Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

Re: Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

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Quelle war verlinkten Thread. Hier nochmal direkt.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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Re: Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

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  • EVduck
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ubit hat geschrieben: * Mindestverfügbarkeit von Ladesäulen verpflichtend festlegen (= länger Störungen mit Bußgeld belegen)
* Anschluss- und Kommunikationsstandards Auto<->Säule (inkl. optionaler Identifikation/Abrechnung das seitens der Säule verpflichtend unterstützt werden muss)
* Abrechnung nach kWh gemäß dem eigenen Stromanbieter -> Durchleitungspflicht mit gesetzlich begrenztem Roaming-Aufschlag
* Standgebühren deckeln auf Verbrenner-Parkgebühren
Prima Vorschläge! Das Ergebnis wird sein, dass gar keine neuen Ladesäulen mehr gebaut werden, da auch auf Dauer unwirtschaftlich, und bestehende Ladesäulen beim ersten Fehler abgebaut werden.
eMobilität: Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe
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Re: Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

ubit
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EVduck hat geschrieben: Prima Vorschläge! Das Ergebnis wird sein, dass gar keine neuen Ladesäulen mehr gebaut werden, da auch auf Dauer unwirtschaftlich, und bestehende Ladesäulen beim ersten Fehler abgebaut werden.
Tja - dann wird's halt nix mit der e-Mobilität... Die Wirtschaftlichkeit solche Ladesäulen ließe sich ja auch durch entsprechende Regelungen steigern. Oder indem die Kosten für die Säulen halt bei den Autopreisen einkalkuliert werden. Ladesäulenabgabe die von den Herstellern erhoben und an die Säulenbetreiber verteilt wird? Lässt sich Alles lösen.

Ciao, Udo
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Re: Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

Rudi L
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EV Duck hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht.

Ferner, für Verbrenner Parkgebühren zu erheben um die Ladesäulen zu finanzieren ist der falsche Weg um die Akzeptanz für Elektrofahrzeuge voranzubringen. Zumal dann auf der Autobahnrastplätzen plötzlich Parkgebühren zu zahlen sind. Wie soll das überwacht werden? Eine Schranke? Ok künftig staut sich dann der Verkehr noch mehr eben dann auf dem Abbiegestreifen und der rechten Spur.

Re: Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

ubit
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Ist halt eher eine politische Frage. E-Mobilität wird noch sehr lange deutlich teurer sein als Verbrenner. Sowohl bei der Anschaffung als auch bei den laufenden Kosten. Jedenfalls wenn man die Lade-Infrastruktur "wirtschaftlich" betreiben möchte und den Aussagen hier im Forum glauben schenkt das sowas nur geht wenn die Preise an den Ladesäulen relativ hoch sind.

Dann muss man einfach entscheiden: Wenn man e-Mobilität politisch durchsetzen WILL, dann muss man sie halt preislich attraktiver machen als den Verbrenner. Und das nicht nur für Neufahrzeuge ab 30000 € sondern auch für günstige Fahrzeugklassen die man aktuell für 10-15k€ überall kaufen kann. Sonst steuern wir auf eine Mehrklassen-Gesellschaft zu (bzw. verschärfen die Aktuelle) und individuelle Mobilität wird zum Privileg der Besserverdienenden. Kann man natürlich auch wollen und führt langfristig zu deutlich reduziertem Schadstoffausstoß weil einfach viel weniger Leute noch fahren. Aber halt auch zu anderen Kosten weil der kleine Paketschieber bei Amazon halt den Weg zum Logistikzentrum nicht mehr bewältigen kann.

Ciao, Udo
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Re: Zum ersten mal werde ich pessimistisch, hinsichtlich E-Mobilität

Rudi L
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ubit hat geschrieben: Aber halt auch zu anderen Kosten weil der kleine Paketschieber bei Amazon halt den Weg zum Logistikzentrum nicht mehr bewältigen kann.

Ciao, Udo
den braucht man ohnehin bald nicht mehr, das machen in naher Zukunft Roboter und Drohnen. ;)

Ich schätze eher die Preise gleichen sich an. Verbrenner werden wegen der Auflagen hinsichtlich Abgas und anderem teurer, bis sie so teuer wie das E-Pendant sind.
Das BEV in 15 Min von 10% auf 80% laden kostet dann vermutlich soviel wie 66l SuperPlus. Dafür funktioniert aber alles.

Also, es bleibt bei der demokratischen Massenmobilität, lediglich der Antrieb wandelt sich. Das ist ok
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