Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

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Die speziellen Dachträger für den E-Soul (Soul EV MY 2019) sind mit Vorsicht zu genießen.
Sie funktionieren nach dem Prinzip Wäscheklammer. Über eine Drehmutter kann man die Spannung an jeder Klammer zwar noch erhöhen. Aber erst, wenn man jede Klammer so fest zugedreht hat, dass man denkt, jetzt fliegen die Einzelteile des Plastikmechanismus nach allen Seiten – erst dann sitzt die Trägerstange so fest, dass man sie nicht mehr mit einem leichten Handschlag auf der (nassen) Reling hin- und herschieben kann.

Nicht sehr vertrauenerweckend - und das Produktbeiblatt („developed by MOBIS“) enthält keinerlei TÜV-Prüfstempel – nichts.
e-soul 64kWh seit 1.9.19. Davor 18 Jahre einen Audi A2.
seit 3.3.20 mit privater Lademöglichkeit.
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Re: Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

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Inzwischen hatten wir eine (kurze) Dachbox von Thule gekauft und damit das nächste Dilemma erlebt.
Eine Thule-Box ist schnell ohne Werkzeug montiert. Ich war davon so angetan, dass ich mir eine Probefahrt sparte. Big mistake!

In der Stadt war es nur ein helles Pfeifen. Auf der Autobahn wuchsen sich die Windgeräusche zu einem schrillen Orkan aus. Gefühlte 100 Dezibel Gekreische.
Gestern auf der A2 kaum private PKWs. Zwei Spuren für LKWs, eine Spur für wenige PKWs. Corona sei Dank.
Aber: Bei dem Lärm war keine Unterhaltung möglich, keine Musik. Nach drei Stunden Fahrt mächtiges Kopfweh.

Nach der Ankunft hatte ich mich schlau gemacht:
Ich hatte die Box mittig auf dem Dach montiert. Das war verkehrt. Die gesamte Box musste weiter nach vorn platziert werden, damit der Windstrom von der Windschutzscheibe nicht unter der Dachbox durchlief. Das half.
Auf der Rückfahrt heute war das Pfeifen fast verschwunden. Vielleicht bringt eine leichte Verschiebung der Box auf eine Seite noch eine Verbesserung. Wir werden es ausprobieren.
Der Anstieg des Verbrauchs fiel kaum ins Gewicht. Wir blieben bei 105 km/h trotz schwerster Beladung unter 20 kWh pro 100 km.
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Re: Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

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Schau mal da viewtopic.php?f=263&t=50794&sid=059887d ... bb74c2e1e8
Ich bin mit dem Grundträger von Green Valley sehr zufrieden. Günstig und solide aufgebaut. Hat auch ein TÜV SÜD Prüfsiegel.
2015er Leaf 24kWh, 2019er E-Soul 64kWh, und zu Hause wird mit PV geladen - sobald die Sonne scheint

Re: Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

Peter2020
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Habe kürzlich einen Test gelesen, der bei einem Versuch festgestellt hat, dass Dachboxen mit dem "runden Teil" nach vorne montiert werden sollen. Und nicht wie allgemein gemacht, mit dem "spitzen Teil"! Dies sei Aerodynamisch besser.

Find den Test gerade nicht mehr.
Volvo c70 Cabrio, Volvo v50 Kombi, VW T4-Bus Caravelle, Polestar 2 reserviert
(@home: Wallbox Heidelberg 11kW + @mobil: JuiceBooster2)

Re: Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

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Hallo @Peter2020, den Bericht habe ich auch gelesen.

Hier der Link: Teslamag
Ich finde das sehr interessant und irgendwie auch logisch, wenn man darüber nachdenkt Wiki, Strömungswiederstand (Abbildung Körper, Wiederstand).

Frage ist ob man das darf und ob das so noch Wasserdicht, stabil und crashsicher ist.
e-Soul Vision 64 kWh mit 3ph-Lader. Ein fantastisches Fahrzeug!

Re: Erfahrungen mit dem Dachträger E-Soul

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Peter2020 hat geschrieben: Habe kürzlich einen Test gelesen, der bei einem Versuch festgestellt hat, dass Dachboxen mit dem "runden Teil" nach vorne montiert werden sollen. Und nicht wie allgemein gemacht, mit dem "spitzen Teil"! Dies sei Aerodynamisch besser.
Ich halte das für Fake News. Bevor jemand so was empfiehlt, sollte er das bitte mit dem eigenen Auto erst mal testen. Außerdem ist die Luftströmung abhängig von der jeweiligen Frontpartie. Was für das eine Auto vielleicht funktioniert, bringt bei dem hochgebauten E-Soul nichts.

Ich habe die Thule-Dachbox wie vom Werk vorgesehen mit dem niedrigeren Teil nach vorne montiert ("spitz" ist da eigentlich nichts.)
Dann habe ich stückchenweise die Box für jeweils zwei Zentimeter weiter vorne montiert und jedesmal eine Probefahrt gemacht.
Jetzt liegt die Box so weit vorne, wie es nur geht, und macht bei schneller Fahrt (110 kmh) KEINE Geräusche mehr. Im Stadtverkehr (50-60 kmh) ist ein nicht sehr störendes Pfeifen zu hören. Damit kann ich gut leben.
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