PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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  • fpk
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p.hase hat geschrieben:nö die normalen werden auch nicht ersetzt, sie verwaisen und werden rückgebaut, weil sie mehr standby-kosten haben als genutzt werden und zwei stellplätze in bestlage fressen. ausserdem ist das pressefoto für den bürgermeister eine einmalige angelegenheit und längst passé.
Kannst Du das in irgend einer Form belegen, dass es einen nenenswerten Rückbautrend (ich rede nicht von Einzelfällen) bei Ladesäulen kleiner 22KW gibt? Alle Statistiken, die ich je gesehen habe, belegen das Gegenteil.
Es tut dem Forum nicht gut, wenn hier einfach Falschbehauptungen reingestellt werden.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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fbitc hat geschrieben:Dann müssen mehr PHEV mit Schnelllade-Option auf den Markt
Das finde ich auch...die Outlander haben das schon.
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Schüddi hat geschrieben: Das ist eine ziemlich fanatische Einstellung finde ich. Ich lese deinen Beitrag etwa so: Mein Gott ist der beste, es gibt keinen anderen neben ihm, ein anderer hat gar keine daseinsberechtigung. Das woran ich glaube ist das einzig richtige. Alle die anders glauben, glauben falsch.
Ich bin kein religiöser Mensch und auch kein besessener Phantast. Glauben heißt nichts wissen, und Gott hat damit nichts zu tun.
Schüddi hat geschrieben:
Man kann natürlich nur seine Seite sehen. Ich sage er verbindet das beste aus beiden Welten. Leise, sauber, mit Reichweite, flexibel.
Wo wir beim Thema sind - ein PHEV verbraucht auch leer weniger als das selbe Modell ohne Elektromotor. Noch ein Vorurteil, das aber nur Menschen mit kleinem technischen Verständnis haben. Auch ein PHEV rekuperiert und nutzt diese Energie zum anfahren usw. Im Schnitt sind es um 20% weniger Verbrauch - ein PHEV kann auch extrem weit segeln.
Findest du das nicht selbst ein bisschen schwach?
Schüddi, ich frage mich nach diesen Sätzen wer da ein Fanatiker ist. Du hältst mich wohl für blöd. Ich fahre seit 11 Jahren einen Hybrid, und weiß wie das funktioniert, danke für die Aufklärung. Ich glaube nicht, dass Du in Deiner blinden Wut verstanden hast worum es geht.
Ein PHEV ist ein Verbrenner, oft mit mehreren hundert PS, der einen Elektromotor und eine Minibatterie hat um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen die notwendig sind um als Elektroauto durchzugehen. Ziel ist hier nicht die Umwelt zu schonen, sondern den Verbrenner weiterhin verkaufen zu können.
Im Moment werden wohl noch die meisten PHEV von Leuten gekauft, die wirklich Abgase einsparen wollen. Das wird sich aber ändern, wenn diese PHEV zum Standard werden. Dann wird von den meisten Fahrern der E-Motor nur noch als Booster genutzt, und die Steckdose kaum beachtet. Sehr viele Autofahrer haben auch keine Möglichkeit zu Hause zu laden.
Schüddi hat geschrieben:
Und mir konnte noch KEINER hier auch nur einen Grund liefern weshalb man an einer nicht benutzten Ladesäule nicht laden sollte. Warum sind ausgerechnet BEV Fahrer gegen den Ausbau von Lademöglichkeiten? Ich behaupte wenn Lademöglichkeiten genutzt werden wird eher ausgebaut als wenn sie nicht genutzt werden. Ich sehe seltenst ein BEV laden und ich rede von Stuttgart/Esslingen. 5 Ladungen in 5 Tagen im Esslinger Zentrum wovon 3 PHEVs waren spricht nicht dafür das ich nicht laden sollte. Die anderen zwei waren 100%ig car2share Smarts die sehe ich ständig.
Meine Kollegen und ich sind im Außendienst und auf das laden angewiesen das sich die ganze Geschichte überhaupt rechnet. Sonst hätte man auch einen Diesel nehmen können. Das hat sowohl einen ideellen als auch einen wirtschaftlichen Hintergrund.
Und das Argument Stellplatz finde ich ganz schwach. Ich muss jeden Tag Parkplätze suchen und habe IMMER einen gefunden.
Was hat das mit dem zu tun, was ich geschrieben habe? Du kennst die Antwort: Nichts!

Ich erkläre es Dir jetzt nochmal:

Ein BEV mit 20 kWh Akku würde für die meisten Fahrten locker ausreichen. Ein solches Auto wäre nicht besonders teuer, und auch relativ leicht. Da sogar ein Tesla bei 130 km/h nicht mehr als 30 kW braucht, und die meisten e-Autos unter 20 kW Verbrauch liegen, würde ein kleiner 30 kW REX vollkommen ausreichen um jedes Elektroauto für große Strecken von der Steckdose unabhängig zu machen. Wer's nötig hat kann ja auch nen 50 kW Rex einbauen.
Um sicher zu gehen, dass Du das richtig verstehst:
Mit einem 30 kW REX kann man 30 kWh Strom in einer Stunde herstellen und in den Akku einspeisen. Um mehr als 30 kWh während einer einstündigen Fahrt zu verbrauchen muss man eine Durchschnittsgeswindigkeit von mehr als 100 km/h erreichen. Der Stromverbrauch liegt auch bei einem Tesla selten höher als 30 kWh pro 100 km. Man kann auf der Autobahn mehr als 30 kWh pro Stunde verbraten, aber man hat ja auch noch den 20 kWh-AKKU.
Jeder halbwegs intelligente Mensch, also ab etwa IQ 80, sollte begreifen, dass man keinen 200 PS Benziner braucht um die Reichweitenangst zu besiegen. Ein 200 kW Elektromotor und ein REX wären leicher, billiger, umweltverträglicher, leiser und würde mit einer Reichweite von rund 100 km seltener mit Benzin fahren.

Das hat mit dem was ich glaube nichts zu tun.

Es ist einfach so. Egal was man glaubt, oder nicht wahrhaben oder nicht verstehen will.

Gruß
Peter
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Wieviel kW Motorleistung hat den ein 30kw Rex wirklich? Was für einen Wirkungsgrad haben den benzinmotoren die Strom erzeugen?
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Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Im I3 verrbaucht der REX wihl an die 5-7 l/ 100km und kann den Motor nur bis 80km/h befeuern. Da kann ich such gleich nen richtigen Hybrid nehmen der die Räder direkt antreibt.
Golf GTE MJ18

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Log hat geschrieben:Im I3 verrbaucht der REX wihl an die 5-7 l/ 100km und kann den Motor nur bis 80km/h befeuern. Da kann ich such gleich nen richtigen Hybrid nehmen der die Räder direkt antreibt.
Ja das wäre die bessere Lösung, wenn man in erster Linie im Hybridmodus fährt. Fährt man hingegen zu über 90% rein elektrisch, spielt der Mehrverbrauch gegenüber einem Hybriden, der nur 4L/100km verbraucht, keine große Rolle. Und bei der rein elektrischen Reichweite des i3 wird wohl kaum jemand weniger als 90% elektrisch fahren.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Odanez
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Zum Thema Abgase - wer ein PHEV kauft um weniger Abgase zu produzieren, sollte bei Toyota bleiben. Das ist der einzige PHEV ohne Direkteinspritzer (oder?) - da wäre was Feinstaub angeht ja ein normal-Prius sauberer als alle anderen PHEVs (außer man schafft es mit denen >95% elektrisch zu fahren). CO2 darf nie das einzige Argument dabei sein.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Ich bin mir nicht sicher, ob die Korelation stimmt: Direkteinspritzer = Feinstaub, Vergasermotor=kein Feinstaub.
Meine, da gibt es Ausnahmen. Weiß aber nicht mehr welche, hab ich mal gehört.
e-Golf und Polestar 2 (78 kWh, Single-Motor, 19" Räder)
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

Odanez
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Bernd_1967 hat geschrieben:Ich bin mir nicht sicher, ob die Korelation stimmt: Direkteinspritzer = Feinstaub, Vergasermotor=kein Feinstaub.
Meine, da gibt es Ausnahmen. Weiß aber nicht mehr welche, hab ich mal gehört.
Ja es gibt Ausnahmen, aber siehe: https://data.motor-talk.de/data/galleri ... 467588.jpg

Mit anderen Worten: An die Toyota HSD's ranzukommen schafft fast keiner
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: PHEV - Die Totengräber der Elektromobilität ?

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Ohoh. Der Passat GTE schafft den neuen Grenzwert ab 9/2017 nicht mal annähernd?

Aber da gibt's doch bestimmt wieder was von Bosch ;)
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