Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

Odanez
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@Grüner Zauberer der E-Auto Fahrer mit kleinem Akku der viel Langstrecke fährt ärgert sich garantiert, keine Frage. Ich bin ja auch gegen zu hohe DC-Ladekosten, aber kann dem sehr gut entgegenwirken, indem ich mein zukünftiges Auto mit entsprechend größeren Akku plane. Wenn ich dann nur noch 5% meiner Ladungen im DC-Schnellladenetz mache, dann sind 1€/kWh auch vut verkraftbar. Meckern über so teure Preise würd ich trotzdem, weil es die mit kleinen Akkus, und meinetwegen auch den CCS PHEVlern wehtut und der Elektromobilität allgemein auch.

Es geht nicht ums nicht schnell laden dürfen, es geht lediglich darum, dass sie es von selber irgendwann nicht mehr wollen werden, wenn die Preise so weiter hoch gehen.
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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

roberto
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Odanez hat geschrieben: siehst du, hab ich also doch geschrieben. Aus deiner Logik werde ich nicht schlau, bzw. dem Mangel dessen. Oder einfach nur Leseschwäche, die du im Nachhinein nicht zugeben willst, aber was weiß ich schon, ich kenne dich nicht persönlich.

Noch mal zur Erklärung, Zusammenfassung der Beiträge:

ich: PHEV unterwegs bei zu teuren Ladeströmen würd ich nicht mehr laden, nur noch mit Benzin fahren. Nur wenn der Preis passt werde ich das tun.
du: begründe warum du mit einem PHEV NICHT Ladeinfrastruktur benutzen willst, Unterstellung: du willst gar nicht laden
ich: Wiederholung meiner o.g. Punkte, nur etwas detaillierter dargestellt
du: du fährst lieber mit Benzin. du hast nie geschrieben, dass es dir nur ums Geld geht
ich: Nochmalige Wiederholung der Punkte, noch detaillierter dargestellt, scheinbar ohne Erfolg
du: du hast bestätigt, dass es dir nur ims Geld und Zeit geht.

Bitte kann mir jemand erklären, warum es da noch Klärungsbedarf gibt?
schlecht programmierte bots haben scheinbar nicht nur Schwächen beim lesen, sondern auch beim Schreiben und in der Logik. Es könnte aber auch sein, dass sie darauf programmiert sind, zu provozieren und sich dumm zu stellen, damit man sich mit ihnen auseinandersetzt. Wie auch immer, die Mühe lohnt sich nicht...

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Odanez hat geschrieben: @cap4711 das sehe ich zwar auch so, hält die Betreiber trotzdem nicht davon ab Preise im Bereich 50c-1,00€/kWh zu verlangen. Der Ausbau hat mit dem Preis doch nichts zu tun. Eine 22kW AC Ladesäule ist für den Betreiber auch wesentlich günstiger aufzustellen, und der kann dadurch auch diese geringeren Kosten an den Kunden weiterreichen. Ist ja heute auch schon so.
AC Ladesäulen sind reine Desitnation charger. Da gibt es max 1-2 Ladungen am Tag. der umsatz ist sehr beschränkt. Wird also immer ein Zuschussgeschäft sein.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Karlsson hat geschrieben: Der Ruf der PHEV ist es, den Alltag elektrisch schaffen. Dem wird sein PHEV offensichtlicht wegen zu kleinem Akku nicht gerecht.
Jupp78 hat geschrieben: Ein PHEV macht nur dann Sinn, wenn beide Antriebe signifikant zum Einsatz kommen.
Bei 100% elektrischem Alltag und Verbrenner nur auf Langstrecke ist das auch gegeben.
Natürlich sollte man mit einem PHEV den Alltag elektrisch schaffen, ansonsten ist es das falsche Auto für entsprechendes Fahrprofil.
Wie du aber zu dem Schluss kommst, dass aufgrund seiner 50% elektrisch dies nicht der Fall ist, erschließt sich mir nicht. Ich bin auch bei ca. 50/50 und der Alltag ist voll elektrisch. Der Verbrenner ist das letzte Mal vor 3,5 Wochen gelaufen. Die Langstrecken bringen halt richtig ordentlich Kilometer zusammen, was das Tagtägliche nicht tut, zumindest nicht mehr, als die Langstrecken.

Ansonsten halte ich das Laden von PHEV´s auf der Langstrecke bzw. um den Preis darum, für eher akademisch. Selbst wenn es für lau wäre, würde ich es nicht tun. Denn genau diese Ladepausen will ich ja nicht. Darum ist es ein PHEV geworden und kein BEV. Darum halte ich auch eine Schnelllademöglichkeit bei einem PHEV für absolut verzichtbar.

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Odanez hat geschrieben: @Grüner Zauberer der E-Auto Fahrer mit kleinem Akku der viel Langstrecke fährt ärgert sich garantiert, keine Frage. Ich bin ja auch gegen zu hohe DC-Ladekosten, aber kann dem sehr gut entgegenwirken, indem ich mein zukünftiges Auto mit entsprechend größeren Akku plane. Wenn ich dann nur noch 5% meiner Ladungen im DC-Schnellladenetz mache, dann sind 1€/kWh auch vut verkraftbar. Meckern über so teure Preise würd ich trotzdem, weil es die mit kleinen Akkus, und meinetwegen auch den CCS PHEVlern wehtut und der Elektromobilität allgemein auch.

Es geht nicht ums nicht schnell laden dürfen, es geht lediglich darum, dass sie es von selber irgendwann nicht mehr wollen werden, wenn die Preise so weiter hoch gehen.
Klar, die fahren dann mit Benzin günstiger. Ein schelm der da böses denkt. Und mit Autogas erst.

Für leute ohne garade ist das dann halt doof.
AC säule ist gerne defekt oder zugeparkt. wenn man dann auf regelmäßige DC nutzung angewiesen ist, wirds teuer.
wie mit den pauschaltarifen wird in deutschland der fahrer mit dem kleinen auto bestraft.

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Jupp78 hat geschrieben: Natürlich sollte man mit einem PHEV den Alltag elektrisch schaffen, ansonsten ist es das falsche Auto für entsprechendes Fahrprofil.
Schön, da sind wir uns einig.
Und wie oft laden am Tag gehört da für Dich dazu?
Jupp78 hat geschrieben: Wie du aber zu dem Schluss kommst, dass aufgrund seiner 50% elektrisch dies nicht der Fall ist, erschließt sich mir nicht. Ich bin auch bei ca. 50/50 und der Alltag ist voll elektrisch.
Ganz einfach, weil er durch die paar Mehr-Kilometer schon 75% kommen will. Das schafft man nicht bei wenigen Langstrecken, wo dann halt noch 10km zusätzlich elektrisch sind. Der Sprung von 50 auf 75% heißt ja 50% mehr elektrische Kilometer im Jahr. Wenn das mit so wenig e-Reichweite schon klappt, muss es um sehr viele Strecken gehen, die folglich keine Langstrecken sind.
Jupp78 hat geschrieben: Ansonsten halte ich das Laden von PHEV´s auf der Langstrecke bzw. um den Preis darum, für eher akademisch. Selbst wenn es für lau wäre, würde ich es nicht tun. Denn genau diese Ladepausen will ich ja nicht. Darum ist es ein PHEV geworden und kein BEV. Darum halte ich auch eine Schnelllademöglichkeit bei einem PHEV für absolut verzichtbar.
Das ist ein Blick mit Scheuklappen. PHEV ist ein Begriff, der weit über das dürftige Angebot hinaus geht. Das können auch Fahrzeuge mit reellen 250km e-Reichweite und Rangextender sein, die man auch mit 50kW aufwärts laden kann.
Wenn ich 400km fahre, ist eine kurze Pause in der Mitte nicht verkehrt und was soll da bitte dagegen sprechen, das Auto derweil an den Stecker zu hängen?
Selbst bei unwilligem Umgang. Mit Wohlwollen lässt sich das auch wie ein BEV mit Rückversicherung nutzen.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Karlsson hat geschrieben: Und wie oft laden am Tag gehört da für Dich dazu?
Da möchte ich mich nicht festlegen. Es muss halt der Alltag voll elektrisch machbar sein und dazu gehört natürlich auch das Laden.
Karlsson hat geschrieben: Ganz einfach, weil er durch die paar Mehr-Kilometer schon 75% kommen will.
Ok, so viel habe ich in seinen Beitrag nicht reininterpretiert. Wenn das so ist, dann ist das in der Tat so.
Karlsson hat geschrieben: PHEV ist ein Begriff, der weit über das dürftige Angebot hinaus geht. Das können auch Fahrzeuge mit reellen 250km e-Reichweite und Rangextender sein, die man auch mit 50kW aufwärts laden kann.
Natürlich kann ein PHEV auch etwas anderes sein als das übliche Angebot (theoretisch). Ich glaube aber nicht, dass wir praktisch da noch jemals viel sehen werden. Diese Modelle haben sich einfach nicht bewährt. Zum Preis eines kompletten Verbrennerantriebstrangs nimmt man lieber 150km mehr E-Reichweite als Rückversicherung, als einen Verbrenner.
Das Fahrprofil für einen PHEV braucht signifikante Einsatzdauern beider Antriebsstränge, ansonsten macht der PHEV keinen Sinn. Dann ist man beim reinen Verbrenner bzw. BEV besser aufgehoben.

Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Ja Karlson da ich eine PHEV habe weiss ich im vergleich zu dir von was ich rede und kann das mit den 75% schon abschätzen. Zum elektrischen Alltag man kann ja auch weit genug in die Pampa ziehen damit man so rechtfertigen kann das ein PHEV nix ist.

Meiner meinung nach bring er auch schon viel wenn man z.b. erst mal die Strecke von sich zum Arbeitsplatz abdecken kann.
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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

Odanez
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@Jupp78 wie kann sich etwas nicht bewähren, was es einfach nie gegeben hat? Der i3 REX war ein einziges Fahrzeug, was für viele von der Form her, oder ganz einfach vom Preis her nicht gepasst hat. Gäbe es da etwas mehr Vielfalt auf dem Markt, dann wüssten wir mehr. Zumindest hier im Forum gäbe es viele, die sich mehr REX Fahrzeuge wünschen würden.
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Re: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind besser als ihr Ruf

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Komisch das manche Menschen nicht verstehen das ein Batterie Elektrisches Fahrzeug nicht zu jedem Fahrprofil passt. Ein Hybrid kann durchaus sinnvoll sein, wenn z.B. oft schwere Lasten gezogen werden. Ob ein Pferd, das Segelboot oder ein Wohnwagen spielt eher kein Rolle aber es gibt nur sehr wenige Fahrzeuge die es können, diese kosten über 80.000€ und können nicht einmal einen großen Wohnwagen mit vernünftiger Reichweite bewegen und laden mit Hänger im Schlepp ist sicher auch oft kaum ein Vergnügen.
Wenn das ganze ohne zwei Fahrzeuge geht ist das doch nicht zu verachten. Ein zweites Fahrzeug halte ich erst ab einer gewissen Laufleistung für eine brauchbare alternative. Derzeit schaffe ich mit meinen E-Autos 25000km / Anno und mit dem Diesel 15000km im Jahr. Bei 40000km mit einem Fahrzeug währe mir der Verschleiß dann doch etwas zu hoch und so habe ich halte mehrere Fahrzeuge.
Solange normale e-Autos noch keine 1,8 Tonnen Anhängelast haben und ich Benziner zum ziehen nicht mag bleibt es bei mir so.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95500km, E-UP seit 2020, 14000km, C180TD seit 2019 37000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 18500km
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