Plug-In Hybrid oder E-Auto

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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

jok58
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Heute kam ein Brief von meinem VW-Händler:
... die einfachste Lösung;: sagen Sie bye-bye zu ihrem Diesel... beim Kauf eines neuen Skoda winken Ihnen bis zu 6000 € Bye-ByeBonus...

Das ist doch schon oberdreist!

Meinen die mein 5 Jahre alter Multivan ist für 6000 € zu haben????
wir gehen mit diesem Planeten um, als hätten wir noch einen Zweiten im Kofferraum

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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

jok58
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@ HUKöther

mein Favorit war der Dacia Duster LPG.
Aber:
- der Tank ist klein. Spätesten nach 1,5 Tagen zur LPG-Tankstelle.
- Erdgas ist mir wegen des hohen Tankdrucks suspekt und teurer weil aufwendiger.
- es bleibt der Verbrennungsmotor mit den Wartungskosten für den Benziner und die Gasanlage.
- ich lasse vielleicht 30-50 m2 Photovoltaik aufs Dach bauen.

@ all
die noch-nicht-Garage wird ein Carport. :D
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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

BurkhardRenk
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2 € pro Stunde bei 22KW ist ja extrem billig - wenn Du 22KW laden kannst. Womit das also das wichtigste Kriterium für Dein Fahrzeug wäre - 22 KW AC Ladeleistung. Der Nissan kann nur 3,7 KW AC, die meisten Plug-Ins auch (außer dem Outlander soweit ich weiß). Also ZOE oder I3 fallen mir da ein.

Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

muinasepp
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jok58 hat geschrieben:Ich dacht Zoe, Leaf etc. sollte man nur im Notfall mit einem Schukostecker laden. Stand in einer Betriebsanleitung. Leidet darunter der Akku?
Nein, der Akku leidet nicht. Im Gegenteil, mit niedrigen Stromstärken laden ist für den Akku schonender. Es gab nur mal eine Zoe, bei der der Wirkungsgrad beim Schuko-Laden besonders schlecht war. Weiß jetzt aber nicht genau, welche Version das ist, da könnte bestimmt ein Zoe-Fahrer was dazu sagen.
jok58 hat geschrieben:Vom T5-Diesel werde ich möglicherweise in den nächsten 2 Jahren in einen PHEV wechseln um flexibel zu sein.
Ja, das ist eine gute Möglichkeit. Wir haben es auch so gemacht, und zwar mangels Verfügbarkeit einesfür uns akzeptablen Elektroautoangebots für den Zweitwagen. Dann gewinnst du Zeit und kannst mit dem e-Auto warten, bis ein deinen Vorstellungen entsprechendes verfügbar ist.

Im übrigen glaube ich, dass die benötigte Strecke auch mit heute verfügbaren BEVs in über 90% der Fälle gut machbar ist. Das nachladen am Arbeitsplatz müsste man also nur wenige male im Jahr in Kauf nehmen. Und wie auch bereits gesagt, der Einbau einer Benzin-Standheizung ist eine gute Möglichkeit, die Reichweite im Winter zu verlängern und Komfort zu gewinnen.
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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

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check das mal mit der CEE.

ist die säule im ge-verzeichnis drin?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.

Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

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fbitc hat geschrieben:Äh ich dachte der TE kann nicht an Arbeitsplatz laden?
Ja, dort ist von einer kostenpflichtigen 22kW-Ladesäule die Rede. Aber selbst wenn sie nicht kostenpflichtig wäre, ist das für das Laden während der Arbeitszeit keine optimale Lösung, da sehr wahrscheinlich dort nur während des Ladevorgangs geparkt werden darf, d.h. man müsste irgendwann die Arbeit unterbrechen und das Auto umparken.

Ich denke da eher in die andere Richtung: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Normalerweise hält man sich ja an einem Arbeitsplatz ca. 8h auf. In dieser Zeit kann sogar an einer Haushaltssteckdose ein Auto wie Leaf, ZOE, IONIQ, i3, eGolf, Soul, B-Klasse, etc. so weit nachgeladen werden, dass wieder 112km locker fahrbar sind, bei jedem Wetter und ohne Komfortverlust.
Ich würde mal sagen, dass der Arbeitgeber nichts dagegen hat, wenn man das Auto vor der Firma abstellt und dann ein langes Ladekabel aus einem Kellerfenster o.ä. herausführt und damit sein Auto nachlädt.

Das Laden an der Haushaltssteckdose ist zwar langsam, aber entgegen anderslautender Aussagen schadet es in keiner Weise dem Auto. Dass so etwas oft als "Notlademöglichkeit" bezeichnet wird liegt eher daran, dass man das normalerweise vermeidet, weil es eben so langsam ist. Außerdem kommt es bei Schuko-Steckdosen auf die Qualität und ihre Absicherung an, ob sie für eine dauerhafte Belastung mit sagen wir mal 13A geeignet sind. Das lässt sich aber ja im Vorfeld klären. Wenn also die Standzeit des Autos ausreicht ist das doch OK...

EDIT: Habe eben erst von Deiner Möglichkeit mit der CEE-Dose gelesen. Das wäre natürlich ideal. Es gibt eine ganze Menge mobiler Ladeboxen, die man in alle möglichen Arten von Steckdosen einstecken kann...

Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

muinasepp
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phonehoppy hat geschrieben:Ich würde mal sagen, dass der Arbeitgeber nichts dagegen hat, wenn man das Auto vor der Firma abstellt und dann ein langes Ladekabel aus einem Kellerfenster o.ä. herausführt und damit sein Auto nachlädt.
Ohohoh...
...sowas kommt sehr stark auf den Arbeitgeber, die Kollegen, und die örtlichen Gegebenheiten an (schließlich kann man z. B. in einem Ladengeschäft in einer Fußgängerzone arbeiten, uvm.). Irgendwelche Annahmen treffen ist nicht zielführend.
Zuletzt geändert von muinasepp am Mi 13. Sep 2017, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

jok58
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Ich denke die blaue CEE hat nichts mit der der Ladestation zu tun. Ist an der Wand befestigt.
Ich nehme morgen mal einen Campingstecker und Verbraucher mit.
phonehoppy hat geschrieben: Es gibt eine ganze Menge mobiler Ladeboxen, die man in alle möglichen Arten von Steckdosen einstecken kann...
Mobile Ladeboxen?
Sind damit die Kabel gemeint?

Wie ist das denn mit dem neuen Leaf 2 und Kia Soul?
An der CEE wie lange würde das dauern?
Gibt es da keine Adapter, dass der Leaf und Kia auch an der Typ 2 mit 22 kWh geladen werden kann?

Gruss , Jan
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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

jok58
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eDEVIL hat geschrieben:check das mal mit der CEE.

ist die säule im ge-verzeichnis drin?
Ja. 1 x Typ 2 mit 22 kW.
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Re: Plug-In Hybrid oder E-Auto

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jok58 hat geschrieben:@ HUKöther

mein Favorit war der Dacia Duster LPG.
Aber:
- der Tank ist klein. Spätesten nach 1,5 Tagen zur LPG-Tankstelle.
- Erdgas ist mir wegen des hohen Tankdrucks suspekt und teurer weil aufwendiger.
- es bleibt der Verbrennungsmotor mit den Wartungskosten für den Benziner und die Gasanlage.
Als ehemaliger Erdgas-Fahrer möchte ich gerne meine Ergänzungen dazugeben:

LPG und CNG kann man kaum direkt miteinander vergleichen. Ein Kilogramm Erdgas (CNG) bringt dich etwa so weit wie 1,5 Liter Benzin.
Mit LPG kommst du mit einem Liter (nicht Kilogramm!) Flüssiggas soweit wie mit 0,7 Litern Benzin.

Vorteil Flüssiggas (LPG): gibt es fast überall. Wird oft als "Abfallprodukt" bezeichnet.
Nachteil: Geringe Reichweite - und man müsste evtl. länger warten, bis man drankommt zum Tanken, da es viele LPG-Fahrer gibt.

Vorteil Erdgas (CNG): Gilt als "umweltfreundlich", sauber, keine Tropfen beim Tanken.
Nachteil: "nur" etwa 1000 Tankstellen bundesweit. Es wird leider kaum beworben. Viele wissen nicht mal, dass es Erdgas UND Flüssiggas gibt.
Tankstellenbetreiber haben kein Interesse, CNG weiter auszubauen, da die Kosten für den Bau oder Erweiterung einer Tankstelle extrem hoch sind und die Auflagen und Sicherheitsbestimmungen hierfür sehr streng sind.
Meistens übernehmen die Stadtwerke diese Kosten und dürfen dafür den Platz der Tankstelle nutzen, geben ggf. eine Provision ab. Diese profitieren dann vom Verbrauch der Erdgas-Fahrer.

Die Sorge des hohen Tankdrucks ist unbegründet. Ein Auto mit CNG-Tank ist genauso sicher wie ein normaler Diesel oder Benziner.
Der Touran, der letztes oder vorletztes Jahr "explodiert" ist und überall in den Medien kam, war von einer Rückrufaktion betroffen, die der Fahrer/Halter NICHT durchführen ließ.

Ich habe in drei Jahren (Leasingfahrzeug) nur einmal Service und Inspektion gemacht, natürlich auch Öl-Service.
Aber an der Gasanlage wurde nichts gemacht.
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