PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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https://www.electrive.net/2018/04/18/bm ... essen-vor/
...verrät BMW, dass die neuen Plug-in-Hybriden eine auf 100 km gesteigerte Elektro-Reichweite nach WTLP bieten sollen.
100 statt 50km und WLTP statt NEFZ - bedeutet wohl Faktor 3 gegenüber heute, oder?
Na bitte, das entspricht doch ziemlich meinen Forderungen - warum nicht gleich richtig? :)
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Kommt als erstes im neuen X5... wird wahrscheinlich sechsstellig kosten.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Möglich, durch den Akku lässt sich das allerdings wohl kaum begründen, da müsste dann noch mehr hinter stecken.
Wenn sie davon nennenswerte Stückzahlen verkaufen wollen, müsste da auch noch eine andere Zusammenstellung her.

Und wem es nicht so präsent sein sollte - der X5 3.0d ist mit 6,2l Diesel / 162g CO2 angegeben => das kostet im Jahr 2021 6365€ Strafe wegen zu hohem Verbrauch. Und ich nehme mal an, dass diese Angabe (Wikipedia) auch noch auf dem NEFZ basiert und dass die Strafe mit WLTP noch drastisch höher läge.
Das ist alles Geld, für das man dem Kunden stattdessen auch einen E-Antrieb verkaufen kann anstatt es weiter an den Staat zu leiten.
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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@Karlsson: weil du ja immer wieder darauf beharrst - wie viele GTE/e-tron kennst du denn die aufgrund des von dir genannten ständigen kaltlaufs kaputt gegangen sind. Hast du auch nur irgendwelche Anhaltspunkte oder sind das einfach nur wilde Stammtischtheorien?
Immerhin wurde nicht einfach ein 1,4 Tsi da rein geknallt wie du vielleicht denkst sondern ein speziell auf dieses Einsatzgebiet weiter entwickelter...

Bin gespannt ;)

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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Der Verbrenner spielt beim klassischen PHEV trotzdem die erste Geige. Das Konzept krankt an den Urgenen, die vom Auto 1.0 stammen.
und zum e-tron:
Was soll das den sein? 80k Startpreis? Keine standardisierte Plattform? Wüsste nicht, was ein wenig verkaufbares Fahrzeug, der E-Mobilität bringt - außer etwas Prestige für den Hersteller.
VG U x I

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Schüddi
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umali hat geschrieben:Der Verbrenner spielt beim klassischen PHEV trotzdem die erste Geige. Das Konzept krankt an den Urgenen, die vom Auto 1.0 stammen.
und zum e-tron:
Was soll das den sein? 80k Startpreis? Keine standardisierte Plattform? Wüsste nicht, was ein wenig verkaufbares Fahrzeug, der E-Mobilität bringt - außer etwas Prestige für den Hersteller.
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Naja der A3! e-tron um den es hier geht startet bei 37.000€. Gegenfrage: Was soll ein Tesla mit 80.000€? Gleiches mit gleichem...
Und für mich spielt die erste Geige was am meisten genutzt wird und das ist DEFINITIV der Elektroantrieb. Unter der Woche mit Ausnahme von heute da viele Termine ungeschickt weit auseinander fahre ich fast nur elektrisch.
Wie kommst du darauf das der Verbrenner erste Geige spielt? Kannst du das begründen? Er startet auch grundsätzlich immer elektrisch...


PS: aktuell 1300km gefahren seit dem letzten Tankstop, 14,9kWh/100km und 1,4l/100km verbraucht.

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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umali hat geschrieben:Der Verbrenner spielt beim klassischen PHEV trotzdem die erste Geige. Das Konzept krankt an den Urgenen, die vom Auto 1.0 stammen.
I
Ich weiss jetzt nicht welche PHEVs du meinst aber bei meinem BMW ist das nicht so der eMotor ist stark genug das man normal mit ihm fahren kann. Aber ja die Performance kommt vom Benziner was aber logisch ist da der anspringen soll wenn es weiter weg auf die Autobahn geht. Einfach gut gemacht.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

zoppotrump
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Wir sind gestern zu dritt vom Projekt heim gefahren mit jede Menge Gepäck und Ausrüstung. Waren die ganze Woche in der Stadt elektrisch unterwegs zwischen Hotel und Kunde und sind gestern Abend ins gleiche Auto eingestiegen und mal eben 520km in 4:10 Stunden heim gefahren zur Familie. PHEV = Top :)

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

umali
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Aktuelle klassische PHEV mögen für einige user passen (Schüddi, kub0815, zoopptrump, u.a.). Sie decken jedoch noch nicht mal das Fahrspektrum des Durchschnittsdeutschen elektrisch ab - schon gar nicht im Winter.

Ich sehe das als überteuerte, wenig nachhaltige Übergangslösung, welche mit sehr viel Technik, dem Kunden ein grünes Gewissen gibt.

Worum es mir hier nur geht - es gibt einen Weg, der sehr viel einfacher und günstiger ist (BEV + serieller Rex). Die Hersteller verweigern sich diesem jedoch, da deren Marge sinken würde, denn so ein überschaubares Prinzip versteht ggf. sogar der Kunde.

Da sich daran mit Worten nichts ändern lässt, bleibt nur der Weg über Startups, die solche Sichtweisen links liegen lassen. Prof. Schuh ist einer davon. Mehr wären nötig, jedoch nützt die Entwicklung eines neuen Rex nichts, wenn einen die Autohersteller ausbremsen. Man muss also auch noch ein Auto bauen, was die Latte sehr weit hoch legt.
Bleibt zu hoffen, dass unsere junge Generation sich frei und kreativ damit beschäftigt. Sicher brauchen sie dabei Unterstützung von Leuten, die mal über den Tellerrand schauen.

Unsere Autoindustrie 1.0 hat uns jahrzehntelang EV's vorenthalten. Die werden einen Teufel tun, E-Mobilität auch noch selbst zu beschleunigen. Da wird nur getan, was sein muss (EU-Vorgaben). Und das kommt aktuell in einem überteuerten PHEV-Paket daher. So wird das leider kein Massenmarkt, da es für viele schlicht nicht finanzierbar ist.

Etron meinte ich das EV-Dickschiff von Audi. Und selbst 37k für einen A3-PHEV - also bitte. Dafür bekommt man einen echten Kombi 1.0 mit erheblich mehr Nutzwert. Gut manche brauchen eben ihre 4 Ringe.

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Schüddi hat geschrieben:@Karlsson: weil du ja immer wieder darauf beharrst - wie viele GTE/e-tron kennst du denn die aufgrund des von dir genannten ständigen kaltlaufs kaputt gegangen sind. Hast du auch nur irgendwelche Anhaltspunkte oder sind das einfach nur wilde Stammtischtheorien?
Genau so viele wie Raucher, die unter 30 an den direkten Folgen ihres Handelns verstorben wären. Wobei es Raucher schon länger gibt im Gegensatz zum GTE Antrieb.
Warum versuchst Du nicht mal, Dich sachlich mit der Kritik auseinanderzusetzen? Warum ständig nur dieser Beißreflex - einer hat was gegen das Auto gesagt, wofür ich viel Geld bezahlt hab - da muss ich jetzt dagegen halten, um nicht doof dazustehen.

Im näheren Umfeld habe ich einen GTE Fahrer und der ist von de Auto nicht überzeugt, weil der Wagen einfach zu teuer ist und zu wenig Reichweite hat. Er schafft es nicht unbedingt auch nur elektrisch zur Arbeit hin und hat dann den besagten Kaltlauf. Probleme hat er deswegen natürlich keine, da er das Fahrzeug nach weniger als 12 Monaten auch wieder abgibt und die Langzeitfolgen hier nicht durchbrechen.
Auch hängt es eben mit der Nutzung zusammen, ob dies überhaupt ein Problem darstellt. Wenn man meist kürzere oder deutlich längere Strecken hat, tritt genau das ja eben nicht auf. Auch das gehört einer objektiven Darstellung dazu.
Schüddi hat geschrieben:Immerhin wurde nicht einfach ein 1,4 Tsi da rein geknallt wie du vielleicht denkst sondern ein speziell auf dieses Einsatzgebiet weiter entwickelter...
Ein paar kleine Anpassungen, ansonsten Standardware aus dem Regal.
Schüddi hat geschrieben: Naja der A3! e-tron um den es hier geht startet bei 37.000€.
Der A3 Sportback startet bei 25.350€. Für diesen Mehrpreis hätte man auch ein anderes Ergebnis mit mehr elektrischer Reichweite und ebenfalls ohne Nachteile auf Langstrecken realisieren können.
kub0815 hat geschrieben: Aber ja die Performance kommt vom Benziner was aber logisch ist da der anspringen soll wenn es weiter weg auf die Autobahn geht. Einfach gut gemacht.
Auch wenn es das beste sein mag, was Du zu diesem Budget mit Deinen Anforderungen in dieser Zeit kaufen kannst, muss man daraus nicht diesen Schluss ziehen.
Durch den E-Antrieb ist eben diese Größe des Verbrenners unnötig, die gleiche funktion lässt sich einfacher, leichter und billiger darstellen, womit man dann auch heute schon längst wesentlich breitere Schichten erreichen könnte. Stattdessen krepeln die PHEV beim gleichen Anteil wie die BEV herum, obwohl hier längst das 10-fache möglich gewesen wäre, wenn man es denn gewollt hätte.
zoppotrump hat geschrieben:Wir sind gestern zu dritt vom Projekt heim gefahren mit jede Menge Gepäck und Ausrüstung. Waren die ganze Woche in der Stadt elektrisch unterwegs zwischen Hotel und Kunde und sind gestern Abend ins gleiche Auto eingestiegen und mal eben 520km in 4:10 Stunden heim gefahren zur Familie. PHEV = Top :)
Absolut richtig, der Ansatz ist gut. Hier geht es um die konkrete Umsetzung.
Hier die günstigsten Fahrzeuge von VW, die meine Anforderungen als Erstwagen voll erfüllen

Verbrenner:
Unbenannt.JPG
PHEV:
Unbenannt2.JPG
Unbenannt2.JPG (22.18 KiB) 855 mal betrachtet
Dieses Verhältnis müsste nicht so sein. Für mich kommt nun noch erschwerend hinzu, dass es die gesuchte Größe gar nicht als PHEV gibt. Aber im Freundeskreis habe ich auch diverse Passat Variant Fahrer mit 2.0 TDI, denen der GTE einfach zu teuer ist. Da sind auch Geschäftsfahrzeuge dabei, wo der Groschen nicht 2x umgedreht werden muss.
umali hat geschrieben:Unsere Autoindustrie 1.0 hat uns jahrzehntelang EV's vorenthalten. Die werden einen Teufel tun, E-Mobilität auch noch selbst zu beschleunigen. Da wird nur getan, was sein muss (EU-Vorgaben). Und das kommt aktuell in einem überteuerten PHEV-Paket daher. So wird das leider kein Massenmarkt, da es für viele schlicht nicht finanzierbar ist.
Das ist aber kurzfristig gedacht. 2021 greifen die Strafzahlungen für den Flottenverbrauch und es gilt der WLTP. Sie müssen sowieso elektrifizieren und es wäre eigentlich schlau, die BEV Antriebe auch ins PHEV zu packen, um so auf Stückzahlen zu kommen und die Kosten zu reduzieren.
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