Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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haben sich denn schon alle bei Jupp bedankt?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Odanez hat geschrieben: man merkt immer wieder mal, dass man hier im Herzen des Sturen, dickköpfigen Deutschland ist - anstatt mal selbst etwas überlegt wie man die Welt besser macht, wird blockiert, gemauert, und ständig gesagt, dass alles so wie es jetzt ist schon am besten ist. Das Forum heißt ja nicht StayingFossil oder KeepingEverythingExactlyTheWayItIs, sondern GoingElectric, und das bedeutet auch für viele mal sich außerhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen und mal mit anderen die Köpfe zusammenzustecken und sich überlegt, wie man unsere Weltprobleme im Rahmen der Elektromobilität lösen kann. Aber das ist scheinbar für einige zu viel verlangt.

@SRAM: tut mir Leid, es sind Billionen, nicht Milliarden.
Würden doch schon genug sinnvolle Vorschläge gemacht. Aber unsinnige Bürokratie macht die Sache garantiert nicht besser.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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roberto hat geschrieben: haben sich denn schon alle bei Jupp bedankt?
stimmt ja auch was er gesagt hat ;)
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben: Ich halte den WLTP für genau richtig. Bei mir steht meisten weniger im Monitoring als 47km/h im gesamtdurchschnitt.
Was genau gar nichts aussagt, weil der Fahrwiderstand nun mal nicht linear steigt. Da steht dasselbe wenn man erst mit 250 über die Bahn ballert und dann passend lang im Stop and Go Zeit verdödelt. Nur ist der Verbrauch ein komplett anderer als wenn man effizient gefahren wäre.
Wie reell der WLTP ist, zeigt ja der Umstand, dass er bei der Masse im Alltag deutlich gerissen wird.
Jupp78 hat geschrieben: Müssen wir nicht! Das ist nur ein ganz geringer Teil des Autolebens
Na, die Hoffnung stirbt zuletzt, was?
Auf so etwas würde ich nicht bauen. Wenn die Dinger halt nicht so soll sind, dann ist das Kind auch beim Namen zu nennen.
kub0815 hat geschrieben: Ich fahre übrigens auch oft mit 0.0l auf 100km... falls es einen interresiert.
Nein, interessiert keinen, weil ist ja offensichtlich so hingedreht, wie es Dir gerade passt. Das Thema hat ja nichts mit Märchenstunde zu tun.
kub0815 hat geschrieben: @AbRiNgOi ich finde es frech da von einer Mogelpackung zu reden wie der Thread zeigt ist das bei allen Antrieben das gleiche das die Prüfstandzahlen mal erreicht werden und mal NICHT. Das liegt in der Natur der Sache das eine sind reproduzierbare Testbedingungen das andere die Realiät wo noch viele andere Faktoren mit reinspielen.
PHEV liegen halt im Schnitt deutlich weiter drüber. Sagen zumindest Studien.
Das dürfte halt dran liegen, dass da 2x fail zustande kommt. Durch die nicht stimmende elektrischen Reichweite muss mehr mit dem Verbrenner gefahren werden mit dem nicht stimmenden Verbrauch.
AbRiNgOi hat geschrieben: Es ist aber noch ein Unterschied ob eben wie bei Benzin, Diesel und Hybrid statt 5L gerade mal 4 angegeben werden oder ob die Werbung sagt:
"Der neue VW Golf GTE lockt mit einem Normverbrauch von nur 1,5 Liter" und der ADAC:
"Mit vollen Akkus braucht man laut Messung auf den ersten 100 km 3,3 l Benzin und 7,0 kWh an elektrischer Energie. Fährt man dann mit leerem Akku weiter, steigt der Verbrauch auf durchschnittlich 5,1 l/100 km."
Auch die Angabe ist ja noch praxisfremd.
Wenn man es ehrlich angibt, braucht es 3 Werte.
1 Verbrauch im rein elektrischen betrieb6
2 elektrische Reichweite
3 Verbrauch mit leerem Akku
Wenn die auch noch alle reell sind (das sind sie nach Norm ja alle nicht), kann der Kunde sich ein grelles Bild machen, worauf er sich einlässt.
Leider sind die Werte ja oft noch nicht mal mit der zugrunde liegenden Norm gekennzeichnet.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Odanez hat geschrieben: wurde ja alles gesagt, dann kann man hier ja dicht machen
Nur weil dir nichts mehr sinnvolles einfällt, bedeutet das noch lange nicht, dass alles gesagt ist oder man zumachen muss.
Karlsson hat geschrieben: Was genau gar nichts aussagt, weil der Fahrwiderstand nun mal nicht linear steigt. Da steht dasselbe wenn man erst mit 250 über die Bahn ballert und dann passend lang im Stop and Go Zeit verdödelt. Nur ist der Verbrauch ein komplett anderer als wenn man effizient gefahren wäre.
Was willst du uns jetzt damit sagen? Die Durchschnittsgeschwindigkeit des WLPTs ist nicht unrealistisch. Dass diese sehr unterschiedlich zustande kommt, dürfte keiner bestreiten, aber da gibt es einfach auch nicht die eine Wahrheit.
Karlsson hat geschrieben: PHEV liegen halt im Schnitt deutlich weiter drüber. Sagen zumindest Studien.
Und alle anderen liegen auch drüber, der eine mehr, der andere weniger.
Ja, man kann den WLTP durchaus kritisieren, aber nur weil der WLTP nach der eigenen Meinung nichts taugt, ist das doch kein Argument gegen das Fahrzeug welches dahinter steckt. Ich jedenfalls kann durchaus erkennen, dass PHEV deutlich weniger verbrauchen als vergleichbare Verbrenner. Ob der WLTP das nun im richtigen Verhältnis abbildet steht einfach auf einem anderen Blatt.
Karlsson hat geschrieben: Auch die Angabe ist ja noch praxisfremd.
Wenn man es ehrlich angibt, braucht es 3 Werte.
1 Verbrauch im rein elektrischen betrieb6
2 elektrische Reichweite
3 Verbrauch mit leerem Akku
Wenn die auch noch alle reell sind (das sind sie nach Norm ja alle nicht), kann der Kunde sich ein grelles Bild machen, worauf er sich einlässt.
Die Werte gibt es längst, musst einfach nur in die Papiere schauen. Tut nur kaum einer, aber etwas zu fordern, was es längst gibt, ist einfach sinnbefreit.
Und grade beim PHEV gehen die "reellen" Werte brutal auseinander. Es hängt extrem am Nutzer. Da gibt es einen beim Spritmonitor der zieht sich mehr als 3x so viel Kraftstoff durch wie ich … aber reell sind in der Tat beide Werte. Welchen soll die Norm deiner Meinung nun heran ziehen, damit der Kunde sich ein "richtiges" Bild machen kann?

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Karlsson hat geschrieben: Was genau gar nichts aussagt, weil der Fahrwiderstand nun mal nicht linear steigt. Da steht dasselbe wenn man erst mit 250 über die Bahn ballert und dann passend lang im Stop and Go Zeit verdödelt. Nur ist der Verbrauch ein komplett anderer als wenn man effizient gefahren wäre.
Wie reell der WLTP ist, zeigt ja der Umstand, dass er bei der Masse im Alltag deutlich gerissen wird.
Der Benchmark hat so zu sein wie die meisten das Auto benutzen. Und da habe ich mehr vertrauen in die Leute die den WLTP Designen das die wissen was sie tun in einen Karlson der sich die Welt hinbiegen möchte wie er sie sieht. WLTP hat im Schnitt 47 EPA 51.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Jupp78 hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben: Richtig. Es kann nicht sein, dass auf Fahrstrom doppelt so viele Steuern und Abgaben lasten als auf Fossil-Sprit!
Auch das hatten wir schon oft genug, faktisch ist es nur rund die Hälfte an Steuern. Umlagen sind drauf, aber die finanzieren nun einmal direkt den Strom, den man lädt. Umlagen für Biokraftstoffe fangen wir doch auch nicht aus dem Kraftstoff an raus zu rechnen?
Das ist doch völlig unerheblich, wie man die zusätzlichen Kosten nennt. Du rechnest Kosten raus, ich nicht.

Fakt bleibt, dass auf Fahrstrom doppelt so viele Zusatzkosten liegen, was eMobilität völlig unnötig verteuert.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

Rest-CO2 kompensieren: atmosfair.de Goldstandard

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Und was hilft die die Erkenntnis das Strom teurer ist als Benzin obwohl Strom nur recht wenig besteuert ist.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Noch nicht drauf gekommen? Es verleitet Leute dazu ihre Fahrzeuge umweltschädlicher zu bewegen, da es so günstiger ist. Dabei wissen ja Eigenheimbesitzer mit eigenem PV wie günstig sie effektiv ihr Auto am eigenen PV laden können. Und ich denke wir sind uns alle hier einig - ein Auto elektrisch zu bewegen ist immer besser als mit fossilen Kraftstoffen. Es gibt kaum ein Land, wo die Bevölkerung mehr pro kWh an Strom zahlt wie wir deutschen. Beim Sprit sind wir aber nicht mal annähernd an der Spitze dabei.
Steuern hin oder her, es gibt bei Kraftstoffen eh so unterschiede, da wird z.B auf LPG nur ein kleiner Teil Steuern gezahlt, auf Diesel auch weniger als Benzin, vor allem wenn man nach Energiegehalt vergleicht, und beim Strom haben wir auch noch die lächerliche EEG, die ja nur quasi als Subventionierung der Großverbraucher dient, da diese ja schrittweise immer weniger EEG zahlen, je mehr sie verbrauchen. Finde den Fehler ;)
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Finde den Fehler ;)
Der "Fehler" war den Strom möglichst grün zu machen.
Und die meisten Deutschen haben sich von Tritt-Ihn sauber verarschen lassen mit der Kugel Eis im Monat. Die Nummer ist sauteuer und das wollen viele bis heute nicht einsehen. Dabei ist es keine Option energieintensive Industrie einfach ins Ausland zu treiben, weil man den Strom so teuer gestaltet.
Man muss sich einfach nur entscheiden, war es ein "Fehler" oder war es die richtige, aber sackteure Entscheidung. Ein Wünsch-Dir-Was dazwischen (billig und grün) war und ist noch nie eine Option gewesen.
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