Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

Helfried
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ZE40mike hat geschrieben: Ich denke die Anwohner wohnen da genau des wegen dasssssssssss sie ihre Ruhe haben und wenig Verkehr.
Genau deswegen ist das Caé gestorben. Man kann es auch übertreiben mit dem Umweltschutz.
Tags: Ladestation gleichstrom wechselstrom
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Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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Wie sieht denn die Wohnstruktur aus? Sind alles Eigenheime, wo potentielle eMobilisten ohne Probleme zu Hause laden könnten?

Gibt es vielleicht schon weitere Interessenten, die die Ladestation nutzen könnten?

Wenn da ein guter Teil Mietwohnungen ist, wäre ein öffentlicher Triple vielleicht auch ein Anreiz, um zu steigen.

Auf Durchgangsverkehr würde ich nicht wirklich hoffen.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift Acid Yellow GSD - bestellt am 09.September 2019 - abgeholt am 5.Juni 2020

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

Misterdublex
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Ich würde eine kleine, kombinierte 22 kW AC/DC-Ladesäule in der Nähe von Mehrfamilienhäusern aufstellen. Die bietet dann Typ2, CCS und Chademo. Ein e-Golf300 ist da binnen 2 Stunden voll, statt binnen 5 Stunden. Würde den Durchsatz erhöhen, wäre aber sicher weniger aufwändig als ein 50 kW Dreifachlader.

So eine wie diese von Innogy hier:

https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -33/41238/

So können mehrere Anwohner die Ladesäule regelmäßig nutzen, ohne dass sie dauernd durch 3,6-7,2 kW AC-Lader dauerblockiert ist.

So könnte mit einer mittelmäßig teuren Ladesäule sicher für einen längeren Zeitraum der Bedarf, den das Dorf selber generiert abgedeckt werden.
Zuletzt geändert von Misterdublex am Fr 17. Jul 2020, 19:32, insgesamt 1-mal geändert.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/2021 - April

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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ZE40mike hat geschrieben: Ich denke die Anwohner wohnen da genau des wegen dasssssssssss sie ihre Ruhe haben und wenig Verkehr.
1. Elektroautos sind per se leise (ausser jemand dreht sein Radio beim Laden auf/soll´s ja schon gegeben haben...)

2. In unserem 4000-Seelen-Dorf hat sich eine Triple-Säule sehr gut "eingelebt"; allerdings auch Café und Supermarkt auf dem selben Parkplatz und eine befahrene West-Ost-Bundesstraße in 2 km Luftlinie.
Gruß
Hel

2x Renault Zoe weiss - 1x Hyundai Ioniq electric Premium weiss - ich weiss, sehr viel weiss...
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Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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Im Grunde wissen wir nicht, wie das Dorf genau aussieht. Für wen soll denn die Lademöglichkeit sein? Gibt es Mehrfamilienhäuser, ob Miete oder Eigentum ist egal, ohne Stellplatz? Wie sieht die Altersstruktur aus?

Sofern der Ladepunkt für Auswärtige sein soll, soll er dann "voll" laden oder reicht es aus, dass er weiterkommt. Sei es die 5km zur Kleinstadt mit 22kW Ladepunkte mit Ladeweile oder die ca. 30km zum Schnelllader an der Autobahn. Wenn es ausreicht, dass der E-Autofahrer weiterkommt, kann denn nicht ein Bauer oder Gewerbetreibender einen öffentlichen Ladepunkt zur Verfügung stellen?

Wenn die Ladepunkte für die Einheimischen sein soll, dann reicht eine 22kW Ladesäule. Natürlich muss man eventuell später weitere bauen, wenn die eine nicht ausreicht.

Wenn man viele ältere Einwohner hat, wie sieht der ÖPNV aus? Wenn schlecht, wie sieht es denn mit einem vollautomatischen Dorfladen aus, wo es dann auch einen Kaffeeautomaten gibt.

Oder einen mit Ehrenamtlichen.

Dann kann man auch über einen Schnellader nachdenken, wenn eben auch Auswärtige dann dort laden sollen.

Außerdem sollte man im klaren sein, dass ich erst mit einer gewissen Menge an E-Autos +/-0 rauskomme. Aktuell ist es ein Zuschussgeschäft. EnBW rechnet erst mit 2030 mit einem tragfähigen Geschäftsmodell.
https://ecomento.de/2020/07/08/enbw-lad ... 0-gewinne/

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

gekfsns
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Die Dörfer die ich kenne, da hat fast jeder eine Drehstromsteckdose in seiner Garage und Durchreisende würden da nur im Notfall laden. Da würde sowohl eine 22kW AC, als auch eine DC Säule verstauben. Wenn AC, dann als Destination Lader, wenn es Bedarf gibt, also z.B. mehrere 12 Familienhäuser ohne Lademöglichkeit und Bewohnern mit Interesse an Elektromobilität.
Bei meinem regelmäßigen Verwandtschaftsbesuch lade ich regelmäßig an so einer AC Säule in einem 1400 Einwohner Dorf an einem Sportplatz. Eigentlich müsste ich gar nicht, weil ich auch an der Garage während dem Besuch anstecken könnte, ist nur etwas schneller und ich will die Ladeinfrastruktur etwas unterstützen. Bin anscheinend der einzige, der dort lädt und das auch nur alle 2 Wochen. Mit dem nächsten EV mit 58kWh Akku werde ich dort auch nicht mehr laden müssen. Ich glaub, mit steigender Akkugröße werden solche DorfLader überflüssig, außer für die Anwohner mit obdachlosen EVs (Laternenparker).
Ioniq Electric seit 12/2016 + ID.3 seit 11/2020

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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ZE40mike hat geschrieben:Ich würde sagen die 22 kW Säule, warum sollte man sich als Dorf extra Verkehr uns damit mehr Umweltbelastung ins Dorf holen wollen. Ich denke die Anwohner wohnen da genau des wegen das sie ihre Ruhe haben und wenig Verkehr.
Umweltbelastung mit elektro? ruhestörung?

i3s 94Ah

Bild

BMW i3 60Ah 2/2015
BMW i3s 94Ah 4/2019
PV 8,1kWp
eHome 7,2kW Wallbox
go-e charger
Zencar flexible free 7,4kW
MY bestellt

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

Elektroautomieter
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SüdSchwabe hat geschrieben: Wie sieht denn die Wohnstruktur aus? Sind alles Eigenheime, wo potentielle eMobilisten ohne Probleme zu Hause laden könnten?

Gibt es vielleicht schon weitere Interessenten, die die Ladestation nutzen könnten?

Wenn da ein guter Teil Mietwohnungen ist, wäre ein öffentlicher Triple vielleicht auch ein Anreiz, um zu steigen.

Auf Durchgangsverkehr würde ich nicht wirklich hoffen.

SüdSchwabe.
Ich finde das ist die richtige Frage, da man ja auch den Dorf im zweiten Stock zur Miete wohnen kann, wäre ich für eine AC-Säule, da diese dann auch vielen die Möglichkeit gäbe an der E-Mobilität teilhaben zu können. Das Problem bei einer DC-Säule ist die Auslastung und die Kosten. Wenn da ausgerechnet wird, was die pro Ladevorgang kostet, die ja auch keine weiteren Devisen in das Dorf bringen, da ja keine Cafes oder ähnliches vorhanden sind, dann wird das spätestens in drei Jahren böses Blut geben, wenn die Frage aufkommt, was man mit dem Geld hätte sonst noch alles machen können.
Ich brauche Eure Hilfe. Bitte an dieser Umfrage für meine Bachelorarbeit teilnehmen.
Nutzerverhalten an Ladestationen
https://www.umfrageonline.com/s/015ab48
Danke :)

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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Hier im Nachbardorf gibt es zwei öffentliche 22kW Ladesäulen, eine davon am von der Gemeinde getragenen Dorfladen, hier ist das Laden auch kostenlos. Das Ganze ist geschaffen worden, um die potentiellen Kunden in den Laden zu locken. Hier gibt es auch einen Bäcker mit Cafeteria. Ich habe dort noch kein Fahrzeug stehen gesehen. Mehrfamilienhäuser gibt es hier in Schleswig-Holstein auf den Dörfern nicht. Anders sieht das im "Osten" aus, wo für die LPG-Arbeiter seinerzeit fast überall auch Plattenbauten erstellt wurden. Und ich kenne auch viele Dörfer in Mittelgebirgsgegenden, wo die Häuser im Tal direkt an der Dorfstraße ohne Raum zwischen den Häusern stehen, hier könnte ich mir auch Bedarf vorstellen.
e-Up! bestellt am 7.1..2020, ausgeliefert am 29.5.2020, Verkauf demnächst. ID.3 bestellt am 26.11.2020

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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Thema Schnellladesäulen:
Ich halte es für wünschenswert, nicht nur an den Autobahnen, sondern auch entlang der Bundesstraßen alle, sagen wir mal 30-50km eine Schnelladesäule vorzufinden. Ich fahre gerne auf kleineren Straßen durchs Land und vermeide Autobahnen, aber dort sieht es dann schlecht aus mit Schnelllademöglichkeiten.
e-Up! bestellt am 7.1..2020, ausgeliefert am 29.5.2020, Verkauf demnächst. ID.3 bestellt am 26.11.2020
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