Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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"Bei Studien aus den letzten beiden Jahren habe ich mich oft gefragt, was die Autoren geritten hat, dass das Elektroauto so schlecht weggekommen ist. Dabei hatte er eher den Eindruck, die Autoren seien auf einer Mission, den Verbrenner zu retten, kritisiert Krischer"

Naja, die einen haben auf Kante (gerne auch etwas drüber) in die eine Richtung gerechnet und die hier auf Kante (auch gerne drüber) in die andere Richtung.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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Wie auch immer hin und her gerechnet wird, es bleibt ein klares Fazit: Elektrisch ist(und wird zusehends deutlich) ökologischer als Verbrennung und Hybrid ist nichts anderes als ein ökologisch gesehen schlechter Kompromiss, ein Zeitgewinn für die Verbrennertechnologie und eine Krücke für Bequeme, Ängstliche und noch nicht wandlungsfähige Opportunisten.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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@odanez:
Mazda scheint genau dieses Modell zu planen. Ein BEV mit moderatem Akku und später Mal mit Wankelrex.

Ich bin schon immer ein Verfechter diese Modells. Ich hätte mir einen Passat-Kombi mit Akku des E-Golf und dem kleinsten Up-motor als Rex gewünscht.

Es ist schade, dass es das geniale Konzept des Outlander nur in SUV Form gibt. (Für mich natürlich genau richtig). Und die nächste Generation geht ja noch weiter in die richtige Richtung. Daher wäre es schade, falls Mitsubishi tatsächlich aus Europa verschwindet.

Möglicherweise werde ich 2025+ dann den Outlander doch durch einen T-Rugged oder wie er heißt ersetzen, wenn man den tatsächlich mit dem Kärcher reinigen kann (von innen) und einem vernünftigen Preis hat. Nur glaube ich da noch nicht ganz dran.

Ich hoffe ja, dass man auf die Idee kommt, dass man vielleicht doch wieder Autoreisezüge einführt, die den Holländer/Norddeutschen gerne mit Wohnwagen aber auf Schienen nach Italien und Kroatien bringen...

Das Gesamtpaket wird entscheiden, ob ich mittelfristig BEV/BEV/PHEV oder BEV/BEV/BEV gehe. Den Traktor würde ich zudem liebend gerne sofort gegen Elektro tauschen, aber dort ist das Angebot noch schlechter.

@roberto: das sagst du in fester Überzeugung und ich bin überzeugt du liegst falsch. Wenn wir ein klares Fazit ziehen wollen, dann das sowohl Verbrenner, als auch Plug-in-Hybride, als auch Elektroautos umweltschädlich sind und wir lieber alle mit dem Fahrrad fahren sollten. Wir können uns lediglich über die Nuancen streiten
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Wie auch immer hin und her gerechnet wird, es bleibt ein klares Fazit: Elektrisch ist(und wird zusehends deutlich) ökologischer als Verbrennung und Hybrid ist nichts anderes als ein ökologisch gesehen schlechter Kompromiss, ein Zeitgewinn für die Verbrennertechnologie und eine Krücke für Bequeme, Ängstliche und noch nicht wandlungsfähige Opportunisten.
Ja, es wird immer klarer, dass es funktioniert. Und auch ich will nichts anderes behaupten, nur eben nicht mit diesem Abstand, bei weitem nicht. Denn die Zahlen sind schon für den Verbrenner max. schlecht gerechnet und das E-Auto extrem optimistisch.
Beim PHEV wird die Nummer aber viel enger. Einfach weil der Akku viel besser genutzt wird. Nehme ich meinen und rechne das runter, dann läuft die Nummer schon arg zusammen. Da entscheidet am Ende der spitze Bleistift, ob das Model 3 oder meine E-Klasse besser bei weg kommt. Wobei man eigentlich gegen das Model S rechnen müsste und dann wäre hier auf 250.000km meiner sicher vorne (wenn auch nicht viel).

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Super-E hat geschrieben: @odanez:
Mazda scheint genau dieses Modell zu planen. Ein BEV mit moderatem Akku und später Mal mit Wankelrex.
Eben. Danke !

Darum fahr ich den auch Probe: für Langstrecke hab ich meine "5 l Diesel pro 100km Autobahn bei 1000 km Reichweite" Rennsemmel. BEV auf Langstrecke wird noch lange Krampf sein. Insbesondere, wenn sich mal 20% BEV Bestand um die Ladesäulen an der Autobahn kloppen.


Gruß SRAM

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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roberto hat geschrieben: Wie auch immer hin und her gerechnet wird, es bleibt ein klares Fazit: Elektrisch ist(und wird zusehends deutlich) ökologischer als Verbrennung und Hybrid ist nichts anderes als ein ökologisch gesehen schlechter Kompromiss, ein Zeitgewinn für die Verbrennertechnologie und eine Krücke für Bequeme, Ängstliche und noch nicht wandlungsfähige Opportunisten.
Nein, das ist einfach zur Zeit die Ökologischste Variante ein PHEV zu nehmen. So einen riesen Akku rumschleppen ist keine schlaue Idee. Da kannst du solange du willst dir das Schönrechnen. Es wird nicht besser.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

roberto
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Woher hast Du den Unsinn? Welche Berechnungen man auch immer nimmt, der PHEV ist nirgendwo die ökologisch beste Variante, sondern wie schon geschrieben eine Krücke für Bequeme, Ängstliche und noch nicht wandlungsfähige Opportunisten!

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Das ist leider kein Unsinn. Deine Behauptungen werden nicht richtiger durch wiederholungen. Roberto
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Stimme zu. Für mache Einsatzzwecke gibt es das geeignete BEV noch nicht, und dann ist der PHEV besser als der reine Verbrenner, den man sich sonst kaufen müsste. Dass ein BEV mit REX vielleicht noch besser wäre spielt aktuell keine Rolle, denn da gibt es derzeit nichts (neu) am Markt, und was es gebraucht gibt, beschränkt sich auf ein Modell (BMW i3), das eben auch nicht jedem taugen kann.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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viewtopic.php?f=45&t=40058 - das PHEV mit 90% Ökostrom wird auf Dauer trotzdem was CO2 angeht von einem Ioniq mit Ökostrom geschlagen. Tatsache ist aber auch, dass ein E-Auto, was entweder deutlich mehr als der Ioniq verbraucht, oder deutlich größeren Akku hat, sich nur schwer tun wird um an ein PHEV mit 90% elektrischen Fahranteil ranzukommen.

Bedenkt aber hier: 90% elektrischer Fahranteil! Das schaffen zwar hier auch einige PHEV Fahrer, aber die meisten liegen drunter! Schaut mal die Kurve bei 50% elektrischen Fahranteil an, da ist das Model S mit deutschen Strommix nach 200.000km in etwa pari, selbst wenn das PHEV mit Ökostrom geladen wird. Der faire Vergleich, PHEV mit Strommix, und das Model S gewinn nach 150.000km, oder wenn beide mit Ökostrom fahren, dann gewinnt ein Model S schon nach 90.000km
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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