Lohnt sich ein Elektroauto?

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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

devilrob7
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Hallo an alle Stromer,

ich lese hier schon seit einigen Wochen mit und konnte mich in dieser Zeit auch schon über vieles informieren. Eine Probefahrt im Renault Zoe habe ich auch schon absolviert :D

Leider bin ich Kaufbedingt noch ca. 1,5 Jahre an meinen A3 gebunden... :roll: :cry: :cry: Und ohne größere finanzielle Verluste werde ich wohl vorher nicht aus der Sache rauskommen. Nunja sei es wie es ist.

Ich bin aufjedenfall total vom Elektrovirus infiziert, das ruhige Fahren ist einfach ein Traum :-)

Arbeitsbedingt bin ich im Moment ca. 80 km täglich (Bergheim nach Brühl) unterwegs, davon sind ca. 85 % Autobahn.

Auch bin ich dabei mich beruflich ein bisschen zu verändern und es läuft dann wohl alles auf eine tägliche Fahrt von Bergheim nach Bonn raus. Das wären dann ca. 100-120 km täglich, auch mit einem Autobahnanteil von ca. 85 %.

Gibt es schon hier im Forum Leute die eine ähnliche Strecke täglich mit Ihrem Stromer zurücklegen, ohne eventuelle Lademöglichkeiten an der Arbeitsstelle?

Auch möchte ich gerne mit einer Geschwindigkeit von 110-120 unterwegs sein, um gut im Verkehr mitschwimmen zu können.

VG

Rob
Aktuell noch im Audi A3 Sportback 2.0 TDI 140 PS BJ2011 unterwegs :o
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

wasserkocher
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Da wirst du mit dem Zoe nicht glücklich werden. Bei 120km/h auf der Autobahn kommst du keine 120km weit. Vor allem nicht, wenn es kälter wird und du mit Winterreifen und Heizung unterwegs bist. Geht eigentlich nur, wenn du bei deiner Arbeitsstelle laden kannst.
Wenn nicht, würde ich ein Erdgasfahrzeug kaufen, oder warten bis es E-Fahrzeuge mit mehr Reichweite gibt.
ZOE Q210 seit 28.05.2013. R240 seit 22.07.2016. Model 3 reserviert und storniert. EcoUp (CNG) seit 31.08.2017.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

devilrob7
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Ein Erdgasfahrzeug kommt nicht in Frage, da der Audi aufjedenfall der letzte Verbrenner ist, den ich kaufe.

Vom Verbrauch her bin ich auch zufrieden. 1000km Reichweite knacke ich immer locker. Auf der Autobahn fahre ich IMMER 120 mit Tempomat und Innerorts/Landstraße sehr vorausschauend. Und wenn man die großen Mineralölkonzerne meidet kommt man auch mit dem Sprit (noch) relativ gut weg. 1l Diesel ca. 1,32 - 1,35 € (Wenn man weiß wo und wann man am besten tanken sollte).

Ich kaufe das E-Auto aus Überzeugung. Mit dem Zoe habe ich bisher eine Probefahrt gemacht, aber es gibt ja noch andere Modelle, ich bin gespannt wie es beim i3 ausschauen wird.

Würde natürlich auch meine Fahrweise noch bissel anpassen, aber auf der Autobahn mit 90 hinter einem LKW hertuckern, zumal ja kaum ein LKW auch 90 fährt sondern eher 100 sehe ich nicht als besonders entspannendes fahren an, es sollten schon 110 km/h sein.

VG
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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  • Efan
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devilrob7 hat geschrieben:...
Würde natürlich auch meine Fahrweise noch bissel anpassen, aber auf der Autobahn mit 90 hinter einem LKW hertuckern, zumal ja kaum ein LKW auch 90 fährt sondern eher 100 sehe ich nicht als besonders entspannendes fahren an, es sollten schon 110 km/h sein.

VG
Deshalb fahre ich auch immer eher 80, da dann die LKWs problemlos überholen können.
Aber eines wirst du mit Elektroautos sofort lernen:

ENTWEDER schnell ODER weit, NIEMALS beides.
Seine Exzellenz Efan, Botschafter vom Leaf ;-) 12.09.2013 - 2016
Toyota Yaris Hybrid 2016-2020
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Außer man fährt Tesla Model S mit 85 kWh Batterie.
Dann mit 130 km/h kommt man sicher um einiges weiter als mit Zoe/Leaf und Co :D

Also wenn du mit 90-95 kmh auf der Autobahn fährst wirst du mit dem Zoe bei angenehmen plusgraden wohl die Strecke schaffen.
Aber im Winter eher nicht :/
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

devilrob7
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dann heißt es für mich leider noch warten... :cry: :cry: Aber solange in der nähe meiner Arbeit keine Ladesäule ist wird das nichts mit der Strecke Bergheim-Bonn.

nächstes jahr kommen ja einige neue modelle, vielleicht ist da ja was passenderes dabei.

besonders gespannt bin ich auf das auto von kia und die B-Klasse. Die B-Klasse kann ich mir gut als E-Auto vorstellen, da sie ja schon etwas höher liegt und somit die Batterie gut im Boden verschwinden könnte.
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Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Nichtraucher
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devilrob7 hat geschrieben: Arbeitsbedingt bin ich im Moment ca. 80 km täglich (Bergheim nach Brühl) unterwegs, davon sind ca. 85 % Autobahn.

Auch bin ich dabei mich beruflich ein bisschen zu verändern und es läuft dann wohl alles auf eine tägliche Fahrt von Bergheim nach Bonn raus. Das wären dann ca. 100-120 km täglich, auch mit einem Autobahnanteil von ca. 85 %.

Gibt es schon hier im Forum Leute die eine ähnliche Strecke täglich mit Ihrem Stromer zurücklegen, ohne eventuelle Lademöglichkeiten an der Arbeitsstelle?

Auch möchte ich gerne mit einer Geschwindigkeit von 110-120 unterwegs sein, um gut im Verkehr mitschwimmen zu können.

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Rob
Der Erfolgsfaktor wäre bei Dir, an der Arbeitsstelle laden zu können. Dann sollte es kein Problem sein und Du kannst auch mal die Heizung anmachen wenn es kühl wird.
Was auch noch ein sehr wesentliches Element ist: Das Höhenprofil! Bei einer Fahrt, bei der es auch wieder mal runter geht, gleicht sich vieles aus. Aber bei einfachen Strecken darf es nicht nur bergauf gehen, sonst kannst Du gleich nochmal 50% Reichweite abziehen. Die Physik bekommst Du so schnell nicht ausgehebelt, irgendwo muss die herkommen. Da zaubert auch Tesla nicht und macht einfach nur einen dickeren Akku rein, der aber natürlich auch geladen werden muss. Auch ein Tesla braucht bei flotter Fahrt mehr Strom als wenn man es mal etwas langsamer angehen lässt. Zaubern können die auch nicht.
Bzgl. der 100 bei den Lkw. Das dachte ich auch immer. Nach meiner etwas genaueren Beobachtung in den letzten Wochen ist es durchaus praktikabel sich mit ca. 95 km/h an einen dranzuhängen und dann einfach zu versuchen mit Tempomat +/- im gleichen Abstand hinterher zu fahren. Überholt wird man von LKWs dann nur sehr selten. Busse sind deutlich schneller unterwegs.

Bzgl. der Reichweite scheint mir Politik im Spiel zu schein. Es will offenbar keiner (außer Tesla) ein Auto mit einer größeren Reichweite anbieten. Es wäre aus meiner (zugegebenermassen laienhaften) Sicht kein Problem gewesen, in einen i3 oder eUp einen Akku von der Größe eines Leaf oder Zoe unterzubringen. Damit kämen die Kisten deutlich weiter, behaupte ich mal.
Weil aber angeblich kaum einer mehr als 120-150 km Reichweite pro Tag braucht, schießt man sich scheinbar auf diese Reichweite ein und bemisst den Akku entsprechend.
Bei der B-Klasse bin ich aber auch mal gespannt, was da rauskommt. Richtig gemacht, könnte das ein richtig cooles Auto sein. Aber warten wir es mal ab.
Sion reserviert
Aktuell Zoe Intens mit AHK von Wolf

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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  • henkie
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Bei der Luftverschmutzung kann man voll damit rechnen, dass das Elektroauto unsere künftige erste Wahl darstellt. Noch sind die Versicherungskosten hoch. Auch die Förderungen sind verbesserungsbedürftig. Da jetzt die ABB neue Ladestationen eingeführt hat, die das Laden bis auf 30-40 Minuten reduzieren, ist das Hauptproblem vom Tisch.

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

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Unsere Rechnung ist ganz einfach und übersichtlich. (Ohne Wartungskosten etc.)

Ford Focus Electric Kaufpreis rund 43.000,-- abzüglich 4.000,- Förderung = sohin 39.000,--

EIn vergleichbarer Ford Focus mit ähnlichen Fahrleistungen ca. 27.000,--

Differenz also 12.000,--

8 Jahre Nutzungsdauer

(Hauptsächlich Stadt)
Diesel/Benzinkosten 8l / 100 km / 13.000 km im Jahr = 780l je 1,5 Euro = 1.600,-- Euro

Stromkosten: 600,--

Differenz sohin 8.000,--

D.h. das Elektroauto kostet ca. 4.000,-- mehr. (OK der Ford Focus Electric ist eigentlich um 5.000,-- zu teuer, wenn man nun den VW E-Golf als Maßstab hernimmt.)

Dann wäre die Rechnung schon ausgeglichen.

Im Endefffekt kann man immer die Batteriekosten den Treibstoffkosten abzüglich der Stromkosten über 8 Jahre gegenüberstellen.

Die finanzielle Rechnung kann sich schon jetzt auszahlen ! (Für die Umwelt hat man sicherlich etwas getan)
Bis dato bin ich mit den Autos vor allem in der Stadt gefahren. (Verbrauch 10-14l)
Dann schaut die Rechnung noch anders aus !

Wenn die Batterie nach 8 Jahren getauscht werden sollte, gibt es für einen günstigeren Preis sicherlich eine bessere Batterie, die wieder für 8 Jahre Treibstoffkosten erspart.

Es gibt im Netz schon einige Rechner wo man sich mit den Daten ein bisschen spielen kann.

Wir haben den Kauf in keinem Fall bereut. Denn wie immer gilt; das E-Auto hat doch 3 gravierende Vorteile, die kein herkömmliches Auto bieten kann:

1.) Extrem leise (Wellnessfaktor)
2.) Extrem effizient (Umweltfaktor)
3.) Extremes Drehmoment und ein Motor ohne Vibrationen (Technischer Faktor)
Tesla S 100 D 7/2018 + Tesla M3P + Tesla Roadster 2020 reserviert
https://www.goingelectric.de/garage/red ... ash2/1710/
ELECTRIC CARS WORLD NEWS
https://www.facebook.com/ELECTRIC-CARS- ... 768868062/

Re: Lohnt sich ein Elektroauto?

Wackelstein
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Der alte Diesel meiner Mutter gibt schön langsam seinen Geist auf. Solange sie noch ein paar Euros dafür kriegt, habe ich ihr dringend dazu geraten sich ein neues Auto zuzulegen und mir dabei auch die Gedanken gemacht, welches Auto ideal wäre:

-) Sie fährt Ultrakurzstrecken bis maximal Kurzstrecken. Wenn sie mal weit fährt, dann hin- und zurück ca. 70km. Aber mehr auf keinen Fall. Somit zählt für sie die geringe Reichweite eines EV's nicht.
-) Sie ist doch schon über 70 und braucht ein Auto mit einfachem Einstieg und hoher Sitzposition.
-) Das Auto muss preiswert sein und sehr zuverlässig. Auch einfach zu fahren.
-) Naja, aber ein bisserl spritzig sollte der Wagen schon sein. Ein "Traktor" (= müde Beschleunigung) wäre nix für sie.

Da sie Ultrakurzstrecken (meist nur im Ort) fährt, ist ein Diesel ein No-Go. Sie hat den alten Diesel damit schon fast um die Ecke gebracht. Ein Benziner wäre eher möglich. Aber auch der wird bei solchen Strecken nicht wirklich ideal betrieben.
Ok, also wie wär's mit einem Elektroauto?
Nagelneue Starkstromanschlüsse sind in der Garage installiert, die auch locker 22kW vertragen würden.

Also haben wir mal gerechnet:
Ein Benziner mit ca. 100PS (weniger sind nicht spritzig genug). Dazu die Ausstattung, die z.B. eine Zoe bietet, also Automatik-Getriebe, Rückfahrkamera, ..... Alleine ein Automatikgetriebe kostet meistens einen happigen Aufpreis. In einem EV ist das sozusagen "Serie".
Dann gibt's in Niederösterreich eine Förderung von 3000€. Somit kostet der Zoe nur ca. 21000€. Die Versicherung ist auch deutlich günstiger. Ich rechne hier im Vergleich zu einem 100PS Benziner 300€ günstiger.

Insgesamt würde ich so auf ca. gleiche Kosten zwischen EV und Benziner kommen, trotz der Batteriemiete bei der Zoe. Bein einem iMiev würde sogar diese Miete noch wegfallen.

Dann wäre noch die Sache mit den Reparaturkosten. Mangels Erfahrungen bei Zoe habe ich die nicht miteingerechnet.
Meine Liebe zu Benzin/Diesel steigt mit dem Quadrat der Entfernung
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