Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Neulich hatte es morgens -5°C. Keine Probleme mit meinem voll elektrisch zu fahren.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Vanellus hat geschrieben: eine höhere CO2-Emission des PHEV nicht nur beim reinen Verbrennerbetrieb festzustellen, sondern auch bei 50 % elektrischer Fahrt.

Das hängt doch wesentlich davon ab, wieviel g CO2/kWh der ADAC für den Stromverbrauch ansetzt, und ob auch beim Treibstoff der Anteil Well-to-Tank berücksichtigt worden ist. Sollte der ADAC mehr als 401 g (D:2019) angesetzt haben, bzw. einen nicht sinkenden CO2-Anteil während der nächsten 15 Jahre Fahrzeuglebensdauer, wäre die 'Untersuchung' hinfällig.
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Odanez hat geschrieben: Also ist der Akku zu klein gewählt worden, wenn er bei unter 0°C nicht als Antrieb des Autos benutzt werden kann, da er zu wenig Leistung abgibt.
Das habe ich nicht behauptet, selbstverständlich funktioniert der e-Antrieb bei Temperaturen < 0°. Ich sprach von einem "eiskalten Auto" sprich bei Minus-Temperaturen die ganze Nacht draußen. Morgens startet der Wagen dann mit dem Verbrenner und schaltet den e-Antrieb nach ca. 2-3 km Fahrt dazu, auch wenn es -5° C kalt ist.
BMW 530e PHEV seit August 2017

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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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mweisEl hat geschrieben: ... wäre die 'Untersuchung' hinfällig.
Der zukünftige "Strommix" geht hier weit über die "Denke" des ADAC hinaus, aber die Untersuchung ist IMO eh' hinfällig, wenn im Balkendiagramm z.B. der Vergleich BMW 330e (Benziner) / 320d (Diesel) etc. gezeigt.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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also nicht um den Akku zu schonen, sondern um den Innenraum zu heizen und dann ein paar km mehr elektrisch fahren zu können...
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Nein, nicht zum Heizen. Die Situation kam bei mir sehr selten vor (Übernachtung im Hotel ohne Garage).
Eine Vorklimatisierung (elektrisch) war durchaus möglich, aber nicht der rein elektrische Fahrbetrieb (obwohl 80% SOC).
Es geht vermutlich um die Schonung des Akkus durch den hohen Fahrstrom. Während der Verbrenner läuft, wird während der Fahrt scheinbar auch der Akku vorsichtig belastet (Eigenerwärmung). Selbstverständlich unterstützt der Verbrenner die Innentemperatur, der reine e-Betrieb ist wieder möglich, wenn der Verbrenner seine Mindestbetriebstemperatur hat.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

Odanez
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also doch das was ich am Anfang schrieb, mit dem Unterschied, dass bei der Temperatur der E-Antrieb nicht Null Energie abgibt, aber sehr wenig, und zwar so wenig, dass der Verbrenner mithelfen muss. So korrekt?
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Lukeshort hat geschrieben: Nein, nicht zum Heizen. Die Situation kam bei mir sehr selten vor (Übernachtung im Hotel ohne Garage).
Eine Vorklimatisierung (elektrisch) war durchaus möglich, aber nicht der rein elektrische Fahrbetrieb (obwohl 80% SOC).
Es geht vermutlich um die Schonung des Akkus durch den hohen Fahrstrom. Während der Verbrenner läuft, wird während der Fahrt scheinbar auch der Akku vorsichtig belastet (Eigenerwärmung). Selbstverständlich unterstützt der Verbrenner die Innentemperatur, der reine e-Betrieb ist wieder möglich, wenn der Verbrenner seine Mindestbetriebstemperatur hat.
Wau, das nenn ich mal eine extrem aufwendige Steuerung. Kein Wunder sind die so teuer und unwirtschaftlich.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

Rest-CO2 kompensieren: atmosfair.de Goldstandard

Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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Odanez hat geschrieben: also doch das was ich am Anfang schrieb, mit dem Unterschied, dass bei der Temperatur der E-Antrieb nicht Null Energie abgibt, aber sehr wenig, und zwar so wenig, dass der Verbrenner mithelfen muss. So korrekt?
nein, warum soll der e-Antrieb Energie abgeben (es sei denn bei Rekuperation, diese klimatisiert den Akku auf den ersten "kalten" km ebenfalls) Der Akku kann bei dieser Kälte nahezu seinen max-Strom abgeben (begrenzt durch erhöhten Ri) ... aber das ist nicht gesund für ihn.
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Re: Mogelpackung statt Klimaschutz?

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mweisEl hat geschrieben: Das hängt doch wesentlich davon ab, wieviel g CO2/kWh der ADAC für den Stromverbrauch ansetzt, und ob auch beim Treibstoff der Anteil Well-to-Tank berücksichtigt worden ist. Sollte der ADAC mehr als 401 g (D:2019) angesetzt haben, bzw. einen nicht sinkenden CO2-Anteil während der nächsten 15 Jahre Fahrzeuglebensdauer, wäre die 'Untersuchung' hinfällig.
Der ADAC setzt Well-to-Tank an, sogar nicht nur beim Sprit, sondern auch beim Strom.
Beim Strom konnte ich nicht klar herauslesen, ob es der 2018er Strommix oder der 2017er ist, der angesetzt wird. Denn einerseits schreiben sie 2018, als Quelle geben sie aber den UBA-Bericht aus dem Jahr 2018 an, der das Jahr 2017 behandelt.
Lukeshort hat geschrieben: Es geht vermutlich um die Schonung des Akkus durch den hohen Fahrstrom. Während der Verbrenner läuft, wird während der Fahrt scheinbar auch der Akku vorsichtig belastet (Eigenerwärmung).
Ist der Akku in deinem denn temperiert oder nicht. Gibt es also Kühlmittel und Co. dafür?
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