Bundeswirtschaftsministerium?

Bundeswirtschaftsministerium?

keine ahnung
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Wir pissen uns gegenseitig ans Bein!

Jeder möchte, dass die e-mobilität voran geht und jetzt kommen die Behörden und werfen Knüppel zwischen die Beine!

Das eichrecht kommt am 1.4.

Es müssen ca 3500 ladesäulen umgerüstet werden bzw stillgelegt werden. Kosten zwischen 600 und 2500 € pro Säule.

Nur noch genaue Abrechnung von kwh.

Was haben wir nur verbrochen [ich habe noch nicht mal mein Auto]?

Wenn der Staat nicht immer was neues heraus geben würde, sondern die Säulen ausbauen würde, dann wäre das mal was.
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Re: Bundeswirtschaftsministerium?

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keine ahnung hat geschrieben: Das eichrecht kommt am 1.4.
Es müssen ca 3500 ladesäulen umgerüstet werden bzw stillgelegt werden. Kosten zwischen 600 und 2500 € pro Säule.
Bei solchen Änderungen sind in der Regel relativ großzügige Übergangsfristen für bestehende Anlagen vorgesehen.
Hast Du mehr Informationen oder vielleicht sogar ein Link?

S;
--
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Re: Bundeswirtschaftsministerium?

keine ahnung
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hier habe ich es gelesen:

https://elektroauto-forum.de/beitrag/re ... en.465577/

hoffe, ich verstoße jetzt nicht gegen die Datenschutzbestimmung....
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Re: Bundeswirtschaftsministerium?

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keine ahnung hat geschrieben: Wir pissen uns gegenseitig ans Bein!

Jeder möchte, dass die e-mobilität voran geht und jetzt kommen die Behörden und werfen Knüppel zwischen die Beine!

Das eichrecht kommt am 1.4.

Es müssen ca 3500 ladesäulen umgerüstet werden bzw stillgelegt werden. Kosten zwischen 600 und 2500 € pro Säule.

Nur noch genaue Abrechnung von kwh.

Was haben wir nur verbrochen [ich habe noch nicht mal mein Auto]?

Wenn der Staat nicht immer was neues heraus geben würde, sondern die Säulen ausbauen würde, dann wäre das mal was.
Es war wieder einmal nicht der STAAT alleine. Maßgeblich waren auch bei diesem Thema die sogenannten Verbraucherverbände die treibenden Kräfte.
Ich denke, dass auch solche "Gefechte" zum Kampf der Antriebssysteme gehören
Immer unter dem Deckmantel, dass die Preise transparent sein müssen, in diesem Fall eben eine Abrechnung nach Verbrauch.

Für AC-Ladestationen soll der Aufwand nicht so gross sein, schwieriger und teurer ist es bei DC-Ladestationen.

Für nichtvernetzte Stationen, z.B. von einer Gemeinde, wird es wahrscheinlich günstiger sein, auf eine Abrechnung zu verzichten.
In meiner Region sind aber schon viele AC-Säulen in der Lage nach kWh abzurechnen.

Re: Bundeswirtschaftsministerium?

mack3457
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keine ahnung hat geschrieben: Wir pissen uns gegenseitig ans Bein!

Jeder möchte, dass die e-mobilität voran geht und jetzt kommen die Behörden und werfen Knüppel zwischen die Beine!

Das eichrecht kommt am 1.4.

Es müssen ca 3500 ladesäulen umgerüstet werden bzw stillgelegt werden. Kosten zwischen 600 und 2500 € pro Säule.

Nur noch genaue Abrechnung von kwh.

Was haben wir nur verbrochen [ich habe noch nicht mal mein Auto]?

Wenn der Staat nicht immer was neues heraus geben würde, sondern die Säulen ausbauen würde, dann wäre das mal was.
Naja, da sind die Firmen eher selber schuld, wenn sie solche Abrechnungssysteme implementieren, die an Undurchsichtigkeit kaum zu übertreffen sind. Bisher mussten alle Tankstellen weithin sichtbar ihre Preise auszeichnen, beim Strom für die E-Autos soll auf einmal alles VOLLSTÄNDIG anders sein? Es ist schon verwunderlich, dass der Staat nicht schon früher eingeschritten ist. Oder alternativ jegliche Kontrollen auf der Benzin- / Dieseltankstellenseite aufgegeben hat.

Wenn nicht alle vergleichbar behandelt werden, sollte wenigstens ein Grund dafür erkennbar sein oder bekannt gemacht werden.

Re: Bundeswirtschaftsministerium?

Misterdublex
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Ich verstehe die Probleme bei AC nicht.
Innogy hat bereits 2010 eichrechtskonforme AC-Ladesäulen aufgestellt. Die meisten Betreiber solcher Ladesäulen verkaufen auch an Haushalte und Gewerbe seit mehr als 100 Jahren Strom. (Stadtwerke) Da ist es mir ein Rätsel weshalb jemand mit so einem Know-how Ladesäulen aufstellt, die nicht den Normen entsprechen.

Eichrechtskonforme AC-Ladesäulen gibt es schließlich seit 10 Jahren!
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smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/2021 - April

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Bundeswirtschaftsministerium?

TMi3
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Am MID Zähler liegt das i.d.R. nicht. Aber wer will schon die Entwicklung neuer Software für alte Hardware bezahlen. Selbst aktuelle Ladelösungen unterstützen doch bestenfalls OCPP 1.6 und das genügt den Anforderungen der Eichbehörde nicht.

PS: interessant ist, dass es durchaus Zahlungssysteme gibt, die noch schlechter abgesichert sind (z.B. SWIFT) aber das scheint kein grosses Thema zu sein
Zuletzt geändert von TMi3 am Di 12. Feb 2019, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Bundeswirtschaftsministerium?

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Misterdublex hat geschrieben: Eichrechtskonforme AC-Ladesäulen gibt es schließlich seit 10 Jahren!
AC dürfte auch nicht das Problem sein. IONITY redete in diesem Zusammenhang von DC-Säulen.
Smart 451 ED Brabus Cabrio seit 28.07.2017 (ca. 12.000km/a)
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Re: Bundeswirtschaftsministerium?

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Die Quellenlage ist bei diesem Artikel wie auch seinen Quellen sehr dürftig. Es ist der alte Streit, ob an Ladesäulen der Strom nach kWh verkauft werden muss (mit den ganzen Stromsteuern wie Netznutzungsentgelte, EEG-Umlage etc. ausgewiesen) oder ob der Betreiber die Tarife selbst festlegen kann. Imho war es im Energiewirtschaftsgesetz, das den Ladesäulen der Status des Letztverbrauchers zuwies. Als Letztverbraucher ist kein kWh-Tarif erforderlich. Siehe diverse andere Threads.
Das ist ein Streit zwischen zwei Behörden, wer den größeren hat ...
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Re: Bundeswirtschaftsministerium?

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Zu den Artikeln siehe auch hier.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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