Ladebox für Kona und andere einphasige

Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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MKL
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folder Di 20. Aug 2019, 08:44
Langsam aber stetig hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 00:09
...Da liegen dann 400 V an und es können 16 A abgerufen werden. Das wird dann transformiert von 400 V zu 230 V, was dann entsprechend einen Strom von etwa 29 A zulässt.
Ich finde es Klasse, wie "das Ding" die Physik überlistet .. es holt mehr raus als du rein steckst. 6,4 kW rein - 6,67 kW raus ... ach ja - Verluste gibt es durch den Trafo auch nicht, geschweige von der Brummerei !!!
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Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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fritz104
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folder Di 20. Aug 2019, 11:01
umali hat geschrieben:
Mo 19. Aug 2019, 23:38

Ich frage mich immer, warum manche Leute immer erst kaufen und dann hoffen, dass das Investment gut war. Kann man nicht vorher fragen oder muss heute alles turboschnell gehen?
Ich habe gefragt. Eigene Kontrolle ist aber immer noch am Besten. YMMV

Die 1.148,- wären sicher deutlich sinnvoller in einer neuen Verkabelung angelegt gewesen. Probleme behebt man am besten an der Wurzel und nur im worst case mit Exotenlösungen.
Na ja - ich wünsche trotzdem noch viel Spass mit dieser Wirkungsgradbremse.
Du, es gibt auch bauliche Situationen, wo's nicht soooo einfach mit der Verkabelung
geht:
In meinem Fall ist das Gebäude aus 1970-75, die Kabel wurden in 18er und 22er
Flexschläuchen von den Wänden hinunter über die Estriche geführt. Die Estrichleger
waren so "nett" und haben diese Schläuche an allen Wand-Boden-Übergängen
plattgetreten. Wahrscheinlich, damit nix aus dem (zu dünnen) Estrich herausschaut.
Im Beton liegen in allen Räumen im EG Stahlrohre DN 22 wild verteilt als Fussboden-
heizung, dazwischen die Wasser-Zuleitungen für Küche und Bad, darüber Terrakotta-
Fliesen, die's heute nicht mehr gibt. Da ist Bohren oder Schlitzfräsen nicht sinnvoll
möglich. Abgesehen davon wurden die Bodenfliesen ohne Mörtel direkt in den noch
feuchten Estrichbeton gelegt...

Zur Elektroinstallation: Steckdose in der Diele = 3 violette Drähte
Steckdose im angrenzenden Zimmer (selber Stromkreis) = 3 grüne Drähte
E-Herd in der Küche = 5 weisse Drähte, und so geht's durch's ganze Haus weiter;
alles in schlankem 1,5²...

Und jetzt komm' Du mit Deinem Argument von wegen bei der Wurzel beheben.
Um 1.150,- EUR? No Way! Das wäre eine Komplettsanierung. Da kann ich die Hütte
gleich abreissen und neu bauen.

fritz (Sorry, aber der Rant musste 'raus)
seit 28.8.2019 Hyundai Kona in chalk white :hurra:

Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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fritz104
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folder Di 20. Aug 2019, 11:20
MKL hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 08:44

Ich finde es Klasse, wie "das Ding" die Physik überlistet .. es holt mehr raus als du rein steckst. 6,4 kW rein - 6,67 kW raus ... ach ja - Verluste gibt es durch den Trafo auch nicht, geschweige von der Brummerei !!!
Zur Klarstellung:

In den Charger gehen 2 Phasen (wählbar L1 und L2, oder L1 und L3, per Phasenwender)
hinein. Also 2 x 230V x 13A = 5.980W

Heraus kommt eine Phase mit erhöhter Spannung und 24A. Also 242V x 24A = 5.808W
Wirkungsgrad ist also (5.808W / 5.980W) x 100 = 97,12%

Brummen tut da garnix, der Lüfter läuft beim Laden ständig.
In der Garage ist mir das aber eher egal...

fritz
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Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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MKL
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folder Di 20. Aug 2019, 11:49
fritz104 hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 11:20
MKL hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 08:44

Ich finde es Klasse, wie "das Ding" die Physik überlistet .. es holt mehr raus als du rein steckst. 6,4 kW rein - 6,67 kW raus ... ach ja - Verluste gibt es durch den Trafo auch nicht, geschweige von der Brummerei !!!
Zur Klarstellung:

In den Charger gehen 2 Phasen (wählbar L1 und L2, oder L1 und L3, per Phasenwender)
hinein. Also 2 x 230V x 13A = 5.980W

Heraus kommt eine Phase mit erhöhter Spannung und 24A. Also 242V x 24A = 5.808W
Wirkungsgrad ist also (5.808W / 5.980W) x 100 = 97,12%

Brummen tut da garnix, der Lüfter läuft beim Laden ständig.
In der Garage ist mir das aber eher egal...

fritz
Hallo Fritz

Ich habe mir "das Ding" gerade nochmals angeschaut. Gibt es hier eigentlich eine Zulassung (außer auf den Steckern)?

Weiterhin frage ich ... du willst wirklich 242 V auf einer Phase in dein EV schicken ???

Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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fritz104
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MKL hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 11:49

Ich habe mir "das Ding" gerade nochmals angeschaut. Gibt es hier eigentlich eine Zulassung (außer auf den Steckern)?

Weiterhin frage ich ... du willst wirklich 242 V auf einer Phase in dein EV schicken ???
Hi!

Zulassung hab' ich noch nicht explizit geschaut, vom e-technischen Standpunkt
ist alles sauber verarbeitet. Gefährdung de(r)s Bedieners/In kann ich nicht er-
kennen, das Gehäuse ist Kunststoff. Die Unterseite trägt den Trafo (~ 16kg),
ist aus pulverbeschichtetem Metall und hat Schutzleiterpotential. IMO alles OK.

Über die 242V kann der OnboardCharger nur lächeln. Dessen erlaubter Eingangs-
spannungsbereich geht von 180 bis 265V. Der muss ja auch das amerikanische
"split-phase"-Netz mit nominell 240V aushalten. Da können im Extremfall auch
schon mal 250V über längere Zeit anliegen.

Von daher mach' ich mir keine Sorgen.

fritz
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Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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umali
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folder Di 20. Aug 2019, 13:26
Hallo Fritz,
warum so aggressiv?

Bitte nicht falsch verstehen - es ist nur so, dass ich 1.148 Eur für nicht gerade wenig Geld halte und deshalb Grundsätzliches hinterfrage.
Wenn eine E-Sanierung ansteht - steht sie eben an. Wenn sie Dir zu teuer wird, hinterfrage, ob man überhaupt diese erhöhte Ladeleistung benötigt.

Und wenn ja - frage VOR dem Kauf, ob die Forumsteilnehmer das Teil für sinnvoll erachten oder nicht. Ansonsten schaffst Du einfach nur Tatsachen.
Meine Meinung und sicher auch die vieler Forumsvertreter:
Das Geld wäre deutlich sinnvoller in einer (Teil-)sanierung der Elektrik investiert gewesen ("Wurzelbehandlung").

VG
* Mitentwickler v. http://www.openWB.de - Die modulare OpenSource Wallbox Lösung mit Energiemanagment
* Entwickler v. "UxI toGo" ladeequipment/uxi-togo-die-neue-smarte- ... 32715.html

Re: Ladebox für Kona und andere einphasige

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MKL
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folder Di 20. Aug 2019, 16:59
fritz104 hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 12:08
MKL hat geschrieben:
Di 20. Aug 2019, 11:49

Ich habe mir "das Ding" gerade nochmals angeschaut. Gibt es hier eigentlich eine Zulassung (außer auf den Steckern)?

Weiterhin frage ich ... du willst wirklich 242 V auf einer Phase in dein EV schicken ???
Hi!

Zulassung hab' ich noch nicht explizit geschaut, vom e-technischen Standpunkt
ist alles sauber verarbeitet. Gefährdung de(r)s Bedieners/In kann ich nicht er-
kennen, das Gehäuse ist Kunststoff. Die Unterseite trägt den Trafo (~ 16kg),
ist aus pulverbeschichtetem Metall und hat Schutzleiterpotential. IMO alles OK.

Über die 242V kann der OnboardCharger nur lächeln. Dessen erlaubter Eingangs-
spannungsbereich geht von 180 bis 265V. Der muss ja auch das amerikanische
"split-phase"-Netz mit nominell 240V aushalten. Da können im Extremfall auch
schon mal 250V über längere Zeit anliegen.

Von daher mach' ich mir keine Sorgen.

fritz
Hallo Fritz

Nimm´s mir nicht übel, aber "das Ding" wird gen Osten gefertigt und hat keine Zulassung von irgend einem deutschen / österreichischem Verband. Ich wäre da etwas vorsichtig. Auch wenn es optisch OK aussieht, können da einige Tücken drin sein. Ich habe jahrelang für ähnliche Teile in der Entwicklung und eben solchen Zertifizierungen gearbeitet. Das hat schon seine Gründe, warum da solche Stempel drauf sind. Wenn dir die Hütte ab brennt und man stellt fest, das es ein solches Gerät ohne war, sagt die Versicherung "nein". Und wie du schreibst, sind deine Zuleitungen auch nicht so "up to Date". Also ich würde an deiner Stelle mal einen Fachmann drüber schauen lassen.
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