere in Schwachlichtzeiten Sinn machen, nur 1-phasig zu laden. Dauerhaft mit 3p benötigt mindestens 3x 230V x 6A = 4,14kW. Die kommen früh und abends selten vom Dach, 1x 230V x 6A = 1,34kW dagegen schon :lol:.
D.h. bei cleverem PV-Laden kommt es auf einen großen Ladeleistungsbereich an. Den muss der EV-Lader im Auto als auch die WB abdecken können.
Verstehe ich dich richtig. Die geringstmöglich Ladung ist in meinem Fall 4,14kW? Wenn also nur 2 kW vom Dach kommen, hätte ich in dem Moment 2,14 kW Strombezug aus dem Netz. Würde ich dann nur mit einer Phase laden können, könnte ich die vollen 1,34 kW vom Dach beziehen - ohne Netzbezug?
genau so
Du meinst also für effektive/optimale Niutzung müsste der Ladeleistungsbereich der WB und des Autos das zulassen? Frage: Wie finde ich das heraus?
Hier: Kia e-Niro Vision mit Onboard-Charger und go eCharger.
Die go.e kann schon mal keine automatische 1p3p-Umschaltung. Normale Autolader können normalerweise neben 3p 11kW auch 1p laden. Beim i3 und e-Golf funktioniert das 1a. Ich denke, das sollte auch bei Kia gehen, aber besser nochmal nachfragen. Ein einfacher Test mit einem 1p-Ladekabel zeigt das sofort.
Kabel rum zu stecken macht natürlich keinen Sinn, wenn ich per App starten möchte.
Das sehe ich auch so.
umali hat geschrieben: Ansonsten bekommt man am AC-Homelader 11kW x 12h (nachts) = satte 132kWh !!! minus Ladeverluste in den Akku. Wer braucht das regelmäßig?
VG U x I
Regelmäßig bräuchte ich das nicht. Aber wenn der Akku mal leer ist und man dringend weg müsste, wäre eine Ladung mit 22kW eben schneller als mit 11kW. Aber wie oft kommt das vor? Vermutlich nie. Und im Zweifel haben wir ja noch (!) einen Verbrenner in der Hinterhand.
Ich kann nur aus der Erfahrung von ~2,5 Jahren berichten.
Kurzfristige anstehende Fahrten sind zu 99% NICHT die Langstreckenfahrten, weshalb dort 11kW locker reicht. Wir laden hier unsere täglichen 50...80km entweder tagsüber mit PV (wenn EV @home) oder nachts mit 2,3kW 1-phasig. Daran sieht man auch, dass die Stromnetze nicht zusammenbrechen werden, wenn das die meisten Nutzer so umsetzen.

VG U x I

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

umali
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SüdSchwabe hat geschrieben: ....
Und: dynamisches Zu- und Abschalten von Phasen ist eine blöde Idee, weil das das AC Ladegerät im Auto beschädigen kann.
....
SüdSchwabe.
Das ist nicht ganz richtig.

Im Normalfall hast du recht, aber wir haben bei openWB ein System entwickelt, was das kann und zwar SICHER. Einzig den Chamaeleon-Speziallader der Zoe/Smart ist nicht dafür zugelassen.
Schau' mal hier vorbei - da liest man auch Kommentare von begeisterten PV-Junkies ;).
https://openwb.de/forum/index.php

VG U x I

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

VeannonGE
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umali hat geschrieben:
VeannonGE hat geschrieben: Jetzt kommen wir zu dem Teil, den ich nur halb verstehe. :-)
umali hat geschrieben: Jetzt kommen wir zum wirklich wichtigen Punkt. PV-Ladung
Wenn Dein EV neben max. 3p 11kW auch 1p kann, würde es insbesondere in Schwachlichtzeiten Sinn machen, nur 1-phasig zu laden. Dauerhaft mit 3p benötigt mindestens 3x 230V x 6A = 4,14kW. Die kommen früh und abends selten vom Dach, 1x 230V x 6A = 1,34kW dagegen schon :lol:.
D.h. bei cleverem PV-Laden kommt es auf einen großen Ladeleistungsbereich an. Den muss der EV-Lader im Auto als auch die WB abdecken können.
Verstehe ich dich richtig. Die geringstmöglich Ladung ist in meinem Fall 4,14kW? Wenn also nur 2 kW vom Dach kommen, hätte ich in dem Moment 2,14 kW Strombezug aus dem Netz. Würde ich dann nur mit einer Phase laden können, könnte ich die vollen 1,34 kW vom Dach beziehen - ohne Netzbezug?
genau so
Ich korrigiere mich da mal selbst. In dem beschriebenen Fall könnte ich sogar einphasig die kompletten 2kW vom Dach abgreifen, da die Stromstärke zwischen 6A und 16A liegen muss und dazwischen variabel (?) ist.
Aber wenn das per App geht, ist das ja kein Problem. Einfach grundsätzlich auf 1-phasig stellen und maximal mit 3,68kW laden - es sei denn man ist sehr leer oder der Sonnentag sehr kurz, dann auch, wenn möglich, mehr.
umali hat geschrieben:
Du meinst also für effektive/optimale Niutzung müsste der Ladeleistungsbereich der WB und des Autos das zulassen? Frage: Wie finde ich das heraus?
Hier: Kia e-Niro Vision mit Onboard-Charger und go eCharger.
Die go.e kann schon mal keine automatische 1p3p-Umschaltung. Normale Autolader können normalerweise neben 3p 11kW auch 1p laden.
Aber automatisch muss ja auch nicht. Klar wäre das vollautomatisch die beste Lösung. Aber ich kann mich nicht in jede Thematik so tief rein stürzen - dafür reicht meine Lebenszeit nicht. Deshalb muss es in dem Fall unkompliziert und dafür halt nicht ganz perfekt gehen.

[
umali hat geschrieben: oder nachts mit 2,3kW 1-phasig.
Warum gerade 2,3kW? Maximal möglich auf 1-phasig sind doch 3,7kW?
umali hat geschrieben:
SüdSchwabe hat geschrieben: ....
Und: dynamisches Zu- und Abschalten von Phasen ist eine blöde Idee, weil das das AC Ladegerät im Auto beschädigen kann.
....
SüdSchwabe.
Das ist nicht ganz richtig.

Im Normalfall hast du recht, aber wir haben bei openWB ein System entwickelt, was das kann und zwar SICHER. Einzig den Chamaeleon-Speziallader der Zoe/Smart ist nicht dafür zugelassen.
Schau' mal hier vorbei - da liest man auch Kommentare von begeisterten PV-Junkies ;).
https://openwb.de/forum/index.php

VG U x I
Du empfiehlst also besser die openWB zu nutzen? Aber da benötigt man sicherlich ganz viel Muse und Zeit, um da in Ansätzen rein zu kommen? Keine Plug and Play Geschichte, nicht mal ansatzweise, richtig?

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

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Wenn man zu Hause nicht auf hohe Ladeleistung angewiesen ist, macht man das oft mit einem Ladeziegel am der Schuko-Dose. Die darf aber nur 10A Dauerlast haben - ergo 2,3kW.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift Acid Yellow GSD - bestellt am 09.September 2019 - abgeholt am 5.Juni 2020

Re: Neue innovative Ladebox: go-e

umali
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VeannonGE hat geschrieben: Ich korrigiere mich da mal selbst. In dem beschriebenen Fall könnte ich sogar einphasig die kompletten 2kW vom Dach abgreifen, da die Stromstärke zwischen 6A und 16A liegen muss und dazwischen variabel (?) ist.
ja
Aber wenn das per App geht, ist das ja kein Problem. Einfach grundsätzlich auf 1-phasig stellen und maximal mit 3,68kW laden - es sei denn man ist sehr leer oder der Sonnentag sehr kurz, dann auch, wenn möglich, mehr.
ja
Aber automatisch muss ja auch nicht. Klar wäre das vollautomatisch die beste Lösung. Aber ich kann mich nicht in jede Thematik so tief rein stürzen - dafür reicht meine Lebenszeit nicht. Deshalb muss es in dem Fall unkompliziert und dafür halt nicht ganz perfekt gehen.
Es ist doch ganz einfach:
1p: 1,34...3,68kW
3p: 4,14....11kW
1p3p auto: 1,34...11kW ;)
Warum gerade 2,3kW? Maximal möglich auf 1-phasig sind doch 3,7kW?
Warum eine Phase max. beanspruchen? Bedenke, dass auch andere Verbraucher des Haushalts auf dieser Phase liegen können. Irgendwann wird die Schieflast von 20A überschritten. Das sollte man vermeiden, auch wenn technisch nichts passiert.
Du empfiehlst also besser die openWB zu nutzen? Aber da benötigt man sicherlich ganz viel Muse und Zeit, um da in Ansätzen rein zu kommen? Keine Plug and Play Geschichte, nicht mal ansatzweise, richtig?
Die Fertigboxen sind P&P - da ist nichts gebastelt. Nur weil eine open source-SW verwendet wird, denken viele, dass das etwas für Linuxfreaks ist. Das ist aber totaler Quatsch, da der Anwender alles über Browserfenster konfiguriert.

btw: Vorgestern kam das neue 1.8RC raus, was nochmal einen deutlichen Sprung nach vorn macht. Beließ Dich im Forum (Suche z.B.: Anfängerfragen) und Du wirst schnell ein Wissender.

VG U x I

Neue innovative Ladebox: go-e

k_b
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Heute bekam ich einen Newsletter vom go-e Team.
Es gab einen Fotowettbewerb und auf ihrer Webseite sind einige der schönsten Kundenfotos: https://go-e.co/support/bilder-videos/

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