PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Priusfahrer hat geschrieben: Aber das ausgerechnet ein Smart den Vogel mit Längen abschießt, ist wirklich überraschend. Der rußt ja mehr wie so mancher VW Diesel. Der überschreitet ja den aktuellen Grenzwert um den Faktor 12.
...und es ist kein Direkteinspritzer.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Toumal
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Auf die Antworten ein paar Seiten zuvor moechte ich eigentlich nicht mehr eingehen, wohl aber meine Enttaeuschung kundtun. Es ist sehr schade wenn auf Fakten und Zahlen, die einen PHEV-Nutzer eigentlich zum Nachdenken bringen sollten, nur mehr "willst du mir etwa vorschreiben was ich tun darf" zurueckkommt.

Ich betrachte das aber auch als eine Form der Bestaetigung. Traurig ist es trotzdem.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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@Toumal
ich glaube du hast einfach nicht verstanden das es nicht nur Schwarz oder Weiss geben muss sondern auch etwas dazwischen.

Deine kommentare jedenfalls waren jedenfalls so das sie solche antworten proviziert haben. z.b. das PHEV nur zuhause laden sollen und DIR keine ladesäulen wegnehmen sollen.
Toumal hat geschrieben:Es gibt nur einen Grund fuer PHEVs: Regulative compliance, und zwar so dass wir auch weiterhin an der Zapfsaeule petrochemische Produkte kaufen. Deswegen hat IMHO ein Golf GTE z.b. an einer 22kW Saeule nichts verloren. Ladet zuhause, an Schuko, oder kauft Benzin.
Weil du steckst alle PHEV fahren in einen Topf. Und das finde ich schade!

Viele Grüsse
Jürgen
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

mobafan
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Dann frage ich mal: Welches BEV wäre denn mit dem PHEV Passat GTE vergleichbar?

Folgende Kriterien setze ich an:
* 400 km ohne Nachladen (ich lasse mich gern auch auf 350 km im Winter runterhandeln) - natürlich in Echt und nicht nach NEFZ
* Ladevolumen (Kofferraum) ungefähr gleich
* Vergleichbarer Komfort
* Vernünftige Voll-LED-Scheinwerfer mit maskiertem Dauerfernlicht (Technik dahinter egal, solange es zuverlässig funktioniert)
* Spurhalte- und Spurwechselassistent
* Einparkautomatik
* Blind-Spot-Assistent
* Klimaanlage mit Standklimafunktion

Reichweite und Ladevolumen fehlen dem eGolf. Der fällt also weg, alles andere hätte er. Und einen ePassat gibt es (noch?) nicht.
Also, welches Auto kann meinen Passat GTE adäquat ersetzen?

Was habe ich am Passat GTE auszusetzen:
* elektrische Reichweite dürfte höher sein. Soll wohl demnächst auf 70 km vergrößert werden, habe ich aber nichts von
* Noch fehlt der Partikelfilter (die übrigens bei Benzinern recht klein und deutlich wartungsärmer sind, als deren Diesel-Pendants), kommt demnächst. Habe ich aber nichts von, bei Nachrüstmöglichkeit würde ich aber drüber nachdenken (hängt davon ab, welche Nachteile eine Nachrüstung hat und was es kostet)
* Einphasig 16A mit 3,7 kW ist etwas, na ja, langsam. Das dürfte gern schneller gehen, und sei es nur auf zwei oder drei Phasen (rund 7,4 bzw. 11kW). Für zu Hause kein Problem (da reicht auch die Schuko mit über Nacht auf 6A reduziertem Laden), würde aber auf längeren Strecken den Strom-Anteil vergrößern.

Warum habe ich mir den Passat GTE gekauft?
Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass mein nächstes Auto rein elektrisch sein wird. Allerdings war ich auch davon ausgegangen, dass mein nächstes Auto nicht 2017, sondern eher so um 2022 angeschafft werden wird. Und dann kam der russische LKW, der meinen Adblue-Diesel-Passat-B8 (der übrigens laut diverser Tests auch auf der Straße die NOx-Grenzwerte eingehalten hatte) kaputt gemacht hatte und mich nötigte, einen Ersatz zu beschaffen. Und das war für mich der GTE und ich bereue ziemlich genau gar nix. Eben weil mein Wunsch nach rein elektrischem Fahren von der Automobilindustrie noch nicht erfüllt wird - es gibt nur Kleinwagen (bzw. vereinzelt welche der Kompaktklasse) oder extrem überteuerte "Sport"-Wagen - die Mittelklasse fehlt elektrisch komplett, einzelne Modelle sind teilelektrisch verfügbar.
Warum fühle ich mich trotzdem gut mit meinem GTE? Ganz einfach: Innerorts fahre ich 100% lokal emissionsfrei und nur auf längeren Strecken (> 40km) kommt der Benziner überhaupt zum Einsatz - aber auch da möglichst nur Außerorts. Und somit trage ich dazu bei, die Innenstadt (Hameln gehört zu den Städten, die die Feinstaubwerte seit Jahren überschreiten) etwas sauberer zu machen. Und das nächste Auto wird dann hoffentlich ein BEV werden, weil mein jetziges erst 2023 oder so ersetzt werden soll.
Ab Herbst 2022 verbrennerfreier Haushalt. Sofern VW Liefertermine bis dahin halbwegs im Griff hat...
eGolf vorhanden, der Zweitwagen wird durch ID.4 ersetzt (der dann Erstwagen wird, was aktuell der eGolf ist)

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

p.hase
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antwortet doch mal auf das thema: ja die phevs sind die totengräber der emobilität. sie stehen an den säulen der elektroautos und verhindern damit aktiv einen ladevorgang.

wie sagte vor zwei jahren ein porsche-entwickler in stuttgart auf einem messestand zu mir? "solange die deutsche regierung so dumm ist und den schwindel nicht bemerkt, mosten wir das thema phev aus bis zum geht-nicht-mehr!"

phevs dienen zu nichts anderem als lager-abverkauf der vorhandenen benzinmotoren.

und ich wiederhole mich gerne: 2018 steigen die flotten, die aktienkonzerne und grossunternehmen zu zigtausenden auf phev um und dann kriegt die frau den wagen zum shopping für die innenstadt samt ladekarte.

es WIRD zu schlägereien und pöbeleien an ladesäulen kommen!

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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p.hase hat geschrieben:antwortet doch mal auf das thema: ja die phevs sind die totengräber der emobilität. sie stehen an den säulen der elektroautos und verhindern damit aktiv einen ladevorgang.
Ich sehe das komplett anders Ladesäulen die gut gebucht sind führen dazu das nochmehr Ladesäulen entstehen. Dabei ist es irrelevant ob das Elektroauto ein BEV ist oder ein PHEV. Da sie beide den gleichen Preis bezahlen. Ergo sind PHEVs die bald deiner meinung bald kommen erher gut für die Elektromobilität.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

p.hase
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kub0815: bist du mir wieder auf den fersen? kauf dir doch mal ein elektroauto (BEV) bevor du an themen mitschreibst die echt wichtig sind.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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p.hase hat geschrieben:kub0815: bist du mir wieder auf den fersen? kauf dir doch mal ein elektroauto (BEV) bevor du an themen mitschreibst die echt wichtig sind.
Erst willst du das man auf das Thema antworted wenn was kommt was dir nicht passt oder in dein Weltbild passt kommst du mit sowas an?
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Leaf2020
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phev sind wie krücken... mit etwas übung sind die schneller als wenn man normal laufen würde, aber im rollstuhl geht es trotzdem
schneller und bequemer vorwärts.

Warum phev überhaupt am markt sind? weil die hersteller davon zu blöd sind akkus für richtige Autos zu liefern.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Leaf2020 hat geschrieben:phev sind wie krücken...
Blödsinn.

Für schnellladung gibt es dc. Alle ac punke sind destination lader.

Der zoe ist halt der Verlierer der Entwicklung, genauso wie mein auto bei zeittarifen. Wer mit einer zoe oder Mercedes Benz elektric auf reisen geht und ladesäulen ohne zeittarif wählt ist halt selbst schuld. Die ladesäule kann nicht auf ein auto mit passender ladeleistung warten.

Wenn ich mir dir Zählwerke der ladesäulen an schaue dann bin ich der Meinung der Betreiber kann froh sein wenn ich dort so 6 Stunden stehe und zum teil auch lade.

Stefan
Vom prius, Chevy Volt, Golf gte zu Tesla.
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