Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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Kombjuder
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folder Mi 6. Nov 2019, 16:06
Cliffideo hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 13:26
Warum nicht die 5 Ladesäulen mit Schukos/CEE blau erweitern? Für die meisten Fahrzeuge, für die Plugins/PHEVs sowieso, reichen 8 Stunden an 3 kW, um 24 kWh in den Akku zu bekommen und damit lockere 100 km zurück nachhause zu fahren.
Schukos können nur 10 oder 12 A, also 2,3 kW oder ein wenig mehr. Dann geht das Geschachere bei den Autos los. Der eine braucht mehr Ladung weil er zu einer Besprechung muss, der nächste weil er früher heim will ...

CEE/blau bedeuten zusätzliche Ladegeräte. Die blauen gehören nicht zur Standardausrüstung der Fahrzeuge.

Ausserdem ist das ganze nicht zukunftsfähig und was die Bestandselektrik dazu sagt ist auch noch nicht beleuchtet.
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Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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E-Soul
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folder Mi 6. Nov 2019, 21:44
Bei Youtube habe ich einen Beitrag von Michel Schmidt gesehen: Chargex ist eine Lösung, welche eine Lastverteilung nach Bedarf vornehmen kann. Einfach mal als Suchbegriff im Browser eingeben...

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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gekfsns
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folder Mi 6. Nov 2019, 21:57
Besten DANK für die bisherigen Ideen !
Cliffideo hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 13:26
Warum nicht die 5 Ladesäulen mit Schukos/CEE blau erweitern? Für die meisten Fahrzeuge, für die Plugins/PHEVs sowieso, reichen 8 Stunden an 3 kW, um 24 kWh in den Akku zu bekommen und damit lockere 100 km zurück nachhause zu fahren.
Ich weiß ja nicht wie es bei anderen Firmen ist, aber bei CEE Steckdosen im Freien wo jeder dann irgendwas anstecken oder reinstecken kann, bekommt die verantwortliche Sicherheitsfachkraft eine andere Gesichtsfarbe :) . Selbst ein einfaches Handynetzteil darf nicht ohne vorherige offizielle Sicherheitsüberprüfung an eine Steckdose angesteckt werden. Da ist eine richtige Typ2 Säule einfach was feines weil absolut Idiotensicher. Ansonsten rein technisch gesehen hast natürlich vollkommen recht - daheim lade ich auch an einer einfachen CEE.
Kombjuder hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 13:13
Wenn die Ladestationen Netzwerk beherrschen bei openWB anfragen ob das Szenario als reines Informationssystem realisierbar ist.
Wenn ja bestünde die ganze erforderliche Hardware aus einem Raspi.
Ja, die Ladesäulen haben eine Netzwerkanschlussmöglichkeit und versteht angeblich OCPP. RFID Reader gibt's auch. Ist aber momentan alles noch nicht scharf und war ursprünglich geplant, scharf zu schalten, sobald sich was mit der Regelung vom geldwerten Vorteil ändert. Wir können momentan nicht selber so einfach an den Ladesäulen, bzw. dem Schaltschrank daneben, rumbasteln. Langfristig wird uns wohl nicht's anderes übrig bleiben, uns dafür einen Profi zu suchen der das kann und auch darf (Arbeitssicherheit, ......). Da wär ein gewerbliches Angebot, wie das hier heute in diesem Thread gelöscht wurde, die Lösung. Das wird kosten und da es nicht so einfach ist, dafür alle OKs zu bekommen (wenn's überhaupt ein OK gibt), würd ich den Moment so gern so lang wie möglich hinausschieben.
kphklaus hat geschrieben:
Mi 6. Nov 2019, 16:03
Das Problem besteht doch nur durch das umparken und stecken. Beides ist lästig. Da bleibt doch nur wie oben schon gesagt die Lösung mit geraden und ungeraden Tagen.....
Das funktioniert wegen den erstaunlich langen Pendelstrecken und dem hohen Anteil der PHEVs bei uns nicht, die meisten müssen wirklich täglich laden.
-----
Ach ja, Ladesäulen beim Arbeitgeber geben der Elektromobilität einen heftigen Schub nach vorne - es funktioniert wirklich. Das Interesse stieg, seit dem die Ladesäulen dort stehen, enorm. Manche geht's nur um's Geld "ist der Strom da wirklich kostenlos", andere sehen hier dass es jetzt schon problemlos funktioniert. Wenn es schon so viel Förderung für öffentliche Ladesäulen gibt, ich glaub das Geld wäre wirklich gut angelegt, wenn man auch solche Ladesäulen beim Arbeitgeber fördern würde. So kann auch der Laternenparker problemlos auf EV umsteigen.
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Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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Cliffideo
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Ich weiß ja nicht wie es bei anderen Firmen ist, aber bei CEE Steckdosen im Freien wo jeder dann irgendwas anstecken oder reinstecken kann, bekommt die verantwortliche Sicherheitsfachkraft eine andere Gesichtsfarbe
Es gibt CEE blau, die abschließbar sind.
https://www.amazon.de/PCE-CEE-Anbaustec ... B017JAJB0I
Durch die beiden Laschen wird ein Vorhängeschloss gesteckt.

Da bekommt dann einfach jeder Ladewillige einen Schlüssel zum Vorhängeschloss und alle anderen kommen da nicht dran. Das dazugehörige Ladekabel/Adapter/Ladebox sollte allen BEVs/PHEVs beiliegen und müsste nur mit einem Adapter Schuko zu CEEblau ergänzt, bzw. der Schukostecker gegen einen CEE blau ausgetauscht werden.
Und bei der Anmeldung zum Laden kann die zuständige Sicherheitsfachkraft dann den Ladeadapter auf Sicherheit überprüfen und mit dem firmeneigenen Aufkleber schmücken.

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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folder Do 7. Nov 2019, 12:40
Eine Whatsapp-Gruppe mit über 15 Teilnehmern wäre vermutlich eine heilloses durcheinander mit Offtopic-Diskussionen.
OT raus und gut.

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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folder Do 7. Nov 2019, 13:26
für die Schnarchlader bis 3,7 kw
2 LeGrad Schukodosen, die 16A Dauerlast vertragen in abschließbare Kästen (z.B. Briefkästen) einbauen

Rita

ich lade meinen Ion täglich an Schuko mit 14A Ladeziegel

siehe hier:
viewtopic.php?f=34&t=36184&p=1101298&hi ... g#p1101298

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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Das PHEVs überhaupt bei der Firma laden müssen finde ich grenzwertig. Und wenn schon dann höchstens an einer Säule.
[*]..ab November 2018 Nissan Leaf
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Tanken fahren? Was ist das?

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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gekfsns hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 19:31
Sonst noch Ideen ?
Vier Stunden mit Parkscheibe :roll:

Die Leistung der Ladesäulen ist leider nicht angegeben, aber wenn ich mal einfach von 11kW aus gehe, dann sollten die vier Stunden selbst bei einphasigem Laden reichen um wieder nach Hause zu kommen. (Das "nach Hause" kommen sollte der Focus sein, auch wenn es kostenlos ist muss dort ja keiner seine "nächste Italienreise" vorladen).

Oder es wird wahlweise einfach festgelegt, das in der Mittagspause (ggf. eine andere Uhrzeit festlegen) umgeparkt werden "muss". Dann sind zwar die Zeitfenster möglichgerweise nicht gleich, aber letztlich wird jede Regelung irgendwelche Nachteile aufwerfen. Je einfacher der Lösungsansatz, umso weniger unnötige Diskussionen gibt es nachher darum.
Zuletzt geändert von Afaik am Do 7. Nov 2019, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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folder Do 7. Nov 2019, 15:17
kphklaus hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 14:14
Das PHEVs überhaupt bei der Firma laden müssen finde ich grenzwertig. Und wenn schon dann höchstens an einer Säule.
Nur so können viele wahrscheinlich PHEVs ausschließlich elektrisch fahren. Daher finde ich es schon sinnvoll.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Ladezeitplanung an Arbeitsstelle für 15 Elektroautos an 10 Ladepunkten

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gekfsns
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folder Do 7. Nov 2019, 20:56
Wer hat's am meisten verdient dort zu laden - darüber hab ich auch schon öfters nachgedacht. Klar, erster Gedanke "ICH" :lol:
Ich bin für mich (möglichst objektiv) auf diese Reihenfolge gekommen:
1) Leute die keine Lademöglichkeit zu Hause haben
2) BEVs und PHEVs die nur so unter der Woche 100% elektrisch pendeln können
3) Die anderen, die günstigen Strom mit einem möglichst hohen PV-Anteil laden wollen.
Da ich zu Gruppe #3 gehöre, bin ich auf der Suche nach einer guten Lösung
Afaik hat geschrieben:
Do 7. Nov 2019, 15:06
Vier Stunden mit Parkscheibe :roll:
Die Leistung der Ladesäulen ist leider nicht angegeben, aber wenn ich mal einfach von 11kW aus gehe, dann sollten die vier Stunden selbst bei einphasigem Laden reichen um wieder nach Hause zu kommen. (Das "nach Hause" kommen sollte der Focus sein, auch wenn es kostenlos ist muss dort ja keiner seine "nächste Italienreise" vorladen).
....
Du hast da schon Recht, momentan ist das auch mein Favorit mit ~4 Stunden vorgegebener maximaler Ladezeit. Das wird keine leichte Diskussion, denn einige wenige Kandidaten stecken morgens ihren BEV/PHEV an und denken auch trotz direkter Ansprache gar nicht daran umzuparken, da sie Abends mit einem vorgewärmten Auto losfahren wollen (warmduscher :lol: ). Mal schauen, ob man ohne offiziellen Druck da noch was bewegen kann - Gruppenzwang ;)

Die Ladeleistung ist aktuell an 2 Ladepunkten 22kW und an den restlichen 8 11kW. Wir versuchen eine andere Verteilung zu bekommen, an mehr Ladepunkten 32A und dafür dort nur 1 Phase. Der aktuelle Fuhrpark könnte so schneller fertig werden, Trend geht aber mit den mehr werdenden Model 3 Richtung 3 Phasen.

Ich finde das Thema hochspannend, wird die nächste Zeit nicht nur uns so gehen, dass der Bedarf explosionsartig steigt. 2017 sind wir insgesamt vielleicht 6 Fahrzeuge auf 10 Ladepunkte gewesen. Momentan hab ich das Gefühl, alle 3 Wochen ein neues BEV/PHEV dazukommt.
Für ChargeX und Co seh ich da einen stark wachsenden Markt.
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