Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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ChrissiDc
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    Registriert: Mi 13. Mär 2019, 19:13
folder Mi 13. Mär 2019, 20:09
Hi an alle Member hier,
ich bin Chris, komme aus NRW und bin schon lange von der E Mobilität angetan. Angefangen hat alles mit einem der 1. Vectrix Roller bis hin zum Test eines Nissan Leaf 30kwh, welcher aber leider von der Reichweite im Winter nicht langte, da ich teils über 150km am Tag mit viel Autobahn fahre, was der Wagen nur sehr knapp schaffte. Als der 1. Kona(64) bei mir in der Nähe Probefahrbar war hab ich ihn danach direkt bestellt mit Liefertermin September/Oktober 2019. Also genügend Zeit, eine PV Anlage vorher aufs Dach zu bringen, incl. Wallbox. Dachte ich... diesen Montag kam überraschend der Anruf vom Händler das der Wagen abholbereit bei ihm auf dem Hof steht.
Zum einen freut mich das riesig, weil ich mir keine schönere und umweltfreundlichere Mobilität vorstellen kann und mein jetziges Kfz noch mit unter 100tkm verkaufen kann.
Allerdings stehe ich quasi nackig da was meine Ladeinfrastruktur angeht...mehr als eine normale Steckdose hab ich momentan nicht.
Ich bin kompletter Laie was Elektosachen angeht und habe mich seit Anfang Februar intensiv mit PV Anlagen auseinander gesetzt und auch einige Angebote bekommen. Leider komme ich mit den Anbietern auf keinen grünen Zweig, was zum einen daran liegt das keiner eine auf E Mobilität zugeschnittene Anlage anbietet, zum anderen wahrscheinlich an meinen Vorstellungen, von denen ich nicht weiss ob sie umsetzbar sind.

Deswegen brauche ich hier mal Eure Hilfe und Meinungen;)

1. Laden: Kona kann 1phasig 7,6kwh laden, die Wallboxen
geben aber nur 4,2? ab wegen den Netzlastspitzen( hies das so). Ich möchte gerne die 7,6kwh haben. Möglich? Wie und mit welcher Wallbox?

Die PV Anlage hat 8,2kwp und liefert Gleichstrom. Kann das Auto nicht auch direkt an der PV Anlage laden während diese Energie erzeugt? Abends dann umstellen auf normale Versorgung. Meiner Meinung nach möglich mit einem Stecker von dem Schnellladern wo Typ2 und DC in einem integriert ist,oder?

2.Speicher: Das wichtigste und teuerste Thema. Problem: Tagsüber ist keiner im Haus, Frau und ich arbeiten recht lang und sind auch am Wochenende viel durch unsere Hobbys unterwegs. Somit geht der Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie gegen 10-15% Das ist sehr wenig, also grosser Speicher. 10kwh Speicher kosten ca. 10000 Euro. Ein Nissan Leaf mit leichten Blessuren/Unfall bietet 24kwh Akku und kostet um 8-10t Euro. Das BMS bekommt man auch dazu. Somit müsste es doch Möglich sein das Auto in die PV Anlage einzubinden und als Tagesspeicher zu nutzen, wenn man es so umbauen könnte, das es die gespeichterte Energie wieder abgibt. Einfach eine Idee... im meinen Augen nicht ganz unmöglich und sehr kosteneffizient.
Was meint ihr?
Andere Frage ist der nach der Versicherung fürs Haus, falls der Akku mal brennen sollte. Hat da wer Erfahrung?

3. Stromvertrag: Was muss man beim Anbieter (RWE) jetzt anfragen bzw am besten im Vertrag ändern, da ja jetzt eine neue Bedarfssituation an Strom entsteht.

Danke Euch fürs lesen und hoffe nun das mir jemand helfen kann.
Normal hab ich schon die wissbegierigkeit selbst meine Lösungen zu finden, allerdings ist dafür die Zeit nun ein bisschen knapp....
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Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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    Spüli
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folder Mi 13. Mär 2019, 20:55
Moin!
Ich entnehmen Deiner Fragestellung erst einmal, daß Du maximal 8kWp auf dem Dach unterbringen kannst. Wenn da noch Flächen sein sollten, dann unbedingt die PV erweitern als ersten Schritt. Eine PV bezahlt sich quasi selber, daher immer Maximal belegen.

Speicher ist ein leidiges Thema, da er für sich betrachtet unwirtschaftlich ist. Bei um die 10kWp würde eine Tesla Powerwall2 (13kWh) gut passen. Wenn Du größer mit der PV werden kannst, wäre der Quattroporte von e3DC interessant (bis 26kWh).

Wenn Du unbedingt 7,4kW als Ladeleistung haben willst, würde ich einfach eine 22kW Wallbox Verbauen lassen. Oder aber Du musst Dir die Trafolösung mit 2x16A anschauen.
Gruß Ingo

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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folder Mi 13. Mär 2019, 21:28
Zur Dimensionierung des Speichers gibt es hier einwenig Theorie da kannst du abschätzen was eine vergrösserung des Speichers bringen könnte.
https://www.volker-quaschning.de/artike ... /index.php
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC oder Crozz, PlugIn-PV Anlage
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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Hupsi37
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folder Mi 13. Mär 2019, 23:29
Hallo im Forum! Du hast da sehr viele richtige Gedanken, aber leider ist die Technik, bzw. die Normung noch nicht so weit, dass deine Wünsche standartisiert umgesetzt werden könnten. Ich versuch´s mal im Einzelnen:

1. Auf Grund der Schieflast kannst du auf einer Phase nur mit 20A laden, das sind 4,6 kW. Du kannst aber bei deinem Netzbetreiber auch 32 A beantragen. Wenn er es dir genehmigt, kannst du mit 7,2 kW laden.
Ja, die PV liefert Gleichstrom und der könnte theoretisch direkt das Fahrzeug laden. Praktisch gibt es kein Ladegerät, welches dieses bewerkstelligt. Traurig aber leider wahr.

2. Zum Glück gibt es zumindest bei Heimspeichern inzwischen DC-gekoppelte Systeme. Hier kannst du den Speicher direkt an den PV-Wechselrichter anschließen. Ein 10 kWh Speicher sollte dann maximal 6.000 Euro kosten (z.B.: BYD B-Box HV H10.2). Statt einem gewöhnlichen PV-Wechselrichter brauchst du einen Hybrid-Wechselrichter (z.B. Kostal Plenticore). Ist laut Speichertest das effizienteste PV-Speichersystem.
Mit dem 10 kWh Speicher kommst du aber nicht weit, wenn du damit den Kona laden willst. Am besten den Kona am WE oder wenn das Auto sonst tagsüber zu Hause ist direkt über die PV laden und den Speicher auf den sonstigen Hausverbrauch dimensionieren.
Von der Versicherung her sollte es hier keine Probleme geben, zumindest hat sich meine nicht dafür interessiert. Der BYD Speicher ist ein Lithium-Eisenphosphat-Speicher, die brennen nicht so gut wie die NMC-Speicher (z.B Tesla oder LG Chem....), wenn dir das wichtig ist.

3. Stromvertrag: Am besten erstmal zu einem Ökostromanbieter wechseln. Die sind häufig sogar günstiger als dein Grundversorger. Wenn die PV-Anlage mit Speicher installiert ist, wirst du trotz Kona nicht mehr verbrauchen als heute. Ansonsten einfach den Abschlag erhöhen lassen.

Viel Spaß mit dem Kona und viel Erfolg bei der Installation der PV-Anlage!
Vom Ampera zum Ioniq #100
Ioniq Style Orange SD; Bestellt: 18.01.2017; Auf der Straße seit dem 10.11.2017
Rein elektrischer Fuhrpark wird ergänzt durch einen Smart ED 451
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Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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winwou
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folder Do 14. Mär 2019, 02:39
ChrissiDc hat geschrieben:
Mi 13. Mär 2019, 20:09
Danke Euch fürs lesen und hoffe nun das mir jemand helfen kann.
Da kann Dir der ecopowerprofi helfen. Das ist genau sein Thema. Er kann Dir die Wallbox und ggf. auch die PV mit Batterie liefern und alle drei auch funktional miteinander verbinden. Fragen kostet nix.

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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folder Do 14. Mär 2019, 13:43
Wir haben eine "konventionelle" Lösung - siehe Signatur.

Ich habe für 10/17 bis 09/18 ausgerechnet, ob sich die PW "lohnt".

2100 kWh rein, 1700 kWh raus, bedeutet eine Ersparnis von ~100 EUR. Also wird sich die PW in etwa 80 Jahren amortisieren :-(
Sangls Ioniq #237 seit 6.10.17, e-up seit 30.8.18 laden teilweise aus PV mit 6 kWp und PW2

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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ChrissiDc
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folder Do 14. Mär 2019, 17:57
Hey super lieben Dank für die vielen ausführlichen Antworten schon mal. Bin schon überrascht das es konstruktiv nicht möglich zu sein scheint eine PV Anlage so hinzustellen wie ich mir das vorstelle, obwohl es viel Sinn ergeben würde. Schade das es niemanden gibt der auf E-Auto speziell zugeschnittene Anlagen anbietet. Eine Marktlücke? Fakt ist das ich mir nicht den Neuwagen + PV Anlage und dann dazu noch einen 20kwh Speicher leisten kann. Das amortisiert sich ja niemals, wobei hier nicht primär der Gedanke Geld die Rolle spielt, sondern eher die Umwelt. Trotzdem überlege ich mir grade nur eine Wallbox zu installieren mit einem gutem Stromvertrag/Tarif, bis in diesem Bereich vernünftige Lösungen kommen.
Einzig wenn es möglich ist einen Nissan Leaf Unfall zu bekommen, diesen auszuschlachten und seine 24kwh, mit Glück 30kwh als permanenten Speicher in die Garage zu stellen und davon dann Abends den Kona zu laden. Dahingehend war auch meine Frage mit der Versicherung...ist ja quasi eine Bastellösung;)

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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umali
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folder Do 14. Mär 2019, 23:12
Moin ChrissiDc,

so ziemlich alle PV-ler meinen, dass ein fester Speicher aktuell wenn überhaupt, sich nur grenzwertig armortisiert (s.a. Aussage Spüli). Statt dessen ist eine möglichst große PV-Fläche anzustreben. Das ist kostentechnisch auch noch gut überschaubar.

Den Fixspeicher kannst Du später nachrüsten (bei der PV-Planung aber schon mit dran denken).

Hast Du die PV, kannst Du mit "openWB" PV-Überschüsse dynamisch in den Kona leiten (leider nur, wenn er angeschlossen ist, da wir "Powertransmission over the air" noch nicht beherrschen ;-)).
Das Energiemanagment ist dort gleich mit implementiert, will heißen, das kleine, eigene und günstige 4TE-Standardsmartmeter zum Messen verwendet werden, die man für den späteren Festspeicher sowieso braucht.
Vorteil: Du kannst auch schon ohne Festspeicher die wichtigsten Energieflüsse visualisieren.

OpenWB ist open source und auf Plug'n forget ausgelegt. Passende Hardware bietet unser Superprogrammierer snaptec an, der auch tatkräftig support leistet. Das System haben wir vor ca. 1 Jahr mangels Alternativen gestartet und das Wachstum ist heftig. Vermutlich weil es modern ist, viele Optionen bietet und immer mehr Unterstützer findet.
Wichtig zu wissen - die Daten sollen beim Nutzer bleiben und nicht wie bei SMA und vielen anderen OEM in irgendwelchen Cloudlösungen landen, welche
a) öfter mal ausfallen und
b) man nicht mehr Herr über seine Daten ist.

Genug geschwafelt - hier gibt es sogar ein eigenes Forum:
https://openwb.de/forum/index.php

VG U x I

ps
openWB bietet auch jetzt schon die Nutzung mit Speicher an. Sogar ein DIY-Festspeicher läuft bereits seit Herbst 2018. Für OEM-Speicher wird auf deren API zugegriffen.
Für DIY gibt es ein anderes SW-Modul, aber der Speicheraufbau selbst ist nicht ganz so easy bewerkstelligt. Im Prinzip braucht dieser einen eigenen Controller, samt BMS und einige Sicherheitsabschaltungen. Ohne E-knowHow wird das schwierig. Ich selbst bin gerade an der Realisierung und froh, dass er in eine freie Software eingebunden werden kann.

pps
Dank open source, keine Gefahr irgendwelcher Herstellerbehinderungen.
* Mitentwickler v. http://www.openWB.de - Die modulare OpenSource Wallbox Lösung mit Energiemanagment
* Entwickler v. "UxI toGo" ladeequipment/uxi-togo-die-neue-smarte- ... 32715.html

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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MichaO
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folder Sa 30. Mär 2019, 12:46
Moin,
seit Februar haben wir eine 9.6kWp-Anlage Richtung Süd-Ost mit 41° Dachneigung in Betrieb. Es wurde ein Kostal Plenticore mit 7.7kWh BYD B-Box HV verbaut. Unser Kona (erstes BEV) kommt in 1-2 Wochen.

Rechnerisch amortisiert sich das ganze nach etwa 11-13 Jahren. Ob es das wirklich tut, kann nur die Zeit zeigen. Aaaaber... der gefühlte Sparfaktor ist immens. Wir haben bisher rund 1000kWh produziert und der Autarkiegrad liegt bei 85%. Netzbezug ist an normalen Tagen quasi 0, nur wenn es extrem grau ist, braucht man vom Versorger. In 6 Jahren ist alles bezahlt und dann stellt sich der „Dieseleffekt“ ein. Man zahlt anfangs mehr für den Motor, dann aber bei jedem Tanken weniger an der Säule. Gefühlt lohnt sich das also sofort, weil man den bereits bezahlten Mehraufwand nicht mehr auf dem Schirm hat und nur sieht, dass sich der Stromzähler nicht verändert, obwohl man ganz normal Strom verbraucht (wobei man sich natürlich schnell umstellt und Wäsche/Spülmaschine nach Möglichkeit bei Sonne um den Mittag laufen lässt). Bei uns sind die 7.7kWh allerdings etwas knapp bemessen, wenn wir am Abend noch kochen. Ich schaue mir das noch etwas an, dann erweitere ich vielleicht noch auf 10kWh.

Dazu kommt, dass man bei gemeinsamen Kauf PV+Speicher die Umsatzsteuer auf alles zurück bekommt. Kauft man den Speicher später nach, hat man keine Chance auf Umsatzsteuerrückerstattung, weil das Finanzamt den alleinigen Speicher ausschließlich dem privaten Vergnügen zuschlägt.

Und - der BYD kann je nach Anzahl verbauter Module deutlich über 4kW abgeben und auch damit geladen werden. Andere Speichersysteme begrenzen hier auf knapp 2kW. Normaler Hausverbrauch + Kochen sind also alleine aus dem Speicher möglich, während andere Systeme in diesem Fall trotz gespeicherter Energie bereits aus dem Netz ziehen müssten.

Ich habe mir als Wallbox eine openWB gekauft und stehe wegen der Plenticore-Module mit snaptec in Kontakt, da diese Fehler enthielten und insgesamt Optimierungsbedarf bestand. Ich hoffe, dass meine Änderungen am WE den Weg in die Beta finden. Geplant ist, dass der Kona nach Möglichkeit nur mit PV-Überschuss geladen wird. Der BYD soll das Haus im Dunkeln versorgen. Nur im Notfall beabsichtige ich, mit Strom aus dem BYD oder Netz den Kona zu laden. Auch hier wird die Zeit zeigen, ob es praktikabel ist. Technisch ist es mit dem System möglich.

Was noch zu testen wäre, ist die Einbeziehung des Speichers in die Überschussladung der openWB. Hier hat der Plenticore bereits eine sehr gut funktionierende intelligente (also selbstlernende) Steuerung der Ladung des BYD integriert. Möglich ist also, dass sich die openWB gar nicht um den Speicher bei Überschussladung kümmern muss, da der WR dafür Sorge trägt, dass der BYD am Abend voll ist. Das kann ich aber auch erst sagen, wenn der Kona da ist.

Insgesamt bin ich mit PV+Plenticore+BYD sehr zufrieden und ärgere mich, nicht schon früher PV aufs Dach gemacht zu haben.

Gruß
Michael

Re: Hilfe bei PV Anlage für EV und Speicherauswahl.

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folder Sa 30. Mär 2019, 14:20
Hallo,
die Idee ein Unfall-E-Auto zu benutzen um günstig an die Lithium-Zellen zu kommen hatten wohl schon Viele vor dir. Das geht auch, man muss es allerdings auch dann selber technisch umsetzen können mit den nötigen Kenntnissen dazu. Also, wer basteln kann hat durchaus gute Chancen auf einen wirtschaftlich betreibbaren Heimspeicher. Bei den Leuten die Alles fertig kaufen glaube ich noch nicht daran, egal was sie für Geschichten erzählen.
Willst du den Speicher hauptsächlich nutzen um ein E-Auto damit zu laden das tagsüber nicht zuhause steht, hast du ein weiteres Problem. Die hohen zusätzlichen Speicher- und Umwandlungsverluste dabei. Insgesamt sind DC-gekoppelte Speicher-Systeme, wenn man ans E-Auto denkt, besser als AC-gekoppelte. Da E-Autos die Speicher selbst schon haben wäre eine direkte Schnittstelle zum PV-Anlagen-Anschluss wünschenswert. Nützt aber nur etwas wenn das Auto auch oft tagsüber zuhause steht und da gibt es noch nicht viel. Wenn, dann nur über Chademo/CCS-Anschluss.
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