Zu Hause laden - Ein Ratgeber

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Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

TorstenW
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Moin,
Sir Henry hat geschrieben: Und da gibt es zwischen "kostet teuer" und "mach mal" extrem viele Varianten.
Eine davon sind die TAB meines Netzbetreibers. Da steht von Wallboxen etc. überhaupt nix drin........ :thumb:

Grüße
Torsten
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Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

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Du musst nur aufpassen, dass Du die aktuellen TAB erwischt hast. Da hat sich 2019 anscheinend relativ viel getan.
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Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

TorstenW
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Moin,

Hab'sch. ;)
Gibt (immer noch) keine aktuelle(re)n.

Grüße
Torsten

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

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Bei uns gelten noch die TAB 2007, Ausgabe 2011. Ist das originale Dokument vom BDEW. Obwohl hier niemand von Wallbox spricht, steht hier unter 5. Netzanschluss (Hausanschluss), 5.1 Art der Versorgung:

"Grundsätzlich sind Kundenanlagen über einen Drehstromanschluss an das öffentliche Niederspannungsnetz anzuschließen. Der einphasige Anschluss von Verbrauchsgeräten ist nur bis zu einer Bemessungsscheinleistung von 4,6 kVA zulässig. Eine gleichmäßige Aufteilung der Leistung auf die drei Außenleiter ist zu gewährleisten."
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Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

TorstenW
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Moin,

da steht aber weder was von einer Melde- noch einer Genehmigungspflicht (für Ladeeinrichtungen) drin. ;)

Grüße
Torsten

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

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Die aktuellen TAB sind schärfer formuliert (das "grundsätzlich" fällt weg) und verweisen auf die VDE-AR-N 4100.
Dort gibt es unter dem Punkt 10.6 spezielle Regeln für Ladeeinrichtung für E-Fahrzeuge. Leider ist die VDE-AR-N 4100 nirgends im Netz zu finden. Ich würde das gerne mal konkret nachlesen.
Kona 64 kWh

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

TorstenW
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Moin,

die aktuellen TAB eines bestimmten Netzbetreibers. ;)

Grüße
Torsten

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

WinnieW
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Folgende Regeln gelten weiterhin:
Anmeldefrei sind Ladeanschlüsse die bis max. 3,6 kVA liefern, angemeldet werden müssen Ladeanschlüsse die bis 11 kVA bereitstellen können;
zustimmungspflichtig sind Ladeanschlüsse die mehr als 12 kVA bereitstellen können.
Aber das bezieht sich nicht auf den Ladeanschluss sondern auf den Hausanschluss.

Bedeutet mit einem 11 kW Ladeanschluss und einem 3,6 kW Ladeanschluss an demselben Hausanschluss angeschlossen liegt man bereits über den 12 kVA;
da das Leistungsvermögen aller Ladeanschlüsse an einem Hausanschluss summiert wird.

Der Netzbetreiber kann Lastmanagement für Anlagen größer 12 kVA verlangen.

Ausserdem ist da noch Blindleistung inkl. Bereich des zulässigen cos Phi vorgegeben.

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

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  • JoDa
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Schade um die vielen Worte. :(

Ich habe im Anfangsbeitrag von "Zu Hause laden - Ein Ratgeber" erklärt warum man zu Hause keine hohen Ladeleistungen braucht, und das deshalb der Netzbetreiber VNB auch keine Ladeleistungen >12kVA mehr genehmigt!
(Die seit April 2019 in Deutschland gültige TAR wurde hier im Forum ja auch schon ausführlichst diskutiert.)
Wenn man nach Lesen des Ratgebers dann zum VNB geht um zu Melden dass man mit 22kVA laden möchte ist einem nicht mehr zu helfen!!!

Jetzt wird sicher wieder kommen, dass man in NRW ja 500€ (bzw. 1000€ bei vorhandener PV-Anlage) an Förderung pro Ladepunkt bekommt. Und das man damit ja zwei Ladepunkte mit je 22kVA finanzieren kann. (z.B. Zwei go-e mit Kabelanschluss statt CEE32-Stecker.)
Wie man das "legal" macht habe ich auch schon hier erklärt, obwohl man 22kVA Ladelösungen zu Hause nicht braucht.
Renault ZOE Intens Q210 9/2014-1/2024, Fiat 500e 3+1 42kWh ab 2/2024
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Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

WinnieW
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JoDa hat geschrieben: Ich habe im Anfangsbeitrag von "Zu Hause laden - Ein Ratgeber" erklärt warum man zu Hause keine hohen Ladeleistungen braucht, und das deshalb der Netzbetreiber VNB auch keine Ladeleistungen >12kVA mehr genehmigt!
Ja, die meisten Leute dürften zuhause mit 3,7 kW Ladeleistung klar kommen, aber im Fall einer Begrenzung auf 12 kVA pro Hausanschluss kommt es schnell zu Problemen bei Mehrfamiliengebäuden, bei denen mehrere Familien einen Hausanschluss gemeint nutzen.
Weil hier natürlich mehr als eine Ladestation pro Hausanschluss schnell Realität wird. Und sobald dann eine Familie zwei Ladeanschluss haben möchte, dann ist selbst bei zurückhaltenden 3,7 kW pro Ladeanschluss bei 3 Ladeanschlüssen das genehmigungsfreie Limit erreicht.
Ab den vierten Ladeanschluss pro Hausanschluss wäre dann eine Genehmigung erforderlich und ein Lastmangement realisiert werden.

Da frage ich mich schon ob der Netzbetreiber in solchen Szenarios zwischen > 12 kVA für einen einzelne Ladeanschluss oder > 12 kVA für mehrere Ladeanschlüsse zusammen wirklich keine Unterscheidung macht.
Mehrere Ladeanschlüsse mit geringerer Leistung unterscheiden sich was den Gleichzeitigkeitsfaktor betrifft doch von einem einzelnen Ladeanschluss > 12 kVA.

Weshalb eigentlich ein pauschales genehmigungsfreies Limit von 12 kVA für alle Hausanschlüsse, und z.B. nicht ein prozentuales Limit bezogen auf die max. Leistung welche der Hausanschluss erlaubt?
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