1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Wir drehen uns im Kreis. Plugsurfing, NewMotion, etc. weglassen, dann gibt es keine Preisschwankungen.
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Basti_ hat geschrieben:Wir drehen uns im Kreis. Plugsurfing, NewMotion, etc. weglassen, dann gibt es keine Preisschwankungen.
Ja, dann gibt es auch Lücken in der Ladeinfrastruktur.

Oder man darf sich dann, wie in einem Nebenthread hier, mit TNM rumschlagen, weil die 1.300€ für angeblich kostenlose Ladesäulen haben wollen.

SüdSchwabe
--
Kona 64kWh Premium Facelift - bestellt am 09.September 2019

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Afaik
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Graustein hat geschrieben: Zweitens lädt man dann an DC pauschal für 7,90 voll.
Nach dem 3ten Abbruch bin ich dann auf 15 Euro/kWh und kann zusehen wie ich mein Geld zurück bekomme. Mal ganz davon abgesehen, das immer von Vollladen ausgegangen wird. Es kommt oft genug vor, das ich am Schnelllader nur 5 Minuten zwischenlade und erst am Ziel dann komplett auflade. Ehrliche, einheitliche kWh-Preise und gut ist.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Also wenn ich einmal mit einem Anbieter Probleme gehabt habe dann werde ich das nächste mal einen anderen nehmen. Ich sehe auch nicht die riesigen Löcher aufploppen wenn man sich auf ESL und ADAC beschränkt... Das mag in manchen Gegenden anders aussehen... Auch die adhoc-Bezahl-Möglichkeiten an den Ladesäulen werden auch immer mehr. Da sind die Preise teilweise gar nicht so schlecht. War das bei ChargeIT mit 25 ct/kWh über travipay oder wie das hieß?

Und als Entschädigung gibt's ja dann auch noch eine ganze Menge an kostenlosen Säulen, die drücken den Durchschnittspreis pro Kilometer für preisbewusste eAutofahrer auch nochmal deutlich... Also ich bin, obwohl ich noch nie mit NewMotion oder PlugSurfing geladen habe, noch nie liegengeblieben. Die einzige Ladenot hatte ich zweimal wegen EON. Seit ich die aber nicht mehr anfahre paßt's :-D

Grüazi MaXx

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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SüdSchwabe hat geschrieben:Ja, dann gibt es auch Lücken in der Ladeinfrastruktur.
Die heutzutage viel kleiner sind als noch vor zwei Jahren. Und die quasi täglich kleiner werden.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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marcometer
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Mein Gott, dass Geschwätz (sorry dafür) von SüdSchwabe kann ich echt nicht mehr hören.
Nur weil es 2 Karten gibt, bei denen die Preise von Verbund zu Verbund brutal unterschiedlich sind und die dummerweise sich gleich irgendwie jeder Neuling bestellt, kann man doch nicht gleich so den Teufel an die Wand malen.
Bei den allermeisten Karten sind wir bei irgendeiner festen Zahl aus dem Bereich zwischen 25 und 40 Ct./kWh.
Da nimmt man dann die 2-3 gängigsten mit und >90% aller Säulen können zu einem fairen und festen Preis genutzt werden.
Die <10% Exoten, wo das nicht geht, die spart man sich dann einfach - es gibt mittlerweile wirklich mehr als genug.
Du (SüdSchwabe) verbreitest hier immer eine Panik, nur weil du vermutlich mal nicht nachgeschaut hattest was dir mit der schönen "geht überall, also nehme ich die" New Motion Karte in Rechnung gestellt werden wird und dann die "dicke" Rechnung kam.
So eine Karte boykottiert man dann eben und fertig - die allermeisten anderen arbeiten nach einem festen und fairen Modell für den Kunden.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Was ich mich schon frage: Das größte Potenzial dafür, abgezockt zu werden sind Ad-Hoc-Tarife und Plugsurfing/NewMotion, die diese Kosten direkt durchreichen und ihren Aufschlag dazu packen. Wie zum Geier kommt man auf die Idee, dass es besser würde wenn man den Ad-Hoc-Preis "einfach" direkt Bar oder per EC-Karte zahlt.

Eine ganz gute Übersicht dafür, was da geht, bietet der Emobly-Ladekartenkompass.
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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B.XP hat geschrieben: Was ich mich schon frage: Das größte Potenzial dafür, abgezockt zu werden sind Ad-Hoc-Tarife und Plugsurfing/NewMotion, die diese Kosten direkt durchreichen und ihren Aufschlag dazu packen. Wie zum Geier kommt man auf die Idee, dass es besser würde wenn man den Ad-Hoc-Preis "einfach" direkt Bar oder per EC-Karte zahlt.
Jetzt nutzt kaum jemand Ad-Hoc-Laden außer in absoluter Not. Was verlangt man wohl als Betreiber am Besten von jemanden, der keine andere Wahl hat? Richtig, hohe Preise. Wie man jetzt oft sehen kann. Wenn aber das Bezahlen mit Kreditkarte der Standard wird, gibt es direkten Wettbewerb zwischen den Säulen. Teure Säulen werden dann kaum noch angefahren, so dass diese den Preis senken müssen.

Zugegebenerweise ist das eher eine Betrachtung für die Zukunft, wenn die Auslastung höher sein wird. Momentan ist wahrscheinlich jede öffentliche Ladesäule in Deutschland defizitär.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Graustein
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Afaik hat geschrieben:
Graustein hat geschrieben: Zweitens lädt man dann an DC pauschal für 7,90 voll.
Nach dem 3ten Abbruch bin ich dann auf 15 Euro/kWh und kann zusehen wie ich mein Geld zurück bekomme. Mal ganz davon abgesehen, das immer von Vollladen ausgegangen wird. Es kommt oft genug vor, das ich am Schnelllader nur 5 Minuten zwischenlade und erst am Ziel dann komplett auflade. Ehrliche, einheitliche kWh-Preise und gut ist.
Hatte noch nie einen Abbruch, aber na gut. Statt Lösungen für heute zu finden kann man natürlich weiter faul sein und auf andere hoffen.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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SüdSchwabe hat geschrieben: Zum Ersten: Du tankst 70L nach? Was für einen Panzer hast Du?
Das hast Du korrekt nachgerechnet.
Ja, mein etwas in die Jahre gekommener Bus hat einen 75l-Tank und mittlerweile bin ich dazu übergegangen nicht dann zu tanken wenn man meint es ist billig sondern dann wenn man braucht, was bedeutet, dass man den ganzen Zinnober den ich beschrieben habe weniger häufig durchmacht und auch weniger Sonderstrecken in Kauf nimmt, denn preisbewusst tanken ist meist auch mit einem Umweg verbunden oder einer extra Fahrt.

SüdSchwabe hat geschrieben: Zum Zweiten: 5ct bei einem angenommenen Spritpreis (Diesel, gerade nachgeschaut) von 1,25€/L sind gerade mal 4% Preisaufschlag (bei Benzin entsprechend weniger). Bei einer Ladesäule kannst Du zwischen kostenlos, 30ct/kWh oder 2€/kWh alles bekommen - je nachdem, mit welcher Ladekarte Du antrittst. Das ist Aufschlag um über 600%. Bei beispielhaften 40kWh nachgeladen (nicht getankt), sind das entweder kostenlos, 12€ oder 80€. DAS ist das, um was es hier geht.

Mal abgesehen von der Situation, dass man im Vornherein gar nicht weiß, was einen die kWh kosten wird, weil da eine Startgebühr und oben auf eine Zeitkomponente zusätzlich zur kWh Verrechnung fällig wird. Da kommen extrem lustige Preisdiagramme 'raus.
Ehrlich gesagt sind mir die Prozentangaben egal, denn was zählt und was ich ausgebe ist der Betrag der unten auf der Rechnung steht. Bei mir bewegt sich der Unterschied nur zwischen 0-4 EUR.

Was ich mit meinem Beispiel darstellen wollte ist, dass es eben beim preisbewussten Diesel-Tanken auch nicht ohne Preisvergleich abläuft und der mitunter genauso wenn nicht noch aufwendiger ist als der für die Elektroautoladesäulen.
Bei einer Ladesäule weiss ich im vorhinein wenn ich mich informiert habe, was der Preis dort kostet und mit welcher Karte ich freischalten kann.
Beim konventionellen Sprit weiss ich das eben nicht, da dieser schwankt. Da kann ich auch mal deutlich draufzahlen.

Ich (als reiner AC-Lader) bin noch nie in die Verlegenheit gekommen meine Ladekarten von NewMotion oder Plugsurfing nutzen zu müssen, da die Ladesäulen die ich nutze entweder kostenlos waren oder eben mit ESL oder EnBW freigeschaltet werden können.
Das betrifft Ladesäulen im Umkreis von 170km um meinen Heimatort ist also nicht regional begrenzt. Weiter habe ich es mit dem Smart noch nicht geschafft, bzw. weiter entfernt noch nicht geladen.

SüdSchwabe hat geschrieben: Lernt man schon in der Fahrschule. Nicht an Autobahnen. Und jede besser Spritapp sagt Dir schon eine Prognose, ob es wohl besser ist, jetzt zu tanken oder noch zu warten. Und wenn die App mal daneben liegen sollte: die Differenz liegt in einem Bereich, bei dem ich mal mit der Schulter zucke. Im Gegensatz zu dem Preisunterschied beim Laden.
Fahrschule ist schon ein bischen her, da gab es noch keine Infos zum Tanken :)

Nehme ich übrigens die Autobahntankstellen mit rein ist der Preisunterschied noch heftiger. Die 5ct/l aus meinem Beispiel sind meist der Unterschied zwischen den Tankstellen zum Zeitpunkt der Suche. Über den Tag schwanken die Preise durchaus um mehr als 5ct. Bei Einbindung von Autobahntankstellen noch mehr.
SüdSchwabe hat geschrieben:
Mad hat geschrieben: Stellt euch das mal für die unsere Ladesäulen vor... täglich mehrfach wechselnde Preise anhand der Strombörse... ich glaube hier würden einige noch lauter schreien.
Dass es schlechter geht, heißt nicht, dass der Ist-Zustand toll ist.
Du, ich finde den Ist-Zustand besser als hier beschrieben.

Aber wie schon gesagt mag das daran liegen, dass die Infrastruktur (Roaming, etc. zähle ich da hinzu) für die DC-Schnellader nicht so gut und perfekt unterstützt ist wie die für 22kw-AC-Ladesäulen.
Einen anderen Grund kann ich mir gerade nicht vorstellen, für ein Beispiel hierzu wäre ich empfänglich.
SüdSchwabe hat geschrieben:
Mad hat geschrieben: Da muss ich sagen ist das Fahren und Tanken mit dem Smart ein Genuß.
Klar, ich schaue auch in ChargeEV nach ob es auf meinen Routen kostenlose Ladesäulen gibt um nicht mehr als nötig bezahlen zu müssen, aber da diese ja oft auch belegt sind gibt es immer einen Plan B in der Hinterhand.
Also machst Du genau das, was Du so Bildereich für den Verbrenner beschrieben hast, nur ist es da angeblich Stress?
Dich soll jemand verstehen.
Im Verbrenner ist es deshalb problematischer, weil die Preise schwanken.
Ich dachte das hätte ich ausreichend dargestellt.

Bei den Ladesäulen schaue ich halt rein, kucke für meine Strecke wo kostenlose Ladepunkte sind die ich nutzen kann und dann bleiben die auch kostenlos. Gibt es keine suche ich mir ne EnBW-unterstütze Säule und weiss die kostet dann 0,29ct/kWh egal wann ich dort ankomme.

Fahre ich die gleiche Strecke nochmal, kenne ich die Ladesäule bereits und es wird einfacher.

Wenn dann mal die kostenlosen Ladesäulen abgeschafft wurden oder man aufgrund erhöhtem Elektroautoaufkommen in 80% der Fälle auf eine besetzte Ladesäule trifft, dann werde ich gleich auf die Bezahlsäulen setzen und kann mir einen Teil meiner Recherche sparen. Dann wäre sogar Ad-Hoc-Laden für mich praktikabel.
Momentan lohnt sich die Recherche halt noch.

SüdSchwabe hat geschrieben:
Mad hat geschrieben: Bei mir in der Gegend ist das Netz aus Ladesäulen die über EnBW und ESL verfügbar sind so groß, dass ich noch nie in die Verlegenheit gekommen bin über NewMotion oder Plugsurfing laden zu müssen, was für mich im Umkehrschluß bedeutet die Preise sind fest auf 0,29 bzw. 0,35 EUR pro kWh und ich tappe in keine Geldfalle. Besser kanns doch nicht sein, oder?
Schön, dass die Situation bei Dir so toll ist - und Du mit dem Smart nicht signifikant Langstrecke fahren musst, um Deine Hood zu verlassen.
Die Frage ist doch, wieso empfindet Ihr die Situation als so schlecht und ich als so gut?
Setzt Ihr auf die falschen Ladekarten? Wieso gibt es die Notwendigkeit bei euch einen Anbieter wie NewMotion nutzen zu müssen und auf deren undurchsichtiger Preisstruktur angewiesen zu sein?
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