Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

harlem24
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30ct an einer öffentlichen Ladesäule finde ich absolut okay.
An der Autobahn kostet der Sprit auch gerne mal 1,68...
Gruß

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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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  • Mad
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Langsam aber stetig hat geschrieben:
Mad hat geschrieben: Du musst zum Schnelllader keine Umwege fahren, Du erledigst das wenn Du eh auf Langstrecke bist und Pause machst.
Wenn ich aber nur alle zwei Monate eine Langstreckenfahrt mache, aber jeden Tag 20 km zur Arbeit fahre und zurück ist das schlecht machbar. Und selbst wenn ich alle zwei Wochen eine lange Strecke fahre und unter der Woche pro Woche nur 200 km, dann ist vor der Langstreckenfahrt mein Akku quasi leer. Ich darf also nach dem Losfahren gleich wieder anhalten.

Nein, für alle, für die es einrichtbar ist, ist Zuhauseladen ein so großer Komfortgewinn, dass dies auch von fast allen genutzt werden wird.
Und ich brauche meine Ladestation daheim nur um mit 22kw Ladepower den Akku voll zu bekommen, wenn mir mal wieder einfällt, dass ich heute noch ne größere Tour machen will und das Auto voll sein muß zur Abfahrt und entsprechend geladen werden muss, während ich mir daheim meine 7 Sachen packe.

Wie bringen wir jetzt unsere beiden Fallbeispiele, Deines und meines unter einen gemeinsamen Hut inkl. Beruhigung der Netzbetreiber?
Ich fürchte gar nicht.

Aber, ich rede ja von der Zukunft und nicht der Gegenwart und noch habe ich auch keinen Taycan oder ein Model 3 zu Hause stehen mit dem sich die Situation mit vollem Akku abfahren zu müssen etwas entspannt.
Wie schaut denn Dein automobile Zukunft aus?


P.S. Mein Auto wird bevorzugt an kostenfreien Ladesäulen aufgeladen, daher brauche ich meine eigene WB nur im o.g. Fall.
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

Celestar
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30ct/kWh * 25kWh/100km (mit Ladeverlusten) = 750ct/100km
151ct/L * 5.5L/100km = 830ct/100km. (Preis heute an der A9).

So viel kann man nicht sparen. In der Stadt sieht das anders aus, aber auf Autobahnen? Ein französischer oder österreichischer Strompreis mit 25% Aufschlag an der Ladesäule wäre da was ganz Anderes.

Celestar

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

harlem24
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P.S. Mein Auto wird bevorzugt an kostenfreien Ladesäulen aufgeladen, daher brauche ich meine eigene WB nur im o.g. Fall.
Das Schnorren wird auch schnell ein Ende haben...

@Celestar

Dann nehmen wir mal das mit der Zoe vergleichbare Verbrennerfahrzeug mit Benziner, denn in absehbarer Zeit wird es in dieser Klasse keinen Diesel mehr geben weil sich der Aufwand nicht mehr lohnt und dann sind wir bei den o.g. 1,68€ und über 13€/100km.
Da spart man schon ordentlich.
Gruß

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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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  • Mad
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harlem24 hat geschrieben:
P.S. Mein Auto wird bevorzugt an kostenfreien Ladesäulen aufgeladen, daher brauche ich meine eigene WB nur im o.g. Fall.
Das Schnorren wird auch schnell ein Ende haben...

Dabei ham se die Schnorrmöglichkeit vor Kurzem doch erst bis 2030 verlängert :roll:
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

harlem24
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Ja, aber nur wenn es Dein Arbeitgeber ist... :P
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Celestar hat geschrieben: 30ct/kWh * 25kWh/100km (mit Ladeverlusten) = 750ct/100km
151ct/L * 5.5L/100km = 830ct/100km. (Preis heute an der A9).
Für 25 kWh/100 km kannst Du richtig aufs Gas drücken (bei einem Mittelklassewagen), unter diesen Bedingungen nimmt der Diesel auch mehr als 5,5 l/100 km. Ich bin ja gegen Schönrechnerei, aber künstlich schlechtrechnen muss man auch nicht.

Mein alter Diesel (Passat Alltrack mit 177 PS) hat sich bei normaler Fahrweise mindestens 8 l genommen. Eher 8,5 - 9. Zügig über die Bahn auch gerne mal zweistellig. Mein Kona nimmt sich im Schnitt um die 15 kWh. Macht also immer noch eine erkleckliche Ersparnis aus.
Tatsächlich bewege ich mein E-Mobil aktuell mit knapp unter 3 EUR auf 100 km (echte, dokumentierte Kosten für Strom). Und da war auch ein Italienurlaub mit deutlich höheren Stromkosten dabei als hierzulande.
Kona 64 kWh

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

Celestar
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Sir Henry hat geschrieben:
Celestar hat geschrieben: 30ct/kWh * 25kWh/100km (mit Ladeverlusten) = 750ct/100km
151ct/L * 5.5L/100km = 830ct/100km. (Preis heute an der A9).
Für 25 kWh/100 km kannst Du richtig aufs Gas drücken (bei einem Mittelklassewagen), unter diesen Bedingungen nimmt der Diesel auch mehr als 5,5 l/100 km. Ich bin ja gegen Schönrechnerei, aber künstlich schlechtrechnen muss man auch nicht.

Mein alter Diesel (Passat Alltrack mit 177 PS) hat sich bei normaler Fahrweise mindestens 8 l genommen. Eher 8,5 - 9. Zügig über die Bahn auch gerne mal zweistellig. Mein Kona nimmt sich im Schnitt um die 15 kWh. Macht also immer noch eine erkleckliche Ersparnis aus.
Tatsächlich bewege ich mein E-Mobil aktuell mit knapp unter 3 EUR auf 100 km (echte, dokumentierte Kosten für Strom). Und da war auch ein Italienurlaub mit deutlich höheren Stromkosten dabei als hierzulande.
Ist dem so? Hängt etwas von den Ladeverlusten ab, aber mein i3 braucht bei 130km/h (GPS) etwas über 20kWh/100km netto. Der 535d Mietwagen ging bei den Geschwindigkeiten kaum über 6 Liter. Ich hab mal 5.5 angesetzt weil der 5er etwas größer ist als der I3 :)

Celestar

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Das Laden mit Leichtfahrzeugen oder Motorräder ist schon nicht mehr attraktiv. Mit Erstaunen musste ich schon feststellen, dass mir die kWh schon mal über 5 Euro kosten kann! Ich wäre bereit 80 Cents/kWh zu zahlen, wenn nur die Ladepauschale für Zeit und Startvorgang abgeschafft würden. So zahle ich doch schnell das Doppelte gegenüber ein Benzinmotorrad mit 5l/100km Verbrauch.
Johammer, KIA Soul EV, Citroën Saxo Electrique

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Celestar hat geschrieben: Ist dem so? Hängt etwas von den Ladeverlusten ab, aber mein i3 braucht bei 130km/h (GPS) etwas über 20kWh/100km netto. Der 535d Mietwagen ging bei den Geschwindigkeiten kaum über 6 Liter. Ich hab mal 5.5 angesetzt weil der 5er etwas größer ist als der I3 :)
Dem ist so. Berechnungsgrundlage für die Kosten sind die Abrechnungen der Ladeanbieter, die Grundlage für die Kosten pro 100 km mein Tacho in Verbindung mit den Abrechnungen.
Der Verbrauch ist anhand der Cockpitangaben ermittelt, kann also unter Berücksichtigung der Verluste etwas höher sein (wirkt sich aber nicht auf die Kosten aus, da die Abrechnungen ja vorliegen).
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