Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Kennt jemand von Euch die Auslastungszahlen des Triples auf dem Brenner oder der Ladesäulen entlang der Brennerautobahn?
Sollte man meinen, wenn ihr so von Eurer Forderung nach Säulen überzeugt seid.
Musstet Ihr schon mal auf der Brennerautobahn an einer der Ladesäule Schlange stehen?

SüdSchwabe.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

Odanez
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SüdSchwabe hat geschrieben: Kennt jemand von Euch die Auslastungszahlen des Triples auf dem Brenner oder der Ladesäulen entlang der Brennerautobahn?
Sollte man meinen, wenn ihr so von Eurer Forderung nach Säulen überzeugt seid.
Musstet Ihr schon mal auf der Brennerautobahn an einer der Ladesäule Schlange stehen?

SüdSchwabe.
Im Ladelog hier gibt es für diese Ladesäule sehr viele Einträge. Aber keins deutet auf Wartezeiten hin, kann aber auch sein, dass dies einfach nicht gemeldet wird falls vorhanden.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

jo911
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Am Plessimuseum hatte ich auch noch keinen vor mir, aber in Affi (gleicher Betreiber)gab es im Mai einen Stau von 3CCS Autos.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Odanez hat geschrieben: Im Ladelog hier gibt es für diese Ladesäule sehr viele Einträge. Aber keins deutet auf Wartezeiten hin, kann aber auch sein, dass dies einfach nicht gemeldet wird falls vorhanden.
Ich hab grad mal nachgeschaut: etwa sechzig geloggte Ladevorgänge in anderthalb Jahren. Das entspricht einem geloggten Ladevorgang alle zehn Tage.
Okay, natürlich sind nicht alle, die dort laden bei Goingelectric und selbst die, die es sind, tragen nicht alle Ladevorgänge ein. Sprich: Selbst wenn es in der Realität drei mal so viele wären, also ein Ladevorgang alle drei Tage - oder gar zehn mal so viel: ein Ladevorgang pro Tag - dann ist das nicht wirklich viel.

Aber es scheint mir doch so, dass die Ladesäule eventuell gut besucht ist - aber ob das allen ernstes eine zweite Säule rechtfertigt?

Nicht-Tesla eMobil-Fahrer sind eben doch nicht so die Langstrecken Menschen, wie es scheint.

SüdSchwabe.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

caipitonio
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SüdSchwabe hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben: Im Ladelog hier gibt es für diese Ladesäule sehr viele Einträge. Aber keins deutet auf Wartezeiten hin, kann aber auch sein, dass dies einfach nicht gemeldet wird falls vorhanden.
Ich hab grad mal nachgeschaut: etwa sechzig geloggte Ladevorgänge in anderthalb Jahren. Das entspricht einem geloggten Ladevorgang alle zehn Tage.
Okay, natürlich sind nicht alle, die dort laden bei Goingelectric und selbst die, die es sind, tragen nicht alle Ladevorgänge ein. Sprich: Selbst wenn es in der Realität drei mal so viele wären, also ein Ladevorgang alle drei Tage - oder gar zehn mal so viel: ein Ladevorgang pro Tag - dann ist das nicht wirklich viel.

Aber es scheint mir doch so, dass die Ladesäule eventuell gut besucht ist - aber ob das allen ernstes eine zweite Säule rechtfertigt?

Nicht-Tesla eMobil-Fahrer sind eben doch nicht so die Langstrecken Menschen, wie es scheint.

SüdSchwabe.
Wenn ich dort mit meinem Tesla lade sind auch oft die anderen Lader gegenüber in Benutzung. Das GE Ladelog sagt gar nichts aus....


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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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caipitonio hat geschrieben: Wenn ich dort mit meinem Tesla lade sind auch oft die anderen Lader gegenüber in Benutzung. Das GE Ladelog sagt gar nichts aus....
"In Benutzung". Schön. Das sagt aus: ebenfalls gar nichts.
Es wäre eine Aussage, wenn Du sagtest "Ich habe dort schon oft Fahrzeuge in der Warteschlange stehen gesehen, weil der Lader dauerbelegt ist."

Wenn ein Lader ein Auto bedient, ist das schön.
Die Stunde, wo Du da bist, ist aber nicht wirklich repräsentativ.

Ich habe das GE Ladelog als eine Stichprobe genommen, die selbst bei zehnfacher Überzeichnung eine Auslastung aufzeigt, die immer noch lustig von einer einzigen Säule zu handeln ist.

Eben deswegen sage ich ja: Man muss da einen genauen Einblick in die Auslastungszahlen des Laders haben, um da so selbstbewusst eine weitere Säule zu fordern. Alles Andere ist Filter-Bubble-Denken.

SüdSchwabe.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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also ich wohne dicht an der B27, da fahren 80.000 autos täglich ab filderstadt. keine schnelllader auf strecke. keinerlei TYP2, nicht einmal auf fetten P&R parkplätzen.

da wo die B27 ins ballungszentrum einfährt wimmelt es von schnellladern die mehr standby-kosten verursachen als sie jemals einspielen.

weil sie dort stehen wo es einfach war sie zu installieren und die fördermittel abzugreifen. es geht rein um den verkauf.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

Odanez
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Meiner Erfahrung nach reicht der Faktor 10 auch nicht aus was GE-Ladelogeinträge vs. tatsächlich getätigten Ladungen angeht. Wohl eher 20-50, grobes Bauchgefühl
2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 84%, 77.000km

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Mein subjektiver Eindruck ist dass Langstrecke (fast) nur mit Teslas gefahren wird. Seitdem die Schnelllader an den Autobahnen nicht mehr kostenfrei sind, waren ausnahmslos alle Ladestationen, die ich angesteuert habe, frei und ich stand dann auch nur ein oder zweimal einem Kona im Weg. An den Tesla-Superchargern standen immer einige Fahrzeuge - keine Wartschlangen - und die waren selten aus Deutschland. Im Süden meistens aus der Schweiz, und in Richtung Nordwesten dann mehr Niederländer, Dänen und Norweger.
72.500 KM Vectrix VX-1 seit 09/2011, 90.000 KM Nissan Leaf 04/2015-02/2020, 40.000 KM Passat GTE seit 07/2018, 10.000 KM Zero DSR seit 08/2018 und 3.000 KM E-Golf seit 03/2020

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Altmuehltal-E-Mobil hat geschrieben: Die lückenhafte Ladeinfrastruktur an der Brennerautobahn ist mir auch schon aufgefallen. Ich habe deshalb im Januar folgendes Mail an den BEÖ (Bundesverband Elektromobilität Österreich) geschrieben und darum gebeten hier bei der ASFINAG Druck zu machen, damit sich in Sachen Ladeinfrastruktur an der Brennerautobahn was bewegt:
Kam da eine Antwort?
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