Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Graustein
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Nochmal wo willst du schnell denn hin wenn man daheim mit 22 kW laden kann also 3h braucht bevor man losfahren kann
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Graustein hat geschrieben: Nochmal wo willst du schnell denn hin wenn man daheim mit 22 kW laden kann also 3h braucht bevor man losfahren kann
3 Stunden: neben dem Laden (21,x AC = ca 19,x DC) muss man auch noch fahren (Schnitt Landstraße ca. 60 km/h), um anzukommen.
Addiere: 1 + 2 = 3 h (auf ganze Zahlen gerundet)
Dort wieder AC 22 kW laden und gleiche Rechnung zurück.

Ohne AC 22 kW ginge sowas überhaupt nicht - TESLA ausgenommen.
Das Bessere ist der Feind des Guten ... :idea: ZOE R240 10/2015 - 11/2017 ... bis der Q90 ZE40 (D-Ausführung) 11/2017 geliefert wurde ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :?

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Graustein
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Wenn du eh 2h fährst macht also die eine extra Stunde so viel aus, aha.
Und das ganze natürlich nur für den Fall dass man daheim mit 0% Akku ankommt und dann nach 1 Minute daheim die Kinder anrufen

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Graustein hat geschrieben: Wenn du eh 2h fährst macht also die eine extra Stunde so viel aus, aha.
Und das ganze natürlich nur für den Fall dass man daheim mit 0% Akku ankommt und dann nach 1 Minute daheim die Kinder anrufen
Nochmal ganz einfach zum Mitlesen und mitdenken:
Überschrift hier: "Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?"
Notwendig? - Ja!
Akku natürlich immer dann (fast) leer, wenn man das Auto plötzlich dringend braucht.
22 kW in einer Stunde = 22 kWh = ca. 110 km Reichweite = Landstaße ca 2 Std. Fahrzeit = Gesamt 3 Std.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Super Diskussion... einige Diskussionsteilnehmer sind ja kreativ im Konstruieren von Fällen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit sehr gering, aber mit großer Auswirkung ist.

Ich hab zu Hause ein AC-only BEV (ZOE) und ein, wie es jetzt hier so schön heißt, „DC-only“ BEV (Ioniq).

Erfahrungen: ZOE wird nur für die Kurzstreckenpendelei meiner Frau genutzt, da über dem Aktionsradius des Akkus das Laden an AC zu lange dauert (heute bspw. mit kaltem Akku am AC22 bei Ikea nur 10 kWh nach 70 Minuten Ladedauer gezogen).

Für die längeren Touren nutzen wir den Ioniq, da man den in 20 Minuten wieder für 130 km fit bekommt. Dafür steht man dann zu Hause am 11kW-Anschluss mit dem 1p Lader 8 Stunden, bis er wieder voll ist. Muss man da schnell wieder weg, ist der Weg zum DC-Lader zwingend.

Mir wäre flächendeckend DC 50 kW lieber als 22 kW AC. Das ist zwar auch nett, aber man steht mit aktuellen Akkugrößen dort halt auch im Bereich von Stunden, nicht von Minuten.
Hyundai IONIQ Elektro Premium weiß seit Juni 2018
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11 kW AC-Wallbox / 9,92 kWp PV Süd

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Graustein
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R240Pe hat geschrieben:
Graustein hat geschrieben: Wenn du eh 2h fährst macht also die eine extra Stunde so viel aus, aha.
Und das ganze natürlich nur für den Fall dass man daheim mit 0% Akku ankommt und dann nach 1 Minute daheim die Kinder anrufen
Nochmal ganz einfach zum Mitlesen und mitdenken:
Überschrift hier: "Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?"
Notwendig? - Ja!
Akku natürlich immer dann (fast) leer, wenn man das Auto plötzlich dringend braucht.
22 kW in einer Stunde = 22 kWh = ca. 110 km Reichweite = Landstaße ca 2 Std. Fahrzeit = Gesamt 3 Std.
Dann haben wir uns die ganze Zeit falsch verstanden :-)

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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  • R240Pe
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Graustein hat geschrieben: Wenn du eh 2h fährst macht also die eine extra Stunde so viel aus, aha.
Und das ganze natürlich nur für den Fall dass man daheim mit 0% Akku ankommt und dann nach 1 Minute daheim die Kinder anrufen
Schön, dass Dir meine persönlichen Umstände so genau bekannt sind - aber darum geht es ja nicht.

Nochmal ganz einfach zum Mitlesen und mitdenken - weil mein EV leider selten bei 73 % Akku stehen bleibt:

Überschrift hier: "Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?" - Ergänzung: wozu 22 kW zu Hause?
Notwendig? - Ja - sowohl öffentlich als auch zu Hause!

Akku natürlich immer dann (fast) leer, wenn man das Auto plötzlich braucht - es sind auch schon mal Ausnahmen vorgekommen.
Also laden - gehen wir von einem warmen Akku aus:
22 kW in einer Stunde = 20,x kWh = ca. 110 km Reichweite = Landstaße ca 2 Std. Fahrzeit = Gesamt 3 Std
11 kW in zwei Stunden = 20,x kWh = ca. 110 km Reichweite = Landstaße ca 2 Std. Fahrzeit = Gesamt 4 Std
7 kW in drei Stunden = 20,x kWh = ca. 110 km Reichweite = Landstaße ca 2 Std. Fahrzeit = Gesamt 5 Std
3,6 kW in sechs Stunden = 20,x kWh = ca. 110 km Reichweite = Landstaße ca 2 Std. Fahrzeit = Gesamt 8 Std

Wenn das Warten auf die "Fahrtvorbereitung" schon länger als die Fahrt dauert, wird EV-Fahren zum Hobby und wir holen den alten Holzgaser https://de.wikipedia.org/wiki/Holzgas wieder aus dem Museum.
Für DC wollen sich die Hersteller eine goldene Nase verdienen - also bis auf weiteres für zu Hause nicht bezahlbar.

Wer nur zum Semmeln holen um den Kirchturm fahren muss, sollte sich darüber freuen, dass ihm die Nutzung des EVs so wenig Aufwand und Probleme bereitet.
Andere wollen aber aus den verschiedensten Gründen trotz erhöhtem Aufwand gerne ihr Leben mit einem EV gestalten und brauchen deshalb auch entsprechende, angemesene Infrastuktur - und keine Bevormundung - damit E-Mobilität - für alle - funktioniert.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Nichtraucher
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R240Pe hat geschrieben: Wenn das Warten auf die "Fahrtvorbereitung" schon länger als die Fahrt dauert, wird EV-Fahren zum Hobby und wir holen den alten Holzgaser https://de.wikipedia.org/wiki/Holzgas wieder aus dem Museum.
Für DC wollen sich die Hersteller eine goldene Nase verdienen - also bis auf weiteres für zu Hause nicht bezahlbar.
Da sind wir uns soweit mal einig. Bis auf den Holzvergaser; der ist sch...

Das Laden sollte immer schneller, mindestens aber genauso schnell gehen wie das entladen (fahren).
Alles andere verursacht früher oder später Stress.
Wenn das Auto oft gebraucht wird, eher früher. Wenn das Auto nicht so oft gebraucht wird, eher später.
Wenn der Akku tendenziell größer ist, eher später. Wenn man eher längere Strecken fährt, dann eher früher.

Deutlich wird in diesem Zusammenhang auch: Ein niedriger Verbrauch ist durch nichts zu toppen (größere Reichweite, bei gleicher Ladeleistung mehr km / Minute Ladezeit).

Ich bin für eine Besteuerung u.a. nach Akkukapazität.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

JuGoing
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R240Pe hat geschrieben: Leider kommt man aber dort nicht weiter ... ganz aktuell:
Stromausfall trifft 1700 Haushalte - im Westen von Hannover sind am Freitagvormittag plötzlich alle Lichter ausgegangen
https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Sta ... Davenstedt
Das wäre ja fast das Ende der Menschheit gewesen ;-)
War davon überhaupt eine Ladesäule betroffen ?
Im Nordwesten Hannovers ist am Freitag der Strom ausgefallen. Rund 1700 Haushalte seien kurzfristig ohne Strom gewesen, sagte ein Sprecher des Betreibers Enercity. Grund dafür sei ein Kurzschluss in einem Kabel gewesen. Sieben Netzstationen seien dadurch ausgefallen. Nach etwa einer Stunde sei der Schaden repariert und alle Haushalte wieder mit Strom versorgt gewesen. Auf den Fahrplan der Straßenbahnen hatte der Stromausfall einem Sprecher der Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra zufolge keine Auswirkungen.
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Nichtraucher
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JuGoing hat geschrieben: Grund dafür sei ein Kurzschluss in einem Kabel gewesen.
Das war knapp!
Stellt euch mal vor, es wäre ein Elektroauto gewesen, welches mit 22 kW zu Hause geladen und das Netz überlastet hätte?
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