Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Mo 6. Mai 2019, 23:56
Ich stand 2016 vor der selben Situation ob ich mir einen gebrauchten Renault Zoe oder einen gebrauchten Toyota Hybrid kaufen soll.
Da ich weder zuhause noch auf der Arbeit laden kann und auch die Ladeinfrastruktur nicht wirklich ausgebaut war, hatte ich mich für einen Toyota Prius entschieden und bis heute nicht bereut.
Auch drei Jahre später könnte ich nicht wirklich ein E-Auto laden, auch wenn z.B. der örtliche Ikea Ladesäulen nachgerüstet hat.
Aber ernsthaft, alle drei Tage dann dort laden zu müssen, oder bei uns im Gewerbegebiet für ne Stunde sich dort die Zeit vertreiben hätte ich absolut keine Lust.
Der Prius ist keine 3Minuten später wieder aufgetankt und fährt dann zwei Wochen mit.
Ein Elektroauto ohne Lademöglichkeit zu Hause wird maximal unpraktisch und selbst wenn beim Areitgeber geladen werden könnte, ich müßte 80km fahren zum Laden.
Der Toyota Hybrid ist effizient und sauber, ich habe einen Durchschnittsverbauch im schnitt der letzten drei Jahre von 4,27L/100km Benzin E10 und kostet mich 5,50€ auf 100km.


Zuletzt geändert von creative-tec am Mo 6. Mai 2019, 23:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Mo 6. Mai 2019, 23:58
Blue shadow hat geschrieben:
Mo 6. Mai 2019, 08:47
Hier gibt es kaum plugin befürworter...

Der gte 2020 wird ordentlich....bmw hat die allrad plugins....outlander phev den DC lader.

Die zoe ist günstig bei eflat.com zu testen und ist das beginner E-auto.
Genug aber ohne eigene lademöglichkeit.würde.ich mir kein Elektroautos kaufe .Vollzeit wie teilzeit. Hybrid, Diesel würde ich nehmen.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC oder Crozz, PlugIn-PV Anlage
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Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 00:00
acurus hat geschrieben:"läd sich selbst auf" ist übelster Marketing-Sprech von Toyota. So wie der sich "selbst" aufläd tut es jeder andere Hybrid, Plugin-Hybrid und jedes reine Elektroauto.
Wo lädt sich ein Elektroauto denn selbst auf?
Der selbstladende Hybrid wie es Toyota bezeichnet trifft den Vorteil eben auf den Punkt...man fährt recht viel elektrisch (teilweise 40-50% der Fahrtstrecke) und denoch muss der Hybrid nicht extern geladen werden. Das erledigt der nach dem Atkinson Prinzip arbeitende Verbrennungsmotor durch Lastpunktverschiebung mit optimalen Wirkungsgrad.

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 00:10
Karlsson hat geschrieben:Ich würde den Toyota nicht kaufen. Es ist zwar mit der beste und sauberste Verbrenner, aber muss man 2019 noch einen Verbrenner Neuwagen kaufen wenn man einen auch ziemlich guten Verbrenner schon hat? Ich finde nicht.
Mit Lademöglichkeit zuhause wäre ein PHEV vielleicht eine Option, aber so ist der raus.

Die Entscheidung liegt IMHO bei den Anforderungen an Langstrecken und Flexibilität. Mit dem großen Budget kann man schon einiges reißen.

Ich persönlich würde unter den Umständen über einen Kia E-Niro nachdenken oder warten bis Model 3 Jahreswagen kommen oder der ID3. Aber keine Kompromisse dazwischen - dann ehrlich lieber den Skoda noch eine Weile fahren.
Der Umstieg auf ein BEV ohne Lademöglichkeit zuhause ist schon etwas der Sprung ins kalte Wasser... nach 4 Jahren mit kleinem Akku und in der Vergangenheit viel schlechterer Infrastruktur würde ich mit meinem Wissen bei den heutigen viel besseren Fahrzeugen und der viel größeren Zahl Ladesäulen schon sagen, dass das eine interessante Option ist wenn man der Typ dafür ist. Also Technik affin, aufgeschlossen, neugierig und auch ein bisschen leidensfähig.

Musst Du selbst beurteilen, aber denke über ein BEV ernsthaft nach. Die Zeit ist langsam so weit. Und falls Du zu dem Schluss kommst, dass sie es doch noch nicht ist, dann überbrücke den letzten kleinen Rest mit dem Skoda.

Eine Idee wäre vielleicht, einen Niro mal eine Weile von Nextmove zu mieten und dann zu entscheiden.
Auch wenn er den Skoda noch 5 Jahre fährt, werden die E Autos kaum günstiger noch praktischer ohne Lademöglichkeit zu hause.
Da wäre der Toyota Corolla Hybrid die sinnvollere Wahl, Ressourcen und Co2 Sparen ohne Einschränkungen. Außerdem natürlich auch komfortabel, der Hybrid ist dem Elektroautofahren näher als dem reinen Verbrenner wie dem Skoda.
Wenn die 5-6Jahre mit dem Hybrid überbrückt sind, kann er ja einen bezahlbaren Toyota Mirai II kaufen, gerade Hamburg hat recht viel H2 Tankstellen.

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 00:12
creative-tec hat geschrieben:
Mo 6. Mai 2019, 23:56
Ein Elektroauto ohne Lademöglichkeit zu Hause wird maximal unpraktisch und selbst wenn beim Areitgeber geladen werden könnte, ich müßte 80km fahren zum Laden.
Zum Arbeitgeber fährst Du doch sowieso? Beim Arbeitgeber laden zu können, zählt natürlich nicht, wenn man nie dort hin fährt.

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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Ich kenne zwar nicht die Pendelstrecke, aber schon mal über das Jobfahrrad nachgedacht...die ebikes sind mittlerweile Ausgereift.

Vor 10 Jahren traf ich einen Pendler....er fuhr täglich die strecke Neugraben-Ahrensburg mit dem Radl morgens um 3

Wer Öl begraben lassen will, darf nicht auf „self charging“ setzen. Die Toyatokampagne macht sich über „uns“ lustig und kommt der FakeNews gleich.
ExKonsul leaf blau winterpack ca 52000 km Spannung und Spass mit Akku und....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 62 kwh....akkurex in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 07:11
creative-tec hat geschrieben:
Di 7. Mai 2019, 00:00
acurus hat geschrieben:"läd sich selbst auf" ist übelster Marketing-Sprech von Toyota. So wie der sich "selbst" aufläd tut es jeder andere Hybrid, Plugin-Hybrid und jedes reine Elektroauto.
Wo lädt sich ein Elektroauto denn selbst auf?
Der selbstladende Hybrid wie es Toyota bezeichnet trifft den Vorteil eben auf den Punkt...man fährt recht viel elektrisch (teilweise 40-50% der Fahrtstrecke) und denoch muss der Hybrid nicht extern geladen werden. Das erledigt der nach dem Atkinson Prinzip arbeitende Verbrennungsmotor durch Lastpunktverschiebung mit optimalen Wirkungsgrad.
Das Stichwort ist, Rekuperation. Oder willst du einfach nur trollen?

Laden über den Verbrennungsmotor ist jetzt nicht die Lösung, wenn man umweltfreundlich unterwegs sein will. Den Rest (Rekuperation halt) können Plugins und BEVs genau so gut.

Allein die Werbung von Toyota (der "selbstladende" Hybrid fährt lächelnd am neben der Ladesäule wartenden BEV Fahrer vorbei) sagt doch genau was das Ziel des Begriffes ist: dem potentiellen Käufer glauben zu machen "schau her, das ist viel cooler aber genau so gut wie ein BEV!".
Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: https://1.21-gigawatt.net

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 09:11
Langsam aber stetig hat geschrieben:
creative-tec hat geschrieben:
Mo 6. Mai 2019, 23:56
Ein Elektroauto ohne Lademöglichkeit zu Hause wird maximal unpraktisch und selbst wenn beim Areitgeber geladen werden könnte, ich müßte 80km fahren zum Laden.
Zum Arbeitgeber fährst Du doch sowieso? Beim Arbeitgeber laden zu können, zählt natürlich nicht, wenn man nie dort hin fährt.
Ja, aber nicht im Urlaub oder am Wochenende.
Abgesehen davon, ich arbeite bei einem norddeutschen Automobilhersteller und es gibt ganze zwei Ladesäulen (gesehen habe ich eine, aber man versicherte mir auf Nachfrage es gibt zwei) für 15000 Mitarbeiter.
Zuletzt geändert von creative-tec am Di 7. Mai 2019, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 09:13
acurus hat geschrieben:
creative-tec hat geschrieben:
Di 7. Mai 2019, 00:00
acurus hat geschrieben:"läd sich selbst auf" ist übelster Marketing-Sprech von Toyota. So wie der sich "selbst" aufläd tut es jeder andere Hybrid, Plugin-Hybrid und jedes reine Elektroauto.
Wo lädt sich ein Elektroauto denn selbst auf?
Der selbstladende Hybrid wie es Toyota bezeichnet trifft den Vorteil eben auf den Punkt...man fährt recht viel elektrisch (teilweise 40-50% der Fahrtstrecke) und denoch muss der Hybrid nicht extern geladen werden. Das erledigt der nach dem Atkinson Prinzip arbeitende Verbrennungsmotor durch Lastpunktverschiebung mit optimalen Wirkungsgrad.
Das Stichwort ist, Rekuperation. Oder willst du einfach nur trollen?

Laden über den Verbrennungsmotor ist jetzt nicht die Lösung, wenn man umweltfreundlich unterwegs sein will. Den Rest (Rekuperation halt) können Plugins und BEVs genau so gut.

Allein die Werbung von Toyota (der "selbstladende" Hybrid fährt lächelnd am neben der Ladesäule wartenden BEV Fahrer vorbei) sagt doch genau was das Ziel des Begriffes ist: dem potentiellen Käufer glauben zu machen "schau her, das ist viel cooler aber genau so gut wie ein BEV!".
Rekuperation ist doch nicht laden, man gewinnt einfach nur einen Teil der Energie zurück die zuvor in die Fahrzeugbewegung investiert worden ist.

Wie gesagt, der Vorteil beim selbstladenden Hybrid von Toyota ist eben der das viel elektrisch gefahren werden kann ohne eine Ladesäule aufsuchen zu müssen.

Re: Hybrid, Plugin-Hybrid, Elektro, Erdgas oder welche Alternative?

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folder Di 7. Mai 2019, 09:19
Wir kommen nicht auf einen gemeinsamen Nenner.

Für mich ist "viel elektrisch fahren können" bullshit, wenn der Strom dafür aus einem mitgeführten Verbrenner kommt. Als REX würde ich es ja noch als Begriff akzeptieren, aber nicht wenn es neben der Reku die einzige Quelle für den Fahrstrom ist. Dafür hat man ja quasi permanent alle Nachteile was Kraftstoffverbrauch, Unterhaltskosten, Umweltaspekt, für nahezu jeden elektrischen Kilometer.

Da kann ich mir ja auch nen Notstromaggregat hinter das Elektroauto hängen, das würde auch niemand "selbst ladend" nennen sondern sich an den Kopf fassen...
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