Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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"Wenn Dir 22 kW AC eh reichen, sind die 50 kW DC auch nichts wert."
AC ist für daheim/"auf der straße" oder am Ziel, DC ist für unterwegs auf Langstrecke.
Von daher kann man idR nicht AC gegen DC ausspielen oder auf eins verzichten!
Weder will ich wenn ich 650km mit dem i3 fahre nur mit (theoretischen) 22 kW laden, noch will ich ständig im Alltag an 50er DC laden.
Als ab Februar daheim ladener (also von der Möglichkeit her) sind 3,x in Ordnung. Aber mehr wäre 1. schön für wenn es mal nicht reicht (ob es es jetzt daheim 11 oder 22 sein müssen kann man sicher diskutieren) und 2. eben für all die Lade"chancen" im Alltag die man so hat sind 22 einfach besser, gerade eben für Leute die dann nicht daheim laden können.
AC ist für daheim/"auf der straße" oder am Ziel, DC ist für unterwegs auf Langstrecke.
Von daher kann man idR nicht AC gegen DC ausspielen oder auf eins verzichten!
Weder will ich wenn ich 650km mit dem i3 fahre nur mit (theoretischen) 22 kW laden, noch will ich ständig im Alltag an 50er DC laden.
Als ab Februar daheim ladener (also von der Möglichkeit her) sind 3,x in Ordnung. Aber mehr wäre 1. schön für wenn es mal nicht reicht (ob es es jetzt daheim 11 oder 22 sein müssen kann man sicher diskutieren) und 2. eben für all die Lade"chancen" im Alltag die man so hat sind 22 einfach besser, gerade eben für Leute die dann nicht daheim laden können.
Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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Wenn das der Fall wäre, gäbe es diese ganze Diskussion doch nicht. 22 kW am Auto sind natürlich deutlich kostspieliger als 11 kW, sonst würden das ja alle verbauen. Und man darf nicht von der Zoe ausgehen, die ja kein komplettes separates Ladegerät hat (das hat nämlich andere Nachteile).
Und auch die Ladesäulen sind teurer; natürlich nicht die Hardware, sondern der Netzanschluss. Erst wenn es große Ladeparks auf Parkplätzen gibt, bei denen man das durch Statistik und Lastmanagement entsprechend regeln kann, wird hier der Unterschied nicht mehr groß sein.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)
Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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22 kW bedeuten keine grundlegend andere Ingenieursleitung in der Entwicklung als 11 kW. Alles ist nur etwas dicker und kräftiger. Kostet also nur etwas Material (und das kostet wirklich nicht viel).Köln Bonner hat geschrieben: ↑Wenn das der Fall wäre, gäbe es diese ganze Diskussion doch nicht. 22 kW am Auto sind natürlich deutlich kostspieliger als 11 kW, sonst würden das ja alle verbauen. Und man darf nicht von der Zoe ausgehen, die ja kein komplettes separates Ladegerät hat (das hat nämlich andere Nachteile).
Und auch die Ladesäulen sind teurer; natürlich nicht die Hardware, sondern der Netzanschluss. Erst wenn es große Ladeparks auf Parkplätzen gibt, bei denen man das durch Statistik und Lastmanagement entsprechend regeln kann, wird hier der Unterschied nicht mehr groß sein.
Warum wird es dann nicht verbaut? Wenn man den Rotstift ansetzt um die Kalkulation aufzuhübschen, kann man bestimmt tatsächlich 80-100 € pro Fahrzeug sparen. Die nimmt man gerne mit. Nicht unterschätzen darf man auch, dass ein 3x 32 A Kabel deutlich schwerer und auch sperriger ist, als ein 3x 16 A Kabel. Wenn man Nutzungsstudien macht, wird das 3x 16 A Kabel deswegen besser abschneiden.
Kosten vom Netzanschluss sind relevant für jeden der kein EVU ist. Für einen EVU spielt es so gut wie keine Rolle, ob der Anschluss mit 11 oder 22 kW (auch gerne 2x) ausgeführt wird.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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@R240Pe
Wenn du den ZOE tatsächlich fünfmal täglich laden musst, dann sieht die Rechnung zugegeben bei dir wirklich anders aus. Da ziehe ich meinen Hut, da muss man (zumindest beim R-Lader) schon echt leidensfähig sein. Ich hab unseren gerade kalt (-4 Grad Außentemperatur) mit 50% SOC an den AC22 gehängt und war ne Stunde beim Sport. Durchschnittliche Ladeleistung 5 kW...
Wenn du den ZOE tatsächlich fünfmal täglich laden musst, dann sieht die Rechnung zugegeben bei dir wirklich anders aus. Da ziehe ich meinen Hut, da muss man (zumindest beim R-Lader) schon echt leidensfähig sein. Ich hab unseren gerade kalt (-4 Grad Außentemperatur) mit 50% SOC an den AC22 gehängt und war ne Stunde beim Sport. Durchschnittliche Ladeleistung 5 kW...
06/2020 ZOE ZE50 Intens (Blueberry Violett)
07/2021 IONIQ 5 P45 (Atlas White / Full Black / VIN …0006xx / SW 221223)
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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Ohhh, Gott da graut es mir.benwei hat geschrieben: ↑ @R240Pe
Wenn du den ZOE tatsächlich fünfmal täglich laden musst, dann sieht die Rechnung zugegeben bei dir wirklich anders aus. Da ziehe ich meinen Hut, da muss man (zumindest beim R-Lader) schon echt leidensfähig sein. Ich hab unseren gerade kalt (-4 Grad Außentemperatur) mit 50% SOC an den AC22 gehängt und war ne Stunde beim Sport. Durchschnittliche Ladeleistung 5 kW...
Ich hoffe im neuen Renault Kangoo Z.E. 2020 bekommen die das besser hin. Welchen Vorteil hätte dann auf der Mittelstrecke noch ein Renault mit einem ca. 50 kWh Akku, wenn man dann nur mit 5 kW nachladen kann. Ein vergleichbarer VW und ca. 37 kWh Akku, könnte dann wenigstens an DC noch mit 40 kW laden kann? (Gut AC ginge dafür dauerhaft nur mit 7,2 kW)
Da hat man dann die Wahl zwischen Note 4+ und Note 3-.
VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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Ok, das erklärt es natürlich. Aber mit unserem e-Golf300 kamen in einer vergleichbaren Situation (Leichter Frost, Auto die ganze Nacht draußen und ca. 2 km gefahren) wenigstens noch 20 kW an DC an.
Nach 150 km würde er dann an DC mindestens 30-40 kW bzw. die 22 kW AC sicher leisten?
Ich merke schon, dass wird ein Spagat kommendes Jahr für uns bei der Wahl zwischen ZOE-Technik im neuen Kangoo Z.E. oder alter e-Golf-Technik im neuen e-Caddy.
Nach 150 km würde er dann an DC mindestens 30-40 kW bzw. die 22 kW AC sicher leisten?
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Die Neue hat ja DC. Es wäre ja plemplem, wenn die dann nicht auch sicher mit mind. 30 kW laden könnte.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?
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Es wäre Renault

Im Ernst: kommt drauf an wie Renault das konstruiert hat. Zellchemie, Klimatisierung?
Die "alten" ZOEs scheinen da mit den LG-Zellen eine fürs Laden bei niedrigen Temperaturen ungünstige Zellchemie zu haben - und keine Klimatisierung(?). 5 kW sind für eine 21 kWh-Batterie knapp 0,25 C - die Zellen meines iOn können bei -10 °C noch mit 0,5 C geladen werden. Nur mal als Vergleich.
Zum Topic:
- 22 kW AC sind nur für wenige Fahrzeugtypen sinnvoll nutzbar (jaja, einer davon - Renault ZOE - ist besonders weit verbreitet)
- 11 kW AC + XX(X) kW DC scheint sich fahrzeugseitig längerfristig durchzusetzen
- für die meisten Fahrzeugtypen am Markt und auch in Zukunft sind 22 kW AC nicht sinnvoll nutzbar
- 22 kW AC (">20 kW") wurden aber gefördert, weil die Politik "schnelle" (nach damaliger Anschauung) Ladung in die Breite bringen wollte und obiges einfach nicht gerafft hat
- die Entwicklung war aber vielleicht auch nicht so ganz leicht vorhersehbar.
=> es wäre höchste Zeit, die Förderrichtlinien anzupassen.


Im Ernst: kommt drauf an wie Renault das konstruiert hat. Zellchemie, Klimatisierung?
Die "alten" ZOEs scheinen da mit den LG-Zellen eine fürs Laden bei niedrigen Temperaturen ungünstige Zellchemie zu haben - und keine Klimatisierung(?). 5 kW sind für eine 21 kWh-Batterie knapp 0,25 C - die Zellen meines iOn können bei -10 °C noch mit 0,5 C geladen werden. Nur mal als Vergleich.
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Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21
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