heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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enabler
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ubit hat geschrieben: Mit der Argumentation würde es heute noch keine bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten geben. Nirgendwo.
Kein Unternehmen investiert in Bankkartenterminals bei einem zu erwarteten Tagesumsatz von 15-20 Euro.
Tags: chaos heise-de ladekarten
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Afrolicious
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ubit hat geschrieben: Tatsache ist aber doch: Aus technischer Sicht spricht absolut NICHTS dagegen das genau so einfach, unkompliziert und transparent zu gestalten wie an der Tankstelle.

Karte dranhalten, Preis pro kWh anzeigen, Ladevorgang starten, fertig. Und das dann an jeder Säule mit der EC-Karte, wahlweise mit CC oder Anbieterkarten.

Und wenn es besser ginge: Warum dann mit Chaos zufrieden sein?

Ciao, Udo
Was dagegen spricht, alles so zu machen wie an der Tankstelle ist, dass es gar nicht so einfach, unkompliziert und transparent ist (wie beschrieben). Man hat sich nur daran gewöhnt, dass es so ist und bekanntes Übel ist dem Gewohnheitstier Mensch offensichtlich lieber als unbekanntes (ob es nun größer ist oder geringer).

Aber grundsätzlich stimmt natürlich, dass man spätestens bei der Fahrt ins Ausland an einen Punkt kommt, wo es unnötig schwierig wird und wo am Ladepunkt ausgewiesene Preise und Bezahlbarkeit mit jeder EC-Karte wirklich wünschenswert wären. Und ja, vielleicht auch ein Mensch, der sich mit den Ladepunkten auskennt und im Zweifel aushelfen kann.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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marcometer
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ubit hat geschrieben: Jo. Mach einen Supermarkt auf, verzichte auf Preisschilder und argumentieren so... Viel Spaß.

Nochmal: Der ANBIETER ist verpflichtet den Preis so anzuzeigen das der mögliche Kunde ihn nachvollziehbar und ohne Klimmzüge sehen kann. Handy des Kunden ist eine unzulässige Hürde zumal da ja Einiges schief gehen kann. Handy leer, Server down, abgelaufene Serverzertifikate. Bei uns in der Gegend sind Ladesäulen mit QR-Code beliebt. Dieser QR-Code führt häufig ins Leere weil er veraltet ist.

Sowas wäre überall anders ein Grund für eine saftige Abmahnung. E-Fans finden sowas offenbar auch noch toll. Vermutlich steigern solche Hürden die Exklusivität des Clubs der E-Fahrer....

Ciao, Udo
Also ich bin täglich in x Läden, die (nahezu) keine Preisauszeichnung haben.
Oder wenn, dann klebt nur ein DIN A4 großes Blatt als Preisliste irgendwo hinterm Tresen an der Wand.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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enabler hat geschrieben: Kein Unternehmen investiert in Bankkartenterminals bei einem zu erwarteten Tagesumsatz von 15-20 Euro.
Es sind ja auch andere Möglichkeiten denkbar. Zu Hause kann ich meinen Strommix ja auch vom anderen Ende der Republik beziehen. Warum also an der Ladesäulen nicht einfach immer den heimischen Strom laden? Der Säulenbetreiber bekommt dann Durchleitungsentgelt wie zu Hause halt auch. Da bekomme ich den Zähler ja auch vom lokalen Anbieter, den Strom aber von einem anderen Unternehmen.

Oder wie beim Handy. Da kann ich ja auch in den Niederlanden meinen heimischen Tarif nutzen obwohl die Leistung von einem niederländischen Anbieter kommt.

Und obwohl das auf Anbieterseite alles total kompliziert und teuer ist zahle ich heute für den Mobilfunk deutlich weniger als noch vor ein paar Jahren. Und trotzdem ist die Telekom noch nicht pleite...

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 bestellt (Ende September 2019). Lieferprognose: KW25/2020. (Verlauf April 2020, KW16, KW19, KW 20, KW22, KW23, KW25)

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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marcometer hat geschrieben: Also ich bin täglich in x Läden, die (nahezu) keine Preisauszeichnung haben.
Oder wenn, dann klebt nur ein DIN A4 großes Blatt als Preisliste irgendwo hinterm Tresen an der Wand.
Im gewerblichen Verkehr ist das auch anders geregelt. Nicht nur im Puff *g*
I'm Geschäft mit Privatkunden gibt es aber in Deutschland halt ziemlich strenge Regeln. Auch für Dienstleistungen.

Ciao, Udo
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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enabler
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ubit hat geschrieben:
enabler hat geschrieben: Kein Unternehmen investiert in Bankkartenterminals bei einem zu erwarteten Tagesumsatz von 15-20 Euro.
Es sind ja auch andere Möglichkeiten denkbar.
Ja, eine ordentlich entwickelte App mit sauberen Ladestationsdaten und Preisanzeige.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ubit
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Ja. Viel Spaß im Schwarzwald...

BTW: Die Entwicklung der gefühlte. 1001 Apps kostete übrigens auch Geld. Gar nicht Mal so wenig... Da könnte eine Aufrüstung der Säulen mit Kartenlesern sogar günstiger sein. Ich entwickele beruflich auch schon Mal Apps und allein der Aufwand durch Updates, AppStore Verwaltung etc. läppert sich ganz schön zusammen.

Ciao, Udo
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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enabler hat geschrieben:
ubit hat geschrieben: Mit der Argumentation würde es heute noch keine bargeldlosen Zahlungsmöglichkeiten geben. Nirgendwo.
Kein Unternehmen investiert in Bankkartenterminals bei einem zu erwarteten Tagesumsatz von 15-20 Euro.
RFID ist drin, Netzwerkverbindung auch.
Wo liegt aus Deiner Sicht die zusätzliche Investition?
Kona 64 kWh

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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enabler
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ubit hat geschrieben: Ja. Viel Spaß im Schwarzwald...
Sämtliche Deiner Vorschläge setzen eine Datenverbindung voraus. Viel Spaß im Schwarzwald.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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enabler
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Sir Henry hat geschrieben:
Kein Unternehmen investiert in Bankkartenterminals bei einem zu erwarteten Tagesumsatz von 15-20 Euro.
RFID ist drin, Netzwerkverbindung auch.
Komplett andere Technologie und Sicherheitsanforderungen?
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