Quo vadis Daimler?

Re: Quo vadis Daimler?

env20040
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@ umberto:
Wie kann Ford das schaffen, wenn die Motoren so teuer sein sollen ?
Kräfte müssen die mehr übertragen als ein PKW-Flitzerchen beim Beschleunigen...

viewtopic.php?f=45&t=68322

Also, ich bleib dabei:

Gestiegene Gewinnspanne aus gesunkenen Produktionskosten bei einem früheren Break even wenn die Entwicklung und Investitionen in den Maschinenpark verdient ist.
( Wie dieses Jahr bei den ersten chinesischen Herstellern erwartet, die auf die Grüne Wiedse bauten!)

Was bei den LED-Leuchten, welche heute noch immer teuerer verkauft werden als vormals "Glühbirnenleuchte" genau das gleiche war/ist.
BMW i3, Nissan E-nv200, Mercedes Vito EQV bald Peugeot Expert 75 kWh, wenn der irgendwann mal geliefert wird.
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Re: Quo vadis Daimler?

fabian_crl
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https://ecomento.de/2021/06/23/daimler- ... n-bericht/

Daimler sorgt sich wohl um die zukünftige Zellversorgung. MMn hat Daimler als Premiumhersteller nicht die nötigen Stückzahlen, damit sich eine komplett eigene Zellfertigung lohnt, zumindest nicht für die künftige MMA Plattform.
Mit einem festen Partner, zum Beispiel als Joint-Venture, würde man jetzt aber besser dastehen. Es bleibt spannend

Re: Quo vadis Daimler?

Casamatteo
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Daimler hatte bereits die 93 Zellen für den Smart ED von 2012 bis 2015 selber gebaut, durch das Tochterunternehmen Li-Tec in Kamenz. Dann hat man die Zell-Fertigung dicht gemacht und für den Nachfolger Zellen zugekauft, zudem den Antrieb von Renault übernommen. Und nun beenden sie die Kooperation mit Renault und die Smart-Fertigung in Hambach, lassen alles die Chinesen machen, und fangen sich langsam an zu wundern?
einziges Auto: Smart ED3 EZ2013 53000km zweiter 22-kW-Lader
6 Liter Diesel brauchen keine 42 kWh als Strom sondern 12 kWh als 1,2 Liter Ölverbrauch in der Raffinerie. Der Herr A. B. hat offenbar US-Gallonen und Liter verwechselt.

Re: Quo vadis Daimler?

env20040
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Tja, das nennt sich Management.

Wer im Aftersalesmarkt zukünftig umfassend Geld verdienen will hat den Schlüssel der Batteriefertigung hierzu in der Hand.
Inkl. der Entsorgung, um an die Rostoffe hierfür zu kommen.
Es läuft langsam darauf hinaus, das aus der Kobaltmenge einer heutigen Zelle ( exkl. Mal wieder Tesla, die sind schon weiter)
Mind. 2 bis 4 Zellen zukünftiger Technologie gebaut werden können.
Und das Kobalt wird der spannende Teil der Zellfertigung werden.
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Re: Quo vadis Daimler?

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Nachdem ich lange Zeit Daimler wg seiner ,Technologieoffenheit' und H2 Verirrungen kritisiert habe, heute mal ein dickes Lob: Der Laden entwickelt sich unter Källenius mit erstaunlicher Konsequenz und Geschwindigkeit in die richtige Richtung:
https://ecomento.de/2021/07/12/daimler- ... r-bericht/
Golf GTE von 2018 - 2020 / Ex ID.3 1st Reservierer
Tesla M3 SR+ seit 3.2020 /Hyundai Kona 64kWh seit 10.2020

Re: Quo vadis Daimler?

env20040
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fabian_crl hat geschrieben: https://ecomento.de/2021/06/23/daimler- ... n-bericht/

Daimler sorgt sich wohl um die zukünftige Zellversorgung. MMn hat Daimler als Premiumhersteller nicht die nötigen Stückzahlen, damit sich eine komplett eigene Zellfertigung lohnt, zumindest nicht für die künftige MMA Plattform.
Mit einem festen Partner, zum Beispiel als Joint-Venture, würde man jetzt aber besser dastehen. Es bleibt spannend
Ich habe heute erfahren, dass Daimler sich nicht mehr die Premiummarke ans Revers steckt,
"der Slogan sei alt".....
Gemäss MB Diction, nicht jene des Händlers!
Kein Wunder, wenn man immer mehr zum Renault mit Stern wird.
;)
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Re: Quo vadis Daimler?

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Jetzt ist das Strategieupdate von Mercedes schon 5h draußen und immer noch keiner hat geschrieben, daß die Firma jetzt am Ende ist? Was ist denn mit den deutschen Stammtischen los? :-)
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild

Re: Quo vadis Daimler?

catoderjuengere
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Der EQXX wird interessant. Ebenso die Premium-Lader.

Re: Quo vadis Daimler?

Jupp78
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Wobei der Begriff "Electric first" zur jetzt formulierten Strategie faktisch eigentlich viel besser passt, als "Electric only". Denn man lässt sich ja auf unbestimmte Zeit Luft auch Verbrenner für entsprechende Märkte zu produzieren. Das hat nichts mit "only" zu tun. Und das kann dann am Ende noch sehr lange weiter so gehen. Denn Märkte die weiter Verbrenner nachfragen, werden nicht künstlich mit hausgemachten Abgasnormen versuchen den Verbrenner zu töten. Sprich alles was man heute entwickelt hat, wird da noch für bestimmt 2 Jahrzehnte verkauft werden können. Und so lange schiebt man halt Modellspflegen nach.
Kann man schön bei Modellen beobachten, wo schon länger klar ist, dass es keinen Nachfolger auf Verbrennerbasis mehr geben wird. Die lässt man dann halt laufen. Siehe z.B. Vw Up! ... geht jetzt demnächst ins 11. Produktionsjahr.

Re: Quo vadis Daimler?

catoderjuengere
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Jeder Kunde bekommt genau das, was er will. Das ist gut so.
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