Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Auch 2017 wäre es ohne Schnellladung größer Mist gewesen. Solche Fehler darf man einfach nicht machen.
Und da ist der Schuh persönlich für verantwortlich mit seinen Scheuklappen vor der Realität.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

Elektroautomieter
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Das würde ich so nicht sagen. Die Zoe hatte auch keine Schnellladefähigkeit bis 2018 und wurde trotzdem häufig verkauft. 2017 wäre das also noch überhaupt kein Problem gewesen, da die Ansprüche und die Konkurrenz eine andere war.
Heute ist das was anderes. Ich habe den E.GO gerade mal konfiguriert, wie ich ihn bestellen würde. Komme da dann auf ca. 25.500€.
Zum Vergleich beim Peugeot 208 e. Der kostet 32.500€ und dafür bekomme ich knapp die doppelte Reichweite, statt 60 KW 100 KW und eine deutlich bessere Ausstattung. Ich sehe die Zielgruppe für den E-Go nicht.
Ich lasse die Umfrage auch nach meiner Abschlussarbeit weiter offen. Wenn wer die Daten haben möchte: PN an mich.
Nutzerverhalten an Ladestationen
https://www.umfrageonline.com/s/015ab48

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Das kommt darauf an, wie man Schnellladefähigkeit definiert. Die ZOE hatte schon immer mindestens 22 kW AC. Und wenn ein Auto das mitbringt, kann man bei einem Stadtflitzer über fehlendes CCS hinweg sehen. Der Twingo Z.E. und der Dacia Spring Electric bekommen auch kein CCS. Aber eben 22 kW AC. Bei Smart gilt das ebenso.

Von daher hätte beim e.GO Life kein Mensch über die Lademöglichkeiten gemeckert, wenn man sich da ein wenig an Renault oder Smart orientiert hätte. Im Gegenteil, ich finde CCS bei Ladeleistungen unter 30 kW völlig ungeeignet und das ist einer der Gründe, warum der neue e-up! bei mir mehrere Sympathiepunkte verloren hat.
Think PIV4 von 2012-2015 || VW e-up! von 2016-2018
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Batterie Upgrade - ein Praxisbericht || Ladestation am Mehrfamilienhaus

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Der e.go hätte als günstiger Drittwagen funktionieren können, wenn er denn günstig gewesen wäre und es genug Leute gäbe, die einen elektrischen Drittwagen brauchen.
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Elektroautomieter hat geschrieben: Das würde ich so nicht sagen. Die Zoe hatte auch keine Schnellladefähigkeit bis 2018 und wurde trotzdem häufig verkauft.
Der Zoe wurde bis letztes Jahr mit 43kW Lader verkauft.
Auch beim R Modell waren 22kW waren im Verhältnis immer noch recht schnell, auch wenn ich da keinem zu geraten hätte.
Elektroautomieter hat geschrieben: Zum Vergleich beim Peugeot 208 e. Der kostet 32.500€
Listenpreis.
Und in echt nach Förderung?
Skeptizist hat geschrieben: Der e.go hätte als günstiger Drittwagen funktionieren können, wenn er denn günstig gewesen wäre und es genug Leute gäbe, die einen elektrischen Drittwagen brauchen.
Gibt es überhaupt einen nennenswerten Bedarf für Drittwagen?
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

Elektroautomieter
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Stimmt wenn man die Ladegeschwindigkeit der Zoe nimmt, dann war das im Vergleich zum E.GO schnell.
Mir ging es beim Preis erstmal vor der Förderung um zu zeigen, dass der Preisunterschied nicht so groß ist.
Ich vermute mal der Markt für Drittwagen ist doch sehr gering.
Ich lasse die Umfrage auch nach meiner Abschlussarbeit weiter offen. Wenn wer die Daten haben möchte: PN an mich.
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

fluegelfischer
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Der e.Go ist nicht am VW UpMiGo gescheitert, sondern an seiner jahrelangen Lieferverzögerung. Ich hatte seit vielen Jahren eine niedrige Vorbestellernummer bei e.Go Mobile und habe viele Fristenverschiebungen mitbekommen. Den Wagen hätte ich aber heute noch nicht, wenn ich bei e.Go Mobile geblieben wäre. Lieferbarkeit ist das Zauberwort - nichts anderes. Der Preis des e.Go wäre sogar ok, denn er legt den schwerpunkt anders als z.B. der Up. 18,5K€ hätte ich für den voll ausgestatteten e.Go Life First Edition bezahlt mit alter Prämie und wegen früher Reservierung - jetzt nach neuer Prämie waren es 15,5k€ für den ähnlich ausgestatteten Up. Der Up kommt wegen größerem Akku weiter, der Life wird dafür nicht weggammeln wegen Aluchassis. Aber lieferbar ist keiner - selbst der UpMiGo nicht mehr. Von daher ist es völlig müßig über Kosten zu spekulieren, denn solange kein Angebot besteht sind die Kosten nicht relevant. Es kann sogar gut sein, dass e.Go Mobile davon profitiert, dass VW nicht mehr liefern kann oder mag. Das wird sich zeigen, ob sie beim Life die Liefersituation noch mal in den Griff kriegen. Wenn sie es schaffen, dass der Life ab Werk kurzfristig verfügbar wäre, man auf den UpGo 1 Jahr warten muss (das entspricht der derzeitigen Lieferzeit und den Mi gibt es ja schon nicht mehr), dann hätten sie sicher auch wieder Käufer. Wenn das bei e.Go Mobile aber wieder so lange dauert bis VW in 2024 den ID1 liefert, dann können sie auch gleich zumachen.

...und die Schnelladediskussion ist nach wie von müßig. Außer ein paar Wenigen bracht kein Mensch einen Schnellader im e-Kleinwagen. Ich merke das täglich, dass der CCS in meinem Up völlig fehlinvestiert war und ärgere mich mittlerweile über die versenkten Euros. Kaufe ich beim nächsten mal sicher nicht wieder. Selbst bei Reichweiten des e.Go Life hätte ich keinen CCS benötigt. Sinnvoll wären aber eingelassene Solarzellen auf Dach und Motorhaube. Selbst wenn die nur max. 1kWp bringen ist das bei 7 Tagen die Woche herumstehen im Freien schon die Hälfte meines Verbrauches. Bei gleichem Aufpreis würde ich ohne Zögern zu PV statt CCS greifen. Aber sowas von VW oder e.Go Mobile zu erwarten ist vielleicht zu hoch gegriffen.

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

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Beim e-go ist es für mich ganz einfach. Für so eine Speikiste zahle ich nicht so horrendes Geld.
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Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

fluegelfischer
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VR46 hat geschrieben: Beim e-go ist es für mich ganz einfach. Für so eine Speikiste zahle ich nicht so horrendes Geld.

Die Frage stellt sich gar nicht, denn du bekommst ihn nicht. Freu dich - das ist für dich eine Win-Win Situation.

Re: Zukunft des e.GO life - rosig oder schon vorbei?

Casamatteo
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fluegelfischer hat geschrieben: ...und die Schnelladediskussion ist nach wie von müßig. Außer ein paar Wenigen bracht kein Mensch einen Schnellader im e-Kleinwagen. Ich merke das täglich, dass der CCS in meinem Up völlig fehlinvestiert war und ärgere mich mittlerweile über die versenkten Euros. Kaufe ich beim nächsten mal sicher nicht wieder.
Den Ärger gönne ich dir, ebenso wie den vorprogrammierten Ärger bei zukünftigem Neukauf/Verkauf, oder den Ärger deiner zukünftigen Erben über einen Erbonkel der nur beim CCS-Anschluss seiner E-Autos geizig war.

Ein Elektroauto muss serienmäßig CCS haben, ggf. per Gesetz, um künstlich kastrierte Elektroautos vom Markt zu verbannen und somit das (Vor)urteil vom stundenlangen Laden der nichtsnutzigen Elektroschrottkarren aus der Welt zu schaffen.
Die echten Grenzkosten für Schütz und Hochvoltkabel zur Batterie sind nicht viel höher als beim Tankstutzen im Verbrenner. Akkutemperierung kann man sich dagegen sparen, hat man halt eine Rapidgate-Schnecke wie Nissan, aber immerhin eine die auch mal 500km am Tag fahren kann.

Meinen Smart habe ich dank 22-kW-Lader beim Kauf aus 340km Entfernung überführt, bei der Schnarchlader-Variante war schon bei gut 100km Entfernung zum Händler die Sinnlosigkeit dieser Kastration offensichtlich. So ein Gebrauchtwagen hätte per LKW angeliefert werden müssen, eine Schande für jedes Elektroauto.

Nur bei Anfängern und Kleinserien wie e.Go sind die Kosten für Entwicklung und Software noch ein Thema, bei anderen kann CCS über Stückzahlen umgelegt werden. Es bleibt dabei: der Schuh ist ein Hemmschuh für den e.Go Life.
einziges Auto: Smart ED3 EZ2013 53000km zweiter 22-kW-Lader
6 Liter Diesel brauchen keine 42 kWh als Strom sondern 12 kWh als 1,2 Liter Ölverbrauch in der Raffinerie. Der Herr A. B. hat offenbar US-Gallonen und Liter verwechselt.
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