PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Ja. 25% weitere Einsparung verglichen mit einem ICE sind möglich. Ich vergleiche aber nicht mit eine ICE sondern ich vergleiche 60km-PHEV mit 90km-BEV. Und bei diesem Vergleich spare ich halt 50% Benzin.

Meine Rechnung 1km vs 60km ignorierst Du. Warum? Passt nicht zu Deiner Meinung?

Es geht darum den Punkt in der Kurve zu finden wo der Nutzen (Benzineinsparung) kleiner wird als der Aufwand (Akkuvergrößerung). Dazu muss man mathematisch Intervalle betrachten. Diese Intervalle muss man dann theoretisch unendlich klein machen, dann findet man den Punkt der Kurve wo das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen kippt. Und dieser Punkt liegt bei dieser Grafilk NICHT bei 60 km sondern eher irgendwo >80 km.

Ganz normale Mathematik.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Das ganz nennt sich Integral- und Differentialrechnung und lässt sich recht gut ausrechnen. Das Problem ist aber leider so nicht zu lösen, da beim Auto noch ein paar mehr Parameter unbekannt sind. z.B. die Fahrweise, das Höhenprofil der Strecken und die täglichen, wöchentlichen und langfristigen Strecken. Da die unterschiedlich sind, gibt es fast unendlich viele Schnittpunkte. So sind von 0kWh - 100kWh viele Optima möglich. Sicher ist z.B. das bei vorausschauender Fahrweise auf der Autobahn kein 25% Ersparnis möglich sind, in der Stadt im Berufsverkehr, im Winter mit kaltem Verbrenner gegen E-Antrieb die 25% deutlich zu konservativ angesetzt sind. ich nutze einen ICE für die BAB und EV für die Stadt und bin zufrieden so andere müssen einen Kompromiss finden und das ist schwerer - zumal sich im leben auch mal was ändert. Die Pendlerstrecke, der Sportverein oder die Entfernung zur Familie können sich kurzfristig so stark ändern, das man auf dem falschen Pferd sitzt. Ärgerlich wenn es dann teuer wird die Entscheidungen neu zu fällen.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Richtig, deshalb würde ich beim Phev auch zum fetten Akku neigen....weil wechselakkus bietet keiner an. So tolle Konzepte wie bei den Akkuschraubern „one for all“ gibbet net.

Gerade die Zoe oder Leafs wären in der Lage die Akkus schnell zu wechseln.
LEAF 67000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan- ....brusa booster 22 kW AC / Solar/ akkurex / CCS in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR WP AHK P1+2 in Service…Citroen AMI Rules!

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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Das ist halt der "Zauber der Statistik" der mit dieser Studie passiert ;-) Da wurde ein Durchschnitt über viele Fahrzeuge und Fahrprofile gebildet. Insofern sind die Ergebnisse erstmal stimmig. Natürlich ist das kein individuelles Optimum - aber für die durchschnittliche Nutzung kann man sehr wohl ein Optimum ermitteln.

Und deshalb kann man das Problem damit für diesen Durchschnitt durchaus lösen. Natürlich gibt es dann trotzdem individuelle Fahrprofile bei denen es nicht passt. Aber es wird halt nicht für jeden Benutzer ein individuelles Fahrzeug konstruiert. Und für "die Masse" zählt halt dann der Durchschnitt. Das ist ja gerade der Sinn dieser Studie.

Je nach tatsächlicher Verteilung der Fahrprofile kann man dann halt noch weitere Studien erstellen bei denen man eine kleinere Gruppe von Fahrprofilen betrachtet, schaut wie hoch deren Anteil an der gesamten Fahrzeugflotte ist, für diese Gruppe ein eigenes Optimum ermitteln und entsprechende Autos speziell für diese Zielgruppe bauen.

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: Ja. 25% weitere Einsparung verglichen mit einem ICE sind möglich. Ich vergleiche aber nicht mit eine ICE sondern ich vergleiche 60km-PHEV mit 90km-BEV. Und bei diesem Vergleich spare ich halt 50% Benzin.

Meine Rechnung 1km vs 60km ignorierst Du. Warum? Passt nicht zu Deiner Meinung?
Du versuchst was mit Mathe zu beweisen und berechnest es zwei stellen nach dem Komma ohne dir auch nur ein bischen gedanken um umsetzbarkeit und Fehler deiner Eingabewerte gedanken zu machen. Und dann schönst du dein Ergebniss auch noch durch wilkürlich wahl der bezugsgrösse.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

ubit
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kub0815 hat geschrieben: Du versuchst was mit Mathe zu beweisen und berechnest es zwei stellen nach dem Komma ohne dir auch nur ein bischen gedanken um umsetzbarkeit und Fehler deiner Eingabewerte gedanken zu machen. Und dann schönst du dein Ergebniss auch noch durch wilkürlich wahl der bezugsgrösse.
Willkürlich? *lol*

Deine Zahlen nutzen zwei unterschiedliche Bezugsgrößen... Die Spritersparnis (12,5%) beziehst Du auf 0 km AER, den Zuwachs der Akkugröße (66%) aber auf 60 km AER. DAS ist willkürlich.... Nein stimmt nicht: Das ist unsinnig! Mit Deiner Rechnung kann man die Effektivität eines größeren Akkus schlicht nicht beurteilen. Das ist methodisch falsch.

Prozentpunkte sind für die Beurteilung der Verhältnisse grundsätzlich ungeeignet:

Um "Erfolg" und "Aufwand" zu vergleichen muss man beides nun mal auf die selbe Basis stellen. 5 Prozentpunkte weniger Wählerstimmen bei der CDU sind nun mal 'was Anderes als 5 Prozentpunkte weniger Wählerstimmen bei der FDP. In diesem Fall der Unterschied zwischen "Leben und Tod" der betroffenen Partei...

Ciao, Udo
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

Odanez
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Ich schau hier ab und zu mal rein, hauptsächlich für den Entertainment-Faktor. Leute, wir reden um Autos, da schmeißen viele Leute einfach alle Fakten beim Fenster raus und verteidigen ihr Auto bzw. das Auto von dem man ein Fan ist bis in den Untergang, und selbst dann, wenn jeder auf der Welt den auslacht, wird der immer weiter seine teure Kaufentscheidung verteidigen. Deshalb braucht ihr nicht zu glauben den anderen von eurer Sichtweise überzeugen zu können, das wird nicht funktionieren.
Ich kenne das von persönlichen Gesprächen. Dabei ist der Preis entscheidend gewesen. Wenn jemand ein Auto für 2000€ gezahlt hat, dann wird der dir nicht aufs Dach springen wenn du etwas an dem Auto auszusetzen hast. Hat aber jemand 20.000 oder 40.000 ausgegeben, dann tut demjenigen jede Kritik tief in der Seele weh, weil der ja so viel Arbeit reingesteckt hat sich so ein Ding zu leisten. Und deshalb werden die Leute irrational und der Beißreflex schlägt zu.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Vielleicht kommt bei den Phevs auch mal eine Akkugrößenvielfalt...

Das madig machen hilft dem Käufer auch nicht weiter...(mehrdeutig)
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Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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ubit hat geschrieben: sem Fall der Unterschied zwischen "Leben und Tod" der betroffenen Partei...
Wenn du unterschiedliche Systeme betrachtest, also zwei verschieden Parteien kann es Sinn machen den Bezug der Prozentrechnung zu verändern. Nicht aber in ein und em Selben System.
Ein schönes Beispiel wäre hier die berühmte 80/20 Regel bei der Fertigstellung eines Software Projektes: Es benötigt 20% der Arbeitszeit um 80% der Anforderungen ab zu schließen. Wenn wir nun annehmen, bei 40% Arbeitsaufwand komme ich auf 93% der Anforderungen. Das würde bedeuten wenn man nun die Zahlenbasis nach Eurem Vorbild verändert: Für gerade mal 50% Mehr Aufwand bekomme ich 66% mehr der noch nicht umgesetzten Anforderungen Umgesetzt!

Trotzdem weiß jeder, wenn ich mit 20% Erst-Aufwand 80 Prozentpunkte am Ergebnis bekommen habe, erkennt man schnell dass man für den selben Aufwand noch einmal geleistet nur mehr 13% Punkte Ergebnis bekommen, das ist ein Effektivitätsverlust von 84%!

Anhand von dierer bekannten 20/80 Regel erkennt man schnell wo der Mathematische Trick liegt. Ich liebe Mathematik....

Und von Anfang an habe ich die Frage gestellt, wie viele Fahrer mit der großen Batterie in ihrem persönlichen Fahrprofil tatsächlich einen Vorteil heraus fahren und ob sich für die paar Personen eine Entwicklung eines zum Beispiel REX mit hoher Leistung rechnet oder ob das Konzept durch große Batterien obsolet geworden ist.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: PHEV - gut gedacht, scheisse gemacht!

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Die Krux...auch der größte Akku kann mal Leer sein....und dann bedeutet der Rex Freiheit. Bekanntlich unbezahlbar.

Mein Rex soll klein sein ...4-11 kW el.
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