Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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"wo nicht mal wirklich schnell gefahren wurde" - ich sagte doch, ich bin auf der Autostrada bis in die Toskana herunter immer so schnell gefahren wie erlaubt, das als nicht wirklich schnell zu bezeichnen ist schon skurril. Der Urlaub ist eine Ausnahmesituation wo man wegen der weiten Strecke doch schneller als sonst fährt, und bei jeden Tag 30-33°C muss auch ordentlich gekühlt werden.
"Einzelstrecken um die 4l/100km funktionieren ab und an." 4l auf Einzelstrecken sind mit dem Auris Hybrid nicht nur ab und an möglich sondern im Sommer ständig. Da sind sogar 3,3l/100km ab und an möglich, wenn die Strecke und das Wetter perfekt mitspielen. Glaub es oder nicht, wie gesagt, ich hab die Praxiserfahrung.

Man könnte das ganze ja zumindest auf die Genauigkeit des Bordcomputers schieben. Wie genau der wirklich ist kann man nur abschätzen, da ich keine genauen Messdaten habe, aber i.d.R. sind die BC in Toyotas doch ziemlich genau: https://www.priusfreunde.de/portal/inde ... 239#479239
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Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Sorry, aber max.130km/h zu fahren ist nicht wirklich schnell. Und die Klima macht den Braten auch nicht fett.

Praxiserfahrung haben die, die sauber aufschreiben und zu denen gehörst du ganz offensichtlich nicht. Das ist die Mehrheit beim Spritmonitor (ein paar faule Profile gibt es immer wieder, aber die machen den Braten nicht fett) und die sagen einfach was anderes aus.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Sorry, aber max.130km/h zu fahren ist nicht wirklich schnell.
Sorry aber solche Aussagen kann ich nicht ernst nehmen. Muss man denn immer weit über 130 fahren um "realistische" Verbräuche hinzubekommen? So ein Quatsch. Ich bin sogar, als wir wieder in Deutschland waren, kurz 150 gefahren wo es ging, aber das hat den Gesamtverbrauch nicht wirklich gekratzt. Und doch, die Klimaanlage macht einiges aus, bestimmt 0,3l/100km.

Praxiserfahrung haben auch die Priusfahrer, die auf Spritmonitor an die 4l-4,5l im Gesamtschnitt schaffen, und davon gibt es einige. Alles Lügner? Alles davon sogenannte "faule Profile"? Ich gehe mal davon aus, dass bei jedem Auto 2 bis maximal 5% solche sind, aber doch nicht ganze 10%.

Und wenn der Bordcomputer sehr genau ist, wird die Abweichung zum sauberen Buchführen minimal sein. Ändert also nichts an der Tatsache, dass der Toyota Hybrid ein sparsames Auto ist. Wem das nicht gefällt braucht hier nicht so rumzustänkern.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Ich fahre übrigens auch oft mit 0.0l auf 100km... falls es einen interresiert.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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Das schafft der Toyota Hybrid auch, für vielleicht 500m :lol:
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Das ist eine erbärmliche reine Elektroreichweite.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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mehr schafft der Mirai auch nicht. Erbärmlich :lol:
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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kub0815 hat geschrieben: Das ist eine erbärmliche reine Elektroreichweite.
Wir mischen hier bunt Dinge durcheinander - ein knappes Kilowatt an Kapazität ist ausreichend, um Lastspitzen zu nehmen, hat aber seinen Sinn nicht darin, lange Strecken zurück zu legen. Renault nutzt wohl 1,2kWh für 3-4km, Toyota 2-3km, je nach Geschwindigkeit und Last.

Toyota macht mit seinen Hybrid-Antrieben über Klein-, Kompakt- und Mittelklasse 2/3 seines Geschäftes (wenn ich die Zahl noch richtig weiß) in DE, d.h. nach Zyklus (nur für den Vergleich) schafft es z.B: der Yaris HSD zum gleich großen, reinen Verbrenner, auf einen Verbrauch von 3,3–3,6, der andere Antrieb liegt bei 4,8–5,0l/100km, also um die 40-45% höher. Lassen wir es real konservative 33% sein.

D.h. dass Offset was sich hier zeigt, bietet eine auf die Flotte gesehen beachtliche Einsparung.

Wäre es nun besser gewesen, wenn nur die Wahl zwischen BEV- und ICE-Kauf bestanden hätte?

Ich glaube nicht.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Selbstverständlich soll jeder seine Meinung und seinen Glauben in einem Forum äußern können. Nur produzieren Glaube und Meinung keine messbaren Tatsachen.

Erfahrungen hingegen sind Erlebnisse, welche beobachtbare Fakten darstellen.

Besitzt jemand kein Hybrid-Auto oder hat jemand keine Erfahrung damit, sollte das in einem Forenbeitrag an irgend einer Stelle auch klar werden - das ändert ja nichts an der Glaubens- und Meinungsfreiheit.

Unseren Toyota Auris Hybrid (2016) fahren wir in den Sommermonaten Juni, Juli und August ca. 1000 km pro Woche; in 2020 runde 10.000 km

Es waren Wochenend-Fahrten von der Nordsee in die Schweiz dabei - aber auch ruhiges Cruisen bis 110 km/h. Im Durchschnitt bewegen wir unser Sparwunder als Alltagsauto - also hauptsächlich KEINE Autobahn und KEIN Hängerbetrieb.

Unter den oben beschriebenen Umständen verbraucht ein Toyota Hybrid mit 100 PS durchschnittlich unter 5 Liter pro 100 km Fahrstrecke an der Zapfsäule - auf 10.000 km Gesamtfahrstrecke gerechnet.

Ich bin übrigens noch nie geflogen; würde aber nicht behaupten, dass es keine Flugzeuge gibt ;-)

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Kabelbaum
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Odanez hat geschrieben: ...
Das stimmt so nicht. Hybridfahrer wollen einfach ein bisschen weniger für ihren Sprit ausgeben. Nicht viele von denen sind solche Sparfüchse, dass sie dann ihre Fahrweise so extrem anpassen. Sonst würden die ganzen Toyota Hybride auf der Autobahn auch nur mit 100km/h rumfahren, tun sie aber nicht.
...
Ich (und viele andere ebenso) sehen da ganz andere Beweggründe einen PHEV zu fahren.
Verbrennungsmotoren sind für Kurzstrecke nicht bzw. weniger geeignet, weshalb für Leute, die überwiegend weniger als 50km/Tag fahren, das PHEV die Lösung darstellt, ohne sich auf Langstrecke mit den Nachteilen(Ladethema) des BEV rumzuärgern.
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox
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