Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Singing-Bard
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Schraube hat geschrieben: Naja wenn es funktioniert und kostenlos ist warum denn nicht? Ist doch gut..
@Schraube was meinst Du mit kostenlos?

Meinst Du der Vermieter soll die Fahrstromkosten für E-Mobilisten zahlen und somit das Ferienhaus für E-Mobilisten im Endeffekt günstiger anbieten als für Verbrennerfahrer?
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Steinhard
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Eine 230V Steckdose reicht doch vollkomme aus für das Ferienhaus. Dass für den Strom bezahlt werden muss, ist auch klar.

Formalrechtlich ist es aber prinzipiell erstmal richtig dass in den Mietverträgen steht, dass Auto-Laden untersagt wird. Damit versucht man sich vor nicht-kalkulierten Kosten zu schützen, die über das normale Maß der Nutzung hinausgehen.
Und dann kann man ja trotzdem fragen, da wird man sich schon einig.

Oder eben Stromzähler ablesen. Ist hier und da ja schon üblich.

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Schraube
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Singing-Bard hat geschrieben:
Schraube hat geschrieben: Naja wenn es funktioniert und kostenlos ist warum denn nicht? Ist doch gut..
@Schraube was meinst Du mit kostenlos?

Meinst Du der Vermieter soll die Fahrstromkosten für E-Mobilisten zahlen und somit das Ferienhaus für E-Mobilisten im Endeffekt günstiger anbieten als für Verbrennerfahrer?
Naja kostenlos eben.
Da brauchst keine Wallbox und Elektrikerprüfungen.
Einfach eine Steckdose.
Ja der Hotelier soll das bezahlen denn der kann es am einfachsten irgendwo in die Gemeinkosten verstecken.

Da kommt es jetzt auf uns an. Einfach immer nachfragen ob kostenloses Laden möglich ist. Und bei Verneinung nicht buchen.
Dann wird das zur Realität und müssen mitziehen.
Ein Lokal, Veranstaltungsort, Hotel ohne kostenloses Laden würde ich nicht ansteuern wenn das Elektroauto dann geliefert wird.
Wir Konsumenten haben eine Marktmacht, nutzen müssen wir sie aber selber.
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

SamEye_again
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zum sinnvolllen Konsum gehört auch eine sinnvolle und leistungsgerechte Bezahlung --- vergisst man gerne mal, nciht wahr @Schraube? ;)
"Marktmacht" kann nicht bedeuten, die Ferienunterkunfts-Anbieter zur kostenlosen Abgabe von Strom zu nötigen!
Zuletzt geändert von SamEye_again am Mi 13. Apr 2022, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Odanez
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Wenn man eine Unterkunft bucht, dann sind gewisse Leistungen dabei, Bar, Pool, Klimaanlage, die einfach im Preis mit dabei sind, egal ob man sie braucht oder nicht. Ich denke das zubuchen extra Leistungen bei Unterkünften ist stark begrenzt auf sowas wie Zimmerservice, Essen, Getränke usw, aber fest installierte Sachen, die eh schon vorhanden sind macht gar keinen Sinn.
#2307
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

tommywp
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Steinhard hat geschrieben: Eine 230V Steckdose reicht doch vollkomme aus für das Ferienhaus. Dass für den Strom bezahlt werden muss, ist auch klar.
Hat doch kaum einer mehr so ein Notladekabel.

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Schraube
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SamEye_again hat geschrieben: zum sinnvolllen Konsum gehört auch eine sinnvolle und leistungsgerechte Bezahlung --- vergisst man gerne mal, nciht wahr @Schraube? ;)
"Marktmacht" kann nicht bedeuten, die Ferienunterkunfts-Anbieter zur kostenlosen Abgabe von Strom zu nötigen!
Weiß nicht.
Ich sehe das eher emotionslos und nüchtern.
Was gemacht werden kann soll man machen. Die andere Seite macht nichts anderes.
Deswegen verbinden wir unsere Macht um gemeinsam mehr zu erreichen.
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

sheiko
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Schraube hat geschrieben: Naja wenn es funktioniert und kostenlos ist warum denn nicht? Ist doch gut.

Blöd finde ich es nur wenn wie so einige Hotels hier in der Gegend 10 Euro pauschal für eine Ladung verlangen. Denn das kennt dann wieder nur einen Weg. Die Preise gehen immer nur nach oben.
Überhaupt jetzt wo beinahe wöchentlich irgendwas erhöht wird.
Warum sollte mir jemand Strom schenken oder über Querfinanzierung andere Gäste daran beteiligen. Bitte nicht mit so Pinatz wie Wlan vergleichen. Erstens nutzt das jeder und der Aufwand ist gering. Dinge wie Pool oder Sauna will man bei der Buchung oder sucht sich etwas günstigeres. Und 10 Euro für eine Ladung sind auch ok wenn man nicht gerade mit dem Twizy kommt. Gängige E-Autos mit 50 kwh können da locker so geladen werden das über 30 kwh reingehen. Dann ist der Preis mehr als gut.
Und Kostenlos gibt es nicht. Höchstens nicht extra berechnet. Hast Du halt schon anders bezahlt.
Twizy seit 04/18 als Einstiegsdroge
Kona 64 ab 10/20 als Erstwagen. Verbrennen war gestern

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Odanez
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tommywp hat geschrieben:
Steinhard hat geschrieben: Eine 230V Steckdose reicht doch vollkomme aus für das Ferienhaus. Dass für den Strom bezahlt werden muss, ist auch klar.
Hat doch kaum einer mehr so ein Notladekabel.
wer hat denn kein Notladekabel? Die allermeisten Autos werden mit einem ausgeliefert, habe bis jetzt nur von einzelnen niedrigpreisigen E-Autos gehört, dass sie das aufpreispflichtig machen, aber sowas sollte *jeder* *immer* bei sich haben wenn er wo Urlaub macht, denn es kann immer vorkommen, dass man mal wo laden muss wo es nur so eine Steckdose gibt und keine Ladesäule.

@sheiko Ersetze das Laden mit einem Billardtisch im Keller von einer gebuchten Unterkunft. Benutzt man ihn nicht, so hat man trotzdem die Querfinanziert, die ihn doch benutzen. Der Vergleich Pool oder Sauna ist auch deshalb nicht passend, weil so eine Anschaffung für eine Unterkunft wesentlich höher sind als eine Lademöglichkeit für ein Auto.
#2307
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Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

tommywp
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Sehe ich fundamental anders.

Der Aufpreis ist z.b. 175 Euro bei VW. Nutzen kann man es wahrscheinlich nur 1 mal im Jahr für 20 kwh Strom. Sind auf 8 Jahre Nutzung 1 Euro pro kwh obendrauf. *sinnlos* da halte ich ein Reserverad, was ich nicht mal mehr gegen Aufpreis bekomme, für viel viel sinnvoller.
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